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401

Kardinal Kasper gegen das Manifest von Müller

Erklärung von Kardinal Walter Kasper gegen das Manifest von Kardinal Müller:

Kein Zweifel, das Glaubensmanifest, das Kardinal Gerhard Müller veröffentlicht hat, enthält viele Aussagen des Glaubens, die jeder aufrechte Katholik nur von ganzem Herzen bejahen kann. Manche der Aussagen werden auch manchem evangelischen Christen aus dem Herzen gesprochen sein. Es ist gut, diese fundamentalen Wahrheiten in Erinnerung zu rufen, damit sie in den nur scheinbar wichtigeren aktuellen Debatten nicht untergehen. Soweit, so gut.

Nicht gut jedoch, dass manche Wahrheiten so pointiert herausgestellt werden, dass darüber die andere Hälfte ausgeblendet wird. Nur ein Beispiel: Es ist zweifellos richtig, dass das Bekenntnis zum dreifaltigen Gott einen fundamentalen Unterschied im Gottesglauben und Menschenbild zu anderen Religionen bedeutet. Aber gibt es nicht auch Gemeinsamkeiten, vor allem mit den Juden wie mit den Muslimen, im Glauben an den einen Gott? Und sind diese Gemeinsamkeiten zumal heutzutage nicht grundlegend für den Frieden in der Welt und in der Gesellschaft? Die halbe Wahrheit ist nicht die katholische Wahrheit!

An anderen Stellen finden sich pauschale Aussagen, die so nicht stehen bleiben können, etwa wenn gesagt wird, das Gewissen der Gläubigen sei nicht ausreichend geformt. Dieser Satz in dieser Allgemeinheit ist für viele Gläubigen beleidigend. Und was werden viele sagen, wenn sie an Priester denken, denen Missbrauch vorzuwerfen ist? Ist deren Gewissen ausreichend gebildet? Was müssen erst recht Opfer von Missbrauch empfinden, wenn ein Satz wie der "Der Priester setzt auf Erden das Erlösungswerk fort" so völlig undifferenziert dasteht? Das rechte Unterscheiden macht den Theologen!

An anderen Stellen handelt es sich nicht um ein Glaubensmanifest, sondern um ein Manifest von privater theologischer Überzeugung, die so nicht allgemeinverbindlich sein kann. Wieder nur ein Beispiel: Für die Aussage, dass standesamtlich wiederverheiratet Geschiedene und nicht katholische Christen die Eucharistie nicht fruchtbar empfangen könnten, beruft sich das Manifest auf Nr. 1.457 des Katechismus der katholischen Kirche.

Ich habe zweimal nachgeschlagen und diesen Satz dort so nicht gefunden. Ich kenne auch keine andere dogmatisch verbindliche Aussage, in der der Satz in dieser Form steht. Das Manifest spricht übrigens von wiederverheiratet Geschiedenen, deren erste Ehe "vor Gott besteht". Damit setzt es offensichtlich voraus, dass es auch solche gibt, deren erste Ehe vor Gott nicht besteht. Wer kann das entscheiden, und was ist mit diesen?

Auch für die kirchliche Disziplin des Zölibats findet sich eine Berufung auf den Katechismus Nr. 1.579. Doch leider ungenau. Dort steht nämlich das Wort "normalerweise", das im Manifest unterschlagen wird. Tatsächlich gibt es in der katholischen Kirche Priester, welche verheiratet sind: In den mit Rom in Gemeinschaft stehenden Ostkirchen, ehemalige evangelische oder - wie jüngst Papst Benedikt XVI. verfügt hat - ehemalige anglikanische Pastoren. Auch wenn ich persönlich der Überzeugung bin, man müsse über den Sinn der freigewählten Ehelosigkeit der Priester nochmals neu und tiefer nachdenken, so kann zumindest die Diskussion über viri probati nicht verboten sein.

