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Peregrinus Romanus
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Syrien: Christen haben wenig Hoffnung auf baldigen Frieden

Die Christen in Syrien haben wenig Hoffnung auf ein baldiges Ende des Krieges in ihrem Land. Das hat eine Umfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) ergeben. Anlass war die Entscheidung des Bundestages, sich am Militäreinsatz in Syrien zu beteiligen. Die Parlamentarier hatten mit 445 zu 146 Stimmen bei sieben Enthaltungen beschlossenen, die internationale Koalition im Kampf gegen den Terror der Miliz „Islamischer Staat“ (IS) zu unterstützen. Bis zu 1.200 deutsche Soldaten sollen zu Aufklärungsflügen entsandt werden. Wie Audeh Quawas (Amman), Mitglied der Kommission für internationale Angelegenheiten innerhalb des Weltkirchenrates (Genf), auf Anfrage sagte, hat das lange Zögern des Westens viele Syrer enttäuscht. Die internationale Gemeinschaft hätte viel früher handeln müssen. Inzwischen lägen weite Teile des Landes am Boden. Fast die gesamte Infrastruktur sei zerstört, die Hälfte der Bevölkerung auf der Flucht. Zugleich zeigte sich Quawas überzeugt, dass es eine dauerhaft friedliche Lösung nur dann geben könne, wenn auch der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern gelöst werde. Hier messe die internationale Gemeinschaft mit zweierlei Maß, kritisierte Quawas.
kath.net/news/53262
byzantiner
1. Langfristig wird es nach dem Sieg über den Islamischen Staat keinen stabilen Frieden geben:
a)Die Kurden sind aufgerüstet und werden sich künftig gegen die Agression der Türkei wehren
b) Der irakische Staat ist mehrheitlich schiitisch und bekommt mehr Macht im Norden , die Sunniten werden aus Ihren Chefsesseln im Norden verdrängt, müssen das lukrative Ölgeschäft abgeben, teilweise auch an die …More
1. Langfristig wird es nach dem Sieg über den Islamischen Staat keinen stabilen Frieden geben:
a)Die Kurden sind aufgerüstet und werden sich künftig gegen die Agression der Türkei wehren
b) Der irakische Staat ist mehrheitlich schiitisch und bekommt mehr Macht im Norden , die Sunniten werden aus Ihren Chefsesseln im Norden verdrängt, müssen das lukrative Ölgeschäft abgeben, teilweise auch an die Kurden, und die Sunniten und die verbündete IS Restarmee werden mit Terror langfristig heimzahlen.
c) Iran Syrien und Russland haben dieselben Interessen und bilden mit dem Irak eine stabile Allianz gegen die sunnitischen Saudis und Türken
d) Der niedrige Ölpreis zwingt die Saudis im grossen Stile sich über Bonds zu verschulden, wenn die innenpolit. Zeitbombe ( Hoher Reichtum d.h. anspruchvolle Bürger, die mit finanz. Leistungen des Staates bei Laune gehalten werden wollen) nicht hochgehen soll.Dies geht nur wenige Jahre bei dem aktuellem Tempo gut, dann ist die Verschuldungsquote zu hoch und Griechenland lässt grüssen.
e) Konflikte zwischen Israelis und Palästinensern sind militärisch völlig unbedeutend, aber wenn Erdogan , Iran oder Saudis ihren Hass auf Israel militärisch zum Ausdruck bringen, kann das gefährliche Kettenreaktionen auslösen.
2.Erst seidem die Russen militärisch das Zepter übernommen haben verliert der islamische Staat an Einfluss und die Christen können hoffen. Das muss man Putin hoch anrechnen.Die orientalischen Bischöfe in der Region hatten sich zuvor mehrfach verwundert über die Erfolglosigkeit der US Luftschläge geäussert und der USA ein ersthaftes Bemühen aufgrund deren Stärke abgesprochen.
Es wird auch keinen Frieden geben...
cyprian
Und wenn der Westen Präsident Assad wirklich noch "entsorgt", dann ist es für die Christen Syriens endgültig aus! Man hat aus dem Expempel der Entmachtung Saddam Husseins rein gar nichts gelernt. Er war ein Machthaber mit eiserner Faust. Leider zu spät haben einige erkannt, dass genau solch ein Machthaber in diesem Land nötig war, um für Ordnung zu sorgen. Die Christen blieben unter ihm im Irak …More
Und wenn der Westen Präsident Assad wirklich noch "entsorgt", dann ist es für die Christen Syriens endgültig aus! Man hat aus dem Expempel der Entmachtung Saddam Husseins rein gar nichts gelernt. Er war ein Machthaber mit eiserner Faust. Leider zu spät haben einige erkannt, dass genau solch ein Machthaber in diesem Land nötig war, um für Ordnung zu sorgen. Die Christen blieben unter ihm im Irak größtenteils unbehelligt. Beispiel: in Bagdad gingen unter Saddam sonntags mehr Katholiken in die Kirche als in Köln! Will man Assad diesen fatalen Fehler wiederholen?! Man hat wirklich den Eindruck, dass den Westmächten der Fortbestand des Christenums in Syrien piepschnuzegal ist!! Das zeigt sich auch daran, dass die europäischen Staaten fast überhaupt nichts tun, um christliche Flüchtlinge vor den Peinigern zu schützen, vor denen sie geflohen sind! Eine Schande für Europa!
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