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CSc 2 11

Die Rettung der Menschen in vorchristlicher Zeit

Im Jahre 473 verurteilte die Synode von Arles diverse Irrtümer des Priesters Lucidus. Dieser unterzeichnete daraufhin ein Schreiben, in welchem er seine irrigen Ansichten widerrief und sich zur wahren Lehre bekannte. Lucidus verwarf im Einklang mit der Synode die irrige Auffassung, „die besagt, von Adam bis zu Christus sei niemand von den Heidenvölkern durch die erste Gnade Gottes, das heißt durch das Gesetz der Natur, im Hinblick auf die Ankunft Christi gerettet worden, weil sie im Stammvater den freien Willen gänzlich verloren hätten“ (DH 336). Lucidus bekannte im Einklang mit der Synode auch die wahre Lehre mit den Worten: „Ich behaupte auch, daß durch die Ordnung und Reihe der Zeitalter hindurch die einen durch das Gesetz der Gnade, andere durch das Gesetz des Mose, wieder andere durch das Gesetz der Natur, das Gott in die Herzen aller geschrieben hat [vgl. Röm 2,15], in der Hoffnung auf die Ankunft Christi gerettet wurden, daß jedoch seit Anbeginn der Welt niemand von der ursprünglichen Schuldverkettung gelöst wurde außer durch die Vermittlung des heiligen Blutes.“ (DH 341)
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Eugenia-Sarto
Und sie mussten alle warten bis zum Kreuzestod Christi, bis die Erlösung für sie wirksam wurde und sie mit unserem Herrn in den Himmel einziehen konnten.
Theresia Katharina gefällt das. 
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