Total entsetzt war ich, als ich gegen Ende des Manifests vom "Betrug des Antichrists" las. Das erinnert fast wörtlich an Martin Luthers Argumentation. Auch Luther hat damals vieles in der Kirche zu Recht kritisiert. Aber der Antichrist-Vorwurf war - wie heute auch unsere lutherischen Dialogpartner sagen - schon damals unangemessen. Steht hinter dem Manifest ein Luther redivivus? Einer, der sich zu Recht für Reformen in der Kirche einsetzt, diese aber am Papst vorbei und gegen ihn durchsetzen will? Ich will das nicht glauben. Denn das könnte nur zu Verwirrung und Spaltung führen. Das würde die katholische Kirche aus den Angeln heben.
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So geht das ja nicht, dass man ein Wort des heiligen Apostels Paulus im Hebräerbrief verwirft mit den Worten: Zitat von @Tradition und Kontinuität: "Ein Glück, dass diese Zeiten vorbei sind! Hoffentlich für immer. Erbarmungslosigkeit, Denunziantentum,... Grausam! Mit diesen und ähnlichen Aussagen treibt man die Leute aus der Kirche!"

Dazu ist zu sagen:

Die Worte der Heiligen Schrift sind Gotte…More
So geht das ja nicht, dass man ein Wort des heiligen Apostels Paulus im Hebräerbrief verwirft mit den Worten: Zitat von @Tradition und Kontinuität: "Ein Glück, dass diese Zeiten vorbei sind! Hoffentlich für immer. Erbarmungslosigkeit, Denunziantentum,... Grausam! Mit diesen und ähnlichen Aussagen treibt man die Leute aus der Kirche!"

Dazu ist zu sagen:

Die Worte der Heiligen Schrift sind Gottes Wort. Christus sagte:"Meine Worte aber werden nie vergehen."

Christus ist die Ewige Weisheit. Er ist nicht "grausam und unbarmherzig" und "treibt keine Leute aus der Kirche."


Seine Worte wollen verstanden werden. Sie werden sich alle erfüllen.
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Kasper ist wirklich ein großer Zerstörer. Aber Müller lässt hoffen!
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Wenn jemand das Gesetz Moses verwirft, muss er ohne Erbarmen sterben auf die Aussage von zwei oder drei Zeugen hin
Ein Glück, dass diese Zeiten vorbei sind! Hoffentlich für immer. Erbarmungslosigkeit, Denunziantentum,... Grausam! Mit diesen und ähnlichen Aussagen treibt man die Leute aus der Kirche!
CollarUri
Naja, wer verwirft denn das Alte Gesetz, das im Neuen Bund aufgegangen ist? Wenn wir es auch nicht in jeder Vorschrift ebenso halten wie die Alten, sondern auf Den vertrauen, Der es erfüllt hat, so halten wir es ja doch in Ehren, oder?
"Wenn jemand das Gesetz Moses verwirft, muss er ohne Erbarmen sterben".
Im Neuen Bund muss er nicht körperlich sterben, aber , was viel schlimmer ist, er wird den ewigen Tod mit Leib und Seele sterben, nämlich in der Hölle. So muss man das im Neuen Bund verstehen. Denn Christus sagte: Wer glaubt wird gerettet, wer nicht glaubt, wird verdammt werden.
Von denen, die nach Christus leben und das …More
"Wenn jemand das Gesetz Moses verwirft, muss er ohne Erbarmen sterben".
Im Neuen Bund muss er nicht körperlich sterben, aber , was viel schlimmer ist, er wird den ewigen Tod mit Leib und Seele sterben, nämlich in der Hölle. So muss man das im Neuen Bund verstehen. Denn Christus sagte: Wer glaubt wird gerettet, wer nicht glaubt, wird verdammt werden.
Von denen, die nach Christus leben und das Evangelium kennen, fordert Gott mehr als von denen vor Christus.
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Kardinal Kasper kennt die Meinung von Kardinal Müller, dass der islamische Gott Allah nicht gleich dem dreieinigen Gott ist, insofern ist das eine Provokation von Kardinal Kasper:
Kardinal Müller:
"Allah in der muslimischen Religion sei nicht identisch mit dem Gott und Vater Jesu Christi, dem einzigen Mittler zwischen Gott und den Menschen. „Die Muslime und die Christen glauben nicht an …More
Kardinal Kasper kennt die Meinung von Kardinal Müller, dass der islamische Gott Allah nicht gleich dem dreieinigen Gott ist, insofern ist das eine Provokation von Kardinal Kasper:
Kardinal Müller:
"Allah in der muslimischen Religion sei nicht identisch mit dem Gott und Vater Jesu Christi, dem einzigen Mittler zwischen Gott und den Menschen. „Die Muslime und die Christen glauben nicht an denselben Gott. Obwohl es nur einen Gott gibt, lässt der prinzipielle Gegensatz im Gottesglauben ein gemeinsames Gebet nicht zu. "
Quelle: www.kath.net/news/15640
Kasper denkt beim Antichrist zuerst an Luther statt an den Evangelisten Johannes:
Kardinal Kasper: Luther habe eine geradezu „magnetische Ausstrahlung“ gehabt, der „für einige Katholiken bereits fast ein gemeinsamer Kirchenvater“ geworden sei.
von hier katholisches.info/…/luther-hatte-re…
zudem gibt es ein Buch herausgegeben vom Direktor des Kardinal Kasper Instituts, zum 70. Geburtstag von Gerhard Kardinal Müller:
Die namhaften Autoren dieses Bandes beleuchten den dreifaltigen Gott aus unterschiedlichen Perspektiven:...Eigenschaften Gottes und christliches Gottesbild im Gespräch mit dem Islam. Mit einem Geleitwort von Benedikt XVI.
www.herder.de/…/p-11935
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Severin
Mit Kardinal Kasper macht man den Bock zum Gärtner. Auch bei den Feuerwehren gibt es verkappte Brandstifter.
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Wir sind doch alle Mitschuld an dem, was heutzutage an Chaos und Irrlehren in der Kirche existiert. Denn auch wir waren nicht immer gute Katholiken, sondern viele haben sich im Laufe der Jahre aus dem weltlichen sündhaften Leben bekehrt. Vorher haben wir nicht gebetet, oder zu wenig, die Kirche vernachlässigt, viele Sünden begangen, stolz und egoistisch gedacht und gelebt.
Ich jedenfalls.
Und …More
Wir sind doch alle Mitschuld an dem, was heutzutage an Chaos und Irrlehren in der Kirche existiert. Denn auch wir waren nicht immer gute Katholiken, sondern viele haben sich im Laufe der Jahre aus dem weltlichen sündhaften Leben bekehrt. Vorher haben wir nicht gebetet, oder zu wenig, die Kirche vernachlässigt, viele Sünden begangen, stolz und egoistisch gedacht und gelebt.
Ich jedenfalls.
Und das hat den mystischen Leib der Kirche geschwächt. Das hat Priestern und Bischöfen Kraft geraubt, das hat dazu beigetragen, dass sie auf falsche Wege gerieten.
So ist es auch heute. Die meisten Katholiken beten gar nicht mehr.

