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Offenheit: Dreißig US-Diözesanbischöfe anerkennen die Pius-Ehen

Die Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) hat rund 45 der 200 US-Diözesen kontaktiert, um eine Erlaubnis für ihre Eheschließungen zu erhalten. Das berichtet CatholicHerald.co.uk (21. März). Rund dreißig Diözesen haben bereits Richtlinien für Pius-Hochzeiten verabschiedet.

Ein Sprecher der Bruderschaft sagte, dass „mehrere” US-Bischöfe die Priorate, Kapellen und Schulen der Bruderschaft sowie auch Priesterexerzitien und – treffen besucht haben.

Laut dem Sprecher waren die Bischöfe „beeindruckt” vom Glauben und dem Altersdurchschnitt der traditionellen Katholiken und Priester.

#newsBjrkikknvj
CSc
Mir vsjem
Umgekehrt ist es, die Priesterbruderschaft hat heute offiziell nicht nur dreißig, sondern den gesamten Weltepiskopat Einzug halten lassen, ihm Anerkennung gezollt als wahre Funktion der Katholischen Kirche und sich ihnen unterstellt.
Erzbischof Lefebvre dagegen war überzeugt, dass er sich nicht mit ihnen verständigen könne, weder mit Rom noch mit den Diözesanbischöfen. Die Konzilskirche habe …More
Umgekehrt ist es, die Priesterbruderschaft hat heute offiziell nicht nur dreißig, sondern den gesamten Weltepiskopat Einzug halten lassen, ihm Anerkennung gezollt als wahre Funktion der Katholischen Kirche und sich ihnen unterstellt.
Erzbischof Lefebvre dagegen war überzeugt, dass er sich nicht mit ihnen verständigen könne, weder mit Rom noch mit den Diözesanbischöfen. Die Konzilskirche habe nicht dasselbe Ziel wie er. Für diese habe ein Abschluss eines Abkommens zum Ziel, uns dem Konzil einzuordnen.

Lefebvre: "Mein Ziel ist ganz im Gegenteil, uns aus dem Konzil und seinen Einflüssen heraushalten zu können.. Wirklich merkwürdig ist es, dass einen Monat darauf Dom Gerard geglaubt hat, er könne die Hand, die ich losgelassen habe, wieder ergreifen, weil er gehofft hat, dass er in der Lage sein wird, die Tradition zu bewahren, auch wenn er den hierarchischen Behörden unterstellt ist… Wir wollen mit Unserem Herrn Jesus Christus verbunden bleiben. Das Zweite Vatikanische Konzil aber hat Unseren Herrn entthront. Wir hingegen wollen Unserem Herrn treu bleiben, dem König, dem Fürsten und Beherrscher der ganzen Welt. Wir können von dieser Linie unseres Verhaltens nicht abgehen. Und wenn man uns die Frage stellt, wann es zu einer Einigung mit Rom kommen wird, ist meine Antwort einfach: Wenn Rom Unseren Herrn Jesus Christus wieder auf den Thron erhebt.
Wir können mit denen, die Unseren Herrn entthronen, nicht eines Sinnes sein.

