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Fellay: Kein Terminkalender für Einigung mit Rom
Nachrichten  07/06/2012 11:23:40
(gloria.tv/ KNA) Weiterhin keine Entscheidung im Ringen um eine Aussöhnung zwischen dem Vatikan und den ultrakonservativen Piusbrüdern: Der Generalobere der traditionalistischen Bruderschaft, Bernard Fellay, zeigt sich nicht beunruhigt über das derzeitige Schweigen aus Rom. Er habe keine Informationen über zeitliche Vorgaben für eine Einigung, erklärte Fellay am Donnerstag auf der Homepage seiner Organisation. Gott wisse «selbst Verspätungen» zu fügen. Manche meinten, dass sich Papst Benedikt XVI. erst im Juli in Castel Gandolfo mit der Angelegenheit befassen werde.

Beobachter rechnen seit einigen Wochen mit einer Antwort aus Rom auf Fellays Änderungsvorschläge für eine Aussöhnung. Mitte Mai hatte die dafür zuständige vatikanische Glaubenskongregation getagt; eine endgültige Entscheidung liegt beim Papst. Der Vatikan hatte Fellay Mitte März aufgefordert, binnen eines Monats eine «Lehrmäßige Präambel» zu unterzeichnen und darin das kirchliche Lehramt anzuerkennen.

Im Sommer 1988 hatte der Gründer der Bruderschaft, Erzbischof Marcel Lefebvre (1905-1991), durch unerlaubte Bischofsweihen den Bruch mit Rom vollzogen. Papst Benedikt XVI. nahm Anfang 2009 die Exkommunikation der vier von Lefebvre geweihten Bischöfe zurück. Zwischen Fellay und den drei übrigen Bischöfen gibt es derzeit unterschiedliche Auffassungen über das weitere Vorgehen.

Der Generalobere betonte nun erneut, es sei Benedikt XVI. selbst, der eine Aussöhnung zum jetzigen Zeitpunkt wolle. Mit Blick auf das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965) sagte Fellay, in Rom sei in manchen Kreisen ein Sinneswandel spürbar. Eine andere Sicht auf das Konzil werde dort «nicht mehr als entscheidend für die Zukunft der Kirche» betrachtet: «Tatsächlich kann die Kirche nicht auf das Konzil reduziert werden», so der Obere der Piusbrüder.

Als Grund für einen solchen angeblichen Sinneswandel macht Fellay «schrecklich bedeutende Probleme» in der Kirche aus. Diese seien so groß, dass zweitrangige Fragestellungen derzeit hintangestellt würden. Dies werde aber im Vatikan «niemand so offen sagen» oder gar «die Fehler des Konzils anerkennen», so Fellay. Rom habe sich geändert, «nicht wir».

Der Generalobere bekräftigte, nach einer möglichen Einigung mit Rom werde die Piusbruderschaft nicht aufhören, Missstände anzuprangern und entsprechend zu handeln. Man könne dies unter Verweis auf die Lebendigkeit der Tradition in den eigenen Reihen tun. Die Neuerungen des Konzils hätten dagegen zu «einer Art stillen Glaubensabfalls» geführt.

Fellay zeigte sich zuversichtlich, auch die anderen drei Bischöfe der Bruderschaft von seinem Versöhnungskurs überzeugen zu können. Deren Warnungen, es handele sich beim Angebot des Papstes um eine Falle, teile er ausdrücklich nicht. Zugleich warnte der Generalobere vor radikalen Einflüssen in den eigenen Reihen.
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a.t.m  09/06/2012 11:30:19
Tigerkatzi: Und weil dieser Sch.. (wobei ich allerdings ausdrücklich betonen möchte, das der Heilige Vater für mich kein H.... ist) wirklich katholisch ist, wird dieser auch von Gott dem Herrn unterstützt daher funktioniert es, siehe "Summorum Pontificum", "Für Viele", die Aufhebung der Exkommunikation der 4 Bischöfe der Priesterburderschaft St. PIUS X, usw.

