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Franziskus versinkt im Zanchetta-Skandal

Die argentinische Tageszeitung ElTribuno.com (21. Februar) veröffentlichte fünf Seiten eines Berichts vom April 2016 über den früheren Bischof Gustavo Zanchetta von Orán in Argentinien.

Der Bericht ist von drei ehemaligen Generalvikaren und zwei Prälaten von Orán unterzeichnet.

Er bestätigt, dass Papst Franziskus seit 2015 über den Zanchetta-Skandal Bescheid wusste. Damit hat der Sprecher des vatikanischen Pressesaals, Alessandro Gisotti, in der Causa gelogen.

Der Bericht zeigt, dass Zanchettas Absturz im September 2015 begann. Damals bat er seinen Sekretär Luis Díaz, Bilder von seinem Handy herunterzuladen. Dabei stolperte Díaz über Nackt-Selfies von Zanchetta, der auf den Bildern masturbierte. Zanchetta hatte die Bilder mit Whatsapp weitergeschickt.

Kardinal Poli von Buenos Aires, Nuntius Emil Tscherrig und Papst Franziskus wurden informiert. Einen Monat später wurde Zanchetta zu Franziskus vorgeladen. Zanchetta soll ihm angeblich gesagt haben, dass die Bilder eine Fälschung seien, obwohl sie sein Schlafzimmer zeigten.

Ferner wirft der Bericht Zanchetta einen „seltsamen Umgang“ mit Seminaristen vor.

Zanchetta habe sie mitten in der Nacht oder früh am Morgen mit einer Taschenlampe in ihren Zimmern aufgesucht und gebeten, ihn zu massieren. Er habe sich auf ihre Betten gesetzt. Ferner habe er sie ermutigt, Alkohol zu trinken. Schließlich habe er die Hübscheren bevorzugt.

2017 folgte ein zweiter Bericht. Er enthielt Briefe von Seminaristen, die als Missbrauchsopfer gegen den Bischof aussagten. Sie zwangen Zanchetta zum Rücktritt. Wenig später gab ihm Franziskus einen Posten im Vatikan.

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Hl. Dorotheos von Gaza (um 500-?)
Mönch in Palästina
Geistliche Belehrungen IV,76 (trad. © Evangelizo)


„Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!"
Hätten wir die Liebe in uns, begleitet von Mitleid und Schmerz, so würden wir nicht auf die Fehler des Nächsten achten, gemäß diesem Wort: „die Liebe deckt viele Sünden zu" (1 Petr 4,8), und jenem: „Die Liebe trägt das Böse nicht nach, sie …More
Hl. Dorotheos von Gaza (um 500-?)
Mönch in Palästina
Geistliche Belehrungen IV,76 (trad. © Evangelizo)


„Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!"
Hätten wir die Liebe in uns, begleitet von Mitleid und Schmerz, so würden wir nicht auf die Fehler des Nächsten achten, gemäß diesem Wort: „die Liebe deckt viele Sünden zu" (1 Petr 4,8), und jenem: „Die Liebe trägt das Böse nicht nach, sie erträgt alles" (vgl. 1 Kor 13,5.7). Wenn wir also die Liebe hätten, dann würde die Liebe selbst alle Fehler bedecken und wir wären wie die Heiligen, wenn sie die Fehler der Menschen sehen. Sind die Heiligen etwa blind, so dass sie die Sünden nicht sehen? Aber wer hasst die Sünde so sehr wie die Heiligen? Und doch hassen sie den Sünder nicht, richten ihn nicht, fliehen ihn nicht. Ganz im Gegenteil: sie haben Mitleid, ermahnen ihn, trösten ihn, behandeln ihn wie ein krankes Glied des Körpers; sie tun alles, um ihn zu retten [...] Wenn eine Mutter ein behindertes Kind hat, dann wendet sie sich nicht mit Entsetzen von ihm ab, sondern freut sich daran, es gut zu kleiden und tut alles, um es schön zu machen. Genauso beschützen die Heiligen den Sünder immer und bemühen sich darum, ihn im günstigen Augenblick zurechtzuweisen, um zu verhindern, dass er einem anderen schadet, aber auch, um selber in der Liebe Christi voranzuschreiten [...]
Machen auch wir uns die Nächstenliebe zu eigen; machen wir uns die Barmherzigkeit gegenüber dem Nächsten zu eigen, damit wir uns vor der schrecklichen üblen Nachrede, dem Urteilen und Verachten bewahren können. Helfen wir uns gegenseitig, wie wir es bei unseren eigenen Körperteilen machen würden [...] Denn „als Einzelne sind wir Glieder, die zueinander gehören", sagt der Apostel Paulus (vgl. Röm 12,5); „wenn darum ein Glied leidet, leiden alle Glieder mit" (vgl. 1 Kor 12,26) [...] Mit einem Wort: sorgt dafür, dass ihr untereinander eins seid, ein jeder nach seiner Kraft. Denn je mehr man mit dem Nächsten verbunden ist, desto mehr ist man auch verbunden mit Gott.
GOKL015
Die "Reinigung" der Kirche ist in vollem Gange. Beten wir und lassen Gott walten.
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Lange dauert es ja nicht mehr. Sämtliche Zeichen sind ja bereits gegeben. Diese Generation (und ich meine damit die Alten, nicht die Jungen) wird es noch erleben!!
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Magee
Es wird einem direkt übel, wenn man mit ansehen muss, wie sich Zanchetta-Bergoglio und seine McCarrick-Clique in Rom vor den Bischöfen und den Medien als Missbrauchsaufklärer produzieren. In Wirklichkeit sind sie der Kopf der klerikalen Vertuscherbande. Was für eine Schmierenkomödie da aufgeführt wird, ekelhaft! Denen kann man kein Wort mehr glauben.
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Nicolaus
Ich möchte einmal wissen, was bloß im Kopf dieses Bischofs vorgegangen ist, also der hat doch definitiv nicht mehr alle Tassen im Schrank. Aber nachdem die Klerikal-Guilliotine nun wieder in Betrieb ist, werden nach süd- und nordamerikanischen Köpfen auch speziell argentinische nicht verschont werden.
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CollarUri
Bei der Handysache: kein christliches Vorgehen.
Zwingend für den Finder ist es, sofort und ernsthaft den Sünder zu ermahnen und zwar vor vier (englisch four, 4, quattro, quâtre, cuatro) Ohren, einschliesslich den eigenen.
Die Missbrauchssache ist erst 2 Jahre später. Verhalten der Vorgesetzten also für diesmal völlig richtig - die Sensationshyänen mögen sich bitte für heute wieder "abregen".
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Magee
Na hören Sie mal, @CollarUri. Wer bei einem solch gewissenlosen Scheusal wie Zanchetta die Matthäusregel anwenden will, der kann sich auch gleich erschießen. Glauben Sie allen Ernstes, dieses notorische Sexmonster hätte sich nach einer brüderlichen Zurechtweisung seines Untergebenen bekehrt!? Ein mysteriöser Autounfall oder eine nicht nachweisbare Spritze während des Breviergebets wäre die …More
Na hören Sie mal, @CollarUri. Wer bei einem solch gewissenlosen Scheusal wie Zanchetta die Matthäusregel anwenden will, der kann sich auch gleich erschießen. Glauben Sie allen Ernstes, dieses notorische Sexmonster hätte sich nach einer brüderlichen Zurechtweisung seines Untergebenen bekehrt!? Ein mysteriöser Autounfall oder eine nicht nachweisbare Spritze während des Breviergebets wäre die Antwort Zanchettas gewesen. Man staunt wirklich über die Naivität mancher Katholikenseelen, die den Glauben an das "Gute im Menschen" bei solchen Teufeln noch immer für bare Münze nehmen.
Es ist doch äußerst befremdlich, daß von all diesen Ungereimtheiten, von all diesen Verstrickungen, des Kirchenoberhauptes, nicht daß geringste, in deutschen Medien zu finden ist. Sonst stürzt sich doch die Pressemeute, auf alles, was als Skandal der kath. Kirche herhalten könnte.
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Magee
Daran sieht man, geschätzter @Ministrant1961, dass der ganze Missbrauchsskandal nur instrumentalisiert wird, um Lästiges loszuwerden:
1. Benedikt XVI. als Papst
2. Konservative Bischöfe und Kleriker mit viel Medien-Tamtam
3. Progressive Kardinäle, deren Dienste man nicht mehr bedarf
4. den Klerikerzölibat
5. die traditionelle Moral- und Glaubenslehre der Kirche insgesamt
6. das Vertrauen der …More
Daran sieht man, geschätzter @Ministrant1961, dass der ganze Missbrauchsskandal nur instrumentalisiert wird, um Lästiges loszuwerden:
1. Benedikt XVI. als Papst
2. Konservative Bischöfe und Kleriker mit viel Medien-Tamtam
3. Progressive Kardinäle, deren Dienste man nicht mehr bedarf
4. den Klerikerzölibat
5. die traditionelle Moral- und Glaubenslehre der Kirche insgesamt
6. das Vertrauen der Gläubigen in Kirche und ihre Kleriker/Ordenleute

So schießt man die Festung Katholische Kirche sturmreif, um auf ihren Trümmern die neue One-World-Wohlfühl-Laien-Kirche aufzubauen, die den Mächtigen als Spielball dient.
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