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fischal 21/11/2012 11:37:22
Passendes Bild zu diesem Artikel ...
fischal 20/11/2012 15:59:20
"Schöpfungsmittlerschaft" ist eine patristische Idee, die auf der griechischen (platonischen) Philosophie gründet. Man stand vor dem Problem, dass man einerseits Gott auf dem Hintergrund des philosophischen Gottesbildes nicht wandelbar denken konnte, also völlig transzendent und ohne Weltbezug; dass derselbe Gott aber auf der anderen Seite nach biblischem Glauben der Schöpfer der Welt ist. Man griff auf die Vermittlerinstanz des Logos zurück, wobei auch der Logos-Begriff nochmals zu … [More]
fischal 20/11/2012 14:38:17
@IZAAC
Danke für das Zitat aus dem Johannesprolog. Da bestätigt die hl. Schrift doch tatsächlich das, was die Dogmatik lehrt (eben dass die Werke der Dreifaltigkeit nach außen eins sind und man deshalb auch vom Logos in gewisser Weise als "Schöpfer" oder besser: "Schöpfungsmittler" [es heißt ja: DURCH ihn] sprechen kann).
Wer hätte das wohl gedacht ...

Danke für das Zitat aus dem Johannesprolog. Da bestätigt die hl. Schrift doch tatsächlich das, was die Dogmatik lehrt (eben dass die Werke der Dreifaltigkeit nach außen eins sind und man deshalb auch vom Logos in gewisser Weise als "Schöpfer" oder besser: "Schöpfungsmittler" [es heißt ja: DURCH ihn] sprechen kann).
Wer hätte das wohl gedacht ...
fischal 20/11/2012 14:36:16
@Menschenfreund
Da muss ich Ihnen recht geben. Ich habe mich vermutlich schleccht ausgedrückt. Mit "neu" meinte ich ja auch nicht, dass wir etwas Neues erfinden sollten, sondern das überkommene "depositum fidei" wieder neu zur Sprache bringen sollten (was neue Formulierungen nicht ausschließt, wobei ich hier - wie Sie - eher zu Zurückhaltung raten würde). Ich meine also wenn zB. (am Ende des Kirchenjahres ganz aktuell) nur noch selten von den Letzten Dingen die Rede ist, würde speziell … [More]
Da muss ich Ihnen recht geben. Ich habe mich vermutlich schleccht ausgedrückt. Mit "neu" meinte ich ja auch nicht, dass wir etwas Neues erfinden sollten, sondern das überkommene "depositum fidei" wieder neu zur Sprache bringen sollten (was neue Formulierungen nicht ausschließt, wobei ich hier - wie Sie - eher zu Zurückhaltung raten würde). Ich meine also wenn zB. (am Ende des Kirchenjahres ganz aktuell) nur noch selten von den Letzten Dingen die Rede ist, würde speziell … [More]
fischal 20/11/2012 14:06:48
Ich weiß nicht, ob es mich "stört", dass er nicht so viele Enzykliken schreibt. Pius XII. hat auch viele wichtige Themen "nur" in Ansprachen thematisiert.
In gewisser Weise bin ich ihm als kath. Theologiestudent sogar dankbar für seine Jesus-Bücher, die doch ein großes Gegengewicht zum Mainstream der NT-Exegese darstellen!
Was freilich richtig ist: Wir bräuchten eine neue Darlegung der katholischen Wahrheit. KKK, Youcat u.ä. sind erst ein Anfang.
Ob ein neuer "Syllabus", der sachlich sicher … [More]
In gewisser Weise bin ich ihm als kath. Theologiestudent sogar dankbar für seine Jesus-Bücher, die doch ein großes Gegengewicht zum Mainstream der NT-Exegese darstellen!
Was freilich richtig ist: Wir bräuchten eine neue Darlegung der katholischen Wahrheit. KKK, Youcat u.ä. sind erst ein Anfang.
Ob ein neuer "Syllabus", der sachlich sicher … [More]
fischal 20/11/2012 13:49:54
@ Bonifatius-Franz
Da bin ich aber froh. Ich dachte schon, ich wäre der einzige, der sich über diese Formulierung Sorgen macht.