Darum lasst uns flehentlich beten und wieder gut machen, was wir versäumt haben und besonders für alle Priester, Bischöfe, Kardinäle, Papst täglich beten, damit sie ihre Seelen retten.
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CollarUri
So ist es. Unsere Sünden sind mit ursächlich für die Misere. Umso mehr müssen wir klar bekennen, dass wir nicht mehr auf der Seite der Sünden stehen.
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Haben wir nicht noch tausend unbewusste Sünden, Fehler, Unvollkommenheiten?
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Mk 16,16
Ja, leider alles wahr. Ich bekenne auch meine Schuld. Ein glaubwürdiger, frommer Lebenswandel nutzt der Kirche mehr als die Verurteilung der Häretiker, obwohl das eine das andere vielleicht nicht ausschließt.
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Sehr wahr. Wir müssen die Haeresien bekämpfen. Richten sollen wir niemanden. Das tut Gott.
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CollarUri
Das Urteil ist die Konsequenz; es wurde vor aller Zeit gesprochen. Wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, sagt Jesus. Die Binde- und Lösegewalt ist allenfalls das Zeichen oder die Richtschnur, damit ich weiss, nach einem ehrlich gemeinten Bekenntnis ist die Antwort der Kirche an mich das, woran ich mich verbindlich halten kann. Da will keiner an Gottes Urteilen rütteln.
Armer Kardinal Kasper. Er eilt mit riesengroßen Schritten der Hölle entgegen. Man kann nur für ihn beten.
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Ein geistiges Armutszeugnis eines Kardinals. Jesus hat uns nicht den Auftrag gegeben um des Friedens willen die Wahrheit zu relativieren oder gar zu "halbieren". Die Wahrheit wird uns frei machen und den Teufel zu noch aktiverem Tun veranlassen. Ob Judentum oder Islam, sie sind nicht so einfach mit dem Christentum zu vergleichen, wie Kardinal Kasper es sieht. Nur Christus ist der Weg, die …More
Ein geistiges Armutszeugnis eines Kardinals. Jesus hat uns nicht den Auftrag gegeben um des Friedens willen die Wahrheit zu relativieren oder gar zu "halbieren". Die Wahrheit wird uns frei machen und den Teufel zu noch aktiverem Tun veranlassen. Ob Judentum oder Islam, sie sind nicht so einfach mit dem Christentum zu vergleichen, wie Kardinal Kasper es sieht. Nur Christus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben und die katholische- und apostolische Kirche vom Herrn selbst zur Mission und Bekehrung der anderen Menschen beauftragt, was ja von etlichen "Würdenträgern" vergessen oder übersehen wird.
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"Die Dreifaltigkeit von Gott wird 600 Jahre später im Islam abgelehnt: Dass Gott einen Sohn haben soll, ist für Muslime Gotteslästerung. In mehreren Suren des Korans gibt es eine ausdrückliche Ablehnung der Trinität Gottes. Insofern ist der Gott der Christen etwas ganz anderes als Allah, der Gott der Moslems. Allerdings knüpft der Islam durchaus an den Ein-Gott-Glauben des Alten Testaments an. …More
"Die Dreifaltigkeit von Gott wird 600 Jahre später im Islam abgelehnt: Dass Gott einen Sohn haben soll, ist für Muslime Gotteslästerung. In mehreren Suren des Korans gibt es eine ausdrückliche Ablehnung der Trinität Gottes. Insofern ist der Gott der Christen etwas ganz anderes als Allah, der Gott der Moslems. Allerdings knüpft der Islam durchaus an den Ein-Gott-Glauben des Alten Testaments an. Er interpretiert Gott aber als in sich geschlossen, nicht in Beziehung stehend und nicht dreifaltig."
