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Thomas von Aquin: Kommunionspendung dem Priester vorbehalten

Thomas von Aquin: Kommunionspendung dem Priester vorbehalten

Der heilige Thomas von Aquin bekräftigte in seiner Summa Teologiae, daß die Spendung des Leibes Christi an die Gläubigen aus drei Gründen dem Priester vorbehalten ist.

Respondeo dicendum quod ad sacerdotem pertinet dispensatio corporis Christi, propter tria.

Primo quidem quia, sicut dictum est, ipse consecrat in persona Christi. Ipse autem Christus, sicut consecravit corpus suum in cena, ita et aliis sumendum dedit. Unde, sicut ad sacerdotem pertinet consecratio corporis Christi, ita ad eum pertinet dispensatio.

Secundo, quia sacerdos constituitur medius inter Deum et populum. Unde, sicut ad eum pertinet dona populi Deo offerre, ita ad eum pertinet dona sanctificata divinitus populo tradere.

Tertio quia, in reverentiam huius sacramenti, a nulla re contingitur nisi consecrata, unde et corporale et calix consecrantur, similiter et manus sacerdotis, ad tangendum hoc sacramentum. Unde nulli alii tangere licet, nisi in necessitate puta si caderet in terram, vel in aliquo alio necessitatis casu.
Erstens, weil der Priester in der Person Christi handelt. So wie Christus sich beim Letzten Abendmahl selbst den Jüngern gegeben hat, so soll der Priester, der an seiner statt handelt, den Gläubigen die Kommunion geben.

Zweitens, weil der Priester von Christus beauftragt in der Mitte zwischen Gott und dem Volk steht. So wie er die Gaben des Volkes Gott darbringt, so bringt er auch dem Volk die heiligen Gaben Gottes.

Drittens, weil aus Ehrfurcht das Sakrament nur berühren darf, wer selbst geweiht oder konsekriert ist. Deshalb sind Korporale, Patene und Kelch geweiht und ebenso die Hände des Priesters besonders geweiht und gesalbt, damit sie dieses Sakrament berühren können. Darum ist es anderen nur in einer Notsituation, erlaubt, etwa wenn das Sakrament zu Boden fällt, es zu berühren.

Der größte Mißbrauch des Altarsakraments, so Adelante la Fe, erfolge heute durch eine unwürdige Zelebration des heiligen Meßopfers und durch den unwürdigen Empfang der heiligen Kommunion im Stand einer Todsünde. Die Handkommunion widerspreche den Feststellungen des heiligen Thomas von Aquin und öffne auf unnnötige Weise dem sakrilegischen Mißbrauch der konsekrierten Hostie Tür und Tor.
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Rita 3
Die Ehrfurcht vor diesem Heiligen Brot, dem Leib des Herrn schwindet immer mehr
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Tina 13
„Der größte Mißbrauch des Altarsakraments, so Adelante la Fe, erfolge heute durch eine unwürdige Zelebration des heiligen Meßopfers und durch den unwürdigen Empfang der heiligen Kommunion im Stand einer Todsünde. Die Handkommunion widerspreche den Feststellungen des heiligen Thomas von Aquin und öffne auf unnnötige Weise dem sakrilegischen Mißbrauch der konsekrierten Hostie Tür und Tor.“