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Bibelverständnis (6) Haben die "Armentheologen" überhaupt ein Herz für die Armen?

Bibelverständnis (6)
Haben die "Armentheologen" überhaupt ein Herz für die Armen?

Joh 12,1-7:
Sechs Tage vor dem Paschafest kam Jesus nach Betanien, wo Lazarus war, den er von den Toten auferweckt hatte.
2 Dort bereiteten sie ihm ein Mahl; Marta bediente und Lazarus war unter denen, die mit Jesus bei Tisch waren.
3 Da nahm Maria ein Pfund echtes, kostbares Nardenöl, salbte Jesus die Füße und trocknete sie mit ihren Haaren. Das Haus wurde vom Duft des Öls erfüllt.
4 Doch einer von seinen Jüngern, Judas Iskariot, der ihn später auslieferte, sagte:
5 Warum hat man dieses Öl nicht für dreihundert Denare verkauft und den Erlös den Armen gegeben?
6 Das sagte er aber nicht, weil er ein Herz für die Armen gehabt hätte, sondern weil er ein Dieb war; er hatte nämlich die Kasse und veruntreute die Einkünfte.
7 Jesus jedoch sagte: Lass sie, damit sie es für den Tag meines Begräbnisses aufbewahrt!
8 Die Armen habt ihr immer bei euch, mich aber habt ihr nicht immer.

Kurz vor dem Palmsonntag ereignete sich diese Begebenheit.
Judas Iskariot, der die Kasse hatte und sein Herz längst ans
Geld, den Mammon, ausgeliefert hatte, war bereits so sehr
davon eingenommen, dass er dafür sogar den Heiland zu
verraten plante.

Da kommt doch uns doch unweigerlich die heute so oft
propagierte und praktizierte Spendenmentalität, ja sogar
eine Art "Spenden-bzw. Armentheologie" in den Sinn. Der
aktuelle oberste Hirte, jedenfalls der, der sich als solcher
in Rom ausgibt, legt immer sehr viel wert auf die Armen,
so betont er jedenfalls bei nahezu jeder Gelegenheit, so
hat man den Eindruck. Wo aber bleibt Christus und seine
Lehre ? Sollte man etwa die Kostbarkeiten seiner Reden,
seine erlösende Wahrheit, den Armen nicht mehr mitteilen?
Sollte Nächstenliebe etwa nur im Eintreiben von Spenden-
geldern bestehen ? Hier muss man den Durchblick bewah-
ren: Gutmenschen behaupten dauernd, Gutes tun zu
wollen und gespendet zu haben, doch glauben sie auch
an die erlösende Lehre Christi, die wahre Heilung von Seele
und Leib bringt ?

Glaubt ihr überdies ernsthaft, man könnte gerade jenen
Spendengelder anvertrauen, die die heilige Lehre Christi
des Evangeliums geringschätzen ? Die Wahrheit ist: solche
Leute können gar kein Interesse an ehrlicher Verteilung
von Spendgeldern für die Armen haben, da sie den in
größter Armut lebenden Christus und seine Lehre miss-
achten und sogar verachten, nur damit sie ihre Taschen
auffüllen können. Es ist längst bekannt, dass man den
großen kirchlichen Spendenorganisationen kein Geld
mehr anvertrauen sollte, da sie alle vom Feind übernom-
men sind (fast alle jedenfalls; es mag einzelne gute Werke
geben, aber es muss genau hingeschaut werden !!!) Lieber
gibt man sein Geld guten, ausgegrenzten Priestern, die
noch die wahren Sakramente spenden. Die haben es
nämlich dringend nötig und sind wie Christus damals
andere Christusse heute, die uns täglich die Kostbarkeit
der Hl. Opfermesse spenden, ohne die die Erde nicht be-
stehen könnte, wie Pater Pio einmal sagte: Eher könne die
Erde ohne Sonne als ohne Messopfer bestehen.

Maria Magdalena dagegen ist sich der unermesslichen
Kostbarkeit Christi wenigstens so weit bewusst, dass sie
gerne für ihn das kostbare Nardenöl ausgießt. Sie hat den
wahren Sinn alles Kostbaren auf Erden erfasst: sie benutzt
es zur Ehre Gottes, unseres Herrn Jesus Christus. Er hat
es erschaffen, ihm gebürt der Dank dafür.

Jeder, der wie Iskariot lieber Spenden sammelt, weil es für
ihn einer Verschwendung gleichkommt, Christus und seiner
Lehre zu dienen, der bezeugt, dass er kein wahrer Armen-
theologe, sondern ein armer, erbärmlicher Mensch ist.

Niemand hat sich mehr mit den Armen solidarisiert als
Jesus Christus selbst. Niemand hat sich mehr herabgeneigt
zu uns Armen als Christus selbst !

Und ? Wie sieht es nun heute aus mit unsern aktuellen
"Armentheologen" ? Der oberste falsche Hirte sammelt
zwar dauernd Spenden, angeblich für die Armen, unter
gleichzeitiger Zerstörungswut gegen die Franziskaner
(der Immaculata), welche doch das Armutsgelübde mehr
als andere in ihrem evangeliumsgetreuen Orden des
seraphischen Vaters Franziskus v. Assisi üben. Das ist
Verrat an Christus und seiner Lehre ! Den angeblich
Armen solle geholfen werden, die eigenen Armen lässt
man links liegen. Welch eine Heuchelei !

Und von der Sorte gibt es viele in der heutigen Zeit. Das
sind die falschen Propheten, die so tun, wie wenn sie de-
mütig wären, mit Christus aber kein Mitleid haben und
daher auch die Knie nicht vor ihm beugen wollen.

Wer aber Christus liebt, bleibt in seiner Lehre und handelt
wie Maria Magdalena aus einem liebenden Herzen heraus,
schaut bzw. fühlt hinter den Schein der materiellen Dinge
(Gefäß des Nardenöls), gibt sich ganz dem Heiland hin
und gießt ihm das Öl der innigsten Herzensliebe demütig
vor die Füße. Das ist wie Balsam auf seine Leiden, die Er
dauernd wegen der Sünden der Menschen zu ertragen hat.

Hosanna dem Sohne Davids, und zwar dauerhaft !

Aktuelles Beispiel dafür, wie die angeblichen Armentheologen mit
einem ehrlichen Kardinal umgehen, der mit dem Mammon aufräumen
wollte: Our Blessed Lady: Cardinal George Pell is innocent !
Rita 3
so ist es, lieber gibt man sein Geld armen, ausgegrenzten Priestern! Ein Beispiel, Sr. Michaela Hutt, Weitnau, hilft armen Priestern in der Ukraine
www.heilig-blut.com/index.php
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