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Was meint Frau Professor Regina Polak aus Wien zur Menschwerdung Christi und zum Weihnachtfest?

Ein Kommentar von Dr. Georg Graf v. Gries, München.

Frau Professor Regina Polak, Inhaberin eines Lehrstuhls für Praktische Theologie und Religionsforschung an der Universität Wien, äußerte kürzlich in der Zeitschrift der Dompfarrei zu Wien die folgende Meinung:

Die Vorstellung von der ‚Menschwerdung‘ Gottes ist eine Häresie – ein anderer als der biblisch bezeugte Glaube. Weder im Alten noch im Neuen Testament ist davon die Rede, dass Gott Mensch geworden ist. Die Vorstellung – die auch ich jahrelang hatte – dass der allmächtige Gott zu Weihnachten in Form eines Kindes zur Welt gekommen ist, entstammt heidnisch-hellenistischen Vorstellungen von Theophanien.

Und weiter schreibt sie: „Im Begriff von der „Menschwerdung“ werden auf schlampige und gedankenlose Weise zwei Gedanken miteinander vermischt, die sich in der Heiligen Schrift finden lassen. Zum einen spricht das Johannes-Evangelium davon, dass das Wort Fleisch geworden ist (Joh 1,14). Und Mensch geworden ist zum zweiten nicht Gott, sondern der Messias, der ‚ins Fleisch gekommen ist‘ (Phil 2, 5—8; 1 Joh 4,2; 2 Joh 7). Beides aber sind zutiefst jüdische Denkweisen über Gott.“

Öffentlicher Widerruf

Soweit Frau Professor Polaks Meinung, die sie inzwischen öffentlich widerrief bzw. korrigierte(1), was ein Zeichen der Gnade und sicherlich auch eine Frucht des Gebetes ist. Deo gratias!

Die Menschwerdung Gottes in der Person Jesu Christi ist ein christologisches Dogma der katholischen Kirche.(2) Sie ist deshalb ein Dogma, weil Gott aus Liebe zu den Menschen, die durch das unüberbrückbare Frevel der Erbsünde ihren Stand der Gnade und der ungetrübten Gottesschau verloren haben, Mensch werden wollte und nach einer langen, allein vom allmächtigen Gott bestimmten Leidens-, Warte- und Vorbereitungsperiode, als „die Fülle der Zeit gekommen ist“ (Gal 4,4), wahrhaftig und tatsächlich Mensch geworden ist! Jesus Christus, die zweite Person des dreieinigen Gottes, ist Mensch geworden, um als Gott in unserer menschlichen Natur und durch diese menschliche Natur, wie sie infolge der Erbsünde ist, Gott dem Vater und dem Schöpfer die Sühne zu leisten, die sonst kein Mensch und kein Engel hat leisten können, und so den geheiligten Seelen, also – wie Er selbst immer wußte – nicht allen menschlichen Seelen, die ungetrübte ewige Gottesschau nach dem Tode zu ermöglichen und zu schenken.

Die Meinung von Frau Polak ist Häresie

Diese Glaubenswahrheit von der Menschwerdung Gottes nennt Frau Professor Polak Häresie. Darauf muß jeder Katholik richtigstellend entgegnen, daß Frau Professor Polaks Meinung eine Häresie ist. Sie ist es, weil sie den Inhalt eines Lehrsatzes der Kirche entstellt und dadurch das ganze christologische Dogma leugnet.

Diese ihre Meinung ist zudem eine offensichtliche Provokation. Sie ist auch eine Unverschämtheit, und dies, wenn nicht durch ein Zeugnis der eigenen Unkenntnis des Alten und des Neuen Testaments, so doch vor allem – durch die Annahme, daß heutzutage die Leser völlig bibelunkundig und glaubensschwach seien; und sind sie es wirklich, so könne man sie ganz leicht von der Wahrheit abbringen, was der Satan seit alters her mit allen Mitteln anstrebt.

Ferner ist Frau Professor Polaks Meinung das Wasser auf die Mühlen aller Gottlosen, die sich seit Christi Auferstehung bemühen, die Menschen durch Lügen in die Irre zu leiten und die katholische Kirche zu zerstören. Möglicherweise ist sie auch ein Ausdruck der persönlichen Glaubenskrise, der, falls auch dies zutrifft, nicht an die Öffentlichkeit getragen werden dürfte. Die Krise ist – eine praktische Theologin müßte es eigentlich wissen – im persönlichen Gebet und in sakramentaler Beichte und Buße zu überwinden.

