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Franziskus rechtfertigt unmoralische Lehre, Amoris Laetitia

Papst Franziskus hat erneut die unmoralische Lehre von Amoris Laetita verteidigt. Er äußerte sich im Gespräch mit Jesuiten bei einem Treffen am 31. Mai in der Nuntiatur der rumänischen Hauptstadt Bukarest, wie LaCiviltaCattolica.com berichtet (13. Juni).

Franziskus beschwerte sich: „Als die Familiensynode begann, sagten einige: ‚Schau, der Papst beruft eine Synode ein, um den Geschiedenen die Kommunion zu geben.‘ Und sie sagen es bis heute!“ [obwohl es nicht um Geschiedene, sondern um „Ehebrecher“ geht].

Franziskus flüchtete sich in grobschlächtige Schwarz-Weiß-Parolen. Er behauptete, dass die Synode die „Kasuistik eines dekadenten Scholastizismus“ zur „wahren Moral des Heiligen Thomas von Aquin“ geführt habe.

Doch am Ende gab Franziskus zu, dass jene Recht behielten, die sagten, dass er unbußfertigen Todsündern - wie er es nennt – die „Möglichkeit der Sakramente“ eröffnen wolle [was im Widerspruch zum Evangelium steht].

Franziskus behauptete sogar, dass dieser Missbrauch „nach der klassischsten Morallehre des Heiligen Thomas entwickelt“ sei. Er sei der rechtgläubigste und folge nicht einer dekadenten Kasuistik eines „man kann oder man kann nicht“.

Doch wenn „man kann oder man kann nicht“ eine „dekadente Kasuistik“ ist, dann kann jedes Verbrechen wie Kindesmissbrauch oder Abtreibung gerechtfertigt werden.

Bild: © Mazur/catholicnews.org.uk, CC BY-NC-SA, #newsBxjppxaaut
Am Ende meiner Überlegungen möchte ich Papst Franziskus danken für alles, was er tut, um uns immer wieder das Licht Gottes zu zeigen, das auch heute nicht untergegangen ist.

Danke, Heiliger Vater!"

Benedikt XVI.
FAKE!!!
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Hat er also auf diese Weise endlich die Dubia beantwortet? Ich glaube ja. Nun kann er immer sagen, dass er geantwortet habe nach gründlichem Nachdenken.
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michael7
Die Gefahr von "Kasuistik" liegt doch darin, das (Liebes)gebot Gottes durch ein "Zerpflücken" von Umständen aus den Augen zu verlieren.
Ist das nicht eigentlich die Gefahr von Franziskus selbst, der sich in entscheidenden Momenten weigert, ein allgemeines Gebot Gottes klar auszusprechen, indem er dann immer vom "Unterscheiden" spricht, d.h. so tut, als ob es gar keine allgemeinen Gebote gäbe, …More
Die Gefahr von "Kasuistik" liegt doch darin, das (Liebes)gebot Gottes durch ein "Zerpflücken" von Umständen aus den Augen zu verlieren.
Ist das nicht eigentlich die Gefahr von Franziskus selbst, der sich in entscheidenden Momenten weigert, ein allgemeines Gebot Gottes klar auszusprechen, indem er dann immer vom "Unterscheiden" spricht, d.h. so tut, als ob es gar keine allgemeinen Gebote gäbe, sondern immer "Kasuistik" notwendig wäre?
Moral zerstören, Orden zerstören - zur Definition des Petrusamtes gehört die gegenteilige Gesinnung.
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GOKL015
Armer Franziskus, Jesus ist auf dem Weg und er bleibt stur! Wir alle müssen uns bereit machen, auch er!
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Raffi2211
Ganz einfach...

