Hochwürden Zulehner zwischen Priestertum, Professur und Pension (Deo gratias!).
jabulon     26/12/2009 15:14
Eine Vermessung.
    dominusiesu likes this.         14/01/2014 12:46
    a.t.m made a reference: Geheimnisse.     31/12/2009 13:15
Yohanan         28/12/2009 10:31
@hans03
Frohe Weihnacht, lieber Hans03. genau mit den Zahlen, läßt sich eine gute Katechese machen. Das Priesternetzwerk hat dazu ein schönes Papier:
unter Arbeitshilfen, Katechesen:
"Kleiner Zahlenkatechismus": www.priesternetzwerk.net/.../Kleiner_Zahlenkat.pdf
Viel Freude dabei!
hans03         28/12/2009 10:24
Lieber Yohanan, nicht nur die drei ist heilig. Auch die vier (4 Kardinalstugenden), die zwölf (12 Apostel, 12 Früchte des heiligen Geistes) und ganz besonders die sieben (7 Gaben des heiligen Geistes, 7 leiblichen und 7 geistigen Werke der Barmherzigkeit).
Yohanan         28/12/2009 10:09
Mir scheint dass ein Konzept gegen das andere Konzept steht. Die Frage ist nur, welches ist fähig die ganze Gemeinschaft der Kirche zu tragen. Reformer müssen immer und sollten immer fürchten, dass ihnen die Gemeinschaft oder große Teile nicht folgen. Es ist eben die Kunst des Papsttums, diese Ganzheit der Gemeinschaft zu gewährleisten. Im besten Falle münden solche Reformideen in die Bildung einer Geistlichen Gemeinschaft innerhalb der Kirche, der man sich anschließen kann oder auch nicht. … [Plus]
Monika Elisabeth         28/12/2009 09:45
Betrachtet man das Leben Jesu vom Holz der Krippe zum Holz des Kreuzes, bemerkt man auch, dass seine Zeit heranreift, heranreift im Dialog mit den anderen Menschen mit Hilfe von Worten und Taten, Zeichen und Wundern.
Irgendwie scheinen mir das leere Worthülsen zu sein. Würdest du das einmal genauer erklären was du im Leben des Herrn auf einen derartigen Dialog anführst, wie "wir" ihn mit Zulehner und Co. führen sollen? [Plus]
Yohanan         28/12/2009 09:35
Ein Leben ohne Dialog/Dialektik ist ein autokratisches, engstirniges ja faschistisches Leben. Betrachtet man das Leben Jesu vom Holz der Krippe zum Holz des Kreuzes, bemerkt man auch, dass seine Zeit heranreift, heranreift im Dialog mit den anderen Menschen mit Hilfe von Worten und Taten, Zeichen und Wundern.
Was haben meine Ausführungen mit Zulehner zu tun? Hier steht doch der Vorwurf im Raum, Zulehner sei ein Prototyp des Modernismus und der Aufstandes. Ich wollte zeigen, wie unser Erbe … [Plus]
Monika Elisabeth         28/12/2009 08:52
@Iacobus
sehr schön gesagt
pina         28/12/2009 08:46
sehr schön gesagt,lieber yohanan--habe mir auch etwas überlegt--es gibt 5 PFEILER des glaubenslebens eines katholiken:
1.Besuch der heiligen MESSE 2. tägliche Gebete
3.Das Brauchtum im Jahreskreis
4. Vertiefung des Glaubenslebens durch gute Lektüre und Exerzitien
5.Wallfahrten. was meinen Sie--als ich im Unterricht mich mal mit dem Isalm beschäftigen musste,sind mir hier auch 5 Pfeiler eingefallen.
Iacobus         28/12/2009 08:43
@Dialog:
Dialog ist Dialektik.
Dialektik ist eine Wippe bestehend aus These und Antithese - dieses Wippenspiel ist wie das Zusammenspiel zweier Beine ; ein Schritt links ein Schritt rechts - sie sind scheinbar separat doch gehen sie in eine Richtung.
