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Vatikanische Medien: Was hat sich geändert?

Papst Franziskus hat mit seinen jüngsten Personalrochaden bei den vatikanischen Medien die Macht weg vom Staatssekretariat unter Kardinal Pietro Parolin hin zu seinem persönlichen Umfeld verschoben. Das schreibt der Vatikanist Sandro Magister (3. Januar).

Die Änderungen betreffen den plötzlichen Rücktritt der beiden vatikanischen Pressesprecher, die Ersetzung von Giovanni Maria Vian als Leiter des Osservatore Romano und die Ernennung von Andrea Tornielli zum „Editorialen Direktor“ des vatikanischen Dikasteriums für Kommunikation.

Vian und die beiden Pressesprecher arbeiteten unter der engen Kontrolle des Staatssekretariats.

Der Nachfolger von Vian, Andrea Monda, ist ein Parteigänger von Pater Antonio Spadaro, dem Imageberater von Franziskus. Spadaro und Tornielli sind blinde Verteidiger dessen, was Franziskus sagt und tut.

Magister resümiert, dass die vatikanischen Medien jetzt noch stärker in den Händen der Anhängerschaft von Franziskus sind.

Bild: Greg Burke, © Mazur/catholicnews.org.uk, CC BY-SA, #newsZtguwlsxzc
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Carlus
Optisch handelt es sich um einen Pausenclown
Wie gesagt, denen hört so und so kaum noch jemand zu.