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Politische Dimension des Betens: "Österreich ist frei!"

Nachlese zum Jubiläumsjahr des RSK (Rosenkranz-Sühnekreuzzug).

Zitat: "Pater Mikocki, langjähriger früherer Leiter des RSK, diskutierte im Alten Rathaus mit Bezirksvorsteher Markus Figl und dem früheren slowakischen Ministerpräsidenten Ján Čarnogurský über die politische Dimension des Rosenkranzgebets. Der Tenor: Die Gebetsgemeinschaft dürfe in ihren Anstrengungen nicht nachlassen. Eines der zentralen Anliegen könnte dabei die Einheit Europas sein. In den 70 Jahren seit Gründung des RSK durch den Franziskaner Petrus Pavlicek (1902-1982) seien insgesamt rund zwei Millionen Menschen zum täglichen Gebet für Friede und Freiheit inspiriert worden, wie Mikocki sagte. Heute gehörten dem "RSK" weltweit hunderttausende Menschen in 132 Ländern an." ...

Zitat: "
Čarnogurský ortete eine gefährliche Entwicklung in Europa. West- und Osteuropa würden sich wieder zunehmend entfremden. Der Kontinent drohe politisch auseinanderzudriften. Eindringlich mahnte der frühere Politiker die Verantwortlichen des RSK, das Gebet fortzusetzen und vor allem auch die Erinnerung an das die Welt verändernde Gebet lebendig zu halten. Čarnogurský zeigte sich überzeugt: "Wir werden den RSK wieder brauchen, mehr denn je."

Zitat: Auch die Katholiken der Slowakei hätten unter dramatisch schwierigen Bedingungen auf die Kraft des gemeinsamen Gebets vertraut. Diese Kraft wurde etwa am 25. März 1988 (20 Monate vor der "Wende") bei der "Kerzendemonstration für Religionsfreiheit" in Bratislava eindrucksvoll spürbar, erinnerte Čarnogurský. Das Rosenkranzgebet im Einsatz für eine an Menschenwürde und Freiheit orientierte Gesellschaft habe damals eine zentrale Rolle gespielt."
Hier geht es zum Originaltext:
www.rsk-ma.at/…/sterreich-ist-f…

Informationen zu den oben erwähnten Personen:

MMag. Markus Figl: www.markusfigl.at

Falsche Entwicklung nach dem Fall des Kommunismus Video, Dauer 8:17
>>Zeitzeuge der Epoche eines totalitären Regimes: Ján Čarnogurský
>>Ein Held der Freiheit: Ján Čarnogurský [Slowakei]

www.rsk-ma.at/mariaenamenfeier
Aktuelles zum RSK www.erzdioezese-wien.at/…/42838.html

Die Marienerscheinungen von Fatima wurden 1930 kirchlich anerkannt.
Radioansprache: Bundeskanzler Leopold Figl zu Weihnachten 1945 (bitte anklicken).
Zehn Jahre später, Zitat: "Nach 354 erfolglosen Verhandlungen, stimmten die Russen dem Staatsvertrag zu, der am 15. Mai 1955 unterzeichnet wurde. Am 26. Oktober 1955 verließ der letzte russische Soldat Österreich. Es gab sonst kein Land, von dem sich Russland zurückgezogen hatte (bis zur Wende 1989).

Bundeskan…More
Radioansprache: Bundeskanzler Leopold Figl zu Weihnachten 1945 (bitte anklicken).
Zehn Jahre später, Zitat: "Nach 354 erfolglosen Verhandlungen, stimmten die Russen dem Staatsvertrag zu, der am 15. Mai 1955 unterzeichnet wurde. Am 26. Oktober 1955 verließ der letzte russische Soldat Österreich. Es gab sonst kein Land, von dem sich Russland zurückgezogen hatte (bis zur Wende 1989).

Bundeskanzler Raab erklärte danach öffentlich: "Wenn nicht so viel gebetet worden wäre, so viele Hände in Österreich sich zum Gebet gefaltet hätten, so hätten wir es wohl nicht geschafft"" >Bundeskanzler Raab
Zitat: "Weiterhin gilt der RSK international als ein Vorzeige-Initiative: ... im Februar 2015 hatte der ukrainische Bischof Antal Maynek die Bevölkerung seines Landes zum Gebet für Frieden und Truppenabzug aufgerufen und dabei an das Beispiel des Wiener Franziskaners P. Petrus Pavlicek erinnert. Der RSK-Gründer, für den seit 2000 ein Seligsprechungsprozess läuft, war 1982 verstorben; gezeichnet …More
Zitat: "Weiterhin gilt der RSK international als ein Vorzeige-Initiative: ... im Februar 2015 hatte der ukrainische Bischof Antal Maynek die Bevölkerung seines Landes zum Gebet für Frieden und Truppenabzug aufgerufen und dabei an das Beispiel des Wiener Franziskaners P. Petrus Pavlicek erinnert. Der RSK-Gründer, für den seit 2000 ein Seligsprechungsprozess läuft, war 1982 verstorben; gezeichnet von seinem unermüdlichen Einsatz, hatte er seine Tätigkeiten nach einem Herzinfarkt 1970 einschränken müssen. Bitte anklicken: Große Lichterprozession um Frieden und Freiheit über die Wiener Ringstraße.

