Die Wasserschutzpolizei holt die Kreuze aus der Spree. Ein Rückblick auf 2010
Nachrichten 29/08/2011 03:53:24
Beginn dieser Kundgebung gegen Abtreibung und Euthanasie ist um 13 Uhr vor dem Bundeskanzleramt in Berlin. Nach dem Redner- und Gesangsbeiträgen startet der eigentliche „Marsch für das Leben“. Hierbei werden wieder 1000 weiße Holzkreuze, zum Andenken an die 1000 abgetrieben Kinder an einem Arbeitstag in Deutschland, mitgetragen. Dieser Zug ist als Trauermarsch konzepiert. Leider wird auch in diesem Jahr mit Zwischenrufen der Linksautonomen mit Sprüchen wie „Hätt' Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben“, wie im vergangenen Jahr, zu rechnen sein.
2010 wurde den Lebensschützern eine brennende Bibel vor die Füße geworfen. Diese konnte jedoch schnell von engagierten Lebensschützern gelöscht werden, so daß sie heute einen Ehrenplatz gefunden hat. Diese Bibelverbrennung fand unweit des Bebelplatzes statt, wo die Nazis ehedem „undeutsche“ Bücher verbrennen ließen.
Polizeipräsident behält ein Kreuz als Andenken
Ebenfalls wurden im vergangenen Jahr einige der weißen Holzkreuze von den Linksextremisten entwendet und in die Spree geworfen. Die Wasserschutzpolizei war vorbereitet und fischte alle Kreuze wieder heraus und gab sie dem Veranstalter zurück.
Der Polizeipräsident bat jedoch um eines der aus dem Wasser geangelten Kreuze, um es bei sich im Dienstzimmer als „Andenken“ aufhängen zu können. Gern kam man der Bitte nach und überließ dem Polizeichef dieses Glaubenszeichen.
Der Lebensmarsch endet mit einem ökumenischen Gottesdienst in der St.-Hedwigs-Kathedrale, der Bischofskirche von Berlin. Anschließend ist ein Stehkaffee geplant.
Infos unter: http://www.marsch-fuer-das-leben.de/


