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Papa haereticus

Papa haereticus
(vgl. www.herzmariens.ch; www.katholisches.info/%e2%80%a6/wie-weit-kann-d…)

Eine ganze Reihe hervorragender Theologen wie St. Robert Bellarmin, Suarez und Garrigou-Lagrange hielten es für möglich oder wenigstens für nicht ausgeschlossen, dass der Inhaber der höchsten Lehramts, nämlich der Papst, Häretiker werden könne. Die Theologen diskutierten die Frage, ob ein solcher Papst noch Papst bleibe oder automatisch abgesetzt sei, ob ihn ein Konzil absetzen könne oder wenigstens seine schon durch Christus erfolgte Absetzung erklären könne.

Papst Paul IV. fühlte sich dieser Frage, es könne einmal ein Mann mit zweifelhaftem Glauben auf den päpstlichen Stuhl gewählt werden, besonders verantwortlich und erließ daher die Bulle Cum ex apostolatus officio, nach der die Wahl eines Häretikers von vorneherein ungültig ist ! (Cum ex apostolatus - Papst Paul IV. ... Kirchenlehre über ungültige Amtsträger der Kirche)
Diese Anordnung wurde vom hl. Papst Pius V. in Inter multiplices noch einmal bestätigt.

Große Theologen vertraten auch die Ansicht, dass der Papst der Kirche durch seine Regierung schweren Schaden zufügen könne und es in diesem Fall ein Recht auf Widerstand gebe. So schreibt Suarez: „Wenn nämlich (der Papst) etwas gegen die guten Sitten anordnet, soll man ihm nicht gehorchen. Wenn er irgendetwas gegen die offensichtliche Gerechtigkeit und das Allgemeinwohl unternimmt, so ist es erlaubt, ihm zu widerstehen.“ (Opera omnia X, Paris 1856 ff, S. 321, Tractatus de fide dogmatica, disp 10, sect. 6, nr. 16)
Und der heilige Robert Bellarmin meint: „So wie es demnach erlaubt ist, einem Papste zu widerstehen, welcher den Körper anfällt, so ist es auch erlaubt, dem zu widerstehen, welcher die Seelen beängstigt oder den Staat verwirrt, und um so mehr, falls er die Kirche zu zerstören trachtete. Es ist erlaubt, sage ich, ihm Widerstand zu leisten, indem man seine Befehle nicht erfüllt und verhindert, dass sein Wille realisiert werde.“ (Über den Papst, Augsburg 1843. S. 403, 2. Buch, Abschn. 29)

Schließlich heißt es in der Botschaft von La Salette, deren Verbreitung die Kirche erlaubt hat, sogar: Rom wird den Glauben verlieren. * Man sollte also nicht vorschnell die Möglichkeit von Prüfungen ausschließen, die alles übersteigen, was bisher an Prüfungen über die Kirche kam. Christus sagt schließlich selbst über die Prüfungen der Endzeit, diese seien so schrecklich, dass kein Mensch gerettet werden könnte, wenn die Tage nicht abgekürzt würden (vgl. Mt 24,22).

* [sehr wichtiger Link: An die Priester, die vielgeliebten Söhne der Muttergottes - DAS ENDE DER ZEITEN]

Fazit:
Wenn es möglich ist, dass ein häretischer Papst den Stuhl Petri unrechtmäßig
einnimmt, d.h. wenn sogar „Rom den Glauben
verlieren kann (Abfall vom Glauben wird mit Apostasie bezeichnet, was die
Exkommunikation nach sich zieht, das bedeutet im Fall der Kirche selbst: Da
die Kirche eine sowohl menschliche als auch übernatürliche Institution ist wie
Christus sowohl Mensch als auch Gott ist, müssen die menschlichen Leitungs-
und Lehrämter (Papst in der Universalkirche und alle Bischöfe in ihren Diözesen
/Teilkirchen) die wahren Sakramente verkünden und spenden. Wenn sie das nicht
mehr tun, sondern mehrfache Häresie verkünden, haben sie sich selbst von der übernatürlichen Institution (= Sakramente) durch Glaubensabfall (von der Aposto-
lizität der Kirche Christi und der Tradition) getrennt, was zwangsläufig ein Schisma
bedeutet), dann darf der falschen ökumenischen Kirche (vgl. Emmerick, Don
Bosco, etc ... ) nicht gefolgt werden bei gleichzeitiger Verpflichtung zur Sühne
und Gebet !


[Wichtige Hintergründe zum Verständnis des Abfalls:
1.) kath-zdw.ch/maria/freimauerische.plan.html
2.) Warum Johannes Paul II. zurecht "St." genannt wird !
3.) 3. TEIL DES GEHEIMNISSES VON FATIMA]

Lösung ?
Quo primum
Richtige Auslegung von: Tu sei Pietro : Man beachte, dass Jesus gleich nach dem
Felsenwort die richtige Auslegung dazu gab: Er sagte, Er werde von den Ältesten, Hohenpriestern und Schriftgelehrten vieles erleiden und sogar getötet werden.
Die Geschichte wiederholt sich !
(Dies wird meist nicht berücksichtigt.)


Fest soll mein Taufbund immer stehn !!!
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Lösung ?
Quo primum
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Eine ganze Reihe hervorragender Theologen wie St. Robert Bellarmin, Suarez und Garrigou-Lagrange hielten es für möglich oder wenigstens für nicht ausgeschlossen, dass der Inhaber der höchsten Lehramts, nämlich der Papst, Häretiker werden könne ...
Papst Paul IV. fühlte sich dieser Frage, es könne einmal ein Mann mit zweifelhaftem Glauben auf den päpstlichen Stuhl gewählt werden, besonders verantw…More
Eine ganze Reihe hervorragender Theologen wie St. Robert Bellarmin, Suarez und Garrigou-Lagrange hielten es für möglich oder wenigstens für nicht ausgeschlossen, dass der Inhaber der höchsten Lehramts, nämlich der Papst, Häretiker werden könne ...
Papst Paul IV. fühlte sich dieser Frage, es könne einmal ein Mann mit zweifelhaftem Glauben auf den päpstlichen Stuhl gewählt werden, besonders verantwortlich und erließ daher die Bulle Cum ex apostolatus officio, nach der die Wahl eines Häretikers von vorneherein ungültig ist !
Diese Anordnung wurde vom hl. Papst Pius V. in Inter multiplices noch einmal bestätigt.