Mt 5:37: "Es sei euer Jawort ein Ja, euer Nein ein Nein. Was darüber hinausgeht, ist vom Bösen."
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CollarUri
Was den Jesuiten betrifft: nichts Neues unter der Sonne. Was den Artikel betrifft: Da wäre die spannende Debatte um "in sich schlechte Handlungen" wieder einmal zu führen.
Warum gibt es sie? Vielleicht etwa weil bei ihnen immer das Schlechte überwiegen wird?
Nein, gewiss nicht, wenigstens nicht, wenn man das Wort "überwiegen" als Abwägung versteht.
Klar gibt es Situationen, in denen der Mensch …More
Was den Jesuiten betrifft: nichts Neues unter der Sonne. Was den Artikel betrifft: Da wäre die spannende Debatte um "in sich schlechte Handlungen" wieder einmal zu führen.
Warum gibt es sie? Vielleicht etwa weil bei ihnen immer das Schlechte überwiegen wird?
Nein, gewiss nicht, wenigstens nicht, wenn man das Wort "überwiegen" als Abwägung versteht.
Klar gibt es Situationen, in denen der Mensch zwischen zwei Übeln wählen muss, manchmal sogar zwischen zwei Handlungen, die beide als "in sich schlecht" bezeichnet werden. Warum also gibt es sie in der christlichen Lehre?
Weil Gott sie so bezeichnet hat!
Die Jesuiten sind nicht deswegen so doof in ihrer Denke, weil sie in der Sache Unrecht hätten. Die Jesuiten sind doof in ihrer Denke, weil sie über sich die Autorität Gottes nicht mehr gelten lassen! Wohlgemerkt die modernistischen Jesuiten, es gäbe auch andere.
Die höchste Instanz ist nun einmal nicht das menschliche Gewissen, auch nicht die voll ausgebildete Conscientia des Hl. Thomas von Aquin, die höchste Instanz ist unser Herrgott. Und Thomas wusste das sehr genau, er hat es bei der Benennung der Conscientia eben vorausgesetzt; es ging ihm um die höchste Instanz bei einer Entscheidung, die eben bereits ansteht, nicht aber um die Frage, ob sie überhaupt ansteht, weil man um Gottes Eingreifen betet und weil Gott eingreift. Das war für Thomas klar, dass der Himmel eingreifen kann, dazu kannte er Geschichten wie z. B. das Opfer Abrahams einfach zu gut. Aber das ist nur der dringende Beginn der Debatte. Vielleicht weiss jemand Weiteres und Genaueres, das ebenso nottäte.
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CollarUri

Wenn ich Ihren Kommentar richtig verstanden habe, so liegt im Grunde, die Antwort schon in Ihren Kommentar. Denn was dem heiligen Thomas von Aquin im Denken noch selbstverständlich war, ist heute den Meisten ( auch hohen Klerikern) eigentlich fremd! Und wird, bedauerlicherweise, dementsprechend auch aus einen falschen ( ob willentlich oder aus Unwissenheit sei dahingestellt) …More
CollarUri

Wenn ich Ihren Kommentar richtig verstanden habe, so liegt im Grunde, die Antwort schon in Ihren Kommentar. Denn was dem heiligen Thomas von Aquin im Denken noch selbstverständlich war, ist heute den Meisten ( auch hohen Klerikern) eigentlich fremd! Und wird, bedauerlicherweise, dementsprechend auch aus einen falschen ( ob willentlich oder aus Unwissenheit sei dahingestellt) Vorstellungen betrachtet bzw. benutzt.
Was mich die Behauptung aufstellen lässt : Der heilige Thomas von Aquin war noch in der Lage tatsächlich seine Meinung / Ansichten zurück zu stellen und bis zu einem hohen Grad es aus der Göttlichen zu betrachten und als richtig und wichtig zu erkennen. Doch heute in einer Zeit wo das persönliche Ego( der mehr oder weniger völligen Unterwerfung des Zeitgeistes), auch in Meinungen / Ansichten über dem Göttlichen steht, sind es die persönlichen Meinungen / Ansichten der Person, die sie vertritt = göttlich.
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Sinai 47
Zufällig stiess meine grosse auf die bibliothek der kirchen väter
Von der uni fribourg?
Schweiz
Sehr interessante seite
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CollarUri
@Melchiades Es ging um Diskussionen, in denen ich hörte: "Das Gewissen des Menschen ist die höchste Instanz." Oder: "Das [irdische] Leben ist absolut unantastbar." Oder: "Alle müssen gleich behandelt werden." Dies von Menschen, die sich die Entscheidungen nicht leicht machen und dann anschliessend meinen, nun darauf bauen zu können. Die Debatten ereigneten sich an verschiedenen Orten, einmal …More
@Melchiades Es ging um Diskussionen, in denen ich hörte: "Das Gewissen des Menschen ist die höchste Instanz." Oder: "Das [irdische] Leben ist absolut unantastbar." Oder: "Alle müssen gleich behandelt werden." Dies von Menschen, die sich die Entscheidungen nicht leicht machen und dann anschliessend meinen, nun darauf bauen zu können. Die Debatten ereigneten sich an verschiedenen Orten, einmal auch auf Gloria.tv. Da war z. B. ein Priester dabei, der engagierte sich sehr für den ersten Satz und fand denjenigen, der dagegen anredete, arrogant und unfein.

Wir können aber auf nichts bauen als auf Gottes Sohn. Jede Morallehre muss über sich die Religion anerkennen, oder sie wird wie eine Sandburg zerfallen.
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CollarUri
Herzlichen Dank für Ihre weiterführende Erklärung.
Welch böses Gesicht.
Manchmal trifft es sogar zu:
Wie innen - so außen!
Pelekna
@Maria Katharina
Nichts neues unter der Sonne...Sie sehen wieder mal nur den Bösen
Wie immer.
gennen
Ich frage mich etwas anderes.
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