Es besteht natürlich immer die Gefahr, dass Aussagen aus dem Kontext gerissen werden. Es ist nur so, dass ich mir im konkreten Fall momentan keinen Kontext vorstellen könnte, in dem diese Aussage orthodox wäre.
Daher bin ich schon sehr auf die Lektüre gespannt ...
Da bin ich aber froh. Ich dachte schon, ich wäre der einzige, der sich über diese Formulierung Sorgen macht.
Es besteht natürlich immer die Gefahr, dass Aussagen aus dem Kontext gerissen werden. Es ist nur so, dass ich mir im konkreten Fall momentan keinen Kontext vorstellen könnte, in dem diese Aussage orthodox wäre.
Daher bin ich schon sehr auf die Lektüre gespannt ...
fischal 20/11/2012 11:47:42
@Jessi
Ich würde auch widersprechen, dass Inkarnation und Auferstehung die einzigen Taten Gottes in der materiellen Welt ohne Zutun Jesu sind. Natürlich ist in einem Handeln Gottes immer die ganze Trinität am Werk. Dass wir einzelne Aspekte des Wirkens Gottes einzelnen Personen zuschreiben (zB. Gott Vater als Schöpfer), hat damit zu tun, dass das spezifische Sein der einzelnen göttlichen Person in gewisser Analogie zu diesem Wirken steht. Weil der Vater innergöttlich Ursprung ist, wird … [More]
Ich würde auch widersprechen, dass Inkarnation und Auferstehung die einzigen Taten Gottes in der materiellen Welt ohne Zutun Jesu sind. Natürlich ist in einem Handeln Gottes immer die ganze Trinität am Werk. Dass wir einzelne Aspekte des Wirkens Gottes einzelnen Personen zuschreiben (zB. Gott Vater als Schöpfer), hat damit zu tun, dass das spezifische Sein der einzelnen göttlichen Person in gewisser Analogie zu diesem Wirken steht. Weil der Vater innergöttlich Ursprung ist, wird … [More]
fischal 20/11/2012 10:47:56
Ich verstehe folgende Aussage nicht ganz:
"Im Anschluss an Karl Barth hält der Papst fest, dass Gott nur zweimal direkt in die materielle Welt eingegriffen habe, nämlich bei der Jungfrauengeburt und bei der Auferstehung."
Ich bin überzeugt, der Papst möchte damit nicht die reale Wundertätigkeit Jesu leugnen (das würde auch gar nicht zu den Ausführungen des ersten Bandes passen). Aber wie soll man bitte beispielsweise die Brotvermehrung anders verstehen als ein direktes Eingreifen Gottes … [More]
"Im Anschluss an Karl Barth hält der Papst fest, dass Gott nur zweimal direkt in die materielle Welt eingegriffen habe, nämlich bei der Jungfrauengeburt und bei der Auferstehung."
Ich bin überzeugt, der Papst möchte damit nicht die reale Wundertätigkeit Jesu leugnen (das würde auch gar nicht zu den Ausführungen des ersten Bandes passen). Aber wie soll man bitte beispielsweise die Brotvermehrung anders verstehen als ein direktes Eingreifen Gottes … [More]
fischal 03/11/2012 12:00:20
@cantate
Ich kenne nicht die symbolische Bedeutung der Farbe rot in diesem Fall. Aber es ist ein Spezifikum der Papstliturgie, dass er in Messen für verstorbene Bischöfe rot verwendet.
Gestern beim "allgemeinen" Requiem hat er schwarz getragen.
Ich kenne nicht die symbolische Bedeutung der Farbe rot in diesem Fall. Aber es ist ein Spezifikum der Papstliturgie, dass er in Messen für verstorbene Bischöfe rot verwendet.
Gestern beim "allgemeinen" Requiem hat er schwarz getragen.
fischal 31/10/2012 05:20:46
Te Deum laudámus.
In te, Dómine, sperávi: non confúndar in aetérnum.
Orémus.
Deus, cuius misericórdiae non est númerus, et bonitátis infinítus est thesáurus: piíssimae maiestáti tuae pro collátis donis grátias ágimus, tuam semper cleméntiam exorántes; ut, qui peténtibus postuláta concédis, eósdem non déserens, ad práemia futúra dispónas. Per Christum, Dóminum nostrum.
Amen.