"Natürlich kann man auch auf einer philosophischen Ebene gemeinsam sagen: Es gibt nur einen Gott. Wir alle sehen in unserem Gottverständnis nur den einen Gott. Aber durch das Verständnis der christlichen Offenbarung ist es nicht der gleiche Gott." (Gott und seine Geschichte)
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Aber gibt es nicht auch Gemeinsamkeiten, vor allem mit den Juden wie mit den Muslimen, im Glauben an den einen Gott
Die Behauptungen von Kardinal Kasper, dass es Gemeinsamkeiten gäbe, ist häretisch. Einerseits ist nur der Gott der Christen ein dreifaltiger Gott. Anderseits ist unser Gott ein liebender Gott, der aus unendlich großer Liebe zu uns Menschen seinen eingeborenen Sohn zu uns gesandt …More
Aber gibt es nicht auch Gemeinsamkeiten, vor allem mit den Juden wie mit den Muslimen, im Glauben an den einen Gott
Die Behauptungen von Kardinal Kasper, dass es Gemeinsamkeiten gäbe, ist häretisch. Einerseits ist nur der Gott der Christen ein dreifaltiger Gott. Anderseits ist unser Gott ein liebender Gott, der aus unendlich großer Liebe zu uns Menschen seinen eingeborenen Sohn zu uns gesandt hat, um uns durch sein Leiden und Sterben von der Sünde zu erlösen und durch seine Himmelfahrt den Himmel zu öffnen. Hingegen ist der Gott der Muslime ein ferner Gott und ein strafender Gott, Also was ist hier Gemeinsamkeit?
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Mk 16,16
Interessanter Beitrag, vielen Dank. Ein paar Anmerkungen bitte ich zu gestatten. Die Heilige Kirche braucht keine Reformierung, sie kann nicht reformiert werden weil Jesus Christus der Kopf dieser Kirche ist. Die ganzen Leute, die die Kirche andauernd reformieren wollen, die müssten dann auch Jesus Christus reformieren. Zum Glück geht das nicht und macht auch keinerlei Sinn. Was viel Sinn macht, …More
Interessanter Beitrag, vielen Dank. Ein paar Anmerkungen bitte ich zu gestatten. Die Heilige Kirche braucht keine Reformierung, sie kann nicht reformiert werden weil Jesus Christus der Kopf dieser Kirche ist. Die ganzen Leute, die die Kirche andauernd reformieren wollen, die müssten dann auch Jesus Christus reformieren. Zum Glück geht das nicht und macht auch keinerlei Sinn. Was viel Sinn macht, ist die Bekehrung aller Gläubigen und besonders der Priester und Bischöfe. Nur, bei sich selber wollen die wenigsten anfangen - es ist ja auch bequemer erst einmal auf die anderen einzuhauen. Luther wollte die Kirche nicht reformieren, der hat mit Sicherheit katastrophale Zustände im Klerus erkannt. Das ist aber eine Dauerkrankheit seit Jahrtausenden und hat auch nichts mit der aktuellen Krise des Klerus zu tun. Luther hat nicht nur eine neue "Kirche" gegründet sondern im Grunde eine neue Religion. Luther war kein Reformator sondern ein Irrlehrer der m.E. aus persönlichen Motiven heraus eine Abtrennung haben wollte. Zum Thema Frieden in der Welt und in der Gesellschaft: Es gibt keine Gemeinsamkeiten mit der Irrlehre der Mohammedaner weil die Jesus Christus als den Sohn Gottes und als Christus, d.h. den Gesalbten, den Heiland ablehnen.
1Joh 2 22 Wer ist der Lügner, wenn nicht der, der leugnet, daß Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet.