Beten wir daher dafür das die Priesterbruderschaft St. PIUS X denn kanonischen Status offiziell zurückerhält, damit endlich den … [More]
tigerkatzi  09/06/2012 11:03:48
der schwanz versucht immer noch mit dem hund zu wedeln
POS  09/06/2012 04:13:52
@Bonifazius-Franz

Sie verkennen, dass die Kirche seit dem II. Vatikanischen Konzil nicht mehr in einem Normalzustand ist. Auch die Päpste sind seither "lädiert". Die FSSPX ist die einzige Vereinigung von katholischen Gläubigen mit Bischöfen, Priestern, Ordensleuten und Laien, Priesterseminarien, Missionsstationen, Schulen und Vereinen etc., die weltweit verbreitet und tätig ist, die das Katholischsein seit ihrer Gründung durch Erzbischof Marcel Lefebvre unmittelbar nach Abschluss des … [More]
Iacobus  09/06/2012 01:38:32
@Bonifatius-Franz:
Wenn die FSSPX einen kanonischen Stus erhält bedeutet es nicht, daß sie Irrwege des V.II. beschreitet, sondern daß die Kirche den, von der FSSPX vertretenen und weitergegeben, traditionellen katholischen Glauben öffentlich bestätigt. Eine kanonische Errichtung der FSSPX nimmt damit den Modernisten den Wind aus den Segeln...
Bonifatius-Franz  08/06/2012 13:54:59
POS:
Also ein Papst, der den Glauben nicht selbst positiv definiert oder Irrtümer verwirft, sondern sich von irgendwelchen Interessengruppen "Bedingungen" in Glaubensdingen stellen lässt, handelt verwerflich.

Daher darf die FSSPX diesen Weg nicht gehen, sondern muss geduldig warten, bis sich der Papst von selbst bekehrt.

Das schließt nicht aus, dass man ihn immer wieder mit seinen Irrtümern konfrontiert, aber Bedingungen für eine Einigung gehen zu weit!
POS  08/06/2012 10:02:14
@Großinquisitor

Habe ich etwas Gegenteiliges behauptet?
Ja, auch der Gesamtepiskopat ist Träger der Unfehlbarkeit:
"Die einzelnen Bischöfe besitzen zwar nicht den Vorzug der Unfehlbarkeit; wenn sie aber, in der Welt räumlich getrennt, jedoch in Wahrung des Gemeinschaftsbandes untereinander und mit dem Nachfolger Petri, authentisch in Glaubens- und Sittensachen lehren und eine bestimmte Lehre übereinstimmend als endgültig verpflichtend vortragen, so verkündigen sie auf unfehlbare Weise die … [More]
Großinquisitor  08/06/2012 09:15:28
@POS:

Auch das ordentliche Lehramt ist unfehlbar. Wann begreifen Sie es denn endlich?
POS  08/06/2012 09:05:59
@Bonifatius-Franz

Um es "noch klarer" zu stellen:
Mit dem Papst, mit jedem Papst, kann man sehr wohl "verhandeln", auch über Fragen der Wahrheit. Nur ist er - wenn er "ex cathedra" lehren will, immer der Höchst- und Letztentscheidende! Es gebührt ihm also "Unterwerfung", wenn er "in höchster Lehrgewalt spricht". Selbstverständlich gebührt ihm im Allgemeinen Achtung, ja Hochachtung und Gehorsam in allem, was er lehrt und anordnet, soweit es nicht dem von seinen Vorgängern unfehlbar Gelehrten … [More]
Bonifatius-Franz  08/06/2012 00:43:23
Um es nochmal klarzustellen:

Man kann mit dem Papst nicht verhandeln! Ihm gebührt Unterwerfung!

Er ist der Stellvertreter Gottes. Was soll man da für Bedingungen stellen? Der Gegenstand der Verhandlung wäre ja die Wahrheit. Die ist aber unverhandelbar.

Was bleibt? Auf die Bekehrung des Papstes zu warten, dafür zu beten, geduldig zu hoffen und - wenn der Papst zur Fülle des Glaubens zurückfindet - ihm wieder zu gehorchen.
hfschillerwein  08/06/2012 00:28:42
Vieles der Vorposter kann ich unterstreichen.Eines hat Benedikt
zur vollen Glaubwürdigkeit noch zu tun: die Schein-Exkommunikation von Erzbischof Lefebvre und Bischof Castro-Meyer genauso für ungültig zu erklären, wie diejenigen der von diesen geweihten 4 Weihbischöfe vom Januar 2009.

