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Eugenia-Sarto
189

Nicht junge Frau sondern Jungfrau und Unbefleckte Empfängnis muss geglaubt werden!!!

Maria, die Unbefleckte Jungfrau!

Der selige Papst Pius IX. findet grosse Worte über die Muttergottes!

".. Zweifellos hat ja Maria der Schlange das giftige Haupt zertreten.
Die heiligen Väter sagen, dass die allerseligste Jungfrau durch die Gnade von aller Sündenmakel rein bewahrt geblieben sei. sie ist frei von jeder Ansteckung des Leibes, der Seele und des Verstandes, immer mit Gott vereint.., niemals in der Finsternis, sondern immer im Lichte; .. so sei sie wirklich Gottes eigenstes und erstes Werk, das von den brennenden Pfeilen des Bösen nicht erreicht worden sei...

Ist doch diese Lehre( von der Unbefleckten Empfängnis) nach dem Urteil der Väter in den heiligen Schriften niedergelegt und in vielen Zeugnissen von diesen überliefert;...

Die Lehre, dass die allerseligste Jungfrau Maria im ersten Augenblick ihrer Empfängnis auf Grund einer besonderen Gnade und Auszeichnung von seiten des allmächtigen Gottes im Hinblick auf die Verdienste Jesu Christi, des Erlösers der ganzen Menschheit, von jeder Makel der Erbsünde bewahrt blieb, ist von Gott geoffenbart und muss deshalb von allen Gläubigen fest und unveränderlich geglaubt werden.

Wenn also jemand, was Gott verhüten wolle, anders, als von Uns entschieden ist, im Herzen zu denken wagt, der soll wissen und wohl bedenken, dass er sich selbst das Urteil gesprochen hat, dass er im Glauben Schiffbruch erlitten hat und von der Einheit der Kirche abgefallen ist.

Alle diese verfallen ausserdem durch ihre Tat schon den vom kirchlichen Rechte bestimmten Strafen, wenn sie das, was sie im Herzen sinnen, mündlich oder schriftlich oder auf was immer für eine Weise nach aussen hin zur Kenntnis zu geben wagen.


entnommen aus: Bulle "Ineffabilis Deus", Pius IX.
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Eugenia-Sarto
@CSc Danke! Hervorragend geschrieben. Dieser Ihr Beitrag ist ein theologisches Geschenk der Weihnachtszeit!
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CSc
@Ein einfacher Christ

Mit dem Tod des letzten Apostels war die Offenbarung abgeschlossen und das Glaubensgut somit vollständig erhalten. Von nun an ging es ausschließlich um ein besseres, klareres und tieferes Verständnis dieses geoffenbarten Glaubensgutes. Das ist es, was Christus meinte, als Er sagte: „Noch vieles habe ich euch zu sagen; aber ihr könnt es jetzt noch nicht tragen. Wenn jener …More
@Ein einfacher Christ

Mit dem Tod des letzten Apostels war die Offenbarung abgeschlossen und das Glaubensgut somit vollständig erhalten. Von nun an ging es ausschließlich um ein besseres, klareres und tieferes Verständnis dieses geoffenbarten Glaubensgutes. Das ist es, was Christus meinte, als Er sagte: „Noch vieles habe ich euch zu sagen; aber ihr könnt es jetzt noch nicht tragen. Wenn jener aber kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch zur vollen Wahrheit führen“ (Joh 16,12f.).

Der hl. Gregor von Nazianz verweist auf die göttliche Heilspädagogik, die aufgrund des begrenzten menschlichen Fassungsvermögens stufenweise zur Erkenntnis der vollen Wahrheit führt (or. 31,26) und unterscheidet zwischen dem, was explizit (ausdrücklich), und dem, was implizit (einschlussweise), geoffenbart wurde: „Falls ich in der Heiligen Schrift etwas entdeckte, was dort nicht oder nicht deutlich gesagt, aber gedanklich in ihr enthalten ist, so hätte ich keine Bedenken, es ausdrücklich zur Sprache zu bringen.“ (or. 31,24) Der hl. Vinzenz von Lérins fragt: „Wird es also in der Kirche keinen Fortschritt der Religion geben? Natürlich soll es einen geben, und zwar einen sehr großen“ (comm. 23,1). Er erklärt: „Durch dich [gemeint ist der Theologe] sollen die Nachkommen die glückliche Einsicht in das erhalten, was die alte Zeit vorher verehrte, ohne es zu verstehen.“ (comm. 22,6)

