Clicks1.3K

Die theologische Sackgasse des Sedevakantismus.

Wir alle leiden unter der unerträglichen Feigheit eines großen Teils der Kirche (besonders im Westen). Der Sedevakantismus bleibt jedoch eine Falle des Teufels. Eines, muss man nicht aus den Augen verlieren: Als der Herr zu Petrus sagte: „ Amen, amen, ich sage dir: Als du jünger warst, hast du dich selbst gegürtet und gingst, wohin du wolltest. Wenn du aber alt sein wirst, wirst du deine Hände ausstrecken und ein anderer wird dich gürten und dich führen, wohin du nicht willst“, meinte er nicht nur Petrus ( Der tatsächlich am Ende seines Lebens konnte auch nicht gehen wo er wollte), sondern „Petrus“ als Figur aller künftigen Päpste, also sozusagen, als „Antizipation“ der gesamten Geschichte der Kirche auf Erden. Paradoxerweise, diese Kritik des Herrn, was die Kirche der Endzeiten angeht, bestätigt eben deren Legitimität. Es handelt sich immer um dieselbe Kirche und nicht um eine andere. Der Herr hat NICHT gesagt „Wenn die Kirche feige sein wird, musst du Sie verlassen und eine neue bauen“. Schauen wir uns auch an, was in der Pius-Bruderschaft vor sich geht, wo es in wenigen Jahren bereits gelungen ist, "ein Schisma in der Schisma" zu schaffen. Williamson, nachdem er "gefeuert" wurde, verbringt jetzt seine Zeit indem er Bischof Fellay kritisiert.

Es gibt nur eine Kirche, und wenn diese aus Feigheit sündigt, statt noch ein weiteres Schisma zu schaffen, muss man noch mehr als je in Ihr bleiben; ja, in Ihr bleiben, aber Sie wenn nötig kritisieren. Ich glaube, das ist was Erzbischof Lefebvre wollte. Erzbischof Lefebvre hat immer den Sedevakantismus abgelehnt (wie man in diesem Link im Klartext sieht: www.youtube.com/watch) und hat mit seiner Auseinandersetzung mit Rom sehr gelitten. Jedoch hat er zu Recht kritisiert, was zu kritisieren war.

Erzbischof Lefebvre sagte in einer Rede, dass es vielleicht der Wille Gottes war, dass die Kirche „lauwarm“ wird, weil "es geschehen muss." Beachte man, dass es sich auch in diesem Fall immer um dieselbe Kirche handelt, und dass es nicht darum geht, sie zu ersetzen, um eine andere zu schaffen. Der Papst bleibt der Nachfolger Petri (So wie Petrus blieb auch "Petrus" nachdem er den Herrn dreimal verleugnet hatte, um seine "Haut" zu retten), und dass bis zur glorreichen Wiederkunft des Herrn. Auf die eine oder andere Weise ist der Sedevakantismus eine Sackgasse.

Wir dürfen die Kirche nicht verlassen, indem wir dieses Risiko eingehen, ein weiteres Schisma zu schaffen. Nichtsdestotrotz sollte man auch nicht mehr zögern, ihre modernistischen „Entgleisungen“ zu denunzieren. Es ist in diesem Sinne, dass ich diesen Brief an den Bischof Stephan geschrieben habe. Offener Brief eines Franzosen an den Bischof Hamburgs, Stefan Heße

Ich hoffe, dass die Pius Bruderschaft völlig und offiziell in der Kirche zurückkommt, und innerhalb der Kirche, dass sie weiter ihre positive und rechtfertigte Kritik ausübt.

Vor einigen Jahren hatte der Bischoff Williamson verhindert (bewusst oder unbewusst), dass die Auseinandersetzung zwischen der Kirche und der Pius Bruderschaft beigelegt wurde. Das war mehr als ein Fehler. Man muss sich folgende Frage stellen: außer Williamson, wer wollte die Vereinigung der Bruderschaft mit dem Vatikan verhindern? Antwort: Die Freimauer und ein Teil des jüdischen Establishments (Das wurde von Bischof Fellay in einem Interview-im englischen- gesagt). Ohne es zu wissen, Williamson war seitens der Feinde der Kirche.

Trotz alledem und obwohl es ein bisschen schizophren klingt (Da ich kein Mitglied der Brüderschaft werden will), sehe ich dies als positiv, dass die Pius Bruderschaft existiert. Momentan, die Stimme der Bruderschaft ist für die ganze katholische Kirche sehr wichtig.
Jean-Pierre Aussant
David_aus_Tirol and one more user like this.
David_aus_Tirol likes this.
@jean pierre aussant: Mit ihrer letzten Aussage, dass Sie es "positiv" sehen, dass eine nach Ihren Maßstäben "schismatische" oder "ungehorsame" Bruderschaft besteht, widerlegen Sie alle Ihre davor aufgestellten Behauptungen!

Denn wenn diejenigen, welche den Glauben und die überlieferte Liturgie verfolgen oder aus den Kirchen ausschließen, die wahre Kirche Christi darstellen würden, und …More
@jean pierre aussant: Mit ihrer letzten Aussage, dass Sie es "positiv" sehen, dass eine nach Ihren Maßstäben "schismatische" oder "ungehorsame" Bruderschaft besteht, widerlegen Sie alle Ihre davor aufgestellten Behauptungen!

Denn wenn diejenigen, welche den Glauben und die überlieferte Liturgie verfolgen oder aus den Kirchen ausschließen, die wahre Kirche Christi darstellen würden, und diejenigen, die am Glauben festhalten und ihnen entgegnen: "Zeigt uns, dass ihr wahre Stellvertreter Christi seid, damit wir euch anerkennen können!", sich dadurch angeblich von der "Kirche" getrennt haben sollten, dann ist ihre "positive" Sicht des "Ungehorsams" wirklich "schizophren", wie Sie es selbst erkennen!

Es wäre schizophren, wenn die Verfolger des Glaubens die "wahre Kirche" darstellen und die am Glauben Festhaltenden angeblich die Spalter sein würden. Nur wenn man diese Behauptung als schizophren erkennt, dann erst kann man einen "Ungehorsam", wie ihn die Bruderschaft lebt, irgendwie rechtfertigen!

Nicht nur die Bruderschaft, sondern praktisch alle Katholiken leben heute so, als ob es keinen rechtmäßigen Hirten mehr gäbe (egal, ob sie "Sedisvakanz" theoretisch annehmen oder nur praktisch sich so verhalten), nicht freiwillig, sondern durch diejenigen, die Glaube und überlieferte Liturgie aus den Kirchen ausschließen, dazu gezwungen!

Die Katholiken sind nicht aus freiem Willen zu angeblichen "Sedisvaktantisten" geworden, und sie haben auch niemals die katholische Kirche, wie sie Jesus Christus gegründet hat, verlassen, sondern sie finden einfach keinen (menschlichen) Oberhirten und Stellvertreter Christi mehr vor, der wirklich mit der Stimme Christi spricht!

Jesus sagt von Seinen "Schafen" und damit von den wahren Gliedern Seiner Kirche im Hinblick auf Hirten, welche das Hirtenamt zu Unrecht beanspruchen: "Einem Fremden dagegen folgen sie nicht. Sie fliehen vielmehr vor ihm, weil sie die Stimme des Fremden nicht kennen!" (Joh. 10,5).

Ein wahrer Hirt muss an der Stimme Christi erkannt werden können, anders kann er von der Herde nicht als wahrer Hirt und Stellvertreter Jesu Christi (an)erkannt werden!

Die treuen Katholiken gefährden somit die rechte Auffassung vom Amt und von der wahren kirchlichen Gemeinschaft nicht, sie schützen sie vor häretischer Zerstörung und vor häretischer Umdefinierung!
Ich drücke nur aus, was heutige Katholiken sind. Wir sind zerrissen. Auf der einen Seite die Feigheit eines Großteils der Kirche (zwar mit viel Ausnahmen, wie Mgr Sarah) und auf der anderen Seite die Sedevakantisten, die keine Legitimität haben. Wir sind zerrissen.
Danke für die Antwort! Bleiben wir in der Liebe Christi, dann kann uns nichts zerreißen!
Zerrissen untereinander werden nur denjenigen, die sich in Wort oder Tat gegen Christus stellen (Häresie oder falsche Praktiken).

"Die Einheit des Glaubens ist die wichtigste; sie besagt, dass alle Glieder der Kirche den einen und gleichen Glauben nicht nur innerlich festhalten und zur Norm der persönlichen …More
Danke für die Antwort! Bleiben wir in der Liebe Christi, dann kann uns nichts zerreißen!
Zerrissen untereinander werden nur denjenigen, die sich in Wort oder Tat gegen Christus stellen (Häresie oder falsche Praktiken).

"Die Einheit des Glaubens ist die wichtigste; sie besagt, dass alle Glieder der Kirche den einen und gleichen Glauben nicht nur innerlich festhalten und zur Norm der persönlichen Lebensführung nehmen, sondern auch ... äußerlich bekennen" (Bartmann, B., Lehrbuch der Dogmatik, 2.Band, 8. Aufl., Freiburg i.Br. 1932, S. 185).

Die Unsicherheit in Bezug auf den rechtmäßigen Hirten gleicht ein wenig der Zeit des abendländischen Schismas, als es im 14./15. Jahrhundert mehrere Jahrzehnte zwei bis drei von Teilen der Kirche anerkannte "Päpste" gab:
"In Bezug auf das abendländische Schisma ist zu erwidern, dass in der damaligen traurigen Zeit zwar die Christenheit materiell in zwei, ja drei Teile zerfiel, dagegen formell an der Einheit durchaus gläubig festhielt und daher diese Einheit auch sofort vorhanden war, als die Vorfrage der Echtheit der päpstlichen Person entschieden wurde" (ebd., S. 187).
radicatiinfide and one more user like this.
radicatiinfide likes this.
piakatarina likes this.
"Es gibt nur eine Kirche, und wenn diese aus Feigheit sündigt, statt noch ein weiteres Schisma zu schaffen, muss man noch mehr als je in Ihr bleiben; ja, in Ihr bleiben, aber Sie wenn nötig kritisieren. Ich glaube, das ist was Erzbischof Lefebvre wollte. Erzbischof Lefebvre hat immer den Sedevakantismus abgelehnt... und hat mit seiner Auseinandersetzung mit Rom sehr gelitten. Jedoch hat er zu …More
"Es gibt nur eine Kirche, und wenn diese aus Feigheit sündigt, statt noch ein weiteres Schisma zu schaffen, muss man noch mehr als je in Ihr bleiben; ja, in Ihr bleiben, aber Sie wenn nötig kritisieren. Ich glaube, das ist was Erzbischof Lefebvre wollte. Erzbischof Lefebvre hat immer den Sedevakantismus abgelehnt... und hat mit seiner Auseinandersetzung mit Rom sehr gelitten. Jedoch hat er zu Recht kritisiert, was zu kritisieren war."