In der Kirche angewendet macht Dialektik möglich, daß der Rauch satans sich in der Kirche ausbreiten kann.
Monika Elisabeth         28/12/2009 08:42
was hat das alles jetzt mit Herrn von und Zulehner zu tun?
Yohanan         28/12/2009 08:31
Die drei Teile unseres apostolischen Erbes
Die Schrift
: Die Exegese betrachtet sich als Wissenschaft, dominiert auch die Glaubensunterwiesung und hat die Tendenz, den kirchlichen Sakramentenvollzug außen vor zu lassen. Die Absetzung der Schrift von der kirchlichen Praxis kennen wir vom Protestantismus nach dem Prinzip "Allein die Schrift".
Die Liturgie/Sakramente: In der gegenwärtige Krisenzeit ist die Priesterschaft mit großen internen Problemen befaßt. Strukturreformen, Kompromisse mit den … [Plus]
Yohanan         28/12/2009 08:00
Unser Erbe, die apostolische Überlieferung, ist dreifältig.
DREI ist unsere heilige Zahl: Die heilige Dreifaltigkeit, die drei Säulen der Lehre: Glaube, Liebe und Hoffnung, die die Gliederung der Katechismen abgeben.
Unser heilige Sänger Ephrem der Syrer sieht die Kirche auf drei Harfen Spielen, der Harfe des Moses, der Harfe des Christus und der Harfe der Natur (Hymnen an die Kirche und Jungfräulichkeit, Hymnus 27). Gemeint ist hier das Alte, das Neue Testament und die Natur, das Buch der … [Plus]
a.t.m         28/12/2009 06:34
@puchil und co. , dies sind die Früchte derjenigen die die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche bekämpfen und zur Hetze gegen den Heiligen Vater und denn Glaubenstreuen Bischöfen und Priestern aufrufen. Neuer Beratungsschein der Aktion Leben, (Beitrag über Aktion Leben?????) [Plus]
Yohanan         28/12/2009 05:10
Unser kirchliches Leben krankt an der Aufspaltung, an der Separierung und Trennung von Dingen, die zusammengehören. IN der Theologie zum Beispiel wurden Ressorts geschaffen, wie in den Ministerien. Hier der Pastoraltheologe, dort der Dogmatiker. Sie streiten miteinander, oder schlechter, sie ignorieren einander und verfolgen jeder seinen eigenen Stiefel. Der Pastoraltheologe sieht sich z.B. als wahrer des Geistes des zwieten Vatikanischen Konzils, dessen Zentrum ja erklärtermassen sich … [Plus]
elisabethvonthüringen         28/12/2009 03:39
Hiob war nicht krank
idea: Nachdem Hiob seine Frau, seine Kinder und seinen Besitz verloren hatte, klagte er: „Verflucht sei der Tag, an dem ich geboren bin.“ Was würden Sie Hiob sagen, wenn er als Patient zu Ihnen käme?
Lütz: Hiob wäre sicher kein Fall für die Krankenkasse!
idea: Das verstehe ich nicht.
Lütz: Hiob war doch nicht krank! Er war kein Patient! Hiob befand sich in einer existenziellen Lebenskrise, er haderte mit Gott – und das mit einer wahnsinnigen Vitalität. Wenn jemand nach … [Plus]
Angelico         27/12/2009 17:51
Lieber puchil,
jede Kirchengemeinde ist in und mit Christus "selbstbewusst". Dafür brauchen wir keinen vom Schlage eines Herrn Zulehner's.
Ihre Wortwahl spricht Bände: "Befehlsempfänger aus Rom".
- Mit Jesus Und Maria -
Monika Elisabeth         27/12/2009 17:37
@puchil
Wenn es das bedeuten soll - "selbstbewusste Ortskirchen" - dann haben die Modernisten das ja schon lange erreicht. Komisch das man immer noch nicht zufrieden ist. Ich weiß nicht seit wann, aber allgemein gibt es im Westen die Tradition der Ortskirchen, den Vatikan einfach zu ignorieren bzw. zu widersprechen (Humane Vitae nur als Beispiel genannt).