Nicht zuletzt die Verteidigung des alten Glaubens gegenüber häretischen Neuerungen, bewirkte einen Fortschritt im tieferen Erfassen des überlieferten Glaubens. Der hl. Augustinus legt dar: „Denn vieles, was zum katholischen Glauben gehört, wird, sobald es der hitzige und ruhelose Geist der Häretiker anficht, zwecks ihrer Abwehr sorgfältiger erwogen, klarer erkannt und nachdrücklicher verkündet, so dass das Aufwerfen einer Streitfrage seitens des Gegners Anlass zum Lernen gibt.“ (civ. 16,2) Er nennt konkrete Beispiele: „Vieles blieb zunächst in den Schriften dunkel; als dann Häretiker sich lostrennten, bedrängten sie die Kirche Gottes mit ihren Fragen; so wurde eröffnet, was verborgen war, und der Wille Gottes verstanden. [...] Oder hat man etwa in vollkommener Weise über die Trinität gehandelt, bevor die Arianer dagegen anrannten? Oder wurde in vollkommener Weise über die Buße gehandelt, bevor die Novatianer sich dagegen erhoben? So wurde auch nicht in vollkommener Weise über die Taufe gehandelt, bevor die aus der Kirche ausgeschiedenen Wiedertäufer widersprachen; und selbst die Erörterungen über die Einheit Christi gingen erst dann auf den Grund der Sache, als die Trennung die schwachen Brüder zu bedrängen begann.“ (en. Ps. 54,22)

Weder die Heilige Schrift noch die Heiligen Väter lehren die Unbefleckte Empfängnis Mariens ausdrücklich. Sowohl die Heilige Schrift als auch die Heiligen Väter lehren sie aber einschlussweise. Hier ein paar Beispiele: Gemäß Lk 1,41f. ist Maria gesegnet unter den Frauen und die Frucht ihres Leibes gesegnet. Die Verwendung desselben griechischen Begriffes für das Kind und seine Mutter bringen zum Ausdruck, dass die Mutter ebenso gesegnet ist wie der Sohn in seiner menschlichen Natur, d.h. dass sie wie ihr Kind von Anfang an frei von der Erbsünde war. Dies bestätigt der hl. Ephraim der Syrer: „Du [Christus] und deine Mutter, ihr seid die einzigen, die in jeder Hinsicht ganz schön sind; denn an Dir, o Herr, ist kein Flecken, und keine Makel an Deiner Mutter“ (Carm. Nisib. 27). Und: „Zwei Unschuldige, zwei Einfache, Maria und Eva, waren sich ganz gleich [d.h. auch, dass beide ohne Erbsünde waren]. Später jedoch wurde die eine Ursache unseres Todes, die andere Ursache unseres Lebens“ (Op. syr. II 327). Der hl. Augustinus erklärt, dass sich alle Menschen als Sünder bekennen müssen, „ausgenommen die heilige Jungfrau Maria, die ich um der Ehre des Herrn willen ganz aus dem Spiel lassen möchte, wenn von Sünde die Rede ist“ (De natura et gratia 36, 42). Zwar handelt der Kontext von der persönlichen (d.h. nicht von der ererbten!) Sünde, aber die Absolutheit der Formulierung verweist über die persönliche Sünde hinaus auf jede Art von Sünde, also auch auf die Erbsünde. Allein die Tatsache, dass Maria zur Gottesmutter ausgewählt wurde, verweist auf eine einzigartig vollendete Gnadenausstattung, zu der zweifelsohne auch das Freisein von der Erbsünde vom Augenblick der Empfängnis an, gehört.

