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Orthodoxer Patriarch exkommuniziert

Abuna Antonios, der ehemalige Patriarch von Eritrea, wurde von den Bischöfen der Orthodoxen Kirche von Eritrea exkommuniziert, schreibt AfricaRivista.it (19. Juli).

Antonios wurde bereits 2006 von sechs Bischöfen wegen "Ketzerei" abgesetzt. Doch der wahre Grund könnte politisch gewesen sein.

Der abgesetzte Patriarch hatte die autoritäre Wendung der eritreischen Regierung kritisiert, während die Bischöfe das Regime unterstützten. Seit seiner Absetzung lebt Antonios unter Hausarrest.

Er wurde durch Abune Dioskoros ersetzt, die im Dezember 2015 starb. Seitdem hat Eritrea keinen Patriarchen mehr.
Hat eine untergeordnete Bedeutung für uns, aber doch eine, wo sich die römisch-katholische Kirche früher positiv unterschied: Zwar ist unsere Kirche nicht demokratisch, sondern hierarchisch verfasst, dennoch ist in ihr für Willkür kein Platz, jeder Laie und Kleriker hatte sich an die Glaubenslehre und das kirchliche Recht zu halten, nur weil eine Nase nicht passt kann man niemand absäbeln. …More
Hat eine untergeordnete Bedeutung für uns, aber doch eine, wo sich die römisch-katholische Kirche früher positiv unterschied: Zwar ist unsere Kirche nicht demokratisch, sondern hierarchisch verfasst, dennoch ist in ihr für Willkür kein Platz, jeder Laie und Kleriker hatte sich an die Glaubenslehre und das kirchliche Recht zu halten, nur weil eine Nase nicht passt kann man niemand absäbeln. Auch eine straffe Disziplin, zwar nicht ganz so wie bei den Orden, aber dennoch, ist beim Klerus notwendig, denn die geistlichen Herren neigen durchaus nicht selten zu Eigenwilligkeiten, die ein no go sind, fängt bei der Kleiderordnung an, die Orthodoxen haben einen eher lockeren Farbkanon bei den liturgischen Gewändern, (noch) fällt es bei uns niemand ein am Karfreitag in grün zu zelebrieren. Ein weiteres anschauliches Beispiel ist der Pseudomönch Anselm Grün, einen Haarschnitt a la explodierter Schrubber hätte früher kein Abt geduldet...