In te, Dómine, sperávi: non confúndar in aetérnum.
Orémus.
Deus, cuius misericórdiae non est númerus, et bonitátis infinítus est thesáurus: piíssimae maiestáti tuae pro collátis donis grátias ágimus, tuam semper cleméntiam exorántes; ut, qui peténtibus postuláta concédis, eósdem non déserens, ad práemia futúra dispónas. Per Christum, Dóminum nostrum.
Amen.
fischal 21/10/2012 13:40:31
Ich habe den Fano schon heute nachmittag bemerkt (http://www.gloria.tv/?media=349430) und mich ebenso gefreut!



fischal 09/10/2012 12:01:46
Grundsätzlich muss ich Seiner Eminenz zustimmen.
Nur mit dem Zitat
„Das Christentum hat sich ja bekanntlich nicht durch Propaganda weiterverbreitet, sondern durch Ansteckung und durch Berührung!“
habe ich meine Probleme:
Wahrscheinlich meint er das Richtige. Aber an sich ist der Begriff "Propaganda" ganz wertfrei und meint einfach nur "Verbreitung" (vom lateinischen "propagere" - fortpflanzen, ausbreiten). Man denke nur an die Sacra congregatio de propaganda fide. Es wird wohl niemand … [More]
Nur mit dem Zitat
„Das Christentum hat sich ja bekanntlich nicht durch Propaganda weiterverbreitet, sondern durch Ansteckung und durch Berührung!“
habe ich meine Probleme:
Wahrscheinlich meint er das Richtige. Aber an sich ist der Begriff "Propaganda" ganz wertfrei und meint einfach nur "Verbreitung" (vom lateinischen "propagere" - fortpflanzen, ausbreiten). Man denke nur an die Sacra congregatio de propaganda fide. Es wird wohl niemand … [More]
fischal 02/08/2012 03:26:40
Der Portiunkularablass geht auf den hl. Franziskus v. Assisi zurück, der beim Gebet in der "Portiunkularkapelle" zu Assisi in einer Augustnacht des Jahres 1216 den Auftrag verspürte, den Papst um diesen Ablass zu bitten, was ihm dann auch gewährt wurde.
Heute kann der Ablass am 2. August oder am darauf folgenden Sonntag (beginnend mit Samstag 12:00) gewonnen werden, wenn man eine Pfarrkirche oder eine Kirche des Franziskanerordens besucht und dort Vaterunser und Glaubensbekenntnis betet. Die … [More]
Heute kann der Ablass am 2. August oder am darauf folgenden Sonntag (beginnend mit Samstag 12:00) gewonnen werden, wenn man eine Pfarrkirche oder eine Kirche des Franziskanerordens besucht und dort Vaterunser und Glaubensbekenntnis betet. Die … [More]
fischal 25/05/2012 10:44:35
Man kann ja zur Einrichtung stehen wie man will, auch ich bin durchaus nicht damit zufrieden und auf den ersten Blick wirkt sie vielleicht wirklich mehr evangelisch. Die Kapelle ist aber tatsächlich die Kapelle des katholischen Priesterseminars (erkennbar auch am Tabernakel vorne links ...)
fischal 15/05/2012 08:15:29
"... Abschaffung des Zölibats und der Einführung des
Frauenpriestertums ... Über diese Anliegen könne man sprechen"
Das kann man so nicht stehenlassen.
Es ärgert mich immer wieder, wenn diese beiden Forderungen in einen Topf geworfen werden. Nicht dass ich für Aufhebung des Zölibates wäre, aber dieser ist rein kirchliches Recht (wenn auch gut begründet und am Beispiel Christi selbst orientiert) und daher grundsätzlich diskutabel. Der Ausschluss des Frauenpriestertums hingegen entspringt … [More]
Frauenpriestertums ... Über diese Anliegen könne man sprechen"
Das kann man so nicht stehenlassen.
Es ärgert mich immer wieder, wenn diese beiden Forderungen in einen Topf geworfen werden. Nicht dass ich für Aufhebung des Zölibates wäre, aber dieser ist rein kirchliches Recht (wenn auch gut begründet und am Beispiel Christi selbst orientiert) und daher grundsätzlich diskutabel. Der Ausschluss des Frauenpriestertums hingegen entspringt … [More]