In der Tat: Es gibt nur eine Kirche! Wer ihre Lehren missachtet, nicht mehr den Glauben (in der Taufe) von ihr begehrt, verfällt dem Irrglauben, der Exkommunikation, gehört also nicht mehr dieser EINEN Kirche an! All jene, die die Konzilslehre gebilligt haben, haben sich von der EINEN Kirche getrennt. Nicht die Katholische Kirche hat "gesündigt", sondern jene haben sich von ihr entfernt, die die Konzilsreformen, einschließlich der Luthermesse und das neue Kirchenrecht, angenommen haben. Niemals war und ist es erlaubt, einen wahren Papst, die wahre Katholische Kirche zu kritisieren, jedoch ist es Pflicht jedes wahren Katholiken, an der Konzilssekte immer und immer wieder Kritik zu üben.
Im übrigen stimmt es nicht, das Lefebvre den Sedisvakantismus "immer" abgelehnt habe.
Zu behaupten, dass jene, die sich diesen Usurpatoren in Rom niemals unterwerfen werden, die Kirche verlassen hätten, ist Sünde!
piakatarina and 3 more users like this.
piakatarina likes this.
Alfonso M. likes this.
filia_mariae_virginis likes this.
Liberanosamalo likes this.
michael7 likes this.
Ich kann mich dieser Meinung keinesfalls anschließen, halte es für gut, dass es zu keiner Einigung kam, die Bruderschaft würde Stück für Stück weichgekocht und aufgesogen, ihre Rolle ist felsenfeste Opposition zum unseligen Vaticanum II, leider gibt es auch innerhalb der Bruderschaft divergierende Auffassungen, am meisten stört mich die Nennung des Erzketzers Bergoglio im Canon der Hl. Messe, …More
Ich kann mich dieser Meinung keinesfalls anschließen, halte es für gut, dass es zu keiner Einigung kam, die Bruderschaft würde Stück für Stück weichgekocht und aufgesogen, ihre Rolle ist felsenfeste Opposition zum unseligen Vaticanum II, leider gibt es auch innerhalb der Bruderschaft divergierende Auffassungen, am meisten stört mich die Nennung des Erzketzers Bergoglio im Canon der Hl. Messe, ich nenne Papst Benedikt, nach seinem Tode lasse ich es aus!
Ist doch alles kein Problem. Die Piusbrüder sind praktische Sedisvakantisten der Tat, indem sie behaupten, wir hätten seit 1958 Päpste, denen man aber aufgrund ihrer Häresien nicht gehorchen müsse, was ein Novum in der gesamten Kirchengeschichte wäre,
die Sedisvakantisten hingegen sind theoretische und damit auch praktische Sedisvakantisten, die behaupten, weil die Konzilspäpste häretisch sind, …More
Ist doch alles kein Problem. Die Piusbrüder sind praktische Sedisvakantisten der Tat, indem sie behaupten, wir hätten seit 1958 Päpste, denen man aber aufgrund ihrer Häresien nicht gehorchen müsse, was ein Novum in der gesamten Kirchengeschichte wäre,
die Sedisvakantisten hingegen sind theoretische und damit auch praktische Sedisvakantisten, die behaupten, weil die Konzilspäpste häretisch sind, deswegen können sie keine legitimen Päpste sein und dürfe man ihnen auch keinerlei Gehorsam leisten. Unterm Strich kommt bei beiden Denkrichtungen dasselbe heraus, nur der Rechenweg ist verschieden, wenngleich er bei den theoretischen Sedisvakantisten logisch nachvollziehbarer zu sein scheint, da er die katholische Lehre über das Petrusamt nicht verletzt. Fazit: Viel Wind um nichts! Christus ist der Herr der Kirche, er wird zur gegebenen Zeit den Stürmen Einhalt gebieten. Ceterum censeo Bergoglium esse deponendum!
Santiago74 and 2 more users like this.
Santiago74 likes this.
PaulK likes this.
Alexander VI. likes this.
Es ist wie im Märchen von des Kaisers neuen Kleidern, und alle sehen, dass er das Amt gar nicht im Sinne Christi bekleidet!
Vered Lavan and one more user like this.
Vered Lavan likes this.
Immaculata90 likes this.
Oder besser gesagt: Manche sehen es auch nicht, weil sie gar nicht genau hinschauen (wollen), d.h. sich mit dem Glauben nicht hinreichend auseinandersetzen (können?).
Vered Lavan likes this.
a.t.m
Die Sedisvakantistischen Helfershelfer des Widersacher Gottes unseres Herrn, haben es nun in einer Zeit in der die Kirche von innen heraus durch antikatholische innerkirchliche Irrlehrer und Wölfe in Schafskleidern Unterhöllt wird, sehr leicht Seelen auf ihre Seite und fort von der Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche zu ziehen, weil eben viele Katholiken durch die antikatholisc…More
Die Sedisvakantistischen Helfershelfer des Widersacher Gottes unseres Herrn, haben es nun in einer Zeit in der die Kirche von innen heraus durch antikatholische innerkirchliche Irrlehrer und Wölfe in Schafskleidern Unterhöllt wird, sehr leicht Seelen auf ihre Seite und fort von der Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen Kirche zu ziehen, weil eben viele Katholiken durch die antikatholische Indoktrination die seit dem Unseligen VK II betrieben wird, vielfach keine Ahnung mehr von der Glaubenslehre haben, siehe Nach der Anordnung Christi soll Petrus im Primat über die gesamte Kirche für alle Zeiten Nachfolger haben. Daher schliesen sich Sedisvakantisten selber durch die Tatstrafe der Häresie aus der Kirche aus die sie im Größenwahn vertreten zu glauben.

Nur eines ist sicher, ein schlechter (böser ) Kaiser oder König ist und bleibt Kaiser oder König, ebenso wie eben auch ein schlechter (böser) Papst eben Papst bleibt. Siehe Epheser 6 , nur ist aber dabei zu beachten das Kaiser - Könige und auch Päpste Menschen sind, so das wir auch Apostelgeschichte 5. 29 einzuhalten haben das eben und uns daher immer selber fragen müßen "Gehorche ich den Menschen oder Gott dem Herrn?"

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
Anerkennen sie Bergoglio als papst an?
Anerkennen sie die Konzilspäpste an?
Wenn ja..,dann sind sie zu gehorsam verpflichtet ...
Alles was das zweite vatikanische konzil lehrt müssen sie dann voll und ganz annehmen...

Um katholisch zu bleiben muss man das konzil komplett verwerfen...

Man kann keine Häretiker folgen...
Alle konzils päpste waren und sind Häretiker weil sie hartnäckig an der irrle…More
Anerkennen sie Bergoglio als papst an?
Anerkennen sie die Konzilspäpste an?
Wenn ja..,dann sind sie zu gehorsam verpflichtet ...
Alles was das zweite vatikanische konzil lehrt müssen sie dann voll und ganz annehmen...

Um katholisch zu bleiben muss man das konzil komplett verwerfen...