Die Zitate habe ich entweder dem Dogmatikgrundriss von Ott oder der Kirchenvätertheologie von Fiedrowicz entnommen.
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Eugenia-Sarto
Jesus Christus hat seiner Kirche eine höchste Obrigkeit verliehen, der sich alle Christen im Gehorsam unterwerfen müssen.
Er hat ein lebendiges, beglaubigtes und ewig fortdauerndes Lehramt in der Kirche eingesetzt, das er... mit dem Geist der Wahrheit ausrüstete und durch Wunder bestätigte.
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Eugenia-Sarto
An einfacher Christ: Jedes Dogma, auch jedes neueste Dogma ist in der Offenbarung enthalten( Heilige Schrift, mündliche Ueberlieferung), wenn auch oft nur verborgen. Jedes Dogma ist göttliche Wahrheit und daher verpflichtend zu glauben.
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@Ein einfacher Christ Nein, wir müssen höchstens vor das Vatikanum II zurück! Unser Herr Jesus Christus hat SEINER Kirche, das ist die katholische Kirche Lehrautorität verliehen, dazu gehören auch die Konzilien, die ja auch Glaubenswahrheiten z.B. Dogmen definiert haben. Keiner der Päpste vor dem Vat.II hat gewagt, überlieferte Glaubenswahrheiten und Sakramente anzutasten. Pius XII hat ja …More
@Ein einfacher Christ Nein, wir müssen höchstens vor das Vatikanum II zurück! Unser Herr Jesus Christus hat SEINER Kirche, das ist die katholische Kirche Lehrautorität verliehen, dazu gehören auch die Konzilien, die ja auch Glaubenswahrheiten z.B. Dogmen definiert haben. Keiner der Päpste vor dem Vat.II hat gewagt, überlieferte Glaubenswahrheiten und Sakramente anzutasten. Pius XII hat ja sogar noch durch den Antimodernisten-Eid versucht die Glaubenslehre besonders zu schützen, als ob er geahnt hätte, was auf uns zukommt. Erst mit dem Vat II beginnt die Abbrucharbeit, Päpste bereiten den Boden durch häretisch durchsetzte Schreiben wie Nostra Aetate oder Lumen Gentium. Papst Benedikt XVI kam dann schon in eine häretisch durchsetzte Kirche und versuchte zu restaurieren, wo noch möglich. Ich halte daher eine milde Beurteilung seiner Person für angebracht, ich weiß noch, wie die ungehorsamen deutschen Bischöfe beim "pro multis" ihm passiven Widerstand entgegensetzten, was sich darin ausdrückte, dass beim Deutschland-Besuch ihm zahlreiche Bischöfe keine Hand gegeben haben !!! Dann schlug ihm harter Widerstand entgegen, weil er die Karfreitags-Fürbitte nicht abschaffen, sondern nur umformulieren wollte, obwohl die Juden wieder mal den 25. Brief in dieser Angelegenheit geschrieben hatten.
Er verteidigte auch die Glaubenslehre durch gute Bücher und Abhandlungen!
Was jetzt unter PF läuft, ist gezielte Abbrucharbeit, um eine NWO-taugliche Kirche zu schaffen. Die alten Prophezeiungen bewahrheiten sich. La Salette: Rom wird den Glauben verlieren und Sitz des Antichristen werden! Die Selige Anna Katharina Emmerick sahe eine neue dunkle Kirche heraufkommen, die sie als "Afterkirche" bezeichnet, deren Geheimnis es ist, kein Geheimnis zu haben.
Das dürfte sich auch rasch bewahrheiten, denn mit der Änderung der Sakramente, der Dogmen, der Bibel und der liturgischen Bücher und zentraler Gebete wie z.B. Glaubensbekenntnis und "Vaterunser" werden wir bald keine gültige hl.Messe mehr haben, denn es findet dann ja keine Wandlung mehr statt!
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@Theresia Katharina
Ein Dogma kann weder vom Papst noch von einer Synode geändert werden!
Stimmt ! Doch durch bewußte Umdeutung im Sprachgebrauch aushöhlen und dies passiert gerade , leider !
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@Eugenia-Sarto @CSc
Der Apostel Paulus sagte den Ältesten von Ephesus: wie ich nichts verschwiegen habe von dem, was heilsam ist. Ich habe es euch verkündigt und habe euch gelehrt, öffentlich und in den Häusern. (Apostelgeschichte 20,20) und: Denn ich habe mich der Pflicht nicht entzogen, euch den ganzen Willen Gottes zu verkünden. (Apostelgeschichte 20,27)
Ich gehe davon aus, dass die Lehre …More
@Eugenia-Sarto @CSc
Der Apostel Paulus sagte den Ältesten von Ephesus: wie ich nichts verschwiegen habe von dem, was heilsam ist. Ich habe es euch verkündigt und habe euch gelehrt, öffentlich und in den Häusern. (Apostelgeschichte 20,20) und: Denn ich habe mich der Pflicht nicht entzogen, euch den ganzen Willen Gottes zu verkünden. (Apostelgeschichte 20,27)
Ich gehe davon aus, dass die Lehre der Unbefleckten Empfängnis Mariae nicht Inhalt der Verkündigung von Paulus war, sonst hätte es nicht mehr als 1900 Jahre gedauert, bis das zum Dogma geworden ist.