Es kann niemals Gemeinsamkeiten zwischen den Christen und den Antichristen geben. Aus diesem Grund kann es auch niemals Frieden zwischen den Christen und den Götzenanbetern geben.

Jesus hat seinen Frieden nur für die Menschen gebracht, die sich zu ihm bekehren und vor der "Welt" zu ihm bekennen. Dieses Bekenntnis bedeutet aber immer die Feindschaft mit der Welt. Es gibt keinen Frieden mit der Welt , nur der Teufel behauptet das Gegenteil. Die Leute, die Frieden mit der "Welt" machen, sind Feinde Gottes. Jak 4 4 Ihr ehebrecherisches Geschlecht, wißt ihr nicht, daß Freundschaft mit der Welt Feindschaft gegen Gott bedeutet? Wer Freund der Welt sein will, erweist sich als Feind Gottes.
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Mk 16,16
Unter dem Gesichtspunkt, daß sich alle Gläubigen und Priester in der heiligen Beichte "reformieren" und wieder umkehren zum Herrn und seiner Heiligen Kirche, kann ich das auch so erkennen. Die persönliche Bekehrung und Heilung ist zweifellos sehr wichtig. Es gibt aber Bischöfe und Priester, diese ganzen Modernisten, die wollen noch etwas völlig anderes, nämlich eine neue Kirche in dem Sinne, daß …More
Unter dem Gesichtspunkt, daß sich alle Gläubigen und Priester in der heiligen Beichte "reformieren" und wieder umkehren zum Herrn und seiner Heiligen Kirche, kann ich das auch so erkennen. Die persönliche Bekehrung und Heilung ist zweifellos sehr wichtig. Es gibt aber Bischöfe und Priester, diese ganzen Modernisten, die wollen noch etwas völlig anderes, nämlich eine neue Kirche in dem Sinne, daß die Glaubensinhalte geändert werden sollen. Das ist das, was die Modernisten letztlich unter "Reformierung" verstehen. Und diese Art der Reformierung ist nicht zu verwechseln mit der persönlichen Umkehr der Einzelnen. Da geht es plötzlich um substantielle Dinge. Wenn PF die Häresie verkündet, daß Gott alle Religionen gewollt hat, dann ist das eine Reform die essentielle Glaubenswahrheiten der Kirche verleugnet und unzählige Katholiken verwirrt und in den Irrglauben und damit letzten Endes in das Feuer der Hölle stürzt. Die Modernisten wollen sich eine Kirche nach ihrem Sinn basteln. Das ist die große Gefahr und der Abfall von der Wahrheit Jesu Christi. Diese Reformen braucht die Heilige Kirche nicht, und die Katholiken brauchen diese Apostasie nicht. Insofern kann die Kirche nicht reformiert werden, weil bereits alle Glaubenswahrheiten in ihr vorhanden sind.
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CollarUri
@Mk 16,16 Völlig richtig. Gott ist die Ursache der Welt, aber sowenig der Schöpfer von Satanskult und Esoterik wie von Tod, Leiden, Schicksalsschlägen und Sünden. Allerdings kennt Er auch diese und holt den Menschen da raus, dies sehen wir am Osterereignis.

