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Zensuriert: Ankläger von Märtyrer-Kardinal Pell sind „boshaft“

Dr. David Daintree, der Direktor des Zentrums „Christopher Dawson Center for Cultural Studies“ in Hobart hat die Beschuldiger von Märtyrer-Kardinal George Pell als „boshaft“ bezeichnet.

Daintree schrieb dies in der Märzausgabe des Catholic Standard, der von der Erzdiözese Hobart auf der australischen Insel Tasmanien herausgegeben wird.

Die Zeitung sollte dieses Wochenende erscheinen. Aber die Erzdiözese wurde gezwungen, die Ausgabe aus dem Verkehr zu ziehen. Daintree musste sich „entschuldigen“.

Er hat geschrieben: „Pell ist ein starker Mann und er wird, durch die Gnade Gottes, die Boshaftigkeit seiner Ankläger sowie das Schweigen so vieler, die ihn hätten verteidigen sollen, aber es nicht getan haben, überleben.“

Bild: George Pell, © Mazur/catholicnews.org.uk, CC BY-SA, #newsUatgkamzjz
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Die seelischen Qualen, die der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit unschuldige Kardinal erleidet, sind in meinen Augen ein wahres (seelisches) Martyrium.
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Das Wort "Märtyrer" aus dem Griechischen heißt "Zeuge". "Martyria" heißt Glaubensverkündigung. Man muss nicht zu Tode gefoltert sein, um ein Martyrium zu erleiden. @Wilgefortis und @Moselanus hätten sicher mehr Empathie in das Leiden von Kardinal Pell, wenn sie selber um ihres Glaubenszeugnisses willen große Nachteile oder Leiden ertragen würden.
Die Wortherkunft ist mir bekannt. Trotzdem sollte man gerade in der gegenwärtigen Situation nicht unnötig vom allgemeinen Sprachgebrauch abweichen.
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Der "allgemeine Sprachgebrauch" nennt mit Recht ein "Martyrium", was manche Opfer von Verbrecher erleiden mussten! Auch, wenn diese Opfer noch weiterleben und "nur" Jahrzehnte lang am erlittenen Trauma seelisch zu tragen haben. (Es geht ja nicht darum, ob für einen zur Ehre der Altäre erhobenen Kardinal Pell das rote oder das weiße Messgewand aus dem Sakristeischrank zu nehmen ist. Das scheint …More
Der "allgemeine Sprachgebrauch" nennt mit Recht ein "Martyrium", was manche Opfer von Verbrecher erleiden mussten! Auch, wenn diese Opfer noch weiterleben und "nur" Jahrzehnte lang am erlittenen Trauma seelisch zu tragen haben. (Es geht ja nicht darum, ob für einen zur Ehre der Altäre erhobenen Kardinal Pell das rote oder das weiße Messgewand aus dem Sakristeischrank zu nehmen ist. Das scheint aber Sie, @Moselanus, beim Thema "Martyrium" zu bewegen.)
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Der Begriff Martyrium wird zugegebenermaßen breiter verwendet. Hier steht aber Martyrer im Raum. Martyrien würde ich eher die Widerfahrnisse nennen, die Opfer von Missbräuchen erlebt haben. Vor allem, so lange der Kardinal noch in Berufung gehen kann.
An @Moselanus: Aha! Jetzt haben Sie die Katze aus dem Sack gelassen: Solange ein australischer säkularer Richter nicht endgültig geurteilt hat, verdächtigen Sie Kardinal Pell und billigen dessen Gefangenschaft.
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pamino
Mosel[l]anus ist dort nur etwas pedantisch.
Die Unschuldsvermutung gilt momentan nicht. Und ich wüsste nicht, wieso es unmöglich sein sollte, dass ein Kardinal solcher Taten schuldig ist. Das ist auch nicht dadurch schon automatisch ausgeschlossen, dass jemand "konservativ" oder auch "traditionstreu" ist. Ich habe den Eìndruck, dass sich hier viele freuen würden, wenn nur Pell "modernistisch" oder "liberal" wäre, was es übrigens ist, wenn …More
Die Unschuldsvermutung gilt momentan nicht. Und ich wüsste nicht, wieso es unmöglich sein sollte, dass ein Kardinal solcher Taten schuldig ist. Das ist auch nicht dadurch schon automatisch ausgeschlossen, dass jemand "konservativ" oder auch "traditionstreu" ist. Ich habe den Eìndruck, dass sich hier viele freuen würden, wenn nur Pell "modernistisch" oder "liberal" wäre, was es übrigens ist, wenn man es aus strikt traditionstreuer Sicht betrachtet. Deswegen wundert mich diese Stilisierung hier.