In diesem Forum wird berechtigterweise gegen die Neuerungen des derzeitigen Papstes protestiert. Ich erlaube mir, dasselbe auch gegen die Neuerungen früherer Päpste zu tun.
Die Apostel waren diejenigen, die dem Herrn Jesus Christus am Nächsten standen. Sie hatten Jesu Worte gehört, haben ihn gesehen und erlebt. Sie haben seine Lehre unverfälscht weitergegeben.
Alles, was sich nicht aus einer unzweifelhaft auf die Apostel zurückführbare Tradition beruft, hat nicht keinen ausreichenden dogmatischen Grund, als heilsnotwendige Lehre geglaubt zu werden. Unzweifelhaft auf die Apostel zurückgeführt werden kann nur das, was in den Schriften des Neuen Testaments steht.
"Jeder, der darüber hinausgeht und nicht in der Lehre Christi bleibt, hat Gott nicht. Wer aber in der Lehre bleibt, hat den Vater und den Sohn." (2. Johannesbrief 9; In der Einheitsübersetzung noch mit einer in diesem Fall richtigen Fußnote erklärt: Über die Lehre Christi geht der hinaus, der die Grenzen der apostolischen Unterweisung überschreitet.)
Ich denke, damit ist alles gesagt.
Es ist zu kurz gedacht, wenn man nur hinter das 2. Vatikanum zurückwill. Wollen wir Jesus folgen, dann müssen wir zurück zu den Aposteln.
"Desgleichen ist in der katholischen Kirche selbst entschieden dafür Sorge zu tragen, dass wir das festhalten, was überall, was immer und was von allen geglaubt wurde; denn das ist im wahren und eigentlichen Sinne katholisch. (Vinzenz von Lérins, Commonitorium 2)"
Was erst Jahrhunderte später gelehrt wurde, wurde logischerweise nicht überall, nicht immer und nicht von allen geglaubt, ist also NICHT KATHOLISCH.
Ein Dogma kann weder vom Papst noch von einer Synode geändert werden!
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CSc
@Ein einfacher Christ

Die Verdunkelung der Gottheit Christi durch die Einheitsübersetzung ist nicht hinnehmbar. In der Tat ist das Dogma von der immerwährenden Jungfräulichkeit Mariens vom Dogma ihrer Unbefleckten Empfängnis zu unterscheiden, da es hier um zwei verschiedene Glaubensartikel geht. Der eine besagt, dass die Gottesmutter vor, in und nach der Geburt jungfräulich war, der andere, …More
@Ein einfacher Christ

Die Verdunkelung der Gottheit Christi durch die Einheitsübersetzung ist nicht hinnehmbar. In der Tat ist das Dogma von der immerwährenden Jungfräulichkeit Mariens vom Dogma ihrer Unbefleckten Empfängnis zu unterscheiden, da es hier um zwei verschiedene Glaubensartikel geht. Der eine besagt, dass die Gottesmutter vor, in und nach der Geburt jungfräulich war, der andere, dass die Gottesmutter vom Augenblick ihrer Empfängnis durch die hl. Mutter Anna von aller Erbschuld bewahrt blieb. Aber in beiden Fällen handelt es sich gleichermaßen um göttliche Dogmen, d.h. um jenen heilsnotwendigen Glauben, der ein für alle Mal den Heiligen überliefert wurde und der überall, immer und von allen, wenigstens implizit geglaubt wurde, auch von denen die (wie der hl. Thomas von Aquin im Fall der Unbefleckten Empfängnis) explizit das Gegenteil lehrten, sofern sie dabei nur der Kirche nicht widersprechen wollten und daher ihre Lehre dem Urteil der Kirche unterstellten (wie es der hl. Thomas tat).

