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Charismatische Erneuerung trauert um P. Rufus Pereira

Der gebürtige Inder war einer der hervorragenden Theologen der 1967 in den USA entstandenen kirchlichen Erneuerungsbewegung

London (kath.net/KAP) Einer der hervorragenden Theologen der Katholischen Charismatischen Erneuerungsbewegung, P. Rufus Pereira (Foto), ist bei einer Evangelisierungsreise im Alter von 78 Jahren in London verstorben. Wie englische Medien berichten, starb er bereits am 2. Mai. Pereira war auch des Öfteren Gast in Österreich - zuletzt hielt er im vergangenen Oktober in Wien-Hetzendorf mehrtägige Exerzitien ab.

Pereira war Herausgeber der Monatszeitschrift "Charisindia", Direktor des Nationalen Charismatischen Bibelkollegs in Indien und lehrte am Päpstlichen Theologischen Institut in Rom. Seit 1997 war er Mitglied des Internationalen Katholischen Charismatischen Rates. Dort war er zuständige für Seelsorge, Heilungs- und Befreiungsdienst. Außerdem war er mehrere Jahre als Vizepräsident der Internationalen Vereinigung der Exorzisten tätig.

Geboren am 5. Mai 1933 im indischen Bombay, studierte Pereira in Rom an der römischen Urbaniana-Universität, wo er in Biblischer Theologie promovierte. Anschließend wurde er in Rom zum Priester geweiht. 1976 wurde er vom Erzbischof von Bombay, Kardinal Oswald Gracias, für seine Tätigkeit für die Charismatische Erneuerung freigestellt. Sein Begräbnis findet laut Medienberichten in Indien statt.

Die Katholische Charismatische Erneuerung entstand 1967 in den USA. Bei den Mitglieder der Charismatischen Gebetsgruppen steht im Vordergrund, dass alle zuerst Geschwister im Glauben auf der Basis des Sakraments der Taufe sind. Erst an zweiter Stelle stehen die verschiedenen Dienste, zu denen die einzelnen berufen sind, darunter das Weihepriestertum.

kath.net/news/36436