Wer auch immer diese zwei unterschiedlichen Aussagen über Gott konfundiert, also dass Er Ursache von allem sei und Ziel sein wolle, der …More
@Mk 16,16 Völlig richtig. Gott ist die Ursache der Welt, aber sowenig der Schöpfer von Satanskult und Esoterik wie von Tod, Leiden, Schicksalsschlägen und Sünden. Allerdings kennt Er auch diese und holt den Menschen da raus, dies sehen wir am Osterereignis.

Wer auch immer diese zwei unterschiedlichen Aussagen über Gott konfundiert, also dass Er Ursache von allem sei und Ziel sein wolle, der widerspricht sich selbst.
Boni
Dass dieser Kasper dem falschen Irenismus huldigt, der sich zu der empörenden Aussage versteigt, es gäbe Gemeinsamkeiten mit Juden und Mohammedanern im Glauben an Gott, ist erschreckend. Immerhin aber formuliert er so geschickt, dass er die zweitvatikanische Blasphemie umgeht, alle diese Religionen beteten zum selben Gott.
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Herr Kardinal Kasper: Viele nachkonziliare Theologen und Kirchenfürsten (wie Sie) haben den Glauben unserer Kirche schon versucht, aus den Angeln zu heben und diese Zerstörung bei vielen Gläubigen auch erreicht. Jedoch wird es niemandem gelingen, die Heilige Kirche "aus den Angeln" zu heben.
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Sancta
Es ist schon armselig, was Kardinal Kasper da schreibt.
Protestantismus in Reinkultur!
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Der Luther-Verherrlicher Walter Kasper wird sich entscheiden müssen, ob er Luther als der grosse Held oder als Buhmann hinstellen will. Der (Selbst-)Widerspruch ist das Wesen des Modernismus.
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Ja, Modernismus. Da gilt keine Wahrheit mehr.
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Mk 16,16
Sehr genau. Die Modernisten wissen nicht mehr was Wahrheit ist; für die gilt nur ihre eigene Lehre.
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Verzeiht, aber dies stimmt nicht so ganz. Denn es gibt für sie eine Wahrheit, nämlich die ihrige. Auch wenn diese, im Gegensatz zur Göttlichen, ständig einem Wechsel unterworfen ist ; was sie zwar absurd macht, aber auch so gefährlich. Denn der " moderne Mensch/ Katholik ist durch seine Unkenntnis nicht oder nur sehr selten in der Lage sie zu entlarven, da er es nicht mehr gewohnt ist zu …More
Verzeiht, aber dies stimmt nicht so ganz. Denn es gibt für sie eine Wahrheit, nämlich die ihrige. Auch wenn diese, im Gegensatz zur Göttlichen, ständig einem Wechsel unterworfen ist ; was sie zwar absurd macht, aber auch so gefährlich. Denn der " moderne Mensch/ Katholik ist durch seine Unkenntnis nicht oder nur sehr selten in der Lage sie zu entlarven, da er es nicht mehr gewohnt ist zu hinterfragen bzw. zu erkennen, dass die göttliche Wahrheit vom genauen Gegenteil spricht.
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Wenn es stimmt, dass die modernistische "Wahrheit" dem ständigen Wechsel unterworfen ist, dann stellt sich die Frage, warum die Modernisten so stur darauf beharren. Der (Selbst-)Widerspruch ist das Wesen des Modernismus.
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Der Modernismus besteht schon lange und ist in ständigem Wechsel. Man kann ihn nicht als "Wahrheit" bezeichnen, sondern eher als Anpassung, die jedoch stets zwispältig und (selbst-)widersprüchlich zum Bestehenden bleibt. Jeder, der etwas durchsetzen will wird stur darauf beharren, ob er im Recht ist oder nicht kann er selber weder einsehen noch beurteilen.
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Am tollsten und verrücktesten finde ich noch diejenigen, die behaupten, es gebe keine absolute Wahrheit. Sie bestehen darauf, dass das wahr sei, was sie behaupten.
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Dann müssen so formulieren: Es gibt nur eine absolute Wahrheit, nämlich jene, dass es keine absolute Wahrheit gibt. Folglich ist alles Lüge.
Und dann ist auch gelogen, dass alles Lüge ist. usw. usw.
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Na ja, einer der Initiatoren des ,,Freckenhorster Kreises ", kann ja, sowas, nicht akzeptieren Passe.
Nicolaus
Der "Freckenhorster Kreis" schreibt auf seine Website: Wir bewegen die Kirche:
Gemeint ist auf den Abgrund zu.
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War ja zu erwarten!
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Nur ein Satz zu Anfang regt mich schon auf. Zitat Kasper: " Aber gibt es nicht auch Gemeinsamkeiten, vor allem mit den Juden wie mit den Muslimen, im Glauben an den einen Gott? Und sind diese Gemeinsamkeiten zumal heutzutage nicht grundlegend für den Frieden in der Welt und in der Gesellschaft? Die halbe Wahrheit ist nicht die katholische Wahrheit!"