Denn Gott schenkt jedem Menschen genug Gnade, sobald dieser bereit ist, Seine Gnade dankbar anzunehmen. Daher wollen auch wir um diese Gnade für alle Menschen beten.

Die jüdische Auffassung als glaubwürdig vorgestellt

Am merkwürdigsten ist, daß Professor Polak in einem römisch-katholischen Pfarrorgan die jüdischen Auffassungen über und ipso facto gegen die Menschwerdung Gottes in persona Iesu Christi als glaubwürdig vorstellt – das bezeugen ihre Ausführungen und die Lesehinweise – und dadurch, ob sie es will oder nicht, zu behaupten scheint, die ganze katholische Kirche befinde sich von Anfang an im Irrtum, woraus zu folgern wäre, daß die katholische Kirche gar kein Daseinsrecht habe, denn sie habe demgemäß kein wahres Fundament und sei nicht das von Gott gewollte Heilmittel für alle.

Denn wenn Jesus nicht der im Alten Testament mehrmals vorausgesagte und mit Sehnsucht erwartete Messias, Retter, Erlöser, Sohn Gottes und aus einer Jungfrau geborenes Kind ist, wie die meisten Juden verschiedener Prägung (Torah, Talmud und andere) seit dem Tag der Auferstehung (vgl. Aug. enarr. in ps. 63 ad v. 7—9) bis heute behaupten, so muß die Frage aufgeworfen werden, wer vor den König Herodes, vor die Hohenpriester Annas und Kaiphas, schließlich vor den römischen Prokurator Pontius Pilatus als Angeklagter und wegen der Gotteslästerung (so die Meinung der absoluten Mehrheit der den Messias erwartenden Juden, die der römische Prokurator gar nicht festzustellen vermochte und redlich versuchte, Jesum freizulassen) zum Tode zu Verurteilender gezerrt ward. Wer wurde dann gekreuzigt? Wer ist als Erster am dritten Tage von den Toten auferstanden? Wer hat die Sakramente eingesetzt, ist in den Himmel aufgefahren und hat der Kirche den Heiligen Geist als den Beistand für den Erhalt der Wahrheit und für die Widerlegung aller Verfälschungen und Angriffe bis zu Seiner Wiederkunft gegeben? War das der Messias, der nicht Gott war?

Frau Professor Polak hätte die primär wohl den jüdischen Quellen entnommenen Thesen bezüglich der Weihnachten und der Menschwerdung Gottes den katholischen Lesern ganz anders vorstellen können, nämlich als Meinungen der Gelehrten, welche die messianischen Schlüsseltexte des Alten und des Neuen Testamentes nicht aufeinander beziehen und sie gar nicht richtig verstehen wollen noch können, weil sie Jesum Christum als den menschgewordenen Gott, als das fleischgewordene Wort (ὁ λόγος)(3), als den Erlöser nicht anerkennen, sondern auf den von Gott unter anderem im Alten Testament vorausgekündigten und versprochenen Messias immer noch warten (oder gar nicht an Gott als Person glauben).

Sie hätte die dazu verwendeten Begriffe erläutern und am Ende die Unvereinbarkeit dieser Thesen mit der Heiligen Schrift, mit der katholischen Lehre und mit unserem katholischen Glauben herausstreichen müssen. Das wäre ein erhellender Beitrag einer Religionsforscherin gewesen, die diesen Namen verdient: ein Beitrag zum Verständnis der katholischen und der – sensu latiore – jüdischen oder jüdisch-hellenistischen Lesung der biblischen Texte, ein Beitrag zum Verständnis der daraus resultierenden Unterschiede in der Lehre und eine Stütze für die Gläubigen und die Suchenden, damit sie die Heilige Schrift besser verstehen und Gott noch mehr lieben. Stattdessen hat sie – leider – eine Häresie geäußert. In Ihrer Entschuldigung und Klarstellung nimmt sie das Schlimme zurück (siehe Anm. 1).

