@cantate Im Nachbardorf hat der Pfarrer keinen Wettersegen gespendet. Der hält da nicht viel von. Gegen magischen und quasi-magischen Gebrauch und Akte wehre ich mich. Das sei ferne.
Ich gebrauche auch Weihwasser, allerdings eher zum Gedächtnis an meine Taufe und Gotteskindschaft als für quasi-magische Akte.
@ Pius
Ich hab auch nix gegen den Wetteresegen. Nur wenn jemand damit eine "Wunder-Statistik" beginnt, sehe ich das Wesen eines Segens missbraucht. Was machen Sie denn, wenn das Nachbardorf auch mit dem Wetter-Segen anfängt (oder haben sie das vielleicht schon?) und dort blitzt und hagelt es weiter, weil sie halt in einer anderen Klein-Klima-Zone liegen? … [Altro]
Der Wettersegen bewirkt wahre Wunder. So sind wir hier bei uns schon oft vor zu heftigen Regenschauern mit Hagel und Sturmschäden verschont geblieben. Wohingegen in Nachbardörfern ...
Also das mit dem Gewitter-Läuten und dem Weihwasser, bei dem alles Böse weichen MUSS, ist doch ziemlich magisch gedacht. So ein Wunder-Zwang durch Sakramentalien grenzt an Aberglaube.
Ja, auch die Sakramentalien sollte man neben den Sakramenten nicht vergessen. Dann gibt es ja auch noch die sog. Devotionalien. Hier allerdings ist dahingehend zur Vorsicht aufgerufen, wenn jene, etwa Rosenkränze "vermarktet" werden. In Lourdes hatte ich zu meinem Entsetzen an einem Stand einen Verkäufer gesehen, welcher Rosenkränze aus Bonbons verkauft. Dies hat mit Devotionalien nichts mehr zu tun. Theologe Michael M. P. Wittmann, Riegel