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Tina 13
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*Zwei Wölfe* - Welcher der beiden wird den Kampf um Dein Herz gewinnen?" Nach einer langen Minute des Schweigens antwortet der Alte: "Der Wolf, den ich füttere."

*Zwei Wölfe*

Komischerweise schenken wir dem Schlechten oft mehr Beachtung als dem Guten.

»Ein alter Mann saß mit seinem Enkel am Lagerfeuer. Nach einer Weile des Schweigens sagte der Alte: "Weißt Du, wie ich mich manchmal fühle.? Es ist, als ob da zwei Wölfe in meinem Inneren um mein Herz kämpfen würden. Einer der beiden ist rachsüchtig, aggressiv und grausam. Der andere hingegen ist liebevoll, verzeiht und ist mitfühlend." Diese Geschichte hat mir ein Freund erzählt. Und sie geht weiter:

"Der Alte erzählt seinem Enkel aus seinem Leben. Das Leben und die Menschen waren nicht immer freundlich und wohl gesonnen. Er hätte viele Gründe verbittert zu sein. Aber es gab auch schöne Momente, eine langjährige gute Liebesbeziehung zu seiner Frau, immer wieder eine interessante Arbeit. Der Enkel hört aufmerksam zu. Er hört von hinterlistigen und guten Geschäftspartnern. Er erfährt einiges über schwere Zeiten aber auch Glücksmomente. Immer wieder schweigen die beiden. Schließlich fragt der Junge den Alten: "Du hast vorhin von zwei Wölfen in deiner Brust erzählt, die um dein Herz kämpfen, dem rachsüchtigen und dem verzeihenden. Welcher der beiden wird den Kampf um Dein Herz gewinnen?" Nach einer langen Minute des Schweigens antwortet der Alte: "Der Wolf, den ich füttere." « Soweit die Geschichte.

Komischerweise schenken wir dem Schlechten oft mehr Beachtung als dem Guten. Hat jemand, als Beitrag zur Hausarbeit, zum Beispiel vergessen, die Spülmaschine auszuräumen und das saubere Geschirr aufzuräumen, heißt es nicht: Du bist in der Regel zuverlässig, in 9 von 10 Fällen denkst du dran. Nein, er bekommt zu hören: „Du bist unzuverlässig, Du hast mal wieder vergessen, die Spülmaschine auszuräumen!“ Was wir unterlassen, versäumen, falsch machen, das findet oft mehr Beachtung als das, was gut läuft, was klappt, was gut tut. So wird der böse Wolf gefüttert. Und er ist grausam. Der gute, liebevolle Wolf verhungert. Anderes Beispiel: Der Vorgesetzte sieht zwar, was seine Mitarbeiter alles leisten, wo sie sich einbringen. Aber wenn mal wieder was daneben ging, lässt er seine kritischen Bemerkungen los. Schnell wird dann die lobende Rede bei der letzten Weihnachtsfeier als Heuchelei empfunden. Er hätte eine Feiertagsrede gehalten, sagt man ihm. Auf Nachfrage erklären die Mitarbeiter, sie hätten übers Jahr hin eher den Eindruck, er wäre mit ihrer Arbeit unzufrieden. Das ganze Jahr über nur Kritikgespräche, an Weihnachten Süßholz. Ich denke es ist falsch zu glauben, Mitarbeiter wüssten von alleine um ihren Selbstwert. Kein Kommentar sei Lob genug. Es passiert schnell und unbemerkt: Der negative Wolf wird gefüttert und gepflegt. Der Gute droht daneben zu verkümmern.
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Elista
In der Geschichte heißt es- "den Wolf, den ich füttere".
Deine Erklärungen liebe Tina zeigen aber , dass der gute und der böse Wolf durchaus auch von anderen gefüttert werden kann.
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Tina 13
„Und er ist grausam. Der gute, liebevolle Wolf verhungert.“
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Tina 13
„Es passiert schnell und unbemerkt: Der negative Wolf wird gefüttert und gepflegt. Der Gute droht daneben zu verkümmern.“
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Rita 3
Ja Heilwasser, dieses sinnlose Geplapper und diese vielen negativen Reden, es muss für IHN wirklich furchtbar sein, dies immer hören zu müssen. Nur kaum ein gutes Wort über IHN, der uns täglich mit so vielen Gaben beschenkt.
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Tina 13
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Heilwasser
Sehr schöne und treffende Geschichten .
Die erbsündebelastete Menschennatur neigt leider
zum Gedenken an das Negative. Das Gute zu denken
und zu sagen und zu tun ist schwieriger, nicht unbedingt
alleine, vor allem aber in der Gesellschaft, wo immer nur
auf andere gezeigt und über jemanden getratscht wird.
Wenn man so bedenkt, was Jesus sich all die Jahrhunderte
an Menschengespräch…More
Sehr schöne und treffende Geschichten .
Die erbsündebelastete Menschennatur neigt leider
zum Gedenken an das Negative. Das Gute zu denken
und zu sagen und zu tun ist schwieriger, nicht unbedingt
alleine, vor allem aber in der Gesellschaft, wo immer nur
auf andere gezeigt und über jemanden getratscht wird.
Wenn man so bedenkt, was Jesus sich all die Jahrhunderte
an Menschengesprächen in den Verwandtschaften,
Wirtshäusern, Bars, und sonstwo anhören muss, ist
eigentlich erschreckend. Wie kann Er dieses sinnlose Geplapper
nur so lang ertragen ....
Gut, dass Er nach dem guten Krümelchen in der Suppe sucht,
sonst könnten wir einpacken. Naja, jetzt ist Endzeit. Wir können
schon mal packen. Er kommt jetzt wirklich sehr bald und setzt dem
ein Ende.

Lob sei Dir Christus in alle Ewigkeit !
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Heilwasser
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Rita 3
Ein liebes Wort am frühen Morgen erfreut das Herz den ganzen Tag!
Tun wir es doch!!
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Tina 13
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Rita 3
Super, aber leider ist es so im Leben. Das Schlechte wird einem immer vorgehalten, das Gute wird nicht gesehen. Mehr Lob, ehrliche, täte den Meisten gut und es würde die Stimmung oft für den ganzen Tag aufhellen. Aber...es tut ja so gut, den Mitmenschen zu kränken und zu quälen. Leider...
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Tina 13
"Der negative Wolf wird gefüttert und gepflegt. Der Gute droht daneben zu verkümmern."