Offene Wünsche der philosophischen Seite

Aber auch die philosophische Seite läßt Wünsche offen. Man kann nicht sagen, der allmächtige Gott sei „in Form (sic!) eines Kindes zur Welt gekommen.“ Es muß „in der Gestalt eines Kindes“ heißen. Diese menschliche Materie hat der Heilige Geist nach demutsvoller Willenserklärung Mariä ins Dasein gerufen; sie wurde „zugleich“ (es ist an sich kein Zeitbegriff) durch die Form des inkarnierten Gottes und die menschliche Seele Christi belebt. Das heißt: Diese Materie (wie sie übrigens in jedem Menschen einzigartig ist) wurde zum Menschen und zum Gottmenschen zugleich.

Zum Menschen durch die sie formende Seele, wie sie, von Gott erschaffen, eines jeden Menschen Körpermaterie formt, zum Gottmenschen durch die Fleisch- bzw. Menschwerdung Gottes, durch das „Insfleischtreten“ der göttlichen Natur Jesu Christi, was ein einzigartiges Ereignis gewesen ist, welches ohne die göttliche Offenbarung durch die reine vis rationis humanae nicht erkennbar ist. Daran glauben wir und das feiern wir an Weihnachten. Und so wird es bis zur Wiederkunft Christi geglaubt und gefeiert werden, solange es nur einen katholischen Priester und einen Gläubigen auf dieser Erde gibt. Sapienti sat! Damit könnte diese Entgegnung, durch die guten Wünsche für Frau Professor Regina Polak begleitet, enden. Aber es gibt noch weitere Gedanken, die mit unserem Thema so eng verknüpft sind, daß es lohnend scheint, sie hier darzulegen.

Berechtigte Erwartungen an Theologie-Professoren

Da die Feinde der Gottheit Jesu Christi und der katholischen Kirche nach langen Jahrhunderten erkennen mußten, daß der eine wahre Glaube weder durch Verfolgung der Gläubigen noch durch Verbote seiner Ausübung auszurotten ist – denn wir und auch sie wissen seit Tertullian von dem testimonium animae naturaliter Christianae (Tert. Apol. 17,6), griffen sie zu einer weiteren Stufe des teuflischen Planes, der darin besteht, die Glaubensinhalte mit fremdem Gedankengut zu vermischen, den Meinungspluralismus und die gleiche Wertschätzung jeder Meinung, mag sie auch unlogisch, widernatürlich und zerstörerisch sein, durch politischen oder andersartigen Zwang zu propagieren, und die katholische Kirche, die durch die Gnade und den Beistand des Heiligen Geistes allen Angriffen von außen standhalten konnte, durch die Infizierung von innen zu zersetzen suchen, was derzeit als ein – wie wir aus Matthäus 16,18 wissen – scheinbarer Sieg des Widersachers erkennbar ist.

Jeder Katholik darf erwarten, zumindest war es einst selbstverständlich, daß Professoren und Dozenten an einer Katholisch-Theologischen Fakultät einer Universität selbst katholisch sind und die Wahrheiten des Credo von dem Wort ‚Credo‘ bis zum Wort ‚Amen‘ ausnahmslos glauben, daß sie diese Wahrheiten lehren und die ihnen entgegengesetzten Meinungen, die man Häresien nennt, mit präzisen Argumenten als falsch bloßstellen, damit die Wahrheiten des katholischen Glaubens klar erkannt und durch die richtige Erkenntnis auch beinahe 2000 Jahre nach Christi Auferstehung mit Geistesschärfe verteidigt werden können.

Das war zumindest lange Zeit so, und wenn ein Theologieprofessor eine häretische Meinung veröffentlichte, lehrte oder verteidigte und nach einer Untersuchung des Sachverhaltes nicht bereit war, diese Meinung ebenso öffentlich zu widerrufen, mußte er seinen Lehrstuhl räumen und die Katholisch-Theologische Fakultät verlassen. War er ein Kleriker, so mußte er weitere durch das Kirchenrecht vorgeschriebene Konsequenzen tragen. Wird das heutzutage noch praktiziert? An sich dürfte eine solche Meinung in einem Organ der Dompfarrei zu Wien gar nicht erscheinen. Das Manuskript müßte vielmehr die Frage nach der Glaubenstreue der Verfasserin aufwerfen.

