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Eugenia-Sarto 2 12

In der heutigen kirchlichen Streitwelt kann man Ruhe finden in der katholischen Betrachtung des Kreuzes Christi.

Der Theologe Matthias Josef Scheeben war einer der grössten Theologen des 19. Jahrhunderts. seine Schriften zeugen von einer tiefgründigen Kenntnis der Glaubensgeheimnisse, die uns heute fehlt.

Ueber den Tod Christi:

Das dem Tode vorhergehende Leiden Christi war, soweit rein körperlich, ebenfalls ein gewaltsames, aber zugleich ein durch frei erzeugte innere Schmerzen verstärktes und erhöhtes Leiden.

Ueberhaupt wirkten bei dem Leiden Christi nach dem Bericht der hl. Schrift so viele und verschiedenartige äussere und innere Ursachen zusammen, dass man sagen kann:
1. Christus habe dem Gegenstande oder der Art des Leidens nach formell oder virtuell ebenso alle Arten von Leiden erduldet, wie er auch an allen Gliedern seines Leibes, an allen Sinnen und allen Kräften seiner Seele gelitten, und sein Leiden mithin objektiv und subjektiv ein so allgemeines und umfassendes gewesen, wie es im gegenwärtigen Leben ein menschliches Leiden, unbeschadet vollkommener Vereinigung des Geistes mit Gott und der vollkommenen Ordnung der Seelenkräfte, sein kann.
Insbesondere hat Christus formell alle Gattungen ...von körperlichen und geistigen Leiden erduldet, welche von aussen den Menschen zugefügt werden können, und in welchen virtuell oder äquivalent alle durch Krankheiten entstehenden körperlichen Schmerzen enthalten sind....
2. Ueberdies ist gemäss der einstimmigen Lehre der Heiligen und Theologen als gewiss anzunehmen, dass der Leidensschmerz Christi dem Grade nach nicht nur überhaupt ausserordentlich gross, sondern schlechthin der grösste war, den je ein Mensch im gegenwärtigen Leben empfunden hat oder noch empfinden kann.
Dies ist gewiss bezüglich der Trauer seiner Seele über die Sünden der ganzen Welt als Uebel Gottes und der Menschen, da dieselbe im Verhältnis zu seiner vollkommensten Erkenntnis von der unvergleichlichen Grösse seiner Heiligkeit und Liebe stand und daher ohne Frage grösser war, als der Reueschmerz irgendeines Menschen und auch als irgendein anderer Seelenschmerz , welcher auf Erden von Menschen empfunden werden kann. Es ergibt sich auch aus den Finalgründen des Leidens Christi, welches die allseitig vollkommenste Genugtuung für die Sünde, das abschreckendste Bild ihrer Strafwürdigkeit, das höchste Unterpfand der göttlichen Liebe und das vollkommenste Beispiel der Starkmut und Geduld im Leiden sein sollte.

(entnommen M.J.Scheeben, Handbuch der kath. Dogmatik, 3. Band)
Hildegard51
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Ich bin nie allein
- denn er hat gesagt: "Ich bin bei euch alle Tage."

Ich habe immer einen Gesprächspartner
- denn er hat gesagt: "Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen."

Ich brauche in meiner Mutlosigkeit nicht zu verzweifeln
- denn er hat gesagt: "Kommt doch zu mir, die ihr euch abplagt mit den Lasten des Lebens. Ich will euch Ruhe geben für eure Seelen."

Ich …
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