Der Modernismus hat lange genug in der Kirche gewütet und verwüstet.
Die Anti-Rom Ära war lange genug und heute ist es durchaus nicht mehr "… [Plus]
puchil         27/12/2009 17:31
Angelico!
Nicht autarke, aber selbstbewusste Ortskirchen sind wichtig, die sich ihrer Würde bewusst sind. Die wissen, dass sie nicht bloß Befehlsempfänger aus Rom sind, sondern auch das Recht haben, gegebenen Falls dem Petrusamt "ins Angesicht zu widerstehen", wie es auch Paulus getan hat.
Angelico         27/12/2009 17:21
Lieber Yohanan,
Sie schreiben:
""Erneuerung des Glaubens" meint nicht, den Glauben der kirche zu erneuern, sondern unsere Auffassung und unser Verständnis des Glaubens der Kirche zu erneuern."
Das läuft auf das gleiche hinaus. – Auch Sie versuchen mit Wortklaubereien vom Thema abzulenken!
Erneuern Sie nicht die Kirche sondern Ihren Glauben! - Mit Jesus Und Maria -
Angelico         27/12/2009 17:11
Lieber puchil,
mit Ihren Sophismen versuchen Sie vom Kernthema abzulenken: die Kirchenlehre zu reformieren und das heißt zu verwässern.
Herr Zulehner wünscht sich autarke Ortskirchen fernab von Rom. Das läuft auf Heresie und Abfall vom Glauben. Das ist ein Irrweg und jeder Christ sollte davon Abstand nehmen!
- Mit Jesus und Maria -
Monika Elisabeth         27/12/2009 17:06
Mooooment mal.
Hier werden Begriffe und "Hoffnungen" eingebracht, die es erst einmal zu klären gilt!
Also bitte von vorne:
@Yohanan
Was ist "Moderne"? Was bedeutet "Moderne" im Bezug auf den Glauben? Zu was soll dieser Dialog zwischen "Moderne" und Tradition führen? Bzw. was verspricht man sich von so einem Dialog? Meint man dadurch die vielgepriesene diplomatische "Mitte" zu finden? Für wie lange? Bis die jetzige Moderne aufgegeben wird und sich eine neue entwickelt? Boooring
puchil         27/12/2009 16:36
Ja, Yohanan!
Das ist eine gute Idee! Trinken wir ein Gläslein Yohanan-Wein zur Feier des Tages! Auf alle klugen Frauen, besonders auf pina und Elisabeth!
!
dorfjunge         27/12/2009 16:25
Nun leider verstehen die ungläubigen etwas anders, als sie, unter dem begriff.
Sie wollen über glaubenwahrheiten, dogmen und die art der Aulegung des Wortes G ttes, reden um die heilige kirche zu schwächen.
Das heißt dann Dialogkultur.
Jedem muss doch klar sein das z.Bs. frauenpriestertum nie zu debatte stehen wird, solange es kein neues Evangelium gibt.
Das ist auch den letzten idioten klar, deswegen wird versucht die Schrift neu zu deuten, die Schrift als ein märchen abzutun. Warum betretten … [Plus]
Yohanan         27/12/2009 16:24
Trinkt mit mir ein Gläslein Yohanan-Wein zur Feier des Tages!
pina         27/12/2009 16:18
danke,yohanan-ganz meine meinung,danke,puchil [Plus]
Yohanan         27/12/2009 16:15
Zur Dialogkultur gehört auch gegenseitiger Respekt, Wohlwollen und die Gelassenheit, dass die Existenz der Welt nicht von der Durchsetzung der eigenen Überzeugungen abhängt.
Yohanan         27/12/2009 16:09
Dialogkultur meint die Art, wie wir Menschen miteinander sprechen, einander zuhören und einander antworten.
Ein Dialog in diesem SInne ist insbesondere essentiell zwischen den Freunden der Tradition und denen, die der Moderne den Vorzug geben. [Plus]