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Copertino 3 9

Digitalismus: Eine Apologie des Buches

Wenn einst die Netze sind gekappt,
der Mensch ins digitale Dunkel tappt,
und mit dem Mobile er verdummt,
weil Monitore längst verstummt,
dann wird das Buch Oase werden,
zum Wissensquell verbrannter Erden.

Wir werden hungern nach dem Brot,
doch grösser dann die Geistesnot,
und gilt noch, wo es Bücher, Lieder,
dort lasse Dich nur ruhig nieder.
Der letzte Mensch, aus Höhlen kriech er,
weiss, böser Mensch kennt keine Bücher.

In Büchern Weisheit gut geborgen,
Papiergeduld - ein neuer Morgen
zwischen Deckeln gut geschützt,
Erfahrenes, das allen nützt,
geschrieben für die Neue Welt,
die einst DAS BUCH uns vorgestellt.

Wenn einst die Netze sind gekappt,
der Mensch ins digitale Dunkel tappt,
dann bleibt in allem Lebensübel,
uns Menschen noch die alte Bibel,
die uns den Weg ins Neue weist,
das Buch der Bücher, Gottes Geist.


Das Buch wird alle digitalen Medien überleben,
weil es, wie der Mensch, eine physische Existenz hat,
welche den digitalen Medien abgeht.
Aus diesem Grundgedanken heraus
entstand heute dieses Gedicht.
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Heilwasser
..., weil eher uns die Welt vergeht,
als des Gesetzes Jota fehlt.


Lk 16,17 Aber eher werden Himmel und Erde vergehen, als dass auch nur ein Häkchen im Gesetz wegfällt.

So bleibet fest an Gottes Wort,
der Himmelsanker reißt nie fort.


Mk 13,31: Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.

Und ist der Erde Enden da,
bleib ohne Furcht: Der Herr…
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CollarUri gefällt das. 
Fischl
Bravo, spricht mir aus dem Herzen!