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Am letzten Freitag zogen hunderte Lebensschützer durch die Straßen von Salzburg. Sie verkündeten das Evangelium vom Leben. Zu dem Marsch erschienen auch Vertreter der Kultur des Todes.
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28/10/2009 | 10:57:21
05/08/2008 | 16:02:08
30/07/2008 | 10:39:40
30/07/2008 | 09:49:49
30/07/2008 | 03:22:01
30/07/2008 | 01:51:52
@cantate: Das Bibelzitat ist absolut falsch ausgelegt.
Das ekelige Verhalten der Demonstranten für eine Kultur des Todes muss auch gezeigt werden, um uns deren teuflische Gewalt und totale Verirrung klar zu machen. Sie bedürfen der Heilung und unseres Gebetes.
29/07/2008 | 17:14:42
Bin zwei Stunden nach Salzburg gefahren, habe mit Freude teilgenommen.Wenn das Grundrecht auf Leben nicht gewährt wird, welches Recht gilt dann noch? Sind dann nicht alle weiteren Bemühungen auf Sand gebaut?
Statt den Abtreibungsbefürwortern so viel Platz im Film zu geben - in wehleidigem Ton -, wäre es gut gewesen, einiges zu erklären.
Zum Beispiel:
Das Transparent "1000 Ungeborene jeden Tag" ist auf den gesamten deutschsprachigen Raum bezogen.
(Ein Standard-Redakteur merkt zu Recht an, dass es für den Betrachter unklar ist, wo die Zahl 1000 herkommt)
Mir persönlich hätte ein Transparent mit österreichischem Bezug gefallen, und ein ergänzendes Transparent "Nehmt die Ungeborenen in Liebe an".
@cantate
Gesungen und gebetet habe ich schon gerne, auch den Meditationen gelauscht.
Die Aktion mit den Rosen war okay.
Schön wären Worte der Ermutigung gewesen, für die Eltern ungeborener Kinder.
Eine Veranstaltung zum "Leben" soll ja auch Lebensfreude ausstrahlen und Mut zusprechen.
Zum Abschluss hätte unser Anspruch an die österr. Politik formuliert weden können.
29/07/2008 | 15:53:38
Wenn man Fronleichnam als "Beten zur Schau stellen" versteht, dann liegt man m.E. ziemlich daneben. Fronleichnam ist Anbetung, und wenn man Anbetung verzweckt, dann fehlt das eben an der Anbetung. Ebenso bei der Sühne für andere. Wenn ich mich vor denjenigen stelle und sage: "Ich sühne deine Schuld, du Sünder." dann bekommt die Sühne doch einen sehr eigenartigen Beigeschmack ...
Noch mal: Wenn man den Lebensschutz zu einer katholischen Veranstaltung macht, braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Gegner sagen: "O.K., wenn ihr nicht abtreiben wollt, dann lasst es bleiben. Aber lasst uns Nicht-Katholiken bitte in Ruhe!"
Lebensschutz hat Argumente, die gesamt-gesellschaftlich formuliert und akzeptiert werden können, unabhängig von der Religion. Wer diesen schwierigeren Weg nicht gehen will, kann sich nach so einer Sühne-Prozession vielleicht mit vorläufig beruhigtem Gewissen schlafen legen, muss sich aber vielleicht doch fragen, ob das der Weg ist, der wirklich ungeborenes Leben rettet.
29/07/2008 | 14:59:48
29/07/2008 | 14:24:43
Ich kann aber nicht nachvollziehen, warum bei diesem Marsch öffentlich gebetet wird und das auch noch als Sühne für die Abtreiber deklariert wird. Natürlich ist beten in dieser Sache gut, und es gibt ja auch Klöster, wo sich die Nonnen und Mönche ganz der Sühne verschrieben haben, aber dort in aller Abgeschiedenheit.
Jesus selbst sagt in der Bergpredigt, wir sollen unser Beten nicht zur Schau stellen, und wenn dann auch noch öffentlich Sühne für die "Gegner" geleistet wird, dann kommt das doch total selbstgerecht und überheblich rüber.
Gute Aktion, mit den Rosen und so. Aber wie gesagt, wenn man den Lebensschutz als rein religiöse Bewegung darstellt, sagen die anderen doch - zu Recht - "wenn euer Anliegen religiös ist, dann ist es nichts für den ganzen Staat."
29/07/2008 | 13:47:54
29/07/2008 | 13:02:22

