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Heilwasser
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Ein Volk ohne Beichte verroht zum "Hans Wurscht"

Ein Volk ohne Beichte verroht zum "Hans Wurscht"

Manchmal muss man sich wundern, wie verroht manche
durchs Leben gehen und dabei noch so tun, wie wenn
alles bestens wäre, denn es sei ja eh alles "wurscht", es
habe "eh alles keine Konsequenz" oder "ändert sich
doch eh nix", während andere meinen "wen interessiert
das schon?" oder "nach mir die Sintflut", kurz: die Leute
werden zunehmend zum "Hans Wurscht". Einerseits
kann man sie zwar verstehen, andererseits ist es doch
genau diese Einstellung, die uns garantiert nicht weiter-
bringt.

Daher möchte ich jedem "Hans Wurscht" heute mal die
Beichte ans Herz legen, und zwar aus folgendem Grund:

Ein Leben ohne Beichte kann man wie ein Glas Wasser
betrachten, in das im Laufe der Jahre immer mehr trübe
Farbtupfer hineintropfen, wodurch es immer trüber und
dunkler wird. Die Seele sieht immer weniger klar, sie
erkennt den Lebenssinn immer weniger, wodurch sich
immer mehr Nebelschleier bilden und sich ein zuneh-
mendes Wurschtigkeits- und Sinnlosigkeitsgefühl einstellt.

Aber ist denn alles egal ? Ist das ein motivierendes Lebens-
gefühl ?

Was kann da eine Beichte bringen ?

Nun, wenn man nicht dort war, kann man das schlecht
wissen. Also suche ich mir einen Beichtstuhl, in dem ein
guter Priester sitzt, dem ich mich anvertrauen kann. Ich
gehe hinein, halte mich an die kurze vorgeschriebene
Form und fange an, meine Sünden zu bekennen. Vor
allem erzähle ich, was mich besonders bedrückt und
was ich auf jeden Fall loswerden möchte, weil es mir
wie ein Klotz am Bein geworden ist, ja und natürlich
Jesus beleidigt hat. Ich lege die Karten, die Jesus schon
kennt, offen auf den Tisch. In Reue natürlich, weil ich
erkenne, was nicht gut war. MEIN JESUS BARMHERZIG-
KEIT! Nun gibt der Priester einen kurzen Zuspruch
mit Buße und dann die Absolution. GELOBT SEI JESUS
CHRISTUS, der Blut, Wasser, Geist über mich, Leib+Seele,
fließen lässt.

Ich verlasse den Beichtstuhl und bemerke sogleich ein
Gefühl riesiger Erleichterung, das sich in der Seele breit
macht. Ich fühle mich total frei, leicht wie eine Feder,
rein wie eine frische Wasserquelle ohne jegliche Bei-
mischungen, zudem fit wie ein Turnschuh, stark wie
ein Löwe, wendig wie ein Gazelle, arglos wie eine Taube,
jung wie ein Neugeborenes und erleuchtet wie die Sonne,
v.a. aber entleert von schwerem Ballast und angefüllt
mit Sinn.

Ich fühle mich reichlich beschenkt von Christus. Er hat
mich erlöst !

Wie kann das sein, ich hatte doch nur ein kurzes
Gespräch im Beichtstuhl ? War ich durch ein normales
Gespräch je so erleichtert ? Auch die Wurschtigkeit ist
gewichen, denn ich fühle mich wertvoll und beschenkt
mit Sinn und einer Lebensaufgabe, die ich nun weiter
ergründen möchte.

Wer den Beichtstuhl als Hans Wurscht betritt, kommt
als neues ICH (Identität Christi, die zum imago Christi
wird) durch den Sohn (engl. Per son) wieder heraus.

Das ist das Wunder der Beichte, das ein verrohtes Volk
von den Toten auferstehen lässt !!!

Rita 3
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