Man kann keine Häretiker folgen...
Alle konzils päpste waren und sind Häretiker weil sie hartnäckig an der irrlehre des konzils festgehalten haben und diese stets verbreitet haben....
Vered Lavan and 3 more users like this.
Vered Lavan likes this.
Mir vsjem likes this.
Immaculata90 likes this.
PaulK likes this.
@Alfonso M. Sie machen sich zwar sehr ernsthafte Gedanken, zweifellos, doch wollen Sie, wie typisch für Sedisvakantisten, alles in ein Gedankensystem pressen. Das geht von einem idealen Zustand aus, den es aber nicht gibt. Ob Päpste echt sind, hängt davon ab, ob sie zum Zeitpunkt der Wahl Jesus im Herzen hatten, ob sie ihm dienen wollten. Die Wahl eines Häretikers wäre ungültig. Wenn wir alles …More
@Alfonso M. Sie machen sich zwar sehr ernsthafte Gedanken, zweifellos, doch wollen Sie, wie typisch für Sedisvakantisten, alles in ein Gedankensystem pressen. Das geht von einem idealen Zustand aus, den es aber nicht gibt. Ob Päpste echt sind, hängt davon ab, ob sie zum Zeitpunkt der Wahl Jesus im Herzen hatten, ob sie ihm dienen wollten. Die Wahl eines Häretikers wäre ungültig. Wenn wir alles nur streng nach einem logischen System durchdeklinieren, müsste man in der Tat wohl so ähnlich denken wie Sie. Der Punkt ist nur: der Himmel bestimmt letztlich, weche Wahl gültig war und welche nicht. Und dafür gibt es sog. "Privatoffenbarungen", auch wenn Sie das nicht gerne hören. Diese gäbe es oft gar nicht, wenn Rom funktionieren würde. Der Himmel hat sich so vielfach bemerkbar gemacht, damit wir genau wissen, ob es noch echte Päpste sind oder nicht. Beispielsweise ist das "Blaue Buch" (Volksmund) an Don Gobbi mit mehrfachem Imprimatur von Kardinälen ausgezeichnet. Das ist nur eines von vielen möglichen Beispielen. Und darin wird ersichtlich, dass auch die Päpste nach Vat. II vom Heiligen Geist erwählt waren. Echte Päpste gibt es bis einschließlich Benedikt XVI. Es ist nicht so, dass man einen Papst in Bausch und Bogen verwerfen kann, nur weil man selber meint, da wäre etwas häretisch. Es kommt nicht nur auf den Buchstaben an, sondern auch, was ein Papst im Herzen hat. Eine Häresie hat schon auch damit zu tun, ob sie eindeutig häretisch gemeint ist. Man darf Häresie nicht zu schnell unterstellen. Man muss nun mal zur Kenntnis nehmen, dass die Päpste nach Vat. II - ich sag mal - etwas pastoraler formuliert haben, nicht mehr so scharf wie früher. Wenn man natürlich hergeht und ganz radikal alles nach dem vorvatikanischen Wortlaut beurteilt, ja dann wird es schwierig. Aber wenn man die Enzykliken nach Vat. II liest, wird man immer noch die wunderbare katholische Lehre finden. Die Muttergottes sagte im Blauen Buch, die Enzykliken Johannes Pauls II. seinen wie Leuchttürme. (Die Schwierigkeit um einige Formulierungen in seiner Antrittsenzyklika ist bekannt; aber die folgenden sind wirklich einwandfrei.) Die Päpste haben nach Vat. II gedacht, sie müssten sich an Vat. II halten und das haben sie dann dem Wortlaut nach auch gemacht. Die Päpste hatten es nicht leicht. Man muss sich da hineinfühlen. Eine kühle Lehre ohne Liebe und Mitleid gibt es nicht. Wichtig sind die mystischen Texte, die ich Ihnen unten verlinkt habe. Das ist wichtig, weil solche Texte durch verschiedene Seher ergangen sind. Zu jeder Zeit wurden also die Menschen vom Himmel informiert. Jetzt wird gesagt, Fr. ist der falsche Prophet und kein echter Papst. Und so ist es. Kehren Sie zurück zur Katholischen Kirche unter Annahme aller Päpste nach Vat. II bis einschließlich Benedikt XVI. Wenn man manches ganz scharf sieht, kann man ja dabei bleiben, doch muss man mit den Päpsten Verständnis haben und darf sie nicht verurteilen. Sie haben nämlich ihr Bestes aus der Situation machen wollen gemäß ihrer Einsicht.
Zu Ihren Fragen: Fr. ist der falsche Prophet und die Päpste nach Vat. II wurden vom Himmel als echte Päpste mehrfach bestätigt. Also hält man sich auch daran, indem man alles in der Liebe liest und annimmt, was man annehmen kann. Man muss sich ab dem Zeitpunkt gleichzeitig auch von himmlischen Botschaften führen lassen, die uns immer wieder auf das Wesentliche hinweisen wie etwa, dass man für die Päpste beten muss. D.h. sie blieben Päpste trotz der bekannten Fehler, da ein hartnäckiges Bekenntnis einer Häresie erst dann vorliegt, wenn der Papst von Kardinälen darauf hingewiesen wird. Die Kardinäle hätte hier die Verantwortung, den Papst zu informieren. Ist das immer geschehen ? Wissen Sie, das ist alles so kompliziert, es zählt hier wirklich nur der Wille Gottes allein und dazu sind mystische Botschaften unbedingt notwendig. Ich bin auch der Meinung (wegen mystischer Botschaften), dass Vat. II zurückgenommen werden muss, da man die Lehre verändert hat. Wir haben also den nachvatikanischen Zustand eine gewisse Zeit lang ertragen müssen. Und nun wird der Himmel bald eingreifen und ist schon dabei, die Lügen Roms aufzudecken. Das jetzige Rom wird es ausbaden müssen, da es gerade sämtliche Häresien verkündet, was uns nicht davon freispricht, viel für Rom zu beten. Selber treu die Trid. Opfermesse aufopfern und für die Abgefallenen beten. Dazu muss man kein Sedisvakantist sein und sollte es auch nicht. Der Stuhl Petri ist aktuell zweifellos nicht durch einen echten Papst besetzt. Das wäre tatsächlich ein Zustand der Sedisvakanz, aber nicht die Theorie des Sedisvakantismus (Verwerfung der Päpste ab Joh. XXIII.), denn dieser Theorie glauben Katholiken nicht.
Zweihundert likes this.
Deswegen wohl gab es genau während dem Konzil die Marienerscheinungen von Garabandal (1961-65), die ein bischöflicher Administrator ca. 7. Juli 2007 letztlich durch ein an ihn selbst ergangenes Zeichen (im Traum oder Wunderzeichen) anerkennen musste. Er musste plötzlich seine Meinung ändern. Da ging es um die Themen "Warnung, Wunder, Strafe". Die Welt sollte wohl wissen, dass dieses Konzil einen …More
Deswegen wohl gab es genau während dem Konzil die Marienerscheinungen von Garabandal (1961-65), die ein bischöflicher Administrator ca. 7. Juli 2007 letztlich durch ein an ihn selbst ergangenes Zeichen (im Traum oder Wunderzeichen) anerkennen musste. Er musste plötzlich seine Meinung ändern. Da ging es um die Themen "Warnung, Wunder, Strafe". Die Welt sollte wohl wissen, dass dieses Konzil einen Einschnitt bedeutet. Die Seherin Conchita musste auch sagen, dass es nicht mehr viele Päpste sind. Das hat alles eine große Bedeutung. Wenn man sagen würde, das brauchen wir nicht, wie es viele tun, darf man sich aber auch nicht wundern, wenn man fehl geht, auch wenn man noch sooo logisch gedacht hatte. Himmlische Entscheidungen entziehen sich oft unserem logischen Denken bzw. lassen uns erst im Nachhinein den Sinn verstehen. Die-Botschaft von Garabandal
@a.t m. : Wenn, wie Sie schreiben, dass "die Kirche von innen heraus durch antikatholische innerkirchliche Irrlehrer und Wölfe in Schafskleidern Unterhöllt wird", dann kann es doch nicht von der Kirche trennen oder Sünde sein, darauf aufmerksam zu machen, dass die "Wölfe" eben keine wahren Hirten sind??
Die Kirche kann doch nur dann wieder wahre und gute Hirten bekommen, wenn man die Wölfe …More
@a.t m. : Wenn, wie Sie schreiben, dass "die Kirche von innen heraus durch antikatholische innerkirchliche Irrlehrer und Wölfe in Schafskleidern Unterhöllt wird", dann kann es doch nicht von der Kirche trennen oder Sünde sein, darauf aufmerksam zu machen, dass die "Wölfe" eben keine wahren Hirten sind??
Die Kirche kann doch nur dann wieder wahre und gute Hirten bekommen, wenn man die Wölfe entlarvt und nicht fortdauernd fordert, dass die Herde von nun an auch "Wölfe" als "wahre Hirten" anerkennen muss!?
@a.t.m : Ein nur in Sünde lebender Hirte bleibt natürlich Hirte (weil wir hier auf Erden ja alle mehr oder weniger der Sünde verfallen sind).
Ein bloß "schlechter Mensch" kann dennoch das Richtige sagen oder vorschreiben, selbst wenn er dies in seinem eigenen Leben nicht verwirklicht.
Wenn er aber nicht mehr den wahren Glauben lehrt oder ihn gar verfolgt, dann fehlt im die entscheidende Vorausse…More
@a.t.m : Ein nur in Sünde lebender Hirte bleibt natürlich Hirte (weil wir hier auf Erden ja alle mehr oder weniger der Sünde verfallen sind).
Ein bloß "schlechter Mensch" kann dennoch das Richtige sagen oder vorschreiben, selbst wenn er dies in seinem eigenen Leben nicht verwirklicht.
Wenn er aber nicht mehr den wahren Glauben lehrt oder ihn gar verfolgt, dann fehlt im die entscheidende Voraussetzung eines Hirten, die Herde im Glauben zu stärken und richig zu führen!
Deshalb sagt Christus von den wahren Gliedern Seiner Herde, dass sie den wahren Hirten an Seiner Stimme (der Stimme Christi) erkennen: "... die Schafe folgen ihm. Sie kennen ja seine Stimme. Einem Fremden dagegen folgen sie nicht. Sie fliehen vielmehr vor ihm, weil sie die Stimme des Fremden nicht kennen" (Joh. 10, 5).
a.t.m
Im Grunde und kurz Zusammengefasst genommen befindet sich die Kirche in einen Zustand, der am besten mit dem Zustand der Kirche zur Zeit Martin Luthers vergleichbar ist und zwar genau in der Zeit in der Luther antikatholisch wirkte, aber eben noch nicht per Exkommunikation aus der Kirche Gottes unseres Herrn entfernt wurde. Denn große Teile haben sich bereits "geistig" von Gott dem Herrn und …More
Im Grunde und kurz Zusammengefasst genommen befindet sich die Kirche in einen Zustand, der am besten mit dem Zustand der Kirche zur Zeit Martin Luthers vergleichbar ist und zwar genau in der Zeit in der Luther antikatholisch wirkte, aber eben noch nicht per Exkommunikation aus der Kirche Gottes unseres Herrn entfernt wurde. Denn große Teile haben sich bereits "geistig" von Gott dem Herrn und seiner Einen, Heiligen, Katholischen und Apostolischen getrennt, sind aber "körperlich" noch nicht von dieser ausgeschlossen worden. Und genau diese Verwirrung benutzt der Widersacher Gottes unseres Herrn also der Teufel der Durcheinanderwerfer im Sinne von ‚Verwirrer, Faktenverdreher, Verleumder, Lügner und seine Helfershelfer um Seelen weg von Gott dem Herrn und in die ewige Verdammnis zu führen.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
@Heilwasser ..
Zitat...

Es ist nicht so, dass man einen Papst in Bausch und Bogen verwerfen kann, nur weil man selber meint, da wäre etwas häretisch.

Entschuldigen sie bitte...
Lesen sie bitte die Konzilsdokumente und vergleichen sie diese mit der lehre vom immer...

Da ist ein klarer bruch zu sehen ...
Wie viele häresien wollen sie eigentlich noch rechtfertigen ...

Ein nicht katholik kann …More
@Heilwasser ..
Zitat...

Es ist nicht so, dass man einen Papst in Bausch und Bogen verwerfen kann, nur weil man selber meint, da wäre etwas häretisch.

Entschuldigen sie bitte...
Lesen sie bitte die Konzilsdokumente und vergleichen sie diese mit der lehre vom immer...

Da ist ein klarer bruch zu sehen ...
Wie viele häresien wollen sie eigentlich noch rechtfertigen ...

