In der alten Zelebrationsform des römischen Ritus galt die Orantenhaltung als vorbildlich, wenn man hinter dem Rücken des Priesters die Hände nicht sah, also waren die Hände ziemlich eng beieinander, wie auf dem Bild.
DieOrantenhaltungist eine allgemein verbreitete Körperhaltung beimGebet. Der Beter steht mit in Schulterhöhe ausgebreiteten Armen, den Kopf entweder gesenkt oder zum Himmel erhoben. In der Alten Kirche war sie allgemein verbreitet und galt als Kennzeichen und Bekenntnis des christlichen Glaubens: Das aufrechte Stehen unterscheidet (a) den Menschen vom Tier und verweist (b) auf die Auferstehung von den Toten; mit den ausgebreiteten Armen werden (c) dasKreuzund der gekreuzigte Christus …[Más]
Liebe Elisabeht, ich habe mir nun das Bild ganz groß gemacht und es ist die kleine Orantehaltung ... bei beiden Händen sind Ringfinger und Kleinerfinger umgelegt ...
Es ist die Handbewegung des "Segensammelns"....Haschens...möglichst viel zusammenbringend an der Fülle der Gnaden weitergebend...Ich sehe das öfters bei ausländischen Priestern, wenn auch nicht so ausgeprägt, wie hier auf dem Bild...Ich weiß auch nicht, ob meine "Vermutung" exakt entspricht, da weiß sicher ein Theologe oder "Heiligenbiograph" mehr dazu...