Die Untersuchung heißt in lateinischer Sprache inquisitio. Seit den Aposteln übten begnadete und gelehrte Theologen und Philosophen, vor allem aber die Bischöfe in ihren Diözesen die Aufsicht über die Reinheit der Lehre ex officio aus, also schon lange vor der Einrichtung der Congregatio Romanae et universalis Inquisitionis (es gab sie unter diesem Namen von 1542 bis 1965) oder ihrer Umwandlung in die Glaubenskongregation (Congregatio pro fide). Diese Aufsichtspflicht bleibt bestehen.

Die Auseinandersetzungen mit den falschen Lehren gab es also seit den Anfängen der auf Christus von ihm selbst gegründeten Kirche, und die Wahrheit wurde immer verteidigt und bewahrt. Und dies unabhängig davon, wie viele Menschen in jeder bestimmten Epoche die Wahrheit annahmen, und wie viele sie ablehnten oder öffentlich bekämpften.

Gott hat den Menschen die Wahrheit auf verschiedenen Wegen und zu verschiedenen Zeiten mitgeteilt. Die Menschen leben und wirken in der Zeit. Deshalb gibt es Geschichte, die in Abschnitte, die zwischen verschiedenen Zeitpunkten liegen, aufgeteilt werden kann. In diese Geschichte greift Gott wann Er will und wie Er will, um die Menschen, die Er mit einer unvorstellbaren Liebe liebt, zu Seinen treuen und Ihn liebenden Kindern zu machen.

Auch Jesus Christus hat den Menschen die Wahrheit mitgeteilt, aber so, wie Er es wollte. Er hat zum Beispiel Seiner Kirche vor Seiner Himmelfahrt kein fertiges Corpus Iuris Canonici, kein Rituale oder Missale Romanum hinterlassen. Denn Er wußte, daß sich das Denken und das Leben der Menschen durch die Zeit und in der Zeit entwickeln und verändern wird. Eben deshalb hat Jesus der Kirche nicht alle denkbaren fertigen und zu Seiner Zeit noch unverständlichen Mittel, sondern den Heiligen Geist gegeben, der die eine wahre Kirche durch die Zeit unbeirrbar leiten soll und leitet. Die nötigen Mittel sollten sich die Menschen vor allem als die Kirche Jesu Christi je nach Zeitumständen und Bedarf selbst erarbeiten, aber nicht willkürlich, sondern gemäß Gottes Ordnung und Willen. Der Beistand des Heiligen Geistes ist demgemäß an das geschichtlich verstandene Fort- oder Rückschreiten der Nationen und Generationen gebunden, Sein Wirken von dem Glauben und der Glaubensintensität der Menschen und der katholischen Kirche nicht unabhängig. Die Menschen sollen sich im Laufe der Geschichte vom Heiligen Geist leiten lassen, und die katholische Kirche soll den ganzen Schatz des Glaubens und des Wissens treu bewahren und aus ihm nach Bedarf klug schöpfen.

Das Weihnachtsfest begann bei der Geburt Christi

In diesem Zusammenhang wollen wir mit einem häufig gegen die katholische Kirche und ihre Glaubensinhalte, Traditionen und Rituale erhobenen Einwand aufräumen, daß nämlich gewisse Fest- und Feiertage oder Rituale zur Zeit Jesu oder in den ersten zwei, drei oder vier Jahrhunderten der Kirche noch nicht bekannt oder nicht allgemein gefeiert bzw. praktiziert wurden und deshalb angeblich unecht seien, weil sie z. B. nicht von Jesus selbst eingesetzt wurden oder weil sie die Apostel, die Bischöfe als ihre Nachfolger oder die Päpste in der Antike, im Mittelalter oder wann auch immer danach noch nicht als für die Gesamtkirche verbindliche Praktiken kannten.

