Hinduistischer Christenverfolger bekehrt: Für den Glauben im Gefängnis
Nachrichten 12/05/2012 05:27:39
Wie Beoachter aus christlichen Kreisen in Orissa dem Fidesdienst mitteilten, bekehrte sich Nilandri Kanhar nach der Genesung seiner ältesten Tochter zum christlichen Glauben. Sie war von Ärzten und Heilern bereits totgesagt worden.
Der Pastor der christlichen Gemeinde, Pabitra Kata, betete für die Genesung des Mädchens „im namen Jesu“. Von diesem Moment an wandte sich die ganze Familie dem christlichen Glauben zu. Nun wurde der ehemalige Hindu von den Einwohner seines Dorfes mit Verfolgung bedroht und misshandelt, doch Kanhar ließ sich davon nicht beeindrucken.
Vielmehr begann er das Evangelium Christi aktiv zu verkünden, was dazu führte, dass er zusammen mit dem Pastor wegen „Zwangsbekehrung“ inhaftiert wurde. Beide befinden sich immer noch in Haft. „Die Verkündigung des Christentums führt in einigen Gegenden des Staates Orissa, in denen es radikale hinduistische Gruppen gibt, oft zur Verfolgung und Gewalt“, so ein Beobachter zum Fidesdienst.
In dem indischen Staat kommt es immer wieder zu antichristlicher Gewalt: im Jahr 2008 wurden Christen im Distrikt Kandhamal Opfer verschiedener Massaker.