An dem Tag, an dem sie Unseren Herrn als König der Völker und der Nationen anerkennen, werden nicht wir es sein, zu denen sie zurückkehren, sondern die katholische Kirche, in der wir bleiben.”
Während heute die Bruderschaft es so sieht, dass sie nicht voll und ganz katholisch von der Kirche anerkannt sei, heisst, sie sieht sich selbst nicht als "voll und ganz katholisch", solange sie nicht von der Konzilskirche "anerkannt" ist (so als gäbe es ein Teilkatholischsein); ganz anders als beim Gründer der Bruderschaft Lefebvre: wer für ihn in die Katholische Kirche zurückkehren muss ist Rom und die gesamte Hierarchie.
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Es ist Unrecht, an der Einsicht und Gerechtigkeit von Bischöfen Anstoß zu nehmen! Ich stoße mich auch nicht daran, wenn Mitmenschen mir Türen öffnen und das Leben leichter machen. Kann es nicht sein, dass Gott immer noch Herr der Geschichte ist und wir Gutes auf Sein Wirken zurückführen dürfen?
"Wer mit dem Teufel essen will, muß einen langen Löffel haben.", sagt ein Sprichwort.
Die VII- KOnzilssekte ist gerade dabei, sich vollständig zu korrumpieren und
sich dem Zeitgeist zu unterwerfen. Da muß man Abstand halten, um nicht mit
den Abgrund gerissen zu werfen. Das kommt mir vor wie der Ökumenezirkus
der Kirche des neuen Advent.
Moselanus
Die Piusbruderschaft hat immer die wesentliche Identität der Katholischen Kirche mit dem behauptet, was Sie die Kirche des Konzils nennen, @Piusbruder. Sprich: Der Papst der Konzilskirche ist zugleich der Papst der Katholischen Kirche und deswegen der der Piusbruderschaft. Entsprechend sei es bei den Bischöfen vor Ort. Das sieht man auch jetzt so. Wenn man das tut und dabei konsequent ist, …More
Die Piusbruderschaft hat immer die wesentliche Identität der Katholischen Kirche mit dem behauptet, was Sie die Kirche des Konzils nennen, @Piusbruder. Sprich: Der Papst der Konzilskirche ist zugleich der Papst der Katholischen Kirche und deswegen der der Piusbruderschaft. Entsprechend sei es bei den Bischöfen vor Ort. Das sieht man auch jetzt so. Wenn man das tut und dabei konsequent ist, muss man sich so verhalten, wie man sich verhält, denn bei der Ehe ist es zur Gültigkeit der Eheassistenz erforderlich, dass der Priester, der traut, entweder die ordentliche Vollmacht hat (weil er der örtlich zuständige Pfarrer ist) oder eine sogenannte Delegation vorliegt.

Außerdem kann man auch schlecht behaupten, einerseits seien der Papst der Konzilskirche und der örtlich zuständige Bischof, die man im Kanon als erste unter denen namentlich nennt, die dem rechtgläubigen katholischen Glauben folgen, Papst und Bischof der Katholischen Kirche, andererseits seien diese beiden Personen aber vielleicht gar nicht oder zumindest höchstens zweifelhaft überhaupt selbst gültig zu katholischen Bischöfen geweiht - denn auch der Papst muss zunächst eimmal dies sein oder dazu geweiht werden: zum Bischof von Rom, ganz von allen anderen Komponenten abgesehen, die das Papstamt konstituieren.

Wenn man das anders oder als nicht gegeben ansieht, muss man Sedisvakantist oder wenigstens Sediprivationist werden, beides Nuancen einer Position, die die Piusbruderschaft nie eingenommen oder in ihren Reihen toleriert hat und dies nach wie vor nicht tut.

Überlegen Sie auch einmal, warum (!) Papst und Bischof im Kanon genannt werden. Nicht (!), weil man an dieser Stelle für sie beten würde, sondern zur Begründung der Legitimität (!) (nicht der Gültigkeit, aber auch nicht bloß der Erlaubtheit) der Messe, die man gerade feiert beziehungsweise, zu der man aktuell versammelt ist. Und wofür ist diese Legitimität so entscheidend? Nach dem klaren Gedankengang und der Aussage des Kanons dafür, dass in der gerade gefeierten Messe das Opfer Christi als Opfer der Kirche von Gott wohlgefällig angenommen (!) wird. Also wirklich keine Nebensache, finden Sie nicht auch?
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CSc
@Moselanus

Wenn man das tut und dabei konsequent ist, muss man sich so verhalten, wie man sich verhält, denn bei der Ehe ist es zur Gültigkeit der Eheassistenz erforderlich, dass der Priester, der traut, entweder die ordentliche Vollmacht hat (weil er der örtlich zuständige Pfarrer ist) oder eine sogenannte Delegation vorliegt.
Wie zur Gültigkeit von Beichte und Firmung genügt auch zur Gültigk…More
@Moselanus

Wenn man das tut und dabei konsequent ist, muss man sich so verhalten, wie man sich verhält, denn bei der Ehe ist es zur Gültigkeit der Eheassistenz erforderlich, dass der Priester, der traut, entweder die ordentliche Vollmacht hat (weil er der örtlich zuständige Pfarrer ist) oder eine sogenannte Delegation vorliegt.
Wie zur Gültigkeit von Beichte und Firmung genügt auch zur Gültigkeit der Ehe die in diesem Fall von der Kirche supplierte außerordentliche Jurisdiktion.

