Schneider: Bischöfe dürfen die Mundkommunion nicht verbieten - aber ...

Die Gläubigen dürfen von ihren Bischöfen nicht gezwungen werden, die Handkommunion zu empfangen, denn "das universale Gesetz der Kirche" besagt, dass die Gläubigen das Recht haben, die Mundkommuni…
Escorial
Mit der falschen Kommunionpraxis begann der große Glaubensabfall....aber die Geistlichen haben es auf den Wohlstand abgewälzt. Die Verteidigung der Mundkommunion wurde ab 1969 mit schlimmsten Schikanen verfolgt, sodass Priester rausflogen, wenn sie die Tradition halten wollten. So wie wir Christus in der Eucharistie behandeln, so wird der Ewige Richter auch uns einmal behandeln. Aber auch an Ihm …More
Mit der falschen Kommunionpraxis begann der große Glaubensabfall....aber die Geistlichen haben es auf den Wohlstand abgewälzt. Die Verteidigung der Mundkommunion wurde ab 1969 mit schlimmsten Schikanen verfolgt, sodass Priester rausflogen, wenn sie die Tradition halten wollten. So wie wir Christus in der Eucharistie behandeln, so wird der Ewige Richter auch uns einmal behandeln. Aber auch an Ihm gleichgültig vorbeigehen, also die Hl. Eucharistie nicht zu nutzen ist eine Sünde...aber eben nie auf die moderne Weise.
Tina 13
Handkommunion ist Teufelswerk!
Escorial
Richtig, aber auch die Stehkommunion ist ein Teufelswerk. Nur die alten Menschen, oder diejenigen mit Knieproblemen usw dürfen stehenbleiben. Denn vor Gott "soll sich jedes Knie beugen, im Himmel auf der Erde und unter der Erde.." wie die hl. Schrift lehrt...
Tina 13
Amen !
MMB16
Er sieht das schon richtig, die Gläubigen verlangen danach. Das ist das, was sie tun können.
Wird dies verweigert, so ist das persönliche Gespräch zu suchen, mit höflichster und begründeter Ermahnung. Hilft dies nicht, ist ein Gespräch mit Zeugen zu suchen.
Hält die Verweigerung an, so ist der Bischof entsprechend zu informieren. Danach Rom.
Nach alledem: Verweigert der Priester (oder seine Kommu…More
Er sieht das schon richtig, die Gläubigen verlangen danach. Das ist das, was sie tun können.
Wird dies verweigert, so ist das persönliche Gespräch zu suchen, mit höflichster und begründeter Ermahnung. Hilft dies nicht, ist ein Gespräch mit Zeugen zu suchen.
Hält die Verweigerung an, so ist der Bischof entsprechend zu informieren. Danach Rom.
Nach alledem: Verweigert der Priester (oder seine Kommunionhelfer) siebenmal die Mundkommunion, so ist er öffentlich zu verfluchen. Laut und vernehmlich an Ort und Stelle.
Eugenia-Sarto
Von Verfluchen würde ich aber wirklich abraten! Gott ist der Richter.
MMB16
@Eugenia-Sarto Das ist natürlich so. Doch die Autorität der Wahrheit muss eben auch sprechen.
Eugenia-Sarto
Ja, die Wahrheit muss klar und auch mit Nachdruck verteidigt werden.
MMB16
Lemma #1: Zum Verfluchen
Habe einmal einiges herausgesucht dazu.

eLexikon Theologie — Katholische Kirche — Dogmatik:
Verfluchen, über jemand einen Fluch (s. d.) aussprechen, beruht auf der uralten Gewohnheit der Semiten, alles Bedeutsame »im Namen Gottes« zu thun, also wie gute (s. Segen), so auch böse Wünsche im Namen Gottes auszusprechen.
Wie jenen, so wird in solchem Fall auch diesen eine…More
Lemma #1: Zum Verfluchen
Habe einmal einiges herausgesucht dazu.

eLexikon Theologie — Katholische Kirche — Dogmatik:
Verfluchen, über jemand einen Fluch (s. d.) aussprechen, beruht auf der uralten Gewohnheit der Semiten, alles Bedeutsame »im Namen Gottes« zu thun, also wie gute (s. Segen), so auch böse Wünsche im Namen Gottes auszusprechen.
Wie jenen, so wird in solchem Fall auch diesen eine selbständig innewohnende Kraft zugeschrieben, so daß das Fluchwort in der Bibel gleich geachtet wird einer furchtbaren und wirksamen Überweisung an die Mächte des Bösen und des Todes.
Quelle: www.peter-hug.ch/lexikon/verfluchen

Antike Fluchpraxis, Römisches Fluchverbot:
www.domradio.de/…/ueber-das-fluch…

Bibelwissenschaftliche Sicht:
www.bibelwissenschaft.de/…/06da7c8f944ad8b…

Evangelische Sicht:
chrismon.evangelisch.de/…/darf-man-mensch…

Islamisches Fluchverbot, Fatwâ-Nummer 32962:
Einem Muslim ist es nicht erlaubt, sich selbst oder andere zu verfluchen, da das Verfluchen islâmrechtlich bedeutet, von der Barmherzigkeit Allâhs des Hocherhabenen ausgeschlossen zu werden.