Ein nicht katholik kann kein oberhaupt der kirche sein
@Alfonso M. Ich habe keine einzige Häresie rechtfertigt. Drücken Sie sich bitte passender aus ! (Als Theologe kenne ich die Konzilsdokumente.) Ich wollte Ihnen nur aufzeigen, wie man verstehen könnte, dass Gott, der Herr, die Päpste bis einschließlich Benedikt XVI. als wahre Päpste angesehen hat, den aktuellen nicht mehr.
Ich denke das es schon sehr oft in anderen Beiträgen erklärt wurde,das diese päpste niemals päpste sein konnten ..
Hier ein teil der blogs...

zelozelavi.wordpress.com/…/schlicht-und-ei…

Der erste der „Gründe“ ist ein uralter Hut: „Ein Papst kann allenfalls bei formeller Häresie sein Amt verlieren.“ Nach bewährter Lefebvristen-Manier stürzt sich der Herr Abbé sogleich auf das „Bellarmin-Argument“. Dabei ist das gar nicht der springende Punkt. Noch einmal sei es in aller Geduld und Milde wiederholt (nicht …More
Hier ein teil der blogs...

zelozelavi.wordpress.com/…/schlicht-und-ei…

Der erste der „Gründe“ ist ein uralter Hut: „Ein Papst kann allenfalls bei formeller Häresie sein Amt verlieren.“ Nach bewährter Lefebvristen-Manier stürzt sich der Herr Abbé sogleich auf das „Bellarmin-Argument“. Dabei ist das gar nicht der springende Punkt. Noch einmal sei es in aller Geduld und Milde wiederholt (nicht für die verblendeten und verstockten Lefebvristen, bei denen es ohnehin keinen Sinn hat, sondern für jene, die sich durch sie womöglich verwirren lassen): Die entscheidende Frage ist nicht, ob ein Papst durch Häresie sein Amt verliert (das ist sowieso klar), sondern ob die Menschenmachwerkskirche des „II. Vatikanums“ mit ihren Irrlehren, ihrem „Novus Ordo“, ihren unheiligen „Heiligen“ und all den anderen Greueln die Kirche Christi sein kann. Jeder katholische Christ ruft hier im Grunde seines Herzens spontan: Nein! Das kann unmöglich unsere Kirche sein!

3. Diese unwillkürliche Regung hat durchaus ihr dogmatisches Fundament. Schon eimal (Volle Gemeinschaft) haben wir das „Enchiridion Symbolorum“ des Heinrich Denzinger bemüht, jene „handbuchartige Sammlung der – aus römisch-katholischer Sicht – wichtigsten Glaubensbekenntnisse und kirchlichen Lehrdokumente zu Fragen des Glaubens und der Sitten“(Wikipedia), dessen Index die katholische Lehre anhand der dokumentierten Texte zusammenfaßt. Darin lesen wir zur Frage der Unfehlbarkeit: „Die Kirche hat nach göttlichem Recht das Recht und die Aufgabe, die offenbarte Lehre zu bewahren (…) und auszulegen (…), und in dieser Aufgabe ist sie unfehlbar (…) durch den ihr innewohnenden Heiligen Geist (…), mit dessen Hilfe sie das Glaubensgut unverletzlich bewahrt (…) und unfehlbar auslegt (…), und niemals hat sie dabei geirrt (…).“

An den von uns als Auslassungen gekennzeichneten Stellen finden sich jeweils die Nummern der im Enchiridion enthaltenen Dokumente, die das Zusammengefaßte aussagen und belegen. Wir haben sie der Übersicht halber herausgelassen, teilen sie dem interessierten Leser jedoch gerne mit. Eine Belegstelle sei gleich genannt, auf die der „Denzinger“ öfters verweist und die nicht im Enchiridion enthalten ist, nämlich der „Codex Iuris Canonici“, das kirchliche Rechtsbuch. Dort heißt es in can. 1322: „Christus der Herr hat das Glaubensgut der Kirche anvertraut, damit sie durch fortwährenden Beistand des Heiligen Geistes die offenbarte Lehre heilig bewahre und getreu auslege.“ Als Quellen für diesen Kanon werden angeführt das Vatikanische Konzil, Pius IV., Gregor XIII., Pius VI., Gregor XVI., Pius IX. , Leo XIII.

4. Weiter lesen wir im „Denzinger“ über das Subjekt der Unfehlbarkeit: „Der Papst ist unfehlbar, auch ohne Zustimmung der Kirche (…)“. „Die ökumenischen Konzilien zusammen mit dem Papst, der sie bestätigt (…), welche die gesamte Kirche repräsentieren (…), werden vom Heiligen Geist belehrt (…), weshalb sie niemals in Dingen des Glaubens oder der Sitten geirrt haben (…).“ Dazu wieder der Kanon des Kirchenrechts (can. 1323): „Mit göttlichem und katholischem Glauben ist alles zu glauben, was im geschriebenen oder überlieferten Wort Gottes enthalten ist und von der Kirche entweder durch feierliches Urteil oder durch das ordentliche und universale Lehramt als göttlich geoffenbart zu glauben vorgelegt wird“ (§ 1). Ein solches feierliches Urteil auszusprechen ist Sache sowohl eines ökumenischen Konzils als auch des römischen Pontifex, wenn er ex cathedra spricht (§ 2).

Wenn die Kirche kraft des Beistands des Heiligen Geistes „das Glaubensgut unverletzlich bewahrt und unfehlbar auslegt“ und dabei „niemals geirrt“ hat, wenn ein ökumenisches Konzil „vom Heiligen Geist belehrt“ wird und ein solches „niemals in Dingen des Glaubens und der Sitten geirrt“ hat, wie kann es dann sein, daß das „II. Vatikanum“ ein „ökumenisches Konzil“ der Kirche gewesen ist? Wie kann es sein, daß die „Kirche“ auf einmal doch versagt in der Bewahrung und Auslegung des Glaubensgutes und nun doch plötzlich irrt? Unser Glaube gibt darauf nur eine Antwort: Es kann eben nicht sein, und darum kann diese „Kirche“ nicht die Kirche Christi und ein solches „Konzil“ nicht ein ökumenisches Konzil der Kirche Christi gewesen sein. Es ist diese simple katholische Schlußfolgerung, welche die „Sedisvakantisten“ ziehen und die Lefebvristen um keinen Preis ziehen wollen. Da liegt das eigentliche Problem.

5. Um dieser notwendigen dogmatischen Schlußfolgerung auszukommen, bedienen sich die Lefebvristen aller noch so schrägen Winkelzüge und greifen nach jedem noch so schwachen Strohhalm. Ja, sie gehen sogar so weit, die Ekklesiologie völlig neu zu schreiben, wie Erzbischof Lefebvre selber und auch seine „Theologen-Söhne“ offen zugeben (Tradidi quod et accepi, Baustelle). Sie erfinden eine „päpstliche Unfehlbarkeit“, die sehr begrenzt ist und nur in „äußerst seltenen“ Fällen überhaupt in Erscheinung tritt und selbst dann immer noch anhand des Kriteriums der „Tradition“ zu überprüfen ist. Sie ersinnen eine neue Art von „ökumenischem Konzil“, das „Pastoralkonzil“, das keine Unfehlbarkeit beansprucht und daher fehlbar und im „Licht der Tradition“ zu interpretieren und zu kritisieren ist. Sie entwickeln eine neue Vorstellung vom Gehorsam gegenüber den kirchlichen Autoritäten, als ob man diesen allewege und in allen Dingen, auch und gerade in Fragen des Glaubens, der Sitten und der Disziplin, „legitimen Widerstand“ leisten dürfe im Namen der „Tradition“. Das und vieles mehr lehren die Lefebvristen im geraden Widerspruch zur katholischen Lehre und Tradition.

Um sich dennoch zu rechtfertigen, greifen sie bevorzugt die „Sedisvakantisten“ an. Sie sagen, deren „Vorstellungen“ von der Unfehlbarkeit und Heiligkeit der Kirche seien „übersteigert“ und „übertrieben“. Und dann machen sie sich sogleich über jene „These“ her, die den „Sedisvakantisten“ nur zur Erklärung des Sachverhalts dient, und toben sich an ihr aus. Denn wenn, wie wir oben schon sagten, aus unserem Glauben heraus sich notwendig ergibt, daß die Menschenmachwerkskirche des „II. Vatikanums“ nicht unsere heilige Kirche sein kann, dann muß man doch versuchen zu erklären, wie es zu dieser falschen „Kirche“ überhaupt kommen konnte. Dazu verhilft uns die sichere Lehre, daß ein Häretiker und Apostat nicht Papst sein kann. Diese Lehre hat zwar der heilige Robert Bellarmin vertreten und verteidigt, sie ist aber nicht seine Erfindung oder seine spezielle „These“, sondern „die Ansicht aller alten Väter“ und der „gelehrtesten Neueren“, wie der heilige Robert selber angibt. Übrigens leuchtet es dem gläubigen gesunden Menschenverstand sofort ein, daß jemand, der aufgrund von Häresie oder Apostasie kein Glied der Kirche ist, auch nicht ihr Haupt sein kann. Man muß schon ein spitzfindiger „Theologe“ sein, um dennoch irgendwelche Gegengründe zu (er)finden.

6. Wenn nun Roncalli alias „Johannes XXIII.“ und Montini alias „Paul VI.“ Häretiker oder Apostaten waren, dann waren sie keine Päpste der Kirche Christi und das von ihnen einberufene bzw. durchgeführte und approbierte „Konzil“ war kein Konzil der katholischen Kirche. So erklärt sich, warum dieses „Konzil“ Irrtümer lehren und zur „Konstituante einer neuen Kirche“ (A. Holzer) werden konnte. Noch einmal: Dies dient nur zur Erklärung, nicht zur Feststellung der Fakten. Denn daß es sich bei diesem „Konzil“ um kein ökumenisches Konzil der Kirche gehandelt haben kann, steht bereits allein aus dem Glauben fest. Darum spielt es im Grunde keine Rolle, ob die „Konziliaren Päpste“ allesamt und jeder einzeln häretisch oder apostatisch waren oder sind. Sie sind allein schon deswegen keine Päpste, weil sie die „Päpste“ jener falschen und neuen „Kirche“ sind.

