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Tina 13
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Denn eines Schattens Vorbeigang ist unser Leben. Unser Ende wiederholt sich nicht, weil es besiegelt ist und niemand mehr wiederkehrt.

Denn eines Schattens Vorbeigang ist unser Leben. Unser Ende wiederholt sich nicht, weil es besiegelt ist und niemand mehr wiederkehrt.

So denken sie, aber sie täuschen sich; denn ihre Bosheit hat sie verblendet. Gottes Geheimnisse erkennen sie nicht, noch dürfen sie auf den Lohn der Gerechtigkeit hoffen, noch schätzen sie den Ehrenpreis lauterer Seelen. Denn Gott schuf den Menschen zu unvergänglichem Sein und machte ihn zum Abbild des eigenen Wesens. Doch durch des Teufels Neid kam der Tod in die Welt; ihn erleiden, die jenem gehören.

Die Seelen der Gerechten aber ruhen in Gottes Hand; keine Qual kann sie berühren. In den Augen der Toren scheinen sie tot zu sein, für ein Unglück gilt ihr Hingang und ihre Trennung von uns als Vernichtung: Sie aber sind im Frieden. Denn hat man sie auch nach Ansicht der Menschen gezüchtigt, so war doch ihre Hoffnung voll von Unsterblichkeit. Nach kurzer Leidenszeit empfangen sie großes Glück; denn Gott prüfte sie nur und fand sie seiner schon würdig. Wie Gold im Ofen erprobte er sie, und nahm sie an wie ein Brandopfer.

Wenn der Gerechte auch vorzeitig stirbt, wird er doch in der Ruhe weilen. Denn nicht durch die Dauer der Jahre wird das Alter der Ehre wert, und nicht nach der Zahl der Jahre wird es bemessen. Einsicht gilt für den Menschen als graues Haar, ein fleckenloses Leben als Greisenalter. Weil er Gott gefiel, ward er von ihm geliebt; weil er unter Sündern lebte, ward er entrückt. Er wurde hinweggenommen, damit ihm die Bosheit den Sinn nicht verkehre, noch Arglist seine Seele verführe. Denn das Blendwerk des Lasters stellt das Gute in den Schatten; der Taumel der Lust verwandelt ein schuldloses Herz. Früh vollendet, hat er doch viele Jahre gelebt. Denn wohlgefällig war seine Seele dem Herrn. Darum eilte sie weg aus der Mitte der Bosheit. – Die Leute sahen es, doch verstanden sie es nicht und nahmen es sich nicht zu Herzen, daß er Huld und Erbarmen seinen Erwählten schenkt und Hilfe seinen Frommen. Aber das Urteil spricht, wenn er gestorben, der Gerechte den noch lebenden Frevlern, und die früh vollendete Jugend dem an Jahren reichen Greisenalter des Sünders. Das Ende des Weisen sehen sie zwar, doch erkennen sie nicht, was der Herr über ihn beschlossen und warum er ihn in Sicherheit gebracht. Sie sehen es und urteilen verächtlich. Doch ihrer wird spotten der Herr. Sie werden hernach zu einem ehrlosen Leichnam, zum Gespött bei den Toten auf ewig. Lautlos streckt er sie kopfüber hin, hebt sie aus ihrem festen Grund heraus und richtet sie bis zum letzten übel zu. – Qualen werden sie leiden, und ihr Andenken wird erlöschen!

Weisheit (Album)
Rita 3
die Seelen der Gerechten ruhen in Gottes Hand
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Tina 13
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Magee
Liebe Tina, bitte, können Sie die Quelle Ihres Fotos nennen?
Doch ihrer wird spotten der Herr. Sie werden hernach zu einem ehrlosen Leichnam, zum Gespött bei den Toten auf ewig. Lautlos streckt er sie kopfüber hin, hebt sie aus ihrem festen Grund heraus und richtet sie bis zum letzten übel zu. – Qualen werden sie leiden, und ihr Andenken wird erlöschen!
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Tina 13
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Tina 13
Die Seelen der Gerechten aber ruhen in Gottes Hand; keine Qual kann sie berühren. In den Augen der Toren scheinen sie tot zu sein, für ein Unglück gilt ihr Hingang und ihre Trennung von uns als Vernichtung: Sie aber sind im Frieden. Denn hat man sie auch nach Ansicht der Menschen gezüchtigt, so war doch ihre Hoffnung voll von Unsterblichkeit. Nach kurzer Leidenszeit empfangen sie großes Glück; …Mehr
Die Seelen der Gerechten aber ruhen in Gottes Hand; keine Qual kann sie berühren. In den Augen der Toren scheinen sie tot zu sein, für ein Unglück gilt ihr Hingang und ihre Trennung von uns als Vernichtung: Sie aber sind im Frieden. Denn hat man sie auch nach Ansicht der Menschen gezüchtigt, so war doch ihre Hoffnung voll von Unsterblichkeit. Nach kurzer Leidenszeit empfangen sie großes Glück; denn Gott prüfte sie nur und fand sie seiner schon würdig. Wie Gold im Ofen erprobte er sie, und nahm sie an wie ein Brandopfer.
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Tina 13
Denn Gott schuf den Menschen zu unvergänglichem Sein und machte ihn zum Abbild des eigenen Wesens. Doch durch des Teufels Neid kam der Tod in die Welt; ihn erleiden, die jenem gehören.
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