Bischof Tebartz-van Elst: Zölibat ist ein Zeichen für die Welt
Nachrichten 05/02/2011 11:37:17
(gloria.tv/ Bistum Limburg) Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst hat die Bedeutung des Zölibats für die Katholische Kirche betont und sich für seine Beibehaltung ausgesprochen.„Der Zölibat gehört zur gewachsenen Identität der Katholischen Kirche. Er verkörpert die besondere Qualität der Lebensweise Jesu“, sagte der Bischof von Limburg am Samstag, 5. Februar, bei einem Podiumsgespräch der Ostpriesterhilfe „Kirche in Not“ in Köln. Das Gespräch stand unter dem Leitwort „Neuevangelisation in schwieriger Zeit“. Bischof Tebartz-van Elst nahm daran als Vorsitzender der Arbeitsgruppe Katechese und missionarische Grundfragen der Deutschen Bischofskonferenz teil.
Nach den Worten des Bischofs bindet der Zölibat den Priester ganz an Christus und mache ihn für Gott und die Menschen verfügbar. Deshalb brauche dieses Zeichen für die Welt in der Kirche eine feste Verbindlichkeit. Wo das ehelose Leben des Priesters stimmig und glaubwürdig gelebt werde, mache es frei. „Es bewegt den Priester, sich ganz Gott und den Menschen hinzugeben“, so Bischof Tebartz-van Elst. Die Kirche habe den Zölibat daher von Anfang an hochgeschätzt und sei aus diesen Gründen auch gut beraten, ihn als ein besonderes Zeichen für die Welt verbindlich und verpflichtend weiterzuführen.
„Es ist zugleich wichtig, Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Ehelosigkeit der Priester glaubwürdig gelebt werden kann“, so Tebartz-van Elst. Als Bischof möchte er sich dafür mit Nachdruck einsetzen.

















