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Kardinal Cordes gegen die „frevelhafte” Idee von Kardinal Marx

Kardinal Paul Josef Cordes (83) bezeichnet den Münchner Kardinal Reinhard Marx als „beängstigend naiv“, weil er homosexuelle Konkubinate segnen will. Das würde die homosexuelle „Lebensweise“ anerkennen.

Cordes äußerte sich auf kath.net (2. Februar). Marx „missachtet die eindeutige Offenbarung Gottes“. Und: „Marx erwähnt nicht einmal, dass Homosexualität immer dem Willen Gottes widerspricht.“

Cordes bemerkt, dass Gottwidrigkeiten immer eine Sünde sind sind: „Oder etwa ‚in Einzelfällen‘: Mehr Ermutigung für die Aktivitäten der Mafiosi? Einverständliche Seelsorge für abtreibende Ärzte?“

Der kirchliche Segen als Bestätigung einer Gott-widrigen Paarbeziehung erscheint Cordes „frevelhaft“.

Bild: Paul Josef Cordes, © Karl-Michael Soemer, CC BY-SA, #newsVmilaguoro

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Regina-Maria
Gott kann keine Sünde segnen!
a.t.m gefällt das. 
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Josephus
Genau so ist es. Dem einzelnen Menschen treten wir mit Achtung entgegen, ohne uns moralisch irgendwie über ihn zu erheben. Doch das Segnen einer solchen Verbindung wirkt wie ein Absegnen irritierend und sollte unterbleiben.
JubilateDeo
@Elista Wer nicht zu sündigen wagt, begeht die größte Sünde. -Erasmus von Rotterdam. ;)
Elista
@JubilateDeo Liebe den Sünder aber hasse die Sünde!
Josephus gefällt das. 
JubilateDeo
Natürlich steht in der Bibel Homosexualität sei eine Sünde, aber dennoch müssen wir diesen Menschen mit Achtung entgegentreten.