So meint auch Frau Professor Polak, das Weihnachtsfest sei erst im IV. Jahrhundert als Polemik gegen die Juden eingeführt worden und habe sich erst dann ausgebreitet. Das mag auch sein. Aber auch wenn dem so wäre, haben die Katholiken die Menschwerdung und die Geburt Christi schon deshalb auch früher gefeiert, weil sie in den Evangelien als ein einzigartig großes Ereignis in der Geschichte der Menschheit, als die Erfüllung des Versprechens Gottes, den Menschen den Erlöser zu geben, dargestellt ist. Die Hirten werden in der Nacht der Geburt Jesu von den jubilierenden Engeln zur Krippe in Bethlehem geführt, und die drei Weisen folgen von weitem dem sie leitenden Stern, finden das göttliche Kind, beschenken es und – vor allem – sie fallen vor ihm nieder und beten es an.(4)

So verhält es sich auch mit den einzelnen Dogmen, die ja in der Kirche immer als wahr galten und geglaubt wurden, aber als solche erst dann definiert werden mußten, wenn sie angezweifelt oder angegriffen wurden, wenn Meinungsverschiedenheiten oder Gegenbehauptungen aufkamen und verbreitet wurden. Denn erst dann, in Anbetracht der Meinungsverschiedenheiten, war es notwendig, all dies, was vorher unangefochten war und geglaubt wurde, für alle Gläubigen eindeutig zu definieren und von den Irrlehren abzugrenzen. Das vom Papst Pius XII. am 1. November 1950 feierlich ex cathedra verkündete Dogma der Aufnahme Mariä in den Himmel mit Leib und Seele ist keine Neuigkeit des XX. Jahrhunderts, sondern die Bestätigung des seit der Apostelzeit bestehenden Glaubens an eine Tatsache, die durch die Jahrhunderte hindurch bewahrt und geglaubt, aber in der Neuzeit immer häufiger angezweifelt oder als eine nicht für alle Katholiken verbindliche Glaubenswahrheit angesehen wurde.

Möge uns Gott, der in Jesu Christo Mensch geworden ist, ein gesegnetes und gnadenreiches Jahr 2017 schenken und die Herzen aller Menschen an Sich ziehen!

___________________________________________

(1) Siehe pt-ktf.univie.ac.at/index.php und www.zeitgemaess-glauben.at/…/383-menschwerdu… Die Nachricht darüber erlangte ich am 8. Januar 2017. Da jedoch die einmal veröffentlichte Meinung von vielen gelesen wurde und noch gelesen wird, ist es nicht sinnlos, diese Entgegnung – auch als zum Teil eine weiterführende Ergänzung – ebenfalls zu veröffentlichen. Möge sie vielen Lesern gute Anregungen geben und sie im Glauben festigen!

(2) Siehe z. B. L. Ott, Grundriß der katholischen Dogmatik, Bonn 2005, 11. Auflage, S. 193—259; F. Diekamp, K. Jüssen, Katholische Dogmatik. Bearb. von Ramon de Luca, Wil 2012, S. 472—474 ff.

(3) Der hl. Johannes war Bischof von Ephesos. Vielleicht spielt er mit seinem Logosbegriff auf den aus Ephesos stammenden Philosophen Heraklit, der diesen Begriff in das philosophische Denken eingeführt hatte, bewußt an, um die Gläubigen seiner Gemeinde, aber auch alle anderen Gebildeten aus Ephesos und der ganzen griechischen Oikoumene für die Wahrheit leichter zu gewinnen.

(4) „… und fielen nieder und beteten es an“ ist das richtige Verständnis und die richtige Übersetzung des griechischen Originals, das in der Vulgata durch et procidentes adoraverunt eum widergegeben wird, und nicht: „… und sie huldigten ihm“. Denn nur Gott betet man an, und die drei Weisen erkennen Ihn in dem Kinde Jesu. Demgegenüber betet man einen König oder Kaiser nicht an, aber man huldigt ihm sehr wohl.

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Christian.Prince
@Katholische Tradition mit Vernunft KTmV
Das ist nun einmal so...
Judentum #1: Jesus Christus ein Götze
Phil 3,2
Gebt Acht auf diese Hunde, gebt Acht auf die falschen Lehrer, gebt Acht auf die Verschnittenen [Juden]!
Bleifuss
@Nazareth!
Danke Nazareth! Ich sende Ihnen ein schönes Bild von Rabbi Schönporn mit seiner Menora. Scherzlügen sollte man eigentlich als Christ vermeiden!
www.google.ch/search=gDTX3A9TD35WxM%3A
Nazareth!
@Bleifuss
Polak ist ein jüdisch-aschkenasicher Nachname. Senden Sie mir die Menora per Paket oder bringen Sie diese persönlich?