"Zur Zeit des Staatsvertrags-Abschlusses 1955 und seiner 354 erfolglosen Verhandlungen im Vorfeld hatten sich bereits 500.000 Gläubige der Gebetsgemeinschaft angeschlossen, die u.a. zahlreiche Sühneandachten, Nachtanbetungen und eindrucksvolle Bittprozessionen über die Wiener Ringstraße veranstaltete. Auch führende Politiker schlossen sich diesem Gebet an, allen voran Bundeskanzler Julius Raab und Außenminister Leopold Figl. "Wenn nicht so viel gebetet worden wäre, so viele Hände in Österreich sich zum Gebet gefaltet hätten, so hätten wir es wohl nicht geschafft", wird Kanzler Raab in einem späteren persönlichen Gespräch mit Kardinal Franz König zitiert."

Pater Petrus Pavlicek
Das stimmt, das haben die Rosenkränze bewirkt!
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Zitat: "Der im Zweiten Weltkrieg zum Sanitätsdienst einberufene P. Petrus landete 1944 in einem riesigen Kriegsgefangenenlager bei Cherbourg in Frankreich.

Ein Jahr nach Kriegsende konnte er in Mariazell für die glückliche Heimkehr danken. Tief besorgt betete er für seine österreichische Heimat. Vom Krieg zerschlagen war sie unter den vier Besatzungsmächten aufgeteilt, und besonders das …
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Zitat: "Der im Zweiten Weltkrieg zum Sanitätsdienst einberufene P. Petrus landete 1944 in einem riesigen Kriegsgefangenenlager bei Cherbourg in Frankreich.

Ein Jahr nach Kriegsende konnte er in Mariazell für die glückliche Heimkehr danken. Tief besorgt betete er für seine österreichische Heimat. Vom Krieg zerschlagen war sie unter den vier Besatzungsmächten aufgeteilt, und besonders das Verhalten der Sowjets ließ Schlimmes befürchten. Da vernimmt er deutlich eine innere Stimme: „Tut, was ich euch sage, und ihr werdet Frieden haben.“

Im Laufe eines halben Jahres reift in ihm der Plan, eine Gemeinschaft von Rosenkranzbetern zu gründen. Als er etwa 500 Mitglieder gesammelt hat, sucht er die kirchliche Zustimmung. Kardinal Dr. Theodor Innitzer, damals Wiener Erzbischof, gibt sie bereitwillig und lässt in der Novembernummer des Amtsblattes der Erzdiözese auf das Unternehmen empfehlend hinweisen.

Die Zahl der Mitglieder stieg: Bis Ende 1950 auf 200.000, zwei Jahre später waren es 340.000 und im Mai 1955 überstieg sie eine halbe Million. Unter den Mitbetern war schon seit 1948 der beliebte Nachkriegsbundeskanzler Leopold Figl, etwas später stieß Bundeskanzler Julius Raab dazu.

P. Petrus trommelte zum Gebet, und das zeigt sich auch an den Teilnehmerzahlen bei den nun jährlich zu Maria Namen (um den 12. September) veranstalteten Sühneprozessionen: 1953 50.000 und 1954 80.000.

So ist es nicht verwunderlich, dass in der unerwarteten Zustimmung der Russen zum Staatsvertrag im Jahre 1955 viele eine Erfüllung ihrer Bitten an die Gottesmutter sahen. Dazu Bundeskanzler Raab: „Wenn nicht soviel gebetet worden wäre, so viele Hände in Österreich sich zum Gebet gefaltet hätten, so hätten wir es wohl nicht geschafft.“
Fortsetzung siehe www.rsk-ma.at/ueberuns/geschichte
Album: In Österreich hat Fatima einen hohen Stellenwert
Bildtext des RSK: Gardesoldaten des österreichischen Bundesheeres stehen bereit Quelle und weitere Informationen: www.rsk-ma.at
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Ob der Katholik eine kirchlich approbierte Privatoffenbarung annehmen möchte oder nicht, diese Entscheidung bleibt bekanntlich jedem Menschen selbst überlassen.
Unklar ist mir jedoch, wie es zu beurteilen wäre, falls unter Umständen ein Papst solch eine approbierte Privatoffenbarung nicht bzw. nicht in vollem Umfang annehmen möchte, bzw. falls Bischöfe gleichgültig bleiben sollten.