Papst Pius XI. erläutert in seiner Enzyklika Mortalium animos vom 6. Januar 1928, dass "alle wahren Anhänger Christi beispielsweise dem Dogma von der Unbefleckten Empfängnis der Gottesmutter Maria genau denselben Glauben schenken wie dem Geheimnis der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, und sie dürfen die Menschwerdung unseres Herrn nicht anders glauben als das unfehlbare Lehramt des Papstes, und zwar in dem Sinne, wie es auf dem ökumenischen Vatikanischen Konzil festgelegt worden ist. Diese Wahrheiten sind deswegen nicht weniger sicher und nicht weniger zu glauben, weil sie zu verschiedenen Zeiten oder auch erst in neuester Zeit von der Kirche feierlich erklärt und verkündet worden sind; denn sie alle sind von Gott geoffenbart worden. Das Lehramt der Kirche ist ja nach Gottes Ratschluss auf Erden begründet worden, damit die geoffenbarten Lehren für alle Zeiten unversehrt bewahrt würden und damit sie leicht und sicher zur Kenntnis der Menschen kämen. Wenn dieses Lehramt auch durch den Papst und die mit ihm in Gemeinschaft stehenden Bischöfe durch die tägliche Lehrverkündigung ausgeübt wird, so hat es doch auch die Aufgabe, unter gewissen Feierlichkeiten und mit klaren Lehrformeln eine Glaubensentscheidung vorzunehmen, sooft sich die Notwendigkeit ergibt, den Irrtümern und Angriffen der Irrlehrer wirksam entgegenzutreten oder den Gläubigen einzelne Wahrheiten der heiligen Lehre klarer und eingehender erklärt vorzulegen. Durch die Ausübung dieses außerordentlichen Lehramtes werden keine neu erfundenen Lehren eingeführt, es wird auch nicht dem von Gott der Kirche anvertrauten Glaubensschatze etwas Neues hinzugefügt, was nicht wenigstens einschlußweise immer darin enthalten war, sondern es wird nur eine Wahrheit, die bisher noch einigen dunkel erscheinen konnte, eingehender erklärt, oder es wird eine Wahrheit als Glaubenssatz festgelegt, über die bisher noch bei einigen Meinungsverschiedenheiten bestanden." (www.kathpedia.com/index.php)
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Sowohl (r)alma (korrekt in etwa mit dem norddeutschen Zäpfchen-r beginnend) als auch batul heißt Jungfrau, wobei bei batul wohl das Abgesondertsein vom Mann im Vordergrund steht, bei (r)alma dagegen das Alter (zwischen Gschlechtsreife und erstem Kind, wo die Frau halt eine begehrenswerte Jungfrau ist, auch als Sklavin (Magd) begehrt . "Junge Frau" dagegen ist ein dehnbarer und damit falscher …More
Sowohl (r)alma (korrekt in etwa mit dem norddeutschen Zäpfchen-r beginnend) als auch batul heißt Jungfrau, wobei bei batul wohl das Abgesondertsein vom Mann im Vordergrund steht, bei (r)alma dagegen das Alter (zwischen Gschlechtsreife und erstem Kind, wo die Frau halt eine begehrenswerte Jungfrau ist, auch als Sklavin (Magd) begehrt . "Junge Frau" dagegen ist ein dehnbarer und damit falscher Begriff.
Wenn auch (r)alma im Gesenius sehr ausführlich erklärt ist, so erhalten wir bei Kurzerklärungen, etwa auf einer Königsstehle, doch wieder nur die Bedeutung "Jungfrau", im Lexikon-Teil der älteren (älter als Gesenius) und historischen Hebräisch-Grammatik von Strack die Bedeutung "Jungfrau", und im Neuhebräisch Lexikon steht die Bedeutung "Fräulein". Das war früher bei uns die Anrede für eine unverheiratete Frau, also eine Jungfrau. Man geht ja gerade in sakralen Schriften nicht vom vorehelichen Geschlechtsverkehr aus; eine solche Frau hieße da unverblümt "Hure".
Eugenia-Sarto
An einfacher Christ: Nehmen Sie zur Kenntnis, was der Papst schreibt. Das ist zu glauben und nichts anderes dem Entgegenstehendes! Ob Thomas das geglaubt oder nicht geglaubt hat, hat nichts zu bedeuten. Einzig die dogmatische Entscheidung verpflichtet den Katholiken.
" Die Lehre, dass die allerseligste Jungfrau Maria im ersten Augenblick ihrer Empfängnis auf Grund einer besonderen Gnade und …More
An einfacher Christ: Nehmen Sie zur Kenntnis, was der Papst schreibt. Das ist zu glauben und nichts anderes dem Entgegenstehendes! Ob Thomas das geglaubt oder nicht geglaubt hat, hat nichts zu bedeuten. Einzig die dogmatische Entscheidung verpflichtet den Katholiken.
" Die Lehre, dass die allerseligste Jungfrau Maria im ersten Augenblick ihrer Empfängnis auf Grund einer besonderen Gnade und Auszeichnung von seiten des allmächtigen Gottes im Hinblick auf die Verdienste Jesu Christi, des Erlösers der ganzen Menschheit, von jeder Makel der Erbsünde bewahrt blieb, ist von Gott geoffenbart und muss deshalb von allen Gläubigen fest und unveränderlich geglaubt werden.

