Aber das ist doch gerade Sinn lieber Hochw. Gaudron. Das die Tradition über diese Präämbel wieder stärker in der Kirche vertreten wird ("wir haben das aber in ganz anders gemeint als wir unterschrieben"). Das ist doch DIE CHANCE!!! Dann kann man nämlich IN EINHEIT MIT DEM PAPST und der Weltkirche dafür sorgen, daß darauf aufbauend eventuell verschiedene FALSCHE Definitionen des Konzils, wie die progressistischen und modernistischen ausgeschlossen werden. Das das Kampf bedeutet (hier … [More]
Kardinal Joseph Ratzinger im Juli 1988 in einer Ansprache an die Chilenischen Bischöfe:
„Die Wahrheit ist, daß dieses besondere Konzil kein Dogma definiert hat und es bewußt vorgezogen hat, als bloß pastorales Konzil auf einer bescheideneren Ebene zu bleiben. Aber viele behandeln es, als ob es sich in eine Art Superdogma verwandelt hätte, das allem anderen die Bedeutung raubt.“
@ apollonia klingt alles sehr fromm. aber was machen wir mit den konkreten widerspruechen zwischen der kontinuierlichen lehre der kirche und den neuen ideen, die sich sowohl in konzilstexten wie auch im katechismus finden? diese einfach zu leugnen (weil nicht sein kann was nicht sein darf) ist einfach ein peinliches abwuergen jeder ehrlichen beschaeftigung mit der thematik, wie das ja juengst die petition der italienischen intellektuellen gezeigt hat, die endlich eine dogmatische klarstellung … [More]
Theologen wie Rahner, Congar & Co. hatten vor dem Konzil Redeverbot, da sie Häresieverdächtiges von sich gegeben hatten (Religionsfreiheit usw.). Während des Konzils waren es die führenden Erneuerer und ihre Ideen wurden aufgenommen!
„Wenn man nach einer Gesamtdiagnose für den Text (vonGaudium et spes) sucht, könnte man sagen, dass er (in Verbindung mit den Texten über Religionsfreiheit und über die Weltreligionen) eine Revision des Syllabus Pius’ IX., eine Art Gegensyllabus, darstellt.“ (Joseph Kardinal Ratzinger, Theologische Prinzipienlehre, Erich Wewel Verlag, 1982, S. 398)
„Begnügen wir uns hier mit der Feststellung, dass der Text die Rolle eines Gegensyllabus spielt …[More]
Diese Re-vision des Konzilsereignisses und seiner Produktion setzt Benedikt XVI. erneut wie bereits zu Beginn seines Pontifikats in den Rahmen der Entgegensetzung von „Hermeneutik der Diskontinuität und des Bruchs“ und „Hermeneutik der Reform“. So erinnert die Note der Kongregation für die Glaubenslehre daran, dass eine Hermeneutik des Bruchs (welcher Couleur auch immer diese sein mag) mit dem Wort des Papstes als „irrig“ zurückzuweisen ist. Sie kann somit …[More]