Sprache
Klicks
372
Eugenia-Sarto 2 10

Das Kreuzesopfer Christi ist unsere Rettung.

Lassen wir uns nicht verwirren von modernen Theologen, die den Sühnecharkter des Kreuzesopfers Christi leugnen.

Die Befreiung des Menschengeschlechtes durch die genugtuende Erlösungstat des leidenden Gottmenschen enthüllt die Weisheit Gottes.
Sie zeigt sich darin, dass gerade Diese Weise der Erlösung auf die Herzmitte der christlichen Existenz hinweist, auf die Liebe zu Gott. Durch den leidenden und erlösenden Gottmenschen werden dem Menschen die stärksten Motive zum sittlich-religiösen Streben gegeben. An Christus werden die Grundhaltungen des geschaffenen Geistes sichtbar: Beharrlichkeit, die Gerechtigkeit ,der Gehorsam, die Demut usw.
Augustinus sagt:" Zur Heilung unseres Elendes war kein Weg geeigneter" als das Leiden Christi.
Dass aber gerade das Leiden Christi den Menschen erlöst hat, hat ihm zu der Befreiung von der Sünde noch grossen Gewinn für sein Heil gebracht.
Erstens erkennt der Mensch daran, wie sehr Gott ihn liebt; und dadurch wird er angespornt, Ihn wiederzulieben, worin die Vollendung des menschlichen Heiles liegt. Deshalb sagt der Apostel Röm 5,8: Gott erweist uns dadurch Seine Liebe, dass Christus für uns starb, da wir noch Feinde waren."
Zweitens gab Er uns ein Beispiel des Gehorsams, der Demut und anderer Tugenden, die im Leiden Christi offenbar wurden. Sie sind notwendig zum menschlichen Heil.
Drittens hat Christus durch Sein Leiden den Menschen auch noch die Gnade der Rechtfertigung und die Herrlichkeit der seligen Anschauung verdient.
Viertens ist dem Menschen dadurch eine stärkere Notwendigkeit auferlegt, sich von Sünden freizuhalten. Daher heisst es 1 Kor. 6,20: " Um einen grossen Preis seid ihr erkauft. Verherrlicht und traget Gott in eurem Leibe!"
Fünftens verleiht es dem Menschen eine grössere Würde. Denn wie es ein Mensch war, der vom Teufel besiegt und überlistet wurde, so sollte es auch ein Mensch sein, der den Teufel besiegte, und wie ein Mensch den Tod verdiente, so sollte auch ein Mensch den Tod durch seinen Tod überwinden.
entnommen aus : Thomas von Aquin, Summa Theologica Band 28
Eugenia-Sarto
@8Raphael8 Sie scheinen vergessen zu haben, dass Jesus zu seinen Aposteln sagte: ..Dies ist mein Blut, das für Euch vergossen wird..."
Der Glaube der katholischen Kirche ist für einen Katholiken eine verbindliche Wahrheit. In Form der Dogmen ist dieser Glaube absolute Wahrheit. Diese stammt nicht von Heiligen, sondern von Konzilien und Päpsten.
Es zwingt sie ja niemand, daran zu glauben. Aber … Mehr
Hl Margareta
am Tag der Kreuzerhöhung im Stundengebet wird gebetet: „Im Kreuz ist uns Heil geworden und Auferstehung und Leben“. Wer den Opfertod unseres Herrn leugnet, der leugnet sein Heil