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Nihil amatum quod non cognitum oder über die Freitage der Fastenzeit

[...] so können wir uns alles fragen, wie es um unsere Christusliebe qua Liebe auch als Gefühl bestellt ist. Novus Ordo erzieht zum Narzissmus und letztendlich zum Atheismus und es ist kaum möglich einen Priester über 70 zu finden, der kein ungläubiger Narzisst wäre. Sie stehen im Mittelpunkt, also geht es um sie. Die Liturgie ist für den heutigen Menschen da, also geht es wieder um sie, da sie Menschen sind. Keine Engel, wie sie oft betonen. Ann Barnhardt hat recht, dass Novus Ordo Legionen von dämonischen Narzissten produziert mit allem, was dazu gehört: Sünde, Hass, Laster. Aber erst neulich ist DSDZ der Gedanke gekommen, dass Novus Ordo eine dermaßen große Beleidigung Gottes darstellt, dem ja der eigentliche und von Ihm selbst gewollte Kult seit der „Liturgiereform“ vorenthalten wird, dass Gott gerade auf die Geistlichen, die diesen Kult durchführen, Scharen von Dämonen loslässt, damit diese die ersteren verführen und in den Abgrund der Sünde stürzen, denn so viele sittliche Skandale wie jetzt hat es in der gesamten Kirchengeschichte wirklich noch nie gegeben. Wie Father Ripperger – der amerikanische Exorzist – oft sagt und andere dämonologische Traktate es bestätigen, herrscht überall, auch in der Dämonenwelt die göttliche Gerechtigkeit samt anderen göttlichen Attributen. Dies bedeutet, dass die Dämonen ein Anrecht darauf enthalten jemanden besonders zu quälen, wenn er sündigt. Je schwerer er sündigt, desto mehr Anrecht, aufgrund der göttlichen Gerechtigkeit, haben sie auf ihn. Natürlich versuchen sie vorher zur Sünde, damit diese überhaupt stattfindet, sodass sie anschließend noch mehr Anrecht auf den Sünder haben. Stellen Sie sich vor Mücken oder anderes Getier, welches von außen auf ihr beleuchtetes Fenster einstürmt. Sie können auch an die berühmte Szene aus Hitchcocks Vögel denken, wo die Protagonisten in einem Zimmer sitzen. Sie hören zwar die angreifenden Vögel, sehen sie aber nicht bis ein paar Vögel tatsächlich das Fenster durchbrechen und ins Zimmer einfallen. Bei der normalen Versuchung sind die Dämonen, deren Job es ist zu versuchen, draußen und Sie sind geschützt, aber jede Sünde, auch eine leichte Sünde, öffnet einen Spalt und lässt die Dämonen hereinfallen. Bei schwerer Sünde werden ihnen Tür und Tor geöffnet und dann beginnt das Zerfleischen des armen Sünders.

[...]

Wovon ist hier die Rede?
Von den Freitagen der Fastenzeit, an denen ein spezielles Offizium gebetet und eine spezielle Messe über die Leiden Christi zelebriert wird, wohl dann, wenn kein höheres Fest als Duplex maius an diesem Tag fällt. Diese Freitage und manchmal auf Dienstage sehen wie folgt aus:
Dienstag nach Septuagesima – Zur Ehre des Gebets Christi im Ölgarten
Dienstag nach Sexagesima – Zur Ehre des Leidens Christi
Freitag nach Aschermittwoch – Zur Ehre der hl. Dornenkrone Christi
Freitag nach I. Fastensonntag – Zur Ehre der hl. Lanze und Nägel Christi
Freitag nach II. Fastensonntag – Zur Ehre des hl. Schweißtuches Christi
Freitag nach III. Fastensonntag – Zur Ehre der Fünf hl. Wunden Christi
Freitag nach IV. Fastensonntag – Zur Ehre des hl. Blutes Christi
Weil der V. Fastensonntag der Passionssonntag ist, so finden wahrscheinlich deswegen keine zusätzlichen Andachten an den nachfolgenden Freitagen statt. DSDZ hat die o.a. Freitage zu spät entdeckt und ist zu spät auf diesen Zug gesprungen, sodass er erst bei (3) dem Freitag zur Ehre der hl. Dornenkrone Christi mit dem Brevier-Offizium eingestiegen ist. Da taten sich aber dermaßen tiefgründige Welten an Bedeutung auf: Hohelied, Apokalypse und die Christusmystik von hl. Bernhard von Clairvaux, dass DSDZ ein wenig schwindelig wurde. [...]

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