Außerdem kann man auch schlecht behaupten, einerseits seien der Papst der Konzilskirche und der örtlich zuständige Bischof, die man im Kanon als erste unter denen namentlich nennt, die dem rechtgläubigen katholischen Glauben folgen, Papst und Bischof der Katholischen Kirche, andererseits seien diese beiden Personen aber vielleicht gar nicht oder zumindest höchstens zweifelhaft überhaupt selbst gültig zu katholischen Bischöfen geweiht - denn auch der Papst muss zunächst eimmal dies sein oder dazu geweiht werden: zum Bischof von Rom, ganz von allen anderen Komponenten abgesehen, die das Papstamt konstituieren.
Legitimer Papst oder Diözesanbischof wird man nicht durch eine gültige Bischofsweihe, sondern durch die entsprechende Jurisdiktionsgewalt.
Moselanus
Ohne Bischof zu sein, kann man aber wohl auch nicht Bischof von Rom sein und insofern nicht Träger der Jurisdiktionsgewalt. Freilich gab es historische Fälle, wo Diözesanbischöfe nicht Bischöfe, nicht einmal Priester waren und für die bischöflichen Funktionen Weihbischöfe hatten, aber das ist in der heutigen Situation doch wohl nur ein theoretisches Gedankenspiel, das für das, was ich hier …More
Ohne Bischof zu sein, kann man aber wohl auch nicht Bischof von Rom sein und insofern nicht Träger der Jurisdiktionsgewalt. Freilich gab es historische Fälle, wo Diözesanbischöfe nicht Bischöfe, nicht einmal Priester waren und für die bischöflichen Funktionen Weihbischöfe hatten, aber das ist in der heutigen Situation doch wohl nur ein theoretisches Gedankenspiel, das für das, was ich hier meinte, nicht relevant ist.
CSc
@Moselanus
Die Kirche unterscheidet zwischen Jurisdiktionshierarchie und Weihehierarchie. Wer die Jurisdiktionsgewalt über die Gesamtkirche besitzt, ist auch ohne Bischofsweihe der legitime Papst. Wer die Jurisdiktionsgewalt über ein Bistum besitzt, ist auch ohne Bischofsweihe legitimer Diözesanbischof. Aus diesem Grund gab es viele legitime Diözesanbischöfe, die nur die niederen Weihen …More
@Moselanus
Die Kirche unterscheidet zwischen Jurisdiktionshierarchie und Weihehierarchie. Wer die Jurisdiktionsgewalt über die Gesamtkirche besitzt, ist auch ohne Bischofsweihe der legitime Papst. Wer die Jurisdiktionsgewalt über ein Bistum besitzt, ist auch ohne Bischofsweihe legitimer Diözesanbischof. Aus diesem Grund gab es viele legitime Diözesanbischöfe, die nur die niederen Weihen empfangen hatten. Aus demselben Grund waren zum Papst gewählte Laien im Augenblick der Annahme ihrer Wahl legitime Päpste und nicht erst, wenn sie nachträglich zu Bischöfen geweiht wurden. Wer also eine ungültige oder zweifelhafte Bischofsweihe besitzt, kann aufgrund seiner unbestreitbaren Jurisdiktionsgewalt dennoch ein zweifellos legitimer Papst oder Diözesanbischof sein.
Moselanus
Sagte ich ja selbst, wie Sie oben sehen. Aber lesen Sie auch genau das Te igitur!
CSc
@Moselanus
Ihre Behauptung "Ohne Bischof [der Weihe nach - CSc] zu sein, kann man aber wohl auch nicht Bischof von Rom sein und insofern nicht Träger der Jurisdiktionsgewalt." ist somit widerlegt.
Moselanus
Das scheint mir nicht so zu sein. Da es keinen Fall gibt, wo ein römischer Papst für die bischöflichen Handlungen einen Weihbischof hatte.
Moselanus
Mir geht es eher sowieso darum, dass es schlecht möglich ist, einen Papst oder Ortsbischof einerseits zu kritisieren, weil er theologisch Positionen vertritt, die nicht rechtgläubig sind und sie andererseits zugleich als die Ersten aller Rechtgläubigen, die dem katholischen Glauben folgen, im Kanon zu nennen, um die Legitimität der gefeierten Messe zu begründen und in Anspruch zu nehmen. Denn …More
Mir geht es eher sowieso darum, dass es schlecht möglich ist, einen Papst oder Ortsbischof einerseits zu kritisieren, weil er theologisch Positionen vertritt, die nicht rechtgläubig sind und sie andererseits zugleich als die Ersten aller Rechtgläubigen, die dem katholischen Glauben folgen, im Kanon zu nennen, um die Legitimität der gefeierten Messe zu begründen und in Anspruch zu nehmen. Denn nichts anderes ist die Funktion dieser Nennung im Kanon.
CSc
@Moselanus

