Eucharistiefeier zum Abschluß der "Ewigen Anbetung" in der von Balthasar Neumann erbauten Pfarrkirche St. Laurentius, Retzbach (Bistum Würzburg) am 16.02.2011
Ganz genau. Sie geben auch Denkanstöße. Man achtet mehr auf bestimmte Sachen. Ich fand sie jedenfalls sehr hilfreich. Ich lese ja ohnehin so viel. Ich habe mal wieder kein Platz für Bücher in meinen Regalen. Furchtbar.
Jedenfalls ist es wichtig, dass wir solche Probleme ansprechen, beim Namen nennen. Es läuft etwas falsch in unserer "modernen" Gesellschaft und vor allem in der "modernen " katholischen Kirche. Das muss man benennen und Zeugnis ablegen. Aber nicht mit Hilfe von Lügen oder … [More]
Man hat es geschafft binnen von vierzig Jahren der Kirche ins Unermessliche zu schaden...das MUSS doch zu denken geben. Ähnliche Erzählungen höre ich von meiner Mama. Wie es noch war als sie die "Mantilla" tragen musste, die Kopfbedeckung. Als es dann nach ihrer Kommunion verpönt war. Als in ihrer Schule die Theresianerinnen auf einmal ganz anders aussahen. Das muss alles sehr einschneiden gewesen sein. Ich kenne das fast alles nur aus Erzählungen meiner Eltern und Großeltern. Meine Mutter … [More]
In meiner Heimatkirche waren noch vor zwanzig Jahren die Bänke vorne rechts nur mit Jungen besetzt und vorne links nur mit Mädchen. So wie man es auch von ganz alten Bildern kennt. Wenn man älter wurde, rückte man immer eine Bank nach hinten.
Plötzlich aber, fast über Nacht, waren alle Kinder weg. Ich weiß nicht warum. Es war so um die Zeit, als ich in der dritten oder vierten Bank gesessen war. Da wurde mir klar, dass ich ja immer öfter ganz alleine da sitze. Und heute sind diese Bänke … [More]
Das war mir unbekannt. Vielen Dank mein Lieber. Ich dachte die Sitzordnung sei willkürlich. Dann muss ich mich wohl für meine Spekulationen entschuldigen :-)
In Spanien ist es üblich, dass auf dem Land die Sitzplätze noch hieratisch nach Familien geordnet sind. Die ältesten und wohlhabendsten Familie sitzen weit vorne, die anderen Folgen je nach Rang und Namen. Ungläubige und in Sünde lebende kommen meist nur bis zur Vorhalle oder sie sitzend seitlich. Ich fand das sehr spannend. Leider hat … [More]
Die Leute sitzen in der Kirche hinten, weil es üblich war, dass die vordere Hälfte mit Kindern und Jugendlichen voll besetzt war. Das habe ich sogar vor zwanzig Jahren noch selbst erlebt. Es gibt sogar Kirchen, in denen die Bänke nach vorne immer kleiner werden, eben für die Kinder.
Die Leute sitzen heute noch so wie immer, nur geht jetzt dank des schlechten Religionsunterricht und fehlender christlicher Erziehung durch die selbst schon gottlos gewordenen Eltern kein einziges Kind mehr in die … [More]
Mir ist noch aufgefallen, dass die Bänke nie richtig gefüllt sind, bzw. die meisten Leute nie vorne sitzen, sondern sich auf den hinteren Bankreihen verstecken. Als ich mal in Denklingen (Diözese Augsburg) beim Ostergottesdienst war, da saßen die Gläubigen größtenteils auf den hintersten Reihen unter der Empore (dort gab es erstaunlich viele Sitzmöglichkeiten). Das Bild, was sich bot war etwas grotesk. Nicht dass die Kirche halb leer war. Sie war schon gut gefüllt. Nur sehr nach hinten … [More]
Aber immerhin ist die Kirche vom großen Balthasar Neumann erbaut worden, nicht extrem verschandelt worden und zudem ein Gotteshaus das dem großen Diakon Laurentius geweiht ist
Übrigens war Balthasar Neumann auf dem alten 50 DM-Schein abgedruckt.
Insgesamt schön, aber leer und ohne Kinder wie leider überall.
Was ist denn das für ein Gloria?
Ein paar Punkte könnte man ansprechen: - die Kommunionbank ist kein Balkongeländer, das man mit Blumenkästen bestückt - das Getummel und Herumgelaufe im Altarraum beim Friedensgruß ist sehr extensiv - braucht es in so einer kleinen Kirche wirklich neben dem Priester weitere Kommunionspender?