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Erzbischof Schick fordert Blasphemie-Verbot
Nachrichten  01/08/2012 05:11:56
(gloria.tv/ bbk) Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick setzt sich für ein Gesetz gegen Blasphemie ein. „Wer die Seele der Gläubigen mit Spott und Hohn verletzt, der muss in die Schranken gewiesen und gegebenenfalls auch bestraft werden“, sagte der Erzbischof und fügte hinzu: „Wir brauchen daher in unserem Staat ein Gesetz gegen die Verspottung religiöser Werte und Gefühle.“

Dabei gehe es nicht nur um die Verunglimpfung der christlichen Religion. Auch die anderen Gläubigen sollten in ihren religiösen Überzeugungen und der Ausübung ihrer Religion geschützt sein. Gegen „heilige Personen, heilige Schriften, Gottesdienste und Gebete sowie heilige Gegenstände und Geräte aller Religionen“ dürfe kein Spott und Hohn zugelassen werden.

Im Grundgesetz der Bundesrepublik sei die Würde des Menschen als unantastbar deklariert. Die Seele gehöre zum Menschen. Spott und Satire über religiöse Einstellungen und Gefühle seien Verletzung der Menschenwürde. Gott und das Allerheiligste dürften deshalb in unserer Gesellschaft nicht verspottet und herabgewürdigt werden, so der Erzbischof.

Eine Gesellschaft, die das, was religiösen Menschen hoch und heilig ist, nicht schütze, schade sich selbst, denn sie dränge einen Teil ihrer Bürger an den Rand oder sogar in den Untergrund, so Schick. „Gläubige tragen aber viel zum Gemeinwohl bei.“ Konkret müssten Christen daher fordern, „dass die Person Jesu Christi, Gott der Vater, Maria, die Heiligen, die Hostie des Altarsakraments, die sakralen Gegenstände wie Kelche und Monstranzen, auch die Kirchengebäude und Prozessionen von unserem Staat geschützt werden“. Dazu seien auch entsprechende Gesetze nötig.

Aber auch die Gläubigen selbst müssten das Heilige heilig halten. „Wir Christen müssen deutlich machen, dass wir Verunglimpfungen unserer Überzeugungen und Werten in Medien und öffentlichen Organen nicht hinzunehmen bereit sind“, betonte der Erzbischof.
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elisabethvonthüringen  27/08/2012 11:17:56
Zauberhaft!

Jeannie, Bibi, Samantha und ihre Mutter freuen sich:
Der Bamberger Erzbischof Schick hat sie rehabilitiert.
Endlich dürfen alle weiterhexen, denn Erzbischof Schick hat sich nicht nur bei den Hexen entschuldigt, die von neidischen, bösartigen Zeitgenossen denunziert und als Hexen verurteilt wurden. Nein - er hat ausdrücklich darauf bestanden, auch die Verfolgung von Hexen in der Gegenwart auf's schärfste zu verurteilen.
Aber Spaß beiseite:
Weiß Erzbischof Schick eigentlich nicht, … [Más]
alexius  02/08/2012 06:37:05
Ein Artikel über die blasphemische Ausstellung im Bamberger Dom: http://sthughofcluny.org/2012/07/the-art-of-the-council.html

Die porngraphischen Figuren aus dem von a.t.m verlinkten Artikel waren (zum Glück) nicht dabei, aber so mansche "Kunstwerk" finde ich trotzdem für eine Kirche für mindestens skurril.

Es gehen in Bamberg seit einiger Zeit sehr bedenkliche Sachen vor.
a.t.m  02/08/2012 02:54:27
Es wird nicht umsonst gesagt: "Wasser Predigen - Wein Trinken" siehe
http://www.katholisches.info/2012/08/01/asinus-asinum-fricat-bamberger-dom-als-ausstellungshalle

Gott unser Herr erbarme dich unser und schick uns viele Heilige Hirten.
diana 1  02/08/2012 02:32:05
"Aber auch die Gläubigen selbst müssten das Heilige heilig halten".

