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Elista
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Verflucht, wer auf Menschen vertraut; gesegnet, wer auf den Herrn sich verlässt

Jer 17,5-8

Lesung aus dem Buch Jeremia
5So spricht der Herr: Verflucht der Mann, der auf Menschen vertraut, auf schwaches Fleisch sich stützt, und dessen Herz sich abwendet vom Herrn.
6Er ist wie ein kahler Strauch in der Steppe, der nie einen Regen kommen sieht; er bleibt auf dürrem Wüstenboden, im salzigen Land, wo niemand wohnt.


7Gesegnet der Mann, der auf den Herrn sich verlässt und dessen Hoffnung der Herr ist.
8Er ist wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und am Bach seine Wurzeln ausstreckt: Er hat nichts zu fürchten, wenn Hitze kommt; seine Blätter bleiben grün; auch in einem trockenen Jahr ist er ohne Sorge, unablässig bringt er seine Früchte.

Bilder: Elista
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Aquila
Ich bin überzeugt, dass dieser Satz (wie viele andere Bibelstellen) zum Teil falsch ausgelegt wird und sicher auch früher schon vielfach falsch verstanden wurde.
Wie müssen, wie so oft in der Hl. Schrift, größere Zusammenhänge sehen.

Zum näheren Verständnis zunächst einige Texte:
* 2 Thess 3,4: „Wir vertrauen im Herrn auf euch, dass ihr jetzt und in Zukunft tut, was wir anordnen.”
2 Kor 7,16: „…
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Ich bin überzeugt, dass dieser Satz (wie viele andere Bibelstellen) zum Teil falsch ausgelegt wird und sicher auch früher schon vielfach falsch verstanden wurde.
Wie müssen, wie so oft in der Hl. Schrift, größere Zusammenhänge sehen.

Zum näheren Verständnis zunächst einige Texte:
* 2 Thess 3,4: „Wir vertrauen im Herrn auf euch, dass ihr jetzt und in Zukunft tut, was wir anordnen.”
2 Kor 7,16: „Ich freue mich, dass ich in jeder Hinsicht auf euch vertrauen kann.”
Sir 6,6: „Viele seien es, die dich grüßen, dein Vertrauter aber sei nur einer von tausend!”
1 Makk 7,7: „Schick darum einen Mann, dem du vertraust...”

Wir sehen also, in den zwischenmenschlichen Beziehungen darf und kann und soll es durchaus rechtes Vertrauen geben. Ein solches Vertrauen aber darf nie außerhalb der Beziehung zu Gott sein bzw. nicht gegen Gott gerichtet sein. In diesem Sinn könnte der Sinn von Jer 17,5 etwa so lauten: Verflucht der Mann, der auf Menschen vertraut, auf schwaches Fleisch stützt und dabei sein Herz von Gott abwendet.” Das wäre etwa der Fall, wenn man sich auf Menschen stützt, die gottlos und sittenlos leben o d e r wenn man selbst Gott den Rücken kehrt und verkehrte Wege gehen will.
Wer dagegen Vertrauen zur Muttergottes und zu den Heiligen hat und zu wahrhaft gottliebenden, vertrauenswürdigen Personen hat, stützt sich letztlich auf den Herrn, Der deren Mitte und Ziel ist!
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Elista
Da muss ich an das Lied "Danket dem Herrn, denn er ist gut" denken.
In der 3. Strophe heißt es:
Danket dem Herrn, denn er ist gut.
Besser ist´s dem Herrn vertrauen,
als nach Menschen umzuschauen;
besser, als bei Fürsten Stehn,
ist´s empor zum Herrn zu sehn.

Lobt den Herrn, dankt dem Herrn,
Lobet den Herr, denn er ist gut,
danket dem Herrn, denn er ist gut.
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Elista
Es ist vielleicht auch damit gemeint "verflucht der Mann, der nur oder hauptsächlich auf Menschen vertraut.
Aber selbst treue Freunde oder Familienangehörige sind nicht immer bei uns, können sterben und an sich an einem anderen Ort befinden, wenn wir in Not sind - aber Gott ist immer und jederzeit bei uns, auf ihn können wir uns immer und jederzeit verlassen!
Elista
Lesung aus dem Buch Jeremia
5So spricht der Herr: Verflucht der Mann, der auf Menschen vertraut, auf schwaches Fleisch sich stützt, und dessen Herz sich abwendet vom Herrn.
6Er ist wie ein kahler Strauch in der Steppe, der nie einen Regen kommen sieht; er bleibt auf dürrem Wüstenboden, im salzigen Land, wo niemand wohnt.

7Gesegnet der Mann, der auf den Herrn sich verlässt und dessen Hoffnung …
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Lesung aus dem Buch Jeremia
5So spricht der Herr: Verflucht der Mann, der auf Menschen vertraut, auf schwaches Fleisch sich stützt, und dessen Herz sich abwendet vom Herrn.
6Er ist wie ein kahler Strauch in der Steppe, der nie einen Regen kommen sieht; er bleibt auf dürrem Wüstenboden, im salzigen Land, wo niemand wohnt.

7Gesegnet der Mann, der auf den Herrn sich verlässt und dessen Hoffnung der Herr ist.
8Er ist wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und am Bach seine Wurzeln ausstreckt: Er hat nichts zu fürchten, wenn Hitze kommt; seine Blätter bleiben grün; auch in einem trockenen Jahr ist er ohne Sorge, unablässig bringt er seine Früchte.