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Bischof Fellay über Benedikt XVI.

Bischof Fellay gab zu Beginn des Pontifikates von Benedikt XVI. folgende Einschätzung:

„Um unsere Auffassung ganz kurz in einem Bild zusammenzufassen: Wenn wir die Allegorie des freien Falls nehmen, um das Pontifikat Johannes Pauls II. zu kennzeichen, können wir vermuten, daß Benedikt XVI. versuchen wird, einen Fallschirm zu öffnen, dessen Größe wir noch nicht kennen. Der Fallschirm bewirkt, daß der Fall mehr oder weniger stark gebremst, die Richtung jedoch beibehalten wird; man fällt immer tiefer. Dadurch könnte sich manch einer täuschen lassen und glauben, daß der Zeitpunkt der Erneuerung der Kirche gekommen sei. Das ist jedoch nicht der Fall, es sei denn, es geschieht ein Wunder. Das II. Vatikanum sowie die großen Leitlinien der Kollegialität, des Ökumenismus und der Religionsfreiheit bleiben weiterhin die Norm, wobei vor allem der Ökumenismus mit den ‚Nächststehenden‘, das heißt Orthodoxe, Anglikaner und Juden, mit Nachdruck betrieben wird. Was die Frage der Liturgie betrifft, müssen wir mit einer Stärkung der (Kommission) Ecclesia Dei und dem Versuch einer ‚Reform der Reform‘ rechnen.“ (Cor unum, Juni 2005)

Quelle: mitderimmaculata.blogspot.ro/…/katechismus-der…

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