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Hilary White, Was man im Notfall tun soll: „Was ist Ihr Brotberuf?“ (2 von 3)

6. November 2018Traditio et Fides

Hilary White rät, dass alle Priesteramtskandidaten vor ihrem Seminareintritt ein Handwerk oder einen Beruf lernen sollten, den sie auch dann ausüben können, wenn sie wegen Katholizismus von ihrem eigenen Bischof suspendiert werden sollten. Sie rät auch, dass Gläubige Hilfsfonds für herausgeworfene und streuende Priester oder aufgelöste Ordenshäuser bilden sollen. Zuerst aber sollte man die Bischöfe vom Geld abschneiden und die Wahl eines katholischen Bischofs dadurch erpressen, dass man den Geldhahn zudreht. Dies könnte theoretisch in den USA passieren. In Deutschland muss zuerst die Kirchensteuer gekippt werden, damit sich ein Preis-Leistungsverhältnis bei den geistlichen Berufen einpendeln kann. [...]

Es kann durchaus die Zeit kommen, wo sogar manchen von unseren von der Kirchensteuer finanzierten Geistlichen die kommenden, immer schwerer wiegenden Apostasien und Blasphemien nicht mitmachen werden wollen und damit rechnen müssen rausgeworfen zu werden, d.h. a divinissuspendiert, ohne Einkommen und Versicherung auf der Strasse zu stehen. Und ohne eine SICHERE RENTE, was wohl die Hauptsorge einer jeden deutschen Seele ist. Dann kommt die Angst:

Was kann ich eigentlich?

Eine Umschulung beim Arbeitsamt ist zwar immer möglich, aber es stellt sich eigentlich die wichtigere Frage:

Bin ich priesterlich und heilig genug, dass mich die Leute für ihr eigen Geld aushalten werden? Kann ich sie wirklich durch meine eigene Heiligkeit heiligen? Bin ich wirklich anders? Kann ich mir als ein wirklich katholischer Priester meinen Lebensunterhalt sichern?

Dann ändern sich die Kriterien, denn für Weltlichkeit wollen die Weltleute nicht mehr zahlen. Sie selbst haben genug davon.

[..]


Ich habe von Priestern gehört, die im Grunde sagen:

„Wir sind in dieser Situation gefangen und gezwungen zu schweigen, wenn wir nämlich nicht schweigen, werden wir nicht nur nicht mehr als Priester arbeiten können, sondern auch heimatlos und ohne Geld dastehen. Für alle anderen Arbeitsfelder sind wir unvermittelbar.“

Und so sehr wir versucht sein mögen zu sagen:

„Also gut, tu es dir an, es ist zum Heil der Seelen“,

so ist die Realität doch die, dass dies keine nebensächlichen Gedanken sind. Viele Priester werden älter – viele von ihnen mit gesundheitlichen Problemen – und ein Mann, der schon 20 oder 30 Jahre seines Lebens der Kirche geschenkt hat sieht sich praktischen Unmöglichkeiten gegenüber, wenn er sich auf der schwarzen Liste wiederfindet.

Natürlich gibt es ein paar, die nicht in dieses Schema passen; es gibt viele zweite Karrieren unter der Priesterschaft, und viele Leute treten nach einigen Jahren Arbeit in einem normalen Beruf in das Seminar ein und können bei Bedarf in ihren Beruf zurückkehren. Einige der Männer kommen jetzt mit ihren Klagen gegen McCarrick wegen der Erfahrungen, die sie mit ihm gemacht haben; sie haben das Priesteramt verlassen und führen heute ein normales, gesundes Arbeitsleben.