Der ganze erste Punkt der „Gründe“ unseres hochwürdigen Herrn geht somit am Kern der Frage vorbei und verlagert die Diskussion auf einen Nebenkriegsschauplatz. Das ermöglicht dem Herrn Pater, seine gut auswendig gelernten abgestandenen lefebvristischen Altertümer anzubringen von den „bloß materiellen Häretikern“, unter denen angeblich auch einige Päpste zu finden waren (zu diesem Stichwort öffnet er, ganz nach Lefebvristen-Lehrbuch, die protestantisch-gallikanisch-altkatholische Kiste mit den Gespenstern „Honorius, Liberius, Johannes XXII.“), von der in diesem Punkt angeblich nicht vorhandenen „verbindlichen kirchlichen Lehre“, von der „komplexen“Frage, die „seit Jahrhunderten von den Theologen erörtert“ werde, „ohne dass sie eindeutig entschieden wäre“ (an dieser Stelle sieht das Lehrbuch der Lefebvristen das „Name-Dropping“, das Erwähnen der Namen Billuart, Banez, Cajetan, Suarez, Johannes von St. Thomas und Garrigou-Lagrange vor, was auch prompt erfolgt), sowie die „ungelöste“ Frage, welche Autorität „befähigt“ sei, „die offizielle Feststellung der formellen Häresie zu treffen“. Natürlich darf auch der Unsinn von der „letzten Sicherheit“ nicht fehlen, die nicht gefunden werden könne, weshalb der „Rechtsgrundsatz ‚In dubio melior est conditio possidentis‘“ anzuwenden sei (dazu ausführlich Von Jacken, Mänteln und 100prozentiger Sicherheit), und auch der heilige Robert Bellarmin kriegt sein Fett ab, seien doch für ihn alle Ansichten „nicht mehr als Hypothesen, die mehr oder weniger Wahrscheinlichkeit beanspruchen können“(während der heilige Robert in Wahrheit fünf Meinungen aufzählt, eine davon für wahrscheinlich erklärt, drei verwirft und die fünfte „die richtige“ nennt).

7. All das ist altbekanntes dummes Zeug, ebensooft widerlegt, wie es von den Lefebvristen wieder aufgewärmt wird, was diese nicht hindert, ihren alten vergammelten Käse erneut auf den Tisch zu bringen und als durchschlagende „Gründe“ zu servieren. Und vor allem: Es geht am Thema völlig vorbei. „Da es aber beim päpstlichen Primat um die ganze Kirche geht – also die überhaupt schwerwiegendste Folge, die man sich vorstellen kann – kann man die Sedisvakanzannahme nur auf absolut gesicherte Tatsachen bauen, niemals auf Thesen, und wären sie von den besten Theologen aufgestellt“, meint der Pater seine Hauptargumentation gegen die „Sedisvakantisten“ zusammenfassen zu können und hat damit ein Eigentor geschossen. Denn im Gegensatz zu den Hirngespinsten der Lefebvristen beruht die „Sedisvakanzannahme“ tatsächlich auf gesicherten Tatsachen und nicht auf „Thesen“. Wie wir oben darlegten, ist sie nur die logische Schlußfolgerung aus dem kirchlichen Dogma über die Kirche und der evidenten Nichtübereinstimmung, ja dem kontradiktorischen Widerspruch zwischen der Kirche des Dogmas und der Menschenmachwerkskirche des „II. Vatikanums“. Wenn die Kirche, wie uns das Dogma lehrt, unfehlbar ist und uns keine Irrtümer lehren kann, die Menschenmachwerkskirche aber fehlbar ist und Irrtümer lehrt, dann besteht keine Übereinstimmung. Die Menschenmachwerkskirche ist nicht unsere Kirche.

Indem die „Pius-Theologen“, und seien es ihre „besten“, dagegen die These aufstellen, es verhalte sich nicht so, sondern die Kirche Christi und die Menschenmachwerkskirche des „II. Vatikanums“ seien ein und dieselbe Kirche, leugnen sie das Widerspruchsprinzip und befinden sich im geistigen Nirwana, jenseits aller Logik, wo kein Diskurs mehr möglich ist. Statt auf „absolut gesicherte Tatsachen“ bauen sie auf den absoluten Widerspruch und Irrsinn, und das in einer Frage, wo es „um die schwerwiegendste Folge“ geht, „die man sich vorstellen kann“. Wenn sich da nicht jemand sein eigenes Urteil gesprochen hat!

8. Der zweite und der dritte der „Beweis-Gründe“ sind ebenfalls alt und klapprig, wie die Gespenster aus der Gallikaner-Kiste, und können uns daher ebensowenig schrecken oder sonst irgendwie beeindrucken. Einmal mehr zückt der Pater seine zerfledderte Version des „1. Vatikanischen Konzils“, das dogmatisch gelehrt habe, „dass der selige Petrus im Primat über die gesamte Kirche fortdauernd Nachfolger hat“. „Wenn es nun nach Ansicht der Sedisvakantisten seit nahezu 60 Jahren keine wahren Nachfolger Petri mehr gibt, kommt man da nicht in Konflikt mit einer unfehlbar definierten Lehre der Kirche?“Diese natürlich rhetorisch gemeinte Frage soll uns unverhohlen mit dem Vorwurf der Häresie Angst einjagen. Doch wir können den Pater beruhigen. Nein, man „kommt da nicht in Konflikt mit einer unfehlbar definierten Lehre der Kirche“, sondern nur in Konflikt mit dem verzerrten Blick der Lefebvristen, durch deren ideologische Linse alle Texte verfälscht werden, auch die Lehrdokumente der Kirche (vgl. Halb-Sedisvakantisten). Mit dieser Ideologie in Konflikt zu geraten, halten wir nicht für ehrenrührig, im Gegenteil.

Dasselbe gilt für die unter dem dritten der „Gründe“ angeführten Worte Jesu: „Seht, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt“ (Mt 28, 20). „Trifft diese feierliche Verheißung des Gottessohnes dann noch zu, wenn – wie die Sedisvakantisten in der Regel annehmen – die gesamte kirchliche Hierarchie, die ja aus den Nachfolgern der Aposteln [!] besteht, zugrunde gegangen ist?“, lautet wieder die provozierende rhetorische Frage. Wir brauchen sie bloß umzudrehen: Trifft diese feierliche Verheißung des Gottessohnes dann noch zu, wenn – wie die Lefebvristen fest glauben – die „gesamte kirchliche Hierarchie, die ja aus den Nachfolgern der Aposteln [!]besteht“, auf einem „ökumenischen Konzil“ versammelt, daran geht, durch „Reformen“ „an der Zerstörung der Kirche, dem Ruin des Priestertums, an der Vernichtung des heiligen Meßopfers und der Sakramente, am Erlöschen des religiösen Lebens, am naturalistischen und teilhardistischen Unterricht an den Universitäten und Priesterseminaren und in der Katechese, einem Unterricht, der aus dem Liberalismus und dem Protestantismus hervorgegangen ist und schon etliche Male vom Lehramt der Kirche feierlich verurteilt worden ist“, mitzuwirken, wie Mgr. Lefebvre es in seiner „Grundsatzerklärung“ von 1974 so schön formulierte? Trifft diese feierliche Verheißung des Gottessohnes dann noch zu, wenn die kirchliche Autorität, und sogar „die höchste in der Hierarchie“ („die ja aus den Nachfolgern der Aposteln [!]besteht“!), uns „zwingen“ möchte, „unseren Glauben, so wie er vom Lehramt der Kirche seit 20 Jahrhunderten klar formuliert und verkündet wurde, aufzugeben oder zu schmälern“ (Mgr. Lefebvre ebd.)? Trifft diese feierliche Verheißung des Gottessohnes dann noch zu, wenn, wie Mgr. Lefebvre 1987 an seine auserwählten Bischofskandidaten schrieb, „der Stuhl Petri und die amtlichen Stellen in Rom von antichristlichen Kräften besetzt sind“? Trifft diese feierliche Verheißung des Gottessohnes dann noch zu, wenn ein Erzbischof Lefebvre über die „kirchliche Hierarchie, die ja aus den Nachfolgern der Aposteln [!] besteht“, am 4. September desselben Jahres zugeben mußte: „Rom hat den Glauben verloren, meine lieben Freunde. Rom befindet sich in der Apostasie. … Sie haben die Kirche verlassen, sie verlassen die Kirche, das ist sicher, ganz und gar sicher“? Wieder ist es nur die einseitige und falsche Interpretation der Heilandsworte durch die Lefebvristen, die ihnen Schwierigkeiten macht.
One more comment from Alfonso M.
Er verliert sein Amt durch göttliches Recht!

Wie Papst Leo XIII. in „Satis cognitum“ lehrte: „Wenn das lebendige Lehramt irgendwie falsch sein könnte - es würde ein offensichtlicher Widerspruch folgen, denn dann wäre Gott der Urheber des Irrtums.“ Ebenso lehrte das 1. Vatikanische Konzil (1870) in der dogmatischen Konstitution „Pastor Aeternus“ § 213: „Denn die Väter des vierten Konzils von …More
Er verliert sein Amt durch göttliches Recht!

Wie Papst Leo XIII. in „Satis cognitum“ lehrte: „Wenn das lebendige Lehramt irgendwie falsch sein könnte - es würde ein offensichtlicher Widerspruch folgen, denn dann wäre Gott der Urheber des Irrtums.“ Ebenso lehrte das 1. Vatikanische Konzil (1870) in der dogmatischen Konstitution „Pastor Aeternus“ § 213: „Denn die Väter des vierten Konzils von Konstantinopel folgten ihren Vorgängern genau in den Fußspuren und gaben folgende feierliche Erklärung ab: ´Die erste Bedingung für das Heil ist, die Norm des wahren Glaubens zu halten. Denn es ist unmöglich, dass die Worte unseres Herrn Jesus Christus, der sagte: ´Du bist Petrus, und auf diesem Felsen will ich Meine Kirche bauen´ (Mt 16,18), sich nicht als wahr erweisen sollten. Und ihre Wahrhaftigkeit ist durch den Lauf der Geschichte erwiesen worden, denn vom Apostolischen Stuhl ist die katholische Religion immer rein, und ihre Lehre heilig bewahrt worden...´“

§ 216: „...Denn es war ihnen voll bewusst, dass dieser Sitz des hl. Petrus immer von jeglichem Irrtum unbeschmutzt bleibt, entsprechend dem göttlichen Versprechen, welches unser Herr und Heiland dem Obersten Seiner Jünger gegeben hat: ´Ich habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht schwinde; und du, wenn du dereinst wieder umgekehrt bist, stärke deine Brüder´“ (Lk 22,32).