Wenn also jemand, was Gott verhüten wolle, anders, als von Uns entschieden ist, im Herzen zu denken wagt, der soll wissen und wohl bedenken, dass er sich selbst das Urteil gesprochen hat, dass er im Glauben Schiffbruch erlitten hat und von der Einheit der Kirche abgefallen ist.

Alle diese verfallen ausserdem durch ihre Tat schon den vom kirchlichen Rechte bestimmten Strafen, wenn sie das, was sie im Herzen sinnen, mündlich oder schriftlich oder auf was immer für eine Weise nach aussen hin zur Kenntnis zu geben wagen."
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eine Einheiz-Übersetzung
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In meiner neuen Einheitsübersetzung (vor wenigen Wochen gekauft) steht sowohl in Jesaja 7,14 als auch in Matthäus 1,23 "Jungfrau". Bei Jesaja 7,14 kommt die "junge Frau" in der Fußnote vor.
Da gäbe es einige andere Punkte in der Einheitsübersetzung zu kritisieren, die dringlicher sind, wie etwa Römer 9,5.
Alte Einheitsübersetzung: sie haben die Väter und dem Fleisch nach entstammt ihnen der Chri…More
In meiner neuen Einheitsübersetzung (vor wenigen Wochen gekauft) steht sowohl in Jesaja 7,14 als auch in Matthäus 1,23 "Jungfrau". Bei Jesaja 7,14 kommt die "junge Frau" in der Fußnote vor.
Da gäbe es einige andere Punkte in der Einheitsübersetzung zu kritisieren, die dringlicher sind, wie etwa Römer 9,5.
Alte Einheitsübersetzung: sie haben die Väter und dem Fleisch nach entstammt ihnen der Christus, der über allem als Gott steht, er ist gepriesen in Ewigkeit. Amen.
Neue Einheitsübersetzung: ihnen gehören die Väter und ihnen entstammt der Christus dem Fleische nach. Gott, der über allem ist, er sei gepriesen in Ewigkeit. Amen.
Hier wird also die Bezeichnung Christi als Gott gestrichen. Der griechische Text ist hier zwar nicht ganz eindeutig. Aber die Kirchenväter haben diesen Vers so verstanden, dass hier über die göttliche Natur Christi gesprochen wird. Auch vom Griechischen, so weit ich es mit meinen bescheidenen Kenntnissen verstehe, legt sich nahe, dass hier mit "Gott" Jesus gemeint ist.
Übrigens ist der Glaube an die Geburt Jesu aus der Jungfrau Maria, der zum Grundbestand des christlichen Glaubens gehört, vom Glauben an die unbefleckte Empfängnis Marias zu trennen, der eine Neuerung ist, die nicht einmal Thomas von Aquin geglaubt hat.
Heilsnotwendig ist der Glaube, der ein für allemal den Heiligen überliefert wurde (Judasbrief 3), nicht das, was Jahrhunderte später festgelegt wurde.
Der_Römer
Das kann man so alles nicht stehen lassen. Der Text von Jes 7, 14 wurde in der neuen Übersetzung nicht verändert, dort steht: "Siehe, die Jungfrau hat empfangen, sie gebiert einen Sohn und wird ihm den Namen Immanuel geben". Die Anmerkung am Ende der Seite gibt dazu an: "Das hebräische Wort alma bedeutet eigentlich junge Frau".
Philologisch und auch theologisch ist das alles völlig korrekt.
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Elisabetta
Eigentlich müsste die neue deutsche Einheitsübersetzung wegen der darin vorkommenden Irrtümer eingestampft werden. Welche Bischofskonferenz in D,A,CH gibt dazu den Auftrag? Vermutlich keine!
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Eugenia-Sarto
Ja, werter Stefan. Das war der Grund, weswegen ich die erhabenen Worte des seligen Papstes niedergeschrieben habe, um schon mal vorzubeugen, da man erwarten muss, dass die Ehre der Unbefleckten Empfängnis weiter angetastet wird.
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Eugenia-Sarto
Der Text des grossen Papstes soll aus sich heraus wirken. Verstehen Sie das ?
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Eugenia-Sarto
Es geht um das Dogma!
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