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Nicht die eventuell Konservative Einstellung des Kardinales, ist hier entscheidend, für die Unschuldsvermutung, sondern die beinahe auzuschließende Möglichkeit, für den Kardinal, das Verbrechen, daß ihm unterstellt wird, in der Weise begangen zu haben, wie das laut Gerichtsurteil der Fall sein soll, ist doch der Grund, weswegen hier die Zweifel an der Schuld des Kardinales laut werden.
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Der Grund, warum der Kardinal zu Recht, als Märtyrerkardinal bezeichnet werden kann, ist nicht weil man eine unberechtigte Haft, bereits als ein Martyrium versteht, sondern es liegt an der Haltung, die der Kardinal hierbei einnimmt. Er erträgt diese Ungerechtigkeit doch, mit einer märtyrerischen Gesinnung, nicht war?!
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Viele Dinge, die man momentan erfährt, klingen geradezu unglaublich. Auszuschließen ist deswegen gar nichts.
Ich bin zwar nicht gerade ein Fan von @Klaus Elmar Müller, aber wo er recht hat, hat er recht.
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Sehr geehrter @Moselanus, wenn sie die Argumente jener ansehen, die das Urteil, das gegen Kardinal Pell gefällt wurde, anzweifeln, Glauben sie dann nicht auch, daß hierbei etwas nicht stimmen kann? Wie soll das von statten gegangen worden sein, es wird ja im Urteil davon ausgegangen, daß der Missbrauch unmittelbar nach der hl. Messe, in der Sakristei, stattgefunden hat. Das wäre selbst in …More
Sehr geehrter @Moselanus, wenn sie die Argumente jener ansehen, die das Urteil, das gegen Kardinal Pell gefällt wurde, anzweifeln, Glauben sie dann nicht auch, daß hierbei etwas nicht stimmen kann? Wie soll das von statten gegangen worden sein, es wird ja im Urteil davon ausgegangen, daß der Missbrauch unmittelbar nach der hl. Messe, in der Sakristei, stattgefunden hat. Das wäre selbst in einer kleinen Dorfkirche, einfach unmöglich. Ich war in meiner Kindheit und Jugend, selbst Ministrant. Damals war nach jeder hl. Messe, die Sakristei, von mehreren Personen frequentiert, andere Ministranten, Gläubige, die irgendwelche Anliegen, beim Pfarrer, vortrugen, der Mesner, usw, usw. Man kann sich doch vorstellen, was in der Sakristei, nach der hl. Messe, in einer kardinalskirche, los ist. Man muss doch einfach, in diesen Falle, davon ausgehen, daß hier ein Fehlurteil gefällt wurde, ganz unabhängig davon, welcher kirchlichen parteiung, dieser Kardinal zuzurechnen ist. M.E. ist es ja auch überzogen, Kardinal Pell, als einen Märtyrer zu bezeichnen. Unabhängig davon, was die deutsche Übersetzung, für diesen Begriff ist, ein Märtyrer ist ein Blutzeuge Gottes, der für den Glauben, in den Tod gegangen ist. Aber die Haltung, des Kardinales ist eine märtyrerische Haltung. Der Kardinal nimmt diese Dinge hin, für Gott und seine hl. Kirche. So schrecklich die Verbrechen, der Missbrauchstäter, sich auf die Kinderseelen auswirken, man kann nicht sagen, daß diese Kinder, diese Verbrechen, in einer märtyrersuchen Haltung hinnehmen. Meiner Ansicht nach ist ein sexueller Missbrauch, eines der schlimmsten Verbrechen, das einen Kind angetan werden kann. Aber auch , wenn jemand einer solchen Untat bezichtigt wird, ist das ein beinahe ebenso schlimmes Verbrechen. Auch in der vernichtenden Auswirkungen auf die Seele, der jeweiligen Opfer, durchaus vergleichbar. Ich habe jedenfalls, für jedes Missbrauchsopfer und genauso für jeden, der eines derartigen Verbrechens, zu unrecht bezichtigt wird, allergrößten Mittgefühl.
Ein Märtyrer ist für mich jemand, der für Christus gestorben ist, also tot ist.
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@Moselanus Sind Sie ein Troll oder einfach nur ein frustrierter Kritikaster?
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Was soll diese dümmliche Terminologie? "Märtyrer-Kardinal"!???
Nein, ich finde die Terminologie einfach nur überzogen und unpassend
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