„Dieses Charisma der Wahrheit und des nie schwindenden Glaubens wurde dem hl. Petrus und seinen Nachfolgern auf diesem Stuhl gegeben, damit sie ihr höchstes Amt zur Rettung aller ausüben könnten; damit durch sie die gesamte Herde Christi vom Gift des Irrtums ferngehalten und mit der Speise der himmlischen Lehre genährt werde; damit die Möglichkeit für ein Schisma gebannt sei, die ganze Kirche als eine bewahrt werde und, gesichert auf ihrem Fundament, fest gegen die Tore der Hölle stehe.“
[...] Die zweite Prämisse, die angewandt werden kann, um die Vakanz des Apostolischen Stuhles zu beweisen, ist, dass Häretiker, die keine Mitglieder der Kirche sein können, gleichfalls keine Autoritätsposition in der Kirche innehaben können. Johannes Pauls II. wiederholte Praktiken des falschen Ökumenismus mit den falschen Religionen der Welt sind, um mit den Worten des Papstes Pius XI. zu sprechen, „gleichzusetzen mit einem Abfall von der von Gott offenbarten Religion“ - sie sind, mit anderen Worten, Apostasie!
Dieser spezielle Punkt des Verlustes des Papstamtes durch Häresie wird von vielen Kanonisten und Theologen unterstützt:
Der hl. Franz von Sales (1567-1622), Bischof und Kirchenlehrer, sagte: „Wenn der Papst explizit Häretiker ist, verliert er ipso facto seine Würde und die Mitgliedschaft in der Kirche...“.
Der hl. Robert Bellarmin sagte: „Ein Papst, der offensichtlich Häretiker ist, hört automatisch auf, Papst und Haupt zu sein, wie er automatisch aufhört, Christ und Glied der Kirche zu sein. Deshalb kann er von der Kirche gerichtet und bestraft werden. Das ist die Lehre aller alten Väter, die lehren, dass offenkundige Häretiker unverzüglich alle Jurisdiktion verlieren.“
Der hl. Alfons, Bischof und Kirchenlehrer, sagte: „Wenn je ein Papst als eine Privatperson in Häresie fallen sollte, sollte er sofort das Pontifikat verlieren. Sollte Gott aber zulassen, dass ein Papst ein offenkundiger und unbelehrbarer Häretiker wird, so würde er dadurch aufhören, Papst zu sein, und der Apostolische Stuhl wäre vakant.“
Der hl. Antonius sagte: „Im Falle, ein Papst würde Häretiker, so würde er durch diese Tatsache und ohne jeglichen anderen Richterspruch von der Kirche getrennt sein. Ein Haupt, das vom Körper getrennt ist, kann, solange es getrennt ist, nicht Haupt desselben Körpers sein, von welchem es abgeschlagen wurde.“

Auf dem 1. Vatikanischen Konzil wurde ebenfalls von einem Kardinal die Frage aufgeworfen: „Was ist zu tun, wenn der Papst Häretiker wird?“ Die Antwort war: „... das Konzil der Bischöfe könnte ihn wegen Häresie absetzen, denn vom Augenblick, da er Häretiker wird, ist er nicht das Haupt, nicht einmal ein Glied der Kirche. Die Kirche wäre nicht für einen Moment verpflichtet, auf ihn zu hören, wenn er anfängt, etwas zu lehren, wovon die Kirche weiß, dass es falsch ist, und er würde aufhören, Papst zu sein, da er von Gott selber abgesetzt ist. Wenn der Papst beispielsweise sagen sollte, der Glaube an Gott sei falsch, wäre man nicht verpflichtet, ihm zu glauben, ebenso wenn er den Rest des Glaubensbekenntnisses leugnen würde: ´Ich glaube an Jesus Christus usw.´ Diese Annahme ist der Idee an sich nach von Nachteil für den Heiligen Vater, zeigt aber, dass dieser Punkt voll überlegt und jede Möglichkeit bedacht wurde. Wenn er irgendein Dogma der Kirche leugnet, welches von jedem wahren Gläubigen angenommen wird, dann ist er nicht mehr Papst als Sie und ich.“ (aus: The Life and Work of Pope Leo XIII von Dr. theol. James J. McGovern, S. 241.)

Kanon 188.4 des Kirchenrechts über den stillschweigenden Amtsverlust: „Es gibt bestimmte Ursachen, die den stillschweigenden Amtsverlust bewirken, welcher Verlust im voraus durch Wirkung des Gesetzes angenommen wird und dadurch ohne irgendeine Erklärung wirksam ist. Diese Ursachen sind folgende: ... (4) wenn er öffentlich vom Glauben abgefallen ist.“
[...] Ein Einwand, der gegen unsere Position, der Apostolische Stuhl ist vakant, erhoben wird, ist, dass die Häresie hauptsächlich ein Vergehen („delictum“) gegen das kanonische Recht sei - und ein Papst selbst sei als der höchste Gesetzgeber des Kirchenrechts nicht dadurch gebunden.

Der Fall eines häretischen Papstes fällt aber unter die Sünde gegen das göttliche Recht - denn die Kanonisten sagen eindeutig, dass es göttliches Recht ist, welches einen Häretiker davon ausschließt, päpstliche Autorität zu erlangen oder zu behalten.
[...] Gesetzt den Fall, ein Papst wird häretisch, sagt Kardinal Billot, so würde ein solcher Papst automatisch seine Gewalt verlieren, weil er „aufgrund seines eigenen Willens“ aus dem Körper der Kirche ausgeschieden werden würde (De Ecclesia Christi, 5. Ausgabe, [1927] 1:632).

Es ist nicht ein Verstoß gegen das kanonische Recht, welcher einen häretischen Papst absetzt, sondern seine öffentliche Sünde gegen das göttliche Recht
@Alfonso M. Verzeihung, aber gerade die Webseite von Zelozelavi ist für mich unlesbar. Da ist genau das zugange, was der Herr in der Enochbotschaft anprangert: das Urteilen und Verurteilen. Tut mir leid, aber katholischer Glaube ist für mich Liebe und Mitleid neben der Wahrheit. Das göttliche Recht können Sie in göttlichen Botschaften ablesen (aber das wollen Sie anscheinend nicht). Damit …More
@Alfonso M. Verzeihung, aber gerade die Webseite von Zelozelavi ist für mich unlesbar. Da ist genau das zugange, was der Herr in der Enochbotschaft anprangert: das Urteilen und Verurteilen. Tut mir leid, aber katholischer Glaube ist für mich Liebe und Mitleid neben der Wahrheit. Das göttliche Recht können Sie in göttlichen Botschaften ablesen (aber das wollen Sie anscheinend nicht). Damit bleiben Sie auf Ihrem eigenen Verstand sitzen, da es eine Tatsache ist, dass viele Sedisvakantisten ganz unterschiedlich argumentieren. Ihre Entscheidung. Und zum Konzil: Ich schrieb Ihnen, dass es zurückgenommen werden muss, weil eben darin die Lehre geändert wurde, was nichts daran ändert, dass die Päpste Päpste waren. Aber das war's von mir: alles gesagt. Danke trotzdem für die Texte.
Alfonso M. and 2 more users like this.
Alfonso M. likes this.
Zweihundert likes this.
a.t.m likes this.
a.t.m and 2 more users like this.
a.t.m likes this.
Santiago74 likes this.
CollarUri likes this.
Hier in dem video wird genau darauf eingegangen..
Bezüglich erkennen und doch widerstehen....

www.youtube.com/watch
Der Herr lässt zu keiner Zeit seine Gläubigen in Unklarheit, weswegen Verstandesargumente alleine nicht ausreichen, denn das haben schon
viele versucht (das ist die Falle schlechthin).
Stattdessen--->Paul VI. u. Erzbischof Levebvre
Zweihundert likes this.
matermisericordia likes this.
Schauen sie sich die videos mal an ..
Der Inhalt ist ausschlaggebend ...

Die Päpste des konzils und post konzil haben stets an das häretische konzil festgehalten ....

Lesen sie bitte die Dokumente des zweiten vatikanischen konzil wie ...
Gaudium et spes,
Lumen Gentium,
Dignitatis Humanae,
Unitatis Redintegratio,
Dei Verbum,
Nostra Aetate
und dies vergleichen mit den Enzykliken von den Päpste…More
Schauen sie sich die videos mal an ..
Der Inhalt ist ausschlaggebend ...

Die Päpste des konzils und post konzil haben stets an das häretische konzil festgehalten ....

Lesen sie bitte die Dokumente des zweiten vatikanischen konzil wie ...
Gaudium et spes,
Lumen Gentium,
Dignitatis Humanae,
Unitatis Redintegratio,
Dei Verbum,
Nostra Aetate
und dies vergleichen mit den Enzykliken von den Päpsten vor dem Konzil und sogar ein Dokumente vom ersten Vatikanischen Konzil wie zum Beispiel...

Mirari vos,
Quanta cura,
Immortale Dei,
Quas Primas,
Mystici Corporis,
Humani Generis,
Satis cognitum
sowie den
Syllabus von Papst Pius IX und der kleine Syllabus von Papst Pius X und die Enzyklika die vom selben hl.Papst Pius X Pascendi die genau den modernismus verurteilt den sie erwähnen und natürlich auch noch vom 1.vatikanischen konzil Pastor aeternus und Dei Filius

Da werden sie ein klaren bruch erkennen.
Einen klaren Widerspruch!

Das ordentliche und außerordentliche Lehramt kann in sachen des Glaubens und der Moral nicht irren..

So lehrt noch das erste vatikanische konzil..

