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„Jesus stellte ein Kind neben sich und sagte zu ihnen: Wer dieses Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf“ (vgl. Lk 9,47–48)

Joseph Kardinal Ratzinger (Benedikt der XVI.

Papst von 2005-2013)
Einkehrpredigt im Vatikan, 1983 (trad. © evangelizo)

„Jesus stellte ein Kind neben sich und sagte zu ihnen: Wer dieses Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf“ (vgl. Lk 9,47–48)

Wir müssen uns daran erinnern, dass das wesentliche Merkmal Jesu, jenes, das seine Würde ausdrückt, sein „Sohn-Sein“ ist […] Die Ausrichtung seines Lebens, das ursprüngliche Motiv und das Ziel, wodurch es geprägt wurde, kommen in einem einzigen Wort zum Ausdruck: „Abba, lieber Vater“. Jesus wusste, dass er nie allein war, und bis zum letzten Schrei am Kreuz gehorchte er dem, den er Vater nannte und nach dem er sich ganz ausstreckte. Das allein erklärt, warum er sich letztlich geweigert hat, sich König oder Herr zu nennen oder einen anderen Machttitel zu beanspruchen. Vielmehr griff er auf ein Wort zurück, das wir auch mit „kleines Kind“ übersetzen könnten. Man kann also Folgendes sagen: Wenn das Kind-Sein in der Verkündigung Jesu einen so außerordentlichen Platz einnimmt, dann deshalb, weil es am tiefsten seinem persönlichen Geheimnis, seiner Sohnschaft, entspricht. Seine höchste Würde, die auf seine Gottheit hinweist, besteht letztlich nicht in einer Macht, über die er hätte verfügen können; sie gründet sich auf sein Ausgerichtet-Sein auf den Anderen: Gott den Vater. Der deutsche Exeget Joachim Jeremias sagt sehr zutreffend, ein Kind im Sinne Jesu zu sein, bedeute zu lernen, „Vater“ zu sagen.
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Cool bleiben und zum Glauben stehen!

(predigtdienst.net) Es gibt heute ein vielgebrauchtes Modewort, das heißt: „cool“. Zunächst drückt es die physikalische Temperatur aus: kühl. Nach dem Sprachlexikon bedeutet „cool“ im übertragenen Sinn „kaltblütig“, „gelassen“. Wenn jemand ein „cooles“ Verhalten hat, dann berührt ihn das nicht, das lässt ihn kalt.
Die Jugend verwendet es aber schon für alles…More
Cool bleiben und zum Glauben stehen!

(predigtdienst.net) Es gibt heute ein vielgebrauchtes Modewort, das heißt: „cool“. Zunächst drückt es die physikalische Temperatur aus: kühl. Nach dem Sprachlexikon bedeutet „cool“ im übertragenen Sinn „kaltblütig“, „gelassen“. Wenn jemand ein „cooles“ Verhalten hat, dann berührt ihn das nicht, das lässt ihn kalt.
Die Jugend verwendet es aber schon für alles mögliche. Cool bedeutet lässig, cool bedeutet super, toll. Alles, was überrascht und außergewöhnlich ist, ist cool. Ursprünglich bedeutet es jedoch kühl und kalt.
Jesus sagt aber im heutigen Evangelium das Gegenteil: „Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen.“ Das Feuer ist der Heilige Geist. Er will keine Kälte. Wir sollen uns vom Feuer der Liebe des Heiligen Geistes entzünden lassen. Von der Begeisterung des Glaubens sollen wir uns anstecken lassen und somit Feuer sein. Wir sollen leuchten und ausstrahlen. Jesus will keine kalten und eingefrorenen Herzen, sondern feurige Herzen, die sich für ihn und seine Kirche einsetzen. Und doch sollen wir uns auch nicht im Eifer des Gefechts erhitzen. Wenn möglich heißt es, die Ruhe bewahren und im Gespräch mit sachlichen Argumenten den Anderen zu überzeugen versuchen. Wir sollen also doch cool sein, „Cool“ im richtigen Sinn sein. ...
Lesen Sie die aktuelle Predigt von Pfarrer Christian Poschenrieder in vollem Wortlaut!
Homilie von Prof. Josef Spindelböck zum 20. So. i. Jkr. C (18.08.2019)
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