Sehr geehrter Herr Erzbischof Schick und alle unsere Bischöfe und Priester.
Wann sagen unsere Bischöfe, Priester das Wort Heilig, es ist aus ihrem Wortschatz entschwunden.
Wer sagt denn, von den Bischöfen, Priestern zur Heiligen Messe, Heilige Messe?
Ihr Bischöfe, Priester sagt doch nur noch Gottesdienst und das "viele male" bei einer Heiligen Messe, Heilige Eucharistie, man könnte meinen das Wort "Heilig", könnt Ihr nicht … [Más]
Latina  02/08/2012 02:28:13
ja,ohne zweifel ist es wichtig und gut,dass EB Schick dies wichtige thema anspricht!!!! mich hat nur wieder der hinweis auf "alle religionen" gestört,gemeint muss vor allem das christentum sein.
Jessi  01/08/2012 16:25:34
Ich finde es gut,dass Erzbischof Schick das überhaupt formuliert.Er ist geistlicher Sympathieträger.Viele denken jetzt darüber nach und sagen,recht hat er!Es kommt erst ins Bewußtsein mancher Menschen!
Wir müssen Heiliges heilig halten!
Monika Elisabeth  01/08/2012 15:25:15
Danke für den Link, atm.

Und wie die Kunst am Ende ist, aber sowas von - und das schon länger. Heute jedoch ganz besonders.

Francesco Colafemmina hat vollkommen recht in seiner Kritik - es ist pure Heuchelei und Relativismus.

Einmal mehr frage ich mich: Wer ist hier der Boss?, bzw. muss man sich schon fragen, ob Seine Exzellenz einen betrügerischen Doppelgänger hat. Da könnte man sich wirklich Sorgen machen, wenn ein und die selbe Person das Eine sagt aber das Andere tut. Aber das ist bei … [Más]
a.t.m  01/08/2012 14:09:43
Neues aus der Deutschen Konzilskirche, und dem Schick'sen Bistum http://www.katholisches.info/2012/08/01/asinus-asinum-fricat-bamberger-dom-als-ausstellungshalle/
die D Episkopatens sollten zuerst in ihren eigenen Reihen die Blasphemie bekämpfen und erst dann nach draußen schauen.
Sehr geehrter Erzbischof wenn sie ihre eigenen Worte ernst nehmen, dann greifen sie durch und stellen die Blasphemie als erstes in ihren eigenen Bistum ab, oder wahren ihre Worte nur leere Hülsen????

Gottes und … [Más]
Monika Elisabeth  01/08/2012 09:08:05
"Modernisierung von Kirchen" die ja auch schon teilweise in den Bereich der "Blasphemie" anzusiedeln sind.

Wie wahr, lieber atm, wie wahr! Das ist vielleicht sogar eine der schlimmeren Blasphemien, denn sie wird ja mitten im Hause Gottes ausgeführt - ungestraft, eher noch bejubelt oder still und leise abgelehnt.
Salutator  01/08/2012 08:55:45
Exzellenz,

so lange die Kirche die Lehre von den zwei Schwertern nicht wieder abverlangt, sind solche juristischen Ansätze nur als Bumerang zu sehen, die in erster Linie die Kirche selbst treffen werden.

Die Trennung von Staat und Kirche ist nun mal eben nicht möglich, auch wenn die Weltverbesserer meinen, dadurch den Frieden auf Erden zu bekommen.

Wenn ein Staat Gott die Ehre verwehrt, wird der Staat dafür gerichtet werden.
elisabethvonthüringen  01/08/2012 08:50:56
Blasphemieparagraph

Nach Mosebach und Spämann spricht sich nun Erzbischof Ludwig Schick für ein Blasphemieverbot aus. Dabei scheint es allen dreien um ein generelles Gesetz betreffs Gotteslästerung, d.h. ein Gesetz zum Schutz vor der Beleidigung religiöser Gefühle zu gehen.

Hm.

An sich klingt es ja erstmal prima. Und ich stimme gewissen ziemlich chemisch aussehenden Damen nicht zu, daß es ein Recht auf Gotteslästerung geben würde. Selbst wenn es sich nur um Gefühle handelt, hat man hier … [Más]
elisabethvonthüringen  01/08/2012 08:23:23
Zum wiederholten Male: Blasphemie-Vorwurf