Aber ich denke ehrlich, dass es den meisten Priestern so geht, und sie wissen das ebenso wie ihre Bischöfe. Ich denke, dass ein junger Mann mit großem Glauben vorwärts geht, zehn bis fünfzehn Jahre damit verbringt, Philosophie und Theologie zu studieren – Fächer, die man im normalen Arbeitsleben außerhalb der Hochschule oder der Kirche praktisch nicht anwenden kann – mit der ehrlichen und ehrlicherweise: fairen Erwartung einer lebenslangen Anstellung und einem Sicherheitsnetz an deren Ende. Wie ein Priester zu mir sagte:

„Früher hieß die Abmachung: ‚Bleibe treu, tu deine Arbeit und wir werden für dich sorgen. Wir werden dir Wohnung, Essen und Kleidung geben und nach deiner Pensionierung für dich sorgen.‘ Die neue Abmachung ist eine Perversion dieser: ‚Halte still und mache mit allem mit, und es wird dir gut gehen, aber wenn du auch nur einen Deut von der Linie abweichst, werden wir dich zerstören.’“

Was sollen wir also tun?

[...]

Lesen Sie weiter unter: traditionundglauben.com/…/hilary-white-wa…
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Leider wahr! Daher wird voraussichtlich früher oder später nichts anderes übrig bleiben, als aus dem Kirchensteuerverein auszutreten, nicht aus der Heiligen Katholischen Kirche, um das das Geld frei zu haben für die der überlieferten Lehre treu gebliebenen Priester, die ihr Amt verlieren werden wegen der falschen satanischen Afterkirche! Am besten mit einem FSSPX-Priester besprechen, hier ein …More
Leider wahr! Daher wird voraussichtlich früher oder später nichts anderes übrig bleiben, als aus dem Kirchensteuerverein auszutreten, nicht aus der Heiligen Katholischen Kirche, um das das Geld frei zu haben für die der überlieferten Lehre treu gebliebenen Priester, die ihr Amt verlieren werden wegen der falschen satanischen Afterkirche! Am besten mit einem FSSPX-Priester besprechen, hier ein möglicher Vorschlag:

Gemäß den Vorgaben des Päpstlichen Rates für die Gesetzestexte vom 13. März 2006 möchte ich,
wohnhaft in: geb. am:
getauft in: am:
folgende Erklärung abgeben:
Mein Austritt aus der Kirche beschränkt sich einzig und allein auf die Kirche als Körperschaft öffentlichen Rechtes gemäß den Gesetzesnormen der Bundesrepublik Deutschland.
Der Grund, warum ich diese Körperschaft zu verlassen gewillt bin, liegt im Missbrauch der Kirchensteuergelder, welche zur Zerstörung des Glaubens der Kirche verwendet werden.
Ich fühle mich in meinem Gewissen verpflichtet, die finanzielle Unterstützung, die ich der katholischen Kirche weiterhin zukommen lassen werde, jenen Werken zu geben, welche der Tradition der Kirche treu geblieben sind und so am Aufbau der Kirche weiterarbeiten.
Ich erkläre weiterhin, dass ich der katholische Kirche als der von Gott gestifteten Glaubensgemeinschaft mit festem Willen anhange, dass ich alles glaube und annehme, was sie lehrt, und dass ich mich weiterhin an ihre Gebote und Gesetze halten werde.
Aufgrund des oben zitierten Schreibens, welches die Kriterien für den Abfall von der katholischen Kirche klar definiert und festgelegt hat, ist das zuständige Pfarramt verpflichtet, meinen kirchenrechtlichen Status weiterhin als „römisch-katholisch“ im Pfarreiregister zu führen.
Sollte dies wider besseres Wissen nicht geschehen, besteht eine eindeutige Missachtung der römischen Vorgaben von 2006, woraus ersichtlich wird, dass ein etwaiger Ausschluss aus der Kirche keine Rechtswirksamkeit hat.
Ort, Datum
Unterschrift“

Zuatzinformation:
Papst Benedikt hat erklärt, dass der Austritt aus der Staatskirchen nicht gleichzeitig der Austritt aus Katholischen Kirche ist.
katholischedokumente.de.tl/PAPST-BENEDIKT-…
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