Den Nachfolgern des Petrus wurde der Heilige Geist nämlich nicht verheißen, damit sie durch seine Offenbarung eine neue Lehre ans Licht brächten, sondern damit sie mit seinem Beistand die durch die Apostel überlieferte Offenbarung bzw. die Hinterlassenschaft des Glaubens heilig bewahrten und getreu auslegten. (Vaticanum I, Pastor aeternus IV, vgl. DH 3070).
Mir vsjem and one more user like this.
Mir vsjem likes this.
PaulK likes this.
PaulK likes this.
Ich kenne die meisten Dokumente, aber auch die mystischen Schriften dazu und da spricht der Wille Gottes aus dem Himmel. Da erfahren Sie Seinen Willen. Denn der Buchstabenabgleich zwischen vor und nach dem Konzil ergibt natürlich in einigen Dingen einen Bruch. Die Frage ist nur, wie verfährt nun der Himmel damit und wenn Sie mich fragen: viele Sedisvakantisten erheben sich zu ihrem eigenen Papst,…More
Ich kenne die meisten Dokumente, aber auch die mystischen Schriften dazu und da spricht der Wille Gottes aus dem Himmel. Da erfahren Sie Seinen Willen. Denn der Buchstabenabgleich zwischen vor und nach dem Konzil ergibt natürlich in einigen Dingen einen Bruch. Die Frage ist nur, wie verfährt nun der Himmel damit und wenn Sie mich fragen: viele Sedisvakantisten erheben sich zu ihrem eigenen Papst, indem sie ihr eigenes logisches Gedankenkonstrukt zur Wahrheit erheben. Es gibt so einige Sedisvakantisten, die fast allesamt ein bisschen anders argumentieren, was beweist, dass es der Buchstabenabgleich einfach nicht tut. Die Gabe der Erkenntnis von oben ist nötig, um ganz klar sehen zu können, was der Wille Gottes in diesem schwierigen Fall ist.
Zweihundert likes this.
michael7 likes this.
@Heilwasser: Es geht hier nicht um "Gedankenkonstrukte", sondern um die Tatsache, dass der überlieferte Glaube und die überlieferte Liturgie aus den Kirchengebäuden verbannt und von rebellischen "Hirten" verfolgt wird!
@michael7 Ja, darum geht es im Wesentlichen, rechtfertigt aber nicht, sich selbst ins andere Extrem zu stürzen: totale Trennung von den wahren Päpsten. Das ist nicht erlaubt. Es besteht vonseiten der Sedisvakantisten hier eine Fehleinschätzung der Päpste nach Vat. II. Darum muss man sich fragen: Was ist denn eigentlich der Wille Gottes in dieser Frage .... und dann registrieren: Der Himmel schw…More
@michael7 Ja, darum geht es im Wesentlichen, rechtfertigt aber nicht, sich selbst ins andere Extrem zu stürzen: totale Trennung von den wahren Päpsten. Das ist nicht erlaubt. Es besteht vonseiten der Sedisvakantisten hier eine Fehleinschätzung der Päpste nach Vat. II. Darum muss man sich fragen: Was ist denn eigentlich der Wille Gottes in dieser Frage .... und dann registrieren: Der Himmel schweigt doch nicht die ganze Zeit. Er hat es uns mehrfach mitgeteilt durch Seher und Propheten, die Seine Stimme repräsentieren:

"... die Schafe folgen ihm. Sie kennen ja seine Stimme. Einem Fremden dagegen folgen sie nicht. Sie fliehen vielmehr vor ihm, weil sie die Stimme des Fremden nicht kennen" (Joh. 10, 5). Beispiel: An die Sedisvakantisten
Wie gesagt: Sind es wirklich die glaubenstreuen Katholiken, welche den Felsen Christi angreifen und Seine Kirche verlassen? Nicht eher diejenigen, die gegen den apostolischen und katholischen Glauben vorgehen und einen falschen "Gehorsam" einfordern?
Es ist ja auch nicht so, dass durch die Treue zur Überlieferung eine neue Kirche gegründet wird, sondern es geht darum, dass die rechte Lehre von …More
Wie gesagt: Sind es wirklich die glaubenstreuen Katholiken, welche den Felsen Christi angreifen und Seine Kirche verlassen? Nicht eher diejenigen, die gegen den apostolischen und katholischen Glauben vorgehen und einen falschen "Gehorsam" einfordern?
Es ist ja auch nicht so, dass durch die Treue zur Überlieferung eine neue Kirche gegründet wird, sondern es geht darum, dass die rechte Lehre von der Kirche und ihrem Hirtenamt gegen eine antichristliche Verfälschung verteidigt wird!
Von welchen päpsten???
Apostaten und Häretiker!
Entschuldigen sie bitte...
Die Konzils sekte hat die kirche verlassen ....nicht wir katholiken...
DJP likes this.
Und wenn sie diese scheinpäpste anerkennen, warum sind sie dann nicht gehorsam? ?

Wenn sie sagen,das dieses konzil verbannt werden muss...
Das konzil wurde ja von einem katholischen Papst promulgiert und für bindend erklärt...

Wie kommen sie dann darauf das sie das nicht annehmen dürfen??
@Alfonso M. Sie denken nur in weiß oder schwarz. Es gibt hier Nuancen. Es ist eine ganz komplizierte Sache, weil die schwierige Lage seit Vat. II es so kompliziert macht. Ich kann es Ihnen noch mal erklären, wie meine Sicht aussieht: Ich versuche, in der vollen Wahrheit zu bleiben und ich sehe auch gewisse Fehler der Päpste wie den Korankuss oder Assisi etc. Da ich es sehe, kann ich also selber …More
@Alfonso M. Sie denken nur in weiß oder schwarz. Es gibt hier Nuancen. Es ist eine ganz komplizierte Sache, weil die schwierige Lage seit Vat. II es so kompliziert macht. Ich kann es Ihnen noch mal erklären, wie meine Sicht aussieht: Ich versuche, in der vollen Wahrheit zu bleiben und ich sehe auch gewisse Fehler der Päpste wie den Korankuss oder Assisi etc. Da ich es sehe, kann ich also selber in der Wahrheit bleiben und zwar und jetzt kommt es ... ohne die Päpste nach Vat. II zu verwerfen, weil ... und jetzt kommt's wieder, weil Gott die Päpste nicht verworfen hat (= durch Seher und Propheten vielfach bestätigt). Somit muss ich den Willen Gottes akzeptieren und mich danach ausrichten. Und ich kann Ihnen sagen, dass ich nicht alles für wahr halten muss, wo ich Fehler sehe, denn das macht doch keinen Sinn, das ist reine Theorie. Genau das ist das "Gedankenkonstrukt" der Sedisvakantisten. Ich brauche keine Schablone, an der ich alles ausrichte. Meine Erkenntnis lässt sich flexibel anwenden. Ich versuche, in der Wahrheit zu bleiben und erleide gleichzeitig Fehler der Obrigkeiten. Das ist das Leidensmysterium. Dazu ist es nicht notwendig, mich prinzipiell von den Päpsten loszusagen, sondern sie in allem zu respektieren, was sie Richtiges sagen. Und ich sage Ihnen: Dass man die Enzykliken bis einschließlich Benedikt XVI. ohne Probleme lesen kann. Das setzt Demut voraus. Die Sedisvakantisten scheinen die ganze Welt in Häretiker und Nichthäretiker einzuteilen. Immer nur Häresie oder nicht. Das ist für mich eine Verirrung; warum: ich versuch's mal so: Ein echter Papst (bis einschl. BXVI.) hat immer Jesus im Herzen und möchte überhaupt keine Häresie aussprechen. Falls er sich auch eines missverständlichen Ausdruckes bedient hätte, kann der Gläubige es immer noch bemerken und dennoch in Demut so annehmen, dass man den richtigen Sinn darin erkennt. Das ist möglich. Die päpstlichen Schreiben sind immer noch so gut, dass der Gläubige was lernen kann. Urteilen und verurteilen verboten. Eine Häresie ist eine schwere Sünde. Wann begeht man eine schwere Sünde ? Mit Wissen u. Willen in einer wichtigen Sache. Will ein Papst eine Häresie verkünden, wenn er im Wortlaut vielleicht etwas unsauber wäre ? Nein, das will er garantiert nicht. Falls der Wortlaut aber so falsch ist, dass er gar nicht richtig gelesen werden kann, dann hat der Papst auch nicht zwingend schwer gesündigt, da er es doch nicht mit Absicht getan hat. Auch Päpste, obwohl sie das strengste Gericht erfahren, haben eine Subjektivität im Sündigen. Falls also ein wirklich häretischer Wortlaut vorliegt, muss der Papst von den Kardinälen aufmerksam gemacht werden und wenn er dann immer noch weiter die Häresie verkündet, dann müsste er abgesetzt werden. Man sieht, solcherlei Vorgänge sind nicht geschehen. Zudem ist es äußerst kompliziert. EB Levebvre hatte zwar den Papst auf solche Dinge hingewiesen, doch. .... und jetzt kommt's schon wieder: Paul VI. wurde durch einen Doppelgänger im Vatikan ersetzt. Alles, was man dem echten Paul VI. wegen dem Novus Ordo vorgeworfen hat, trifft in Wahrheit gar nicht auf ihn zu, siehe meine verlinkte Schrift von der Seherin Ancilla (Paul VI. und Erzbischof Levebvre). Derlei Vorgänge gab es gleich noch mehrere. EB Levebvre versuchte immer wieder mit Rom Kontakt aufzunehmen, doch die FM haben ihn oft bzw. immer vereitelt. Man kann das alles menschlich niemals genau herausfinden. Licht in diese Chaos hinein können einzig und allein mystische Schriften bringen. Ich sehe da keine andere Möglichkeit. Und dabei bleibt es nun. Wenn Sie die mystischen Schriften zu diesem Thema lesen, kriegen Sie den Durchblick. Wenn Sie das nicht wollen, kann ich Sie nicht zwingen. Ich lese es schon. Das war's von mir. Gute Nacht !
@Alfonso M. Ach ja, zu allerletzt ihre Frage, wie ich mit dem Konzil umgehe: Ja, ich bin der Meinung, es muss zurückgenommen werden, weil es der Wille Gottes ist. Er selbst hat das Konzil nur einige Jahrzehnte geduldet und nun will Er, dass es zurückgenommen wird (mystische Schriften). Der Herr wusste von Anfang an, dass im Konzil ein falscher Geist geweht hat. Z.B. wurde bei der Frau aller …More
@Alfonso M. Ach ja, zu allerletzt ihre Frage, wie ich mit dem Konzil umgehe: Ja, ich bin der Meinung, es muss zurückgenommen werden, weil es der Wille Gottes ist. Er selbst hat das Konzil nur einige Jahrzehnte geduldet und nun will Er, dass es zurückgenommen wird (mystische Schriften). Der Herr wusste von Anfang an, dass im Konzil ein falscher Geist geweht hat. Z.B. wurde bei der Frau aller Völker gesagt, dass sie den Herrn erneut gekreuzigt haben (das war gegen Ende oder nach Ende des Konzils.) Trotzdem hat der Herr die Vorgänge danach einige Zeit geduldet. Nur geduldet wohlgemerkt. Er hat halt noch nicht eingegriffen und nun wird Er das bald tun. Das Konzil ist nicht durchgehend dogmatisch. Man kontte die Texte im guten Sinne lesen, auch wenn man wusste, dass so viele Zweideutigkeiten drin sind, dass man es irgendwann dann lieber lässt. Ich lese diese Texte nicht mehr. Bin ich dann ungehorsam ? Nein, weil ich nun die Erkenntnis habe, dass es der Wille Gottes ist, dass das Konzil zurückgenommen werden muss und dass wir uns damit nicht mehr beschäftigen brauchen. Solange ich das nicht wusste, konnte ich die Texte noch lesen, obwohl ich durch EB Levebvre auch schon merkte, dass falsche Dinge drin stehn. Zudem merkt man es selber, dass nicht alles konsequent formuliert ist. Wer von Anfang an bemerkt hat, dass die Konzilstexte Zweideutigkeiten enthalten und von Anfang an den Novus Ordo nicht annehmen wollte, auch der durfte in der vollen Wahrheit bleiben, doch nicht unter prinzipieller Verwerfung der Päpste, verstehen Sie ? (Bei der Trid. Opfermesse n. Pius V. bleiben, beim Katechismus bleiben, beim vollen Glauben bleiben; die Konzilstexte mit Vorsicht lesen und die Fehler der Päpste dulden und alles Wahre mit Ehrfurcht annehmen, verstehen Sie ? Ich verweise nochmal auf die Mystik. Da gibt es viele gute Schriften. Das Blaue Buch. Ancilla. Veronika Lueken. DDDr. Albert Drexel. Don Ottavio Michelini. ....... etc. Garabandal, ....
Wenn sie in der vollen Wahrheit versuchen zu bleiben und die Autorität der sogenannten Päpste anerkennen, warum gehorchen sie dann nicht?