de.wikipedia.org/wiki/Oliver_Polak
www.zentralratdjuden.de/de/topic/59.gemeinden.html
www.alemannia-judaica.de/westerstede_friedhof.htm
O.A.M.D.G.
Auf die Entgegnungen von katholischer Seite erfolgte ein Selbstverteidigungsversuch der Polak , der noch unverschämter ist als die ursprünglichen Einlassungen, in denen die Lehre von der Menschwerdung des Logos als "Häresie" hingestellt wurde. Sie verwahrt sich natürlich gegen den Vorwurf des Arianismus. So läßt sie auch sich zur gönnerhaften Erklärung herbei, die christologischen Dogmen als "… 더보기
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Bleifuss
Na, dreimal dürft ihr raten, warum die POLAK ihre jüdische Auffassung über die Menschwerdung Christi kundtut. Wer es rausfindet kriegt die Menora von Rabbi Schönborn als Preis.
pio molaioni
Der kunterbunte Karinal liebt es über alles, sich mit solchen schillernden Leuten zu umgeben. Nur eines ist ausschlaggebend: Mehr als der Herr Graf darf niemand schillern...
niclaas
Für Kardinal Schönborn ist sie eine weiterhin geschätzte Mitarbeiterin im akademischen Lehrbetrieb und er hofft aus eigener Erfahrung, daß sich der Staub rasch wieder legen wird.

Konsequenzen sind ausgeschlossen (welche auch bzw. wie soll ohne großes Aufhebens eine so gut in der Erzdiözese vernetzte Person wohin befördert werden? – und es gibt noch schlimmere auf der Fakultät).

Also weiter so … 더보기
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Tesa
@Sascha2801 Vermutlich ist der zweifelhafte "Widerruf" - der keine Inhalte zurücknimmt, sondern nur verletzte Emotionen bedauert - das "Kümmern" des Wiener Kardinals.
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a.t.m
Sascha2801 ; vermutlich wird Schönborn dafür sorgen das Fr. POLAK in Zukunft Rektorin der katholischen Fakultät an der UNI Wien werden wird.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
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Sascha2801
Ich habe den Fall von ihr an die Glaubenskongregation in Rom geschickt und die Antwort erhalten dass Kardinal Schönborn sich darum kümmern wird.
Dass er richtig durchgreift wage ich aber zu bezweifeln
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Iacobus
Prof. Regina Pollak ist eine arianische Irrlehrerin.
CollarUri
Am Widerruf habe ich auch so meine Zweifel. Einen zweiten Artikel habe ich zwar gelesen, darin diese Betreffende sich zwar rechtfertigen wollte, von Zurückkrebsen indes war da kaum eine Spur.
Elisabetta
Wie wurde dieser "öffentliche Widerruf" kundgemacht?
Er müsste in einem eigenen Pfarrblatt (nicht nur auf der Homepage der Wiener Dompfarre) erfolgt sein - groß und deutlich hervorgehoben, nicht irgendwo versteckt unter anderen Texten. Zudem wäre eine Erklärung vom zuständigen und verantwortlichen Dompfarrer Faber und von Kardinal Schönborn erforderlich, die diesen häretischen Artikel glaubwürdig… 더보기
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a.t.m
Für mich ist das Kernproblem, das solche Häretiker/innen wie Polak an Universitäten mit dem Segen des zuständigen Bischof und der "missio canonica" an katholischen Fakultäten Lehren.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
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Bibiana
Weihnachten, Weihnachten.... liebe Christen, lasst euch das schöne Fest durch niemanden vermiesen. Und sagt eine(r), an die Menschwerdung des Gottessohnes nicht glauben zu können, geht euren Weg nur weiter.
Weihnachten - welch schönes Wort, schon wie es für sich allein klingt - ein Wort für die Seele.
Tesa
Für mich ist dieser Satz das Kernproblem bei Polak:

"Am merkwürdigsten ist, daß Professor Polak in einem römisch-katholischen Pfarrorgan die jüdischen Auffassungen über und ipso facto gegen die Menschwerdung Gottes in persona Iesu Christi als glaubwürdig vorstellt..."