Dazu ist zu sagen: So haben die früheren Päpst…More
Nur ein Satz zu Anfang regt mich schon auf. Zitat Kasper: " Aber gibt es nicht auch Gemeinsamkeiten, vor allem mit den Juden wie mit den Muslimen, im Glauben an den einen Gott? Und sind diese Gemeinsamkeiten zumal heutzutage nicht grundlegend für den Frieden in der Welt und in der Gesellschaft? Die halbe Wahrheit ist nicht die katholische Wahrheit!"

Dazu ist zu sagen: So haben die früheren Päpste nie gesprochen. Denn der wahre katholische Glaube ist ein Ganzes. Er lässt sich nicht in Stücke reissen, so dass man sagen könnte: Wir haben die und die Gemeinsamkeiten. Wird nämlich ein einziges Dogma geleugnet (z.B. die Unbefleckte Empfängnis), dann ist der ganze Glaube nicht mehr katholisch, weil alle Dogmen zusammenhängen.
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Die Aussage ist auch noch aus einem anderen Grund stossend. Die tatsächlichen oder scheinbaren Gemeinsamkeiten sollen grundlegend für den Frieden sein. Meint der Erzketzer und antikatholische Hetzer Kasper etwa, wenn die Normen der drei monotheistischen Religionen nicht menschlichen Richtern als Gesetz aufgetragen würden, um sie mit Gewalt zu interpretieren und diese Interpretationen dann auch …More
Die Aussage ist auch noch aus einem anderen Grund stossend. Die tatsächlichen oder scheinbaren Gemeinsamkeiten sollen grundlegend für den Frieden sein. Meint der Erzketzer und antikatholische Hetzer Kasper etwa, wenn die Normen der drei monotheistischen Religionen nicht menschlichen Richtern als Gesetz aufgetragen würden, um sie mit Gewalt zu interpretieren und diese Interpretationen dann auch mit Gewalt durchzuboxen, es wäre nun die katholische Kirche, die den Frieden brechen würde? Wer bitteschön setzt denn seine Vorstellungen mit Brachialgewalt durch?
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CollarUri
Nachtrag. Warum von Erzketzer zu sprechen ist: Die Häresie, wonach es Wiederverheiratete gebe, angesichts der Wahrheit, die in der ewigen Treue besteht, ist nicht nur durch Kasper seit Jahrzehnten mit verkündet worden, sondern gerade durch ihn auch in seiner geschliffenen, geckenhaften und abgeschleckten Theologensprache begründet bzw. scheinbar hergeleitet.
Warum ist seine pro-muslimische und …More
Nachtrag. Warum von Erzketzer zu sprechen ist: Die Häresie, wonach es Wiederverheiratete gebe, angesichts der Wahrheit, die in der ewigen Treue besteht, ist nicht nur durch Kasper seit Jahrzehnten mit verkündet worden, sondern gerade durch ihn auch in seiner geschliffenen, geckenhaften und abgeschleckten Theologensprache begründet bzw. scheinbar hergeleitet.
Warum ist seine pro-muslimische und pro-jüdische Hetze auch noch direkt antikatholisch? Weil er die Katechismusaussagen, die sinngemäss gegen ihn sprechen, aber an denen er herumdeutelt, angeblich weil sie nicht buchstäblich zitiert werden, leugnet. Das ist nicht nur pharisäische und sophistische Pedanterie, sondern auch Ablehnung katholischer Lehrsätze.
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Erzketzer für Kardinal Kasper ist durchaus zutreffend! Das geht nämlich schon seit Jahrzehnten so!
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