@alfons maria stickler, eine gute Erklärung. @lovershalom, die Auferstehung ist umser tiefstes und erhabenstes Glaubensgeheimnis, das niemand bezweifelt. Kreuzweg ist Kreuzweg, Auferstehung ist Auferstehung.
Stationen sind keine Endpunkte und keine Ziele, sondern Transaktionen, vorübergehende Ereignisse. Die Auferstehung ist somit keine Station, da sie das Ziel ist. Zwar ist es außerhalb der Passionszeit richtig an die Auferstehung zu erinnern, aber nicht mit einer Kreuzwegstation.
Wie die Auferstehungsgottesdienste, scheint mir diese Station ausgedacht worden zu sein, um Trauer und Schmerz so schnell wie möglich zu verdrängen.
Jesus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Johannes 11, 25- 27
Halleluja, Jesus lebt! Das Grab ist offen, die Faust des Bösen weg. Christus siegreich verklärt. „Tod, wo ist dein Sieg?" (Kor. 15,55). Sie gilt im Blick auf Christus und auf uns. Wenn Christus verklärt wurde, wo im dann der Sieg des Todes für ihn und für uns? Das lässt uns mit dem Apostel sprechen: "Wenn wir unsere Hoffnung nur in diesem Leben auf Christus gesetzt haben, sind wir erbärmlicher daran als alle anderen Menschen. Nun aber …[Plus]
In vielen Kirchen sind die 15. Stationen zu sehen - Jesus ist auferstanden - Halleluja Der Kreuzweg wird alle Tage begangen - er ist nie zu Ende solange diese Welt besteht
Das ist auch so ein totaler Unsinn, die Auferstehung Christi als "15. Station" des Kreuzweges zu betiteln. Der Kreuzweg ist ein für alle Mal mit der Grablegung zu E n d e!