Das konzil und die folgen daraus??
Die protestantische neue Messe usw.....

Wir katholiken sind dem Papstamt zu gehorsam verpflichtet ....

Den willen Gottes ist es ihn zu lieben und unsere seele zu retten...
In dem ich katholisch bleibe...

Bleibe ich katholi…More
Wenn sie in der vollen Wahrheit versuchen zu bleiben und die Autorität der sogenannten Päpste anerkennen, warum gehorchen sie dann nicht?

Das konzil und die folgen daraus??
Die protestantische neue Messe usw.....

Wir katholiken sind dem Papstamt zu gehorsam verpflichtet ....

Den willen Gottes ist es ihn zu lieben und unsere seele zu retten...
In dem ich katholisch bleibe...

Bleibe ich katholik wenn ich amen sage zu häresien??
Nein natürlich nicht...

Ach so...
Die Enzykliken von Benedikt XVI können sie problemlos lesen...??

Nein so einfach ist das nicht...
Die lehre der kirche ist nun mal schwarz oder weiß...
Es gibt keine grauzone...
Das gab es nie...

Also würden sie das Dokument ...
Dominus jesús so annehmen???

Da wo klar die Häresie aus lumen gentium 8 wiederholt wird...
Sie sollten verstehen lernen das,dass ordentliche und außerordentliche Lehramt nicht irren kann...

Wie Papst Leo XIII. in „Satis cognitum“ lehrte: „Wenn das lebendige Lehramt irgendwie falsch sein könnte - es würde ein offensichtlicher Widerspruch folgen, denn dann wäre Gott der Urheber des Irrtums.“

Die Wahrheit und der irrtum können nicht auf die gleiche stufe gestellt werden
matermisericordia likes this.
PaulK likes this.
@Heilwasser: Nicht die "Kinder der Kirche" waren oder sind rebellisch, sondern falsche "Hirten", die gegen Christus rebellieren, haben die Kinder der Kirche aus den Kirchengebäuden vertrieben oder ausgeschlossen!
@michael7 Es handelt sich um himmlische Meinung, nicht um eine menschliche. Ich kennen eine Fülle von mystischen Texten, doch keine einzigen, wo der Sedisvakantismus gutgeheißen würde. Weil es eben nicht der Wille Gottes ist, so aufrichtig manche auch nach der Wahrheit streben wollen.
@Alfonso M. @michael7 Man kann jederzeit katholisch und apostolisch bleiben (=alle Päpste bis einschließlich Benedikt XVI. trotz bekannter Fehler als echte Päpste ansehen) und dem Herrn dienen in der Hl. Trid. Messe und in der vollen Wahrheit des Lehramtes aller Zeiten. Wenn man von der offiziell geführten Kirche rausgeworfen wird, muss man dennoch treu bleiben und nicht zum Sedisvakantismus …More
@Alfonso M. @michael7 Man kann jederzeit katholisch und apostolisch bleiben (=alle Päpste bis einschließlich Benedikt XVI. trotz bekannter Fehler als echte Päpste ansehen) und dem Herrn dienen in der Hl. Trid. Messe und in der vollen Wahrheit des Lehramtes aller Zeiten. Wenn man von der offiziell geführten Kirche rausgeworfen wird, muss man dennoch treu bleiben und nicht zum Sedisvakantismus wechseln. Es gibt Gläubige, die einen Priester dann immer noch unterstützen, auch finanziell. Das dürfte nicht das große Problem sein. Man muss sozusagen in den Untergrund und dort bleibt man genauso katholisch wie vorher. Das ist der Weg.
Die sedisvakantisten sind der kirche vom immer treu..
Die konzilskirche ist nicht die kirche christi...weil sie nicht sichtbar die kirche ist.
Sie ist eine sekte welche das konzil stets lehrt...
Nicht die sedisvakantisten haben die kirche christi verlassen,sondern die leute die der Konzilssekte anhängen,weil diese einen anderen Glauben vermittelt und lehrt..
@Heilwasser: Wechseln wirklich die katholisch bleiben wollenden Gläubigen? "Sedisvakanz" ist keine Ideologie, sondern Umschreibung einer möglichen Notlage, welche die Kirche - aus verschiedenen Gründen - immer wieder durchlebt!
Die Kirche hat niemals gelehrt, dass die Herde "Wölfe" oder Irrlehrer als ihre Hirten bezeichnen oder annehmen muss!
Vielmehr war in der Kirche immer klar, dass nicht …More
@Heilwasser: Wechseln wirklich die katholisch bleiben wollenden Gläubigen? "Sedisvakanz" ist keine Ideologie, sondern Umschreibung einer möglichen Notlage, welche die Kirche - aus verschiedenen Gründen - immer wieder durchlebt!
Die Kirche hat niemals gelehrt, dass die Herde "Wölfe" oder Irrlehrer als ihre Hirten bezeichnen oder annehmen muss!
Vielmehr war in der Kirche immer klar, dass nicht nur Teile der Herde, sondern sogar ein "Papst" schismatisch werden (d.h. sich von der Einheit der Kirche trennen) kann:

Ein Papst, der einer notorischen, öffentlich verbreiteten Häresie und damit dem Schisma anheimfallen würde, würde damit ipso facto aufhören, Glied und Haupt der Kirche zu sein. Dass es bei den Wechselfällen der Geschichte auch in Zukunft zu Pseudo- od. Putativ-Päpsten kommen kann, ist durchaus möglich" (Lexikon für Theologie und Kirche, Freiburg i.Br. 1957 - 1968, Neuauflage 1986, Stichwort „Schisma", Bd. 9, Sp. 405ff.).

@michael7 Die katholisch bleiben wollenden Gläubigen wechseln natürlich nicht die Kirche. Sie bleiben in der Katholischen Kirche, auch wenn sie von der offiziellen "Kirche" rausgeworfen werden. Doch damit verwirft man nicht die Päpste, sondern hält nach wie vor zu ihnen, da der Herr es so will (echte Päpste bis einschl. BXVI.). Man muss deren Fehler natürlich nicht annehmen. Trotzdem kann man …More
@michael7 Die katholisch bleiben wollenden Gläubigen wechseln natürlich nicht die Kirche. Sie bleiben in der Katholischen Kirche, auch wenn sie von der offiziellen "Kirche" rausgeworfen werden. Doch damit verwirft man nicht die Päpste, sondern hält nach wie vor zu ihnen, da der Herr es so will (echte Päpste bis einschl. BXVI.). Man muss deren Fehler natürlich nicht annehmen. Trotzdem kann man zu ihnen halten. Die Liebe kann das. Die Sedis spalten sich aber zudem selbst von der apostolischen Kirche ab, indem sie noch einen unnötigen und verbotenen Schritt weitergehen, und die Nach-Vat.II-Päpste kurzerhand prinzipiell verwerfen. Das ist das Problem. Auch Ihnen kann ich abschließend nur sagen: Nur die mystischen Schriften bieten hier Sicherheit. Sonst nichts mehr. Denn durch dieses Chaos kann nur der Himmel alleine führen, kein Mensch ist dazu fähig, so gescheit er auch ist.
Nicht wir haben die kirche verlassen...
Die kirche ist da..
Sie ist leider nicht mehr sichtbar...
"Nicht wir haben die kirche verlassen...

Die kirche ist da.."

Die wahre Kirche Christi ist aber zu jeder Zeit auch sichtbar und erkennbar:

in den von Christus eingesetzten Sakramenten und dem heiligen Messopfer;
im Bekenntnis des wahren und überlieferten Glaubens;
im Festhalten am wahren Hirtenamt, so wie es Christus eingesetzt hat.

Die wahre Kirche Christi ist aber auch immer …
More
"Nicht wir haben die kirche verlassen...

Die kirche ist da.."

Die wahre Kirche Christi ist aber zu jeder Zeit auch sichtbar und erkennbar:

in den von Christus eingesetzten Sakramenten und dem heiligen Messopfer;
im Bekenntnis des wahren und überlieferten Glaubens;
im Festhalten am wahren Hirtenamt, so wie es Christus eingesetzt hat.

Die wahre Kirche Christi ist aber auch immer an der Einheit, Heiligkeit, Katholizität und Apostolizität erkennbar!


"Einheit" wird manchmal falsch verstanden, so als ob es dann keine Diskussionen mehr geben dürfte.
Im katholischen Sinn besteht die Einheit in der Liebe zu Christus und zum apostolischen Glauben. Theologische Fragen können also trotzdem im Interesse der Wahrheit diskutiert werden.

Wenn heute weltweit Katholiken völlig unabhängig voneinander zu dem Ergebnis kommen, dass diejenigen, welche den Glauben verfolgen, keine wahren Hirten der Kirche sein können, dann offenbart sich hier eine nicht menschengemachte Scheineinheit einer Sekte, die nur auf einen "Gründer" oder "Führer" fixiert ist, sondern eine Einheit, die aus dem Glauben und dem Heiligen Geist der Liebe gespeist und in dieser wahren Liebe zur Kirche Jesu Christi gegründet ist!