Hermannus Contractu
Huberta  07/06/2012 23:36:23
Latina  07/06/2012 20:49:47
schließe mich deinem Gebet an,lieber Galahad--komm heiliger Geist
j3s  07/06/2012 16:21:15
@a.t.m

So sehe ich das auch!
Ich möchte in der Haut des hl. Vaters wirklich nicht stecken. Ihm ist inzwischen ganz sicher bewußt geworden, dass der "Laden" in diesem Zustand nicht mehr zusammen zu halten ist.

Es ist schlicht undenkbar, dass auf Dauer die Kirche einen Zollitsch und einen Fellay unter einem Dach beherbergen kann, ohne sich gänzlich unglaubwürdig zu machen!

Wir sollten für den hl. Vater beten, damit er die Weichen so stellen kann, dass die unvermeindliche Amputation von Teilen … [More]
eigerhar  07/06/2012 14:58:14
Alles braucht seine Zeit.
Geduld ist der beste Ratgeber.
Es müssen erst einmal alle Probleme und Positionen angesprochen werden.
Erst dann kann eine faire und gerechte Lösung gefunden werden, bei der niemand enttäuscht ist und ein falsches Bild von sich gibt.

Und ich denke, dass der Papst noch einen schweren Weg zu gehen hat und manche Kröte zu schlucken.

Ich habe aber das Gefühl, dass er in den letzten Tagen immer grössere Fortschritte in seiner Heiligkeit macht und grosse Freiheit gewinnt. [More]
hans03  07/06/2012 14:16:57
Hier entpuppt sich wieder einmal, wer treu zur Kirche steht. Wer den Nachfolger Petri infrage stellt, ist nicht (mehr) katholisch. Er handelt schismatisch.
Shuca  07/06/2012 13:35:42
"Entscheidend ist, dass der Papst zum katholischen Glauben zurückkehrt, was ihm als Theologen und König unter den Modernisten schwer genug fallen dürfte."
Ja so würde ich das auch sehen. Ich kann die Piusbruderschaft nur warnen. Ehe der Hahn zweimal kräht hat er euch schon dreimal über den Tisch gezogen.
Per Mariam ad Christum.
a.t.m  07/06/2012 13:24:16
Diese Verhandlungen sind sehr wichtig, denn nun muss sich der Heilige Stuhl entscheiden, wünscht er das "Vatileaks" und die damit Verbundene Erpressung siegt, das die Ungehorsamen "Berufsbischöfe weiterhin die Kirche im Ungehorsam zum Papst von innen heraus im Namen des Unheiligen Konzilsgeist zerstören? Das häretisch- schismatische Wölfe des Kommando übernehmen? (siehe Woelki, Schönborn, Zollitsch usw). Das die Kirche von "UNTEN" siegt? Daher würde ein NEIN zu den Piusen ein JA zu den … [More]
Bonifatius-Franz  07/06/2012 12:37:11
Ganz ehrlich:
Diese Verhandlungen sind komplett daneben.
.
Der Papst ist der Stellvertreter Christi.
Was soll man da verhandeln, wo es nur Unterwerfung geben kann?
.
Entscheidend ist, dass der Papst zum katholischen Glauben zurückkehrt, was ihm als Theologen und König unter den Modernisten schwer genug fallen dürfte.
Dann aber, wenn er zum Glauben zurückfindet, kann es nur noch Unterwerfung geben.
.
Beten wir für die Kirche, dass der Heilige Vater die Kraft finde, umzukehren.
intellego1  07/06/2012 12:13:32
Galahad  07/06/2012 11:56:54
Heilige Jungfrau Immaculata Conceptio, heiliger Joseph, hl. Petrus, hl. Pius X., bittet für diese Einigung. Vereinte Herzen Iesu und Mariae helft. Komm heiliger Geist vertreibe alle unheiligen Geister. Bitte für uns heilige Gottesmutter. Amen!!!
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