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Früherer US-Nuntius: Franziskus hat homosexuelle Missbräuche vertuscht

Erzbischof Carlo Maria Viganò (77) veröffentlichte am 22. August eine explosive 11seitige Stellungnahme über den Fall des homosexuellen Missbrauchstäters und Ex-Kardinals Theodore McCarrick (88).

Viganò weiß [mindestens] seit 1998 von dem Fall. Von 2011 bis 2016 wirkte er als Apostolischer Nuntius in den USA. Er und bereits seine beiden Vorgänger in Washington haben den Heiligen Stuhl über McCarrick informiert - ohne Ergebnis.

Benedikt XVI. reagierte im Jahr 2009 oder 2010 und verbot McCarrick [im Geheimen], öffentlich aufzutreten.

Franziskus hebt die Sanktionen auf

Nach der Wahl von Papst Franziskus wurde McCarrick schnell rehabilitiert. Er begann wieder damit, zu reisen, Vorträge zu halten und Interviews zu geben. Er wurde unter Franziskus sogar dessen einflussreicher Berater.

Im Jahr 2014 fragte Viganò seinen Vorgesetzten, den vatikanischen Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin, ob die Sanktionen gegen McCarrick noch aufrecht seien. Parolin entschied, nicht zu antworten.

Viganò erwähnt zahlreiche vatikanische Prälaten, welche den Fall McCarrick „im Detail kannten“. Unter ihnen sind Kardinal Marc Ouellet (Bischofskongregation), Kardinal Lorenzo Baldisseri (Generalsekretär der Bischofssynoden), Erzbischof Vincenzo Paglia (Päpstliche Akademie für das Leben), Giovanni Angelo Becciu (Heiligsprechungskongregation), Dominique Mamberti (Apostolische Signatur).

Ferner erklärt Viganò, dass der Nachfolger von McCarrick als Kardinal von Washington, Donald Wuerl, genau Bescheid wusste. Viganò hat mit Wuerl mehrfach darüber gesprochen. Dessen jüngste Behauptungen, von nichts gewusst zu haben sind für Viganò „absolut lächerlich“ und „schamlose Lügen“.

Viganó glaubt auch den „nichts-gewusst“ Dementis der Kardinäle Kevin Farrell und Sean O'Malley nicht.

Falle von Franziskus: „Was denken Sie über McCarrick?“

Viganò schreibt ferner besorgniserregende Fakten über Franziskus. Die beiden begegneten einander am 21. Juni 2013 bei einer Audienz für die Nuntien.

Viganò traf am Vortag, 20. Juni, in Rom auf McCarrick. Dieser erzählte, am 19. Juni von Franziskus empfangen worden zu sein und am 21. Juni nach China weiterzureisen. Erst später erfuhr Viganò von der „langen Freundschaft“ zwischen McCarrick und Bergoglio.

Am Freitag, den 21. Juni, empfing Franziskus die Nuntien der Reihe nach, einen nach dem anderen. Als Viganò an der Reihe war, knurrte ihn Franziskus an: „Die Bischöfe in den Vereinigten Staaten dürfen keine Ideologen sein! Sie müssen Hirten sein!“

Viganò war von dem Wutanfall überrascht. Er bat um eine Audienz, die er am Sonntag, dem 23. Juni erhielt. In dieser Audienz erläuterte Franziskus seine Aussage und war fast liebevoll: „Ja, die Bischöfe in den Vereinigten Staaten dürfen keine Ideologen sein“. Franziskus fügte hinzu: „Sie dürfen nicht zum rechten Flügel gehören, wie der Erzbischof von Philadelphia. Sie müssen Hirten sein; sie dürfen auch nicht zum linken Flügel gehören – und er ergänzte beide Arme erhebend – und wenn ich links sage, meine ich homosexuell.“

Danach sagte Franziskus zu Viganò: „Wie ist Kardinal McCarrick?“ Viganò antwortete wahrheitsgemäß. Aber Franziskus zeigte keinerlei Reaktion und wechselte das Thema.

Viganò glaubt, dass es sich um eine „Falle“ handelte und Franziskus herausfinden wollte, wo er stand.

McCarrick war unter Franziskus ein Königsmacher

Am 10. Oktober 2013 wurde Viganò erneut von Franziskus empfangen. Diesmal fragte Franziskus: „Wie ist Kardinal Wuerl, ist er gut oder schlecht?“

Viganò berichtete Franziskus von der pastoralen Sorglosigkeit in Bezug auf die Missstände an der katholischen Universität Georgetown sowie von einer Einladung an junge Seminaristen zu einem Treffen mit McCarrick. Franziskus zeigte wiederum keinerlei Reaktion.

Viganò erklärt, dass McCarrick und der ebenfalls kompromittierte Kardinal Maradiaga „die Königsmacher für Ernennungen an der Kurie und in den Vereinigten Staaten“ waren. Sie orchestrierten gemeinsam mit Wuerl die Ernennung von Blase Cupich nach Chicago und von Joseph Tobin nach Newark.

Franziskus muss wegen der Vertuschung von Missbräuchen zurücktreten

Viganò resümiert, dass Franziskus über den Fall McCarrick Bescheid wusste, aber ihn vertuschte.

„Er hat die von Papst Benedikt XVI. verhängten Sanktionen gegen McCarrick ignoriert und machte ihn gemeinsam mit Maradiaga zu seinem vertraulichen Berater.“

Bild: Carlo Maria Viganò, © lifesitenews.com, #newsGcravpggjz
Maranatha!
BETEN WIR, DASS DIE KONSEQUNZEN GEZOGEN WERDEN!
BETEN WIR FÜR DIE KARDINÄLE!
BETEN WIR!
HERR SEI UNS GNÄDIG, ERBARME DICH DEINER KIRCHE!
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