Ein koptischer Lehrer namens Bischoy Kamel El-Behery aus Tema (Bundesland Sohaag) setzt seit vorgestern in U-Haft, weil ein Moslem ihn beschuldigtMohamed und Allah beleidigt zu haben, und dass er Mohamed-Karikaturen auf seinem Facebook-Konto veröffentlich haebn solle. Sofort wurde der Kopte verhaftet, obwohl alle Beweise dafür sprechen, dass Hackers sein Konto gestohlen haben und solche Bilder darauf setzten. Sein Vater sprach zu Copts United. Dabei … [Más]
a.t.m  01/08/2012 08:14:10
Es stellt sich aber doch auch auch die Frage wo beginnt für jeden einzelnen Menschen der Hohn und der Spott. Es sollte ja auch hier klare Grenzen gesetzt werden, denn ein Theologe oder ein Priester der sich am Wort Gottes unseres Herrn, den Glaubenswahrheiten als auch am Gehorsam gegenüber den Heiligen Vater Papst Benedikt XVI vergeht, verspottet und verhöhnt ja auch den Glauben. Und das sogar um ein vielfaches mehr als ein einfacher Laie, der ja diesen nur folgt.

Das beste Beispiel in meinen … [Más]
Latina  01/08/2012 08:07:22
nett gesagt,sehr political correct--denn blasphemie gegen den islam regelt der schnell und zuverlässlich selbst auf seine weise,das judentum hat seit Holocaust-zeiten ja einen besonderen schutz des staates( mit recht) ,nur dem christentum weht der eiskalte wind entgegen mit berufung auf Kunst und freiem Journalismus..also bitte klar ausdrücken,es geht um UNS.
Monika Elisabeth  01/08/2012 07:32:42
Allerdings bin ich nur bei hartnäckigen Blasphemikern für Haftstrafen und da auch nur bedingt. Sonst leben diese weiterhin auf Staatskosten und haben keine Gelegenheit etwas aus ihren Fehlern zu lernen. Man sollte die Blasphemiker nach China in die katholischen Gemeinden schicken oder zu den Kopten nach Ägypten - um Erfahrung darüber zu sammeln, was der Glaube den Menschen wert ist und wie sehr er den gläubigen Menschen mit seinen Taten Unrecht zufügte. Wenn das nicht hilft, kann man … [Más]
Monika Elisabeth  01/08/2012 07:26:36
Da hat er ganz recht - die Gläubigen müssen auch ihren Teil dazu beitragen. Zuerst muss das Sündenbewusstsein wieder trainiert werden, denn die Gewissen sind sämtlich verdreht. Doch heute habe ich zwei junge Männer beim Beichtstuhl anstehen sehen - das war wunderschön. Es wäre gut, wenn man die Beichte im Bistum weiter ausbreitet und die Laien dazu ermutigt und vor allem bewegt, ihren seelischen Misthaufen abzuladen. Diese Wohltat wird so manchen lauen Katholiken süchtig nach seiner … [Más]
alexius  01/08/2012 06:12:22
@elisabethvonthüringen :Fünf Wunden am liturgischen-mystischen Leib Christi hat Bischof Atanasius Schneider neulich definiert:

1) Zelebrationsrichtung "versus populum"
2) Handkommunion
3) Abschaffen der Offertoriumg-Gebete
4) Fast vollständige Abschaffung des Latein
5) Zulassung der Frauen als Lektoren und Akolythen

Diese Wunden sollte man schleunigst heilen.
siehe: http://www.lms.org.uk/news-and-events/news-blog/march-2012#schneider
elisabethvonthüringen  01/08/2012 05:54:19
Er bräuchte nur Versus orientem und Mundkommunion fordern, damit wäre schon viel Gelegenheit zur Blasphemie ausgeschaltet!!
alexius  01/08/2012 05:40:11
"Eine Gesellschaft, die das, was religiösen Menschen hoch und heilig ist, nicht schütze, schade sich selbst, denn sie dränge einen Teil ihrer Bürger an den Rand oder sogar in den Untergrund"

Und genau das passiert mit den Priestern (kenne hier zwei persönlich), die im Bistum Bamberg in der überlieferten Form zelebrieren wollen. Sie werden eingeschüchtert und in den Untergrund verdrängt.
alexius  01/08/2012 05:30:48
"Aber auch die Gläubigen selbst müssten das Heilige heilig halten."

Danke Herr Bischoff. Genau richtig. Schluss mit dem allgegenwärtigen liturgischen Missbräuchen!

Wie sollen wir auch von den anderen Respekt verlangen, wenn wir selber überall in Bistum Bamberg, fast täglich beispielweise mit eigen gemachten banalen Messgebeten und Gottesdiensteinlagen, oder den neuen geistlosen Brot-Liedern das Heilige verhöhnen und gleichzeitig Überliefertes stark bekämpfen?

Wie man das Heilige heilig … [Más]
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