Quelle: www.islamweb.net/…/Einem-Muslim-is…

Wir müssen die, die schlimmes Unrecht tun, warnen.
MMB16
@AntonioGhislieridaBoscoMarengo Schon recht, was Sie da verlinken. Nur gehören Remonstration und Zurechtweisung - Paulus ist da ganz klar - zum Leben der Gläubigen in der Kirche. Das macht sie als katholische sogar mit aus. Wir sind eben keine Protestanten, die alles allein angeblich direkt mit Gott ausmachen.
CollarUri
Sündigt dein Bruder wider dich, so weise ihn unter vier Augen zurecht. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder gewonnen. Hört er nicht auf dich, nimm noch einen oder zwei zu dir, damit die Sache durch zwei oder drei Zeugen bestätigt werde. Hört er auch auf sie nicht, ermahne ihn vor der Gemeinde; hört er auch auf die Gemeinde nicht, so sei er dir wie ein Heide oder ein Zöllner (Mt 18.15-18).
MMB16
@CollarUri Das ist die Brüderliche Zurechtweisung. Was nun, wenn es Vorgesetzte gibt, wie hier. Was, wenn ein Priester ermahnt werden muss? Ist er, so hartnäckig sich verfehlend, nicht verflucht? Und muss dies dann nicht auch ausgesprochen werden?
CollarUri
@MMB16 Also ehrlich, das kann ich nicht verstehen.
"Ist er, so hartnäckig sich verfehlend, nicht verflucht?"
Mag sein. Dann hat er sein eigenes Verhalten verurteilt durch seinen Unglauben und all seine sonstigen Sünden oder wurde direkt vom Teufel und seinen Dämonen dahin geführt, dass er das Kirchenrecht missachtet.
Es braucht schon deswegen keinen Fluch, weil er ja umkehren kann.
MMB16
Schade, dass Sie es nicht verstehen @CollarUri - wollen Sie denn nicht die Umkehr? Mit ganzem Herzen und ganzer Hingabe? Fühlen Sie nicht, wie die Liebe einen drängen muss, den Sünder noch hartnäckiger geradezu wachzurütteln? Darf man ihm verweigern, in aller Klarheit, in aller Deutlichkeit, öffentlich und beschämend, seine verstockte Sündhaftigkeit, seine sich zugezogene Strafe zu benennen? …More
Schade, dass Sie es nicht verstehen @CollarUri - wollen Sie denn nicht die Umkehr? Mit ganzem Herzen und ganzer Hingabe? Fühlen Sie nicht, wie die Liebe einen drängen muss, den Sünder noch hartnäckiger geradezu wachzurütteln? Darf man ihm verweigern, in aller Klarheit, in aller Deutlichkeit, öffentlich und beschämend, seine verstockte Sündhaftigkeit, seine sich zugezogene Strafe zu benennen? Wozu dient Sprache hier sonst? "hört er auch auf die Gemeinde nicht," - da kann es angesichts solchens, sich doch nicht um Geplänkel handeln?
CollarUri
@MMB16 Die Sprache der Ermahnung kann so weit gehen, dass der Hl. Franziskus von Assisi seinem Bruder Elias sagt: "Bruder Elias, du wirst aus dem Orden hinausgehen und dereinst in die Hölle kommen." Worauf Elias eine tiefe Bekehrung durchlebt.
Was aber zu weit ginge, ist der objektive Fluch.
Es gibt Segen und Verfluchungen, und die binden dann das Wesen. Dabei kann es sich um eine diesseitige …More
@MMB16 Die Sprache der Ermahnung kann so weit gehen, dass der Hl. Franziskus von Assisi seinem Bruder Elias sagt: "Bruder Elias, du wirst aus dem Orden hinausgehen und dereinst in die Hölle kommen." Worauf Elias eine tiefe Bekehrung durchlebt.
Was aber zu weit ginge, ist der objektive Fluch.
Es gibt Segen und Verfluchungen, und die binden dann das Wesen. Dabei kann es sich um eine diesseitige (bis zum Tod dauernde) unbefristete Bindung handeln oder aber sogar um eine jenseitige, denn "was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden, und was du auf Erden löst, das wird auch im Himmel gelöst sein" (Joh 20). Wir können zwar vertrauen, dass Gott die Sache zurechtbiegen wird, aber ganz ohne Folgen bleibt sie nicht.
Denken Sie in Ihrer Bruderliebe, dass der Bruder durch die Verfluchung leiden wird. Schon von daher ist damit nicht zu spassen. Der ehrfürchtige Kommunionempfang ohne Sakrileg ist zwar wichtiger, aber wenn es ohne Strafe geht, dann bitte ohne Strafe.