Die Päpste Cölestin IV. und Hadrian V. starben ohne Bischofsweihe und werden dennoch als legitime Päpste angesehen.

Auch Rechtgläubige bzw. Katholiken können nicht-rechtgläubige bzw. nicht-katholische Ansichten vertreten. Ein Rechtgläubiger bzw. Katholik ist nämlich auch derjenige, der sich allgemein und unbestimmt zum rechten bzw. katholischen Glauben bekennt, auch wenn er sich …More
@Moselanus

Die Päpste Cölestin IV. und Hadrian V. starben ohne Bischofsweihe und werden dennoch als legitime Päpste angesehen.

Auch Rechtgläubige bzw. Katholiken können nicht-rechtgläubige bzw. nicht-katholische Ansichten vertreten. Ein Rechtgläubiger bzw. Katholik ist nämlich auch derjenige, der sich allgemein und unbestimmt zum rechten bzw. katholischen Glauben bekennt, auch wenn er sich in der Frage, worin konkret der rechte bzw. katholische Glaube besteht, irrt und deswegen nicht-rechtgläubige bzw. nicht-katholische Ansichten vertritt.
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@Moselanus : Wollen Sie behaupten, daß die Ehen, die bisher bei der FSSPx
geschlossen wurden ungültig sind ?
Im Notfall, wenn bestimmte Umstände vorliegen, dürfen Ehen auch ohne den offiziellen Zeugen der Kirche geschlossen
werden. Da der offizielle Zeuge in aller Regel ein Mitglied der VII- Konzilssekte ist, ist eine
Eheschließung bei diesem Wolf eine Gefährdung des ewigen Seelenheils und …More
@Moselanus : Wollen Sie behaupten, daß die Ehen, die bisher bei der FSSPx
geschlossen wurden ungültig sind ?
Im Notfall, wenn bestimmte Umstände vorliegen, dürfen Ehen auch ohne den offiziellen Zeugen der Kirche geschlossen
werden. Da der offizielle Zeuge in aller Regel ein Mitglied der VII- Konzilssekte ist, ist eine
Eheschließung bei diesem Wolf eine Gefährdung des ewigen Seelenheils und von daher kann es dazu keine Verpflichtung geben.
Moselanus
Das behaupte ich nicht. Aber es ist immer besser, wenn dem Kirchenrecht soweit wie möglich korrekt entsprochen wird.
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Moselanus
Sehr erfreulich. Wahrscheinlich ist die Piusbruderschaft nur in diesen 45 Diözesen mit einer Niederlassung vertreten.
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