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Deutsche Delegation: Synode soll homosexuelle Akte und Frauenordination akzeptieren

Die Kirche sollte "gleichgeschlechtliche Partnerschaften und vorehelichen Geschlechtsverkehr" sowie die "Weihe" von Frauen akzeptieren. Das forderte Thomas Andonie, ein deutscher Auditor bei der Bischofssynode über die Jugend (5. Oktober).

Andonie ist der Vorsitzende des "Bunds der Deutschen Katholischen Jugend BDKJ", der offiziellen Jugendorganisation der deutschen Bischöfe. Sie repräsentiert angeblich 660.000 junge "Katholiken" - von denen kaum einer den Glauben praktiziert.

Der deutsche Jugendbischof Stefan Oster attestierte dem BDKJ, sich auf eine "Lightversion des Evangeliums" zu beschränken. Nur wenige Mitglieder hätten eine existentielle Beziehung zur Religion.

Bild: Thomas Andonie, Reinhard Marx, © Mazur/catholicnews.org.uk, CC BY-NC-SA, #newsBwwhyecqng
Lisi Sterndorfer
Kirchenzeitung des Bistums Aachen
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Maria Katharina
Meine Meinung zu Benedikt und Johannes Paul II.:
Beide waren/sind wunderbare Päpste. Sicher: Die Koran-Sache war nicht okay. Aber evtl. von Joh. Paul ganz anders (wenn auch falsch) gewollt.
Dafür ist er schon gerichtet worden und evtl. hat er auch deswegen so gelitten. Wer weiß?? Auch Päpste sind Menschen und fehlerhaft. Auch die Heiligen haben gefehlt. Wie war das doch gleich mit Petrus (3x den …More
Meine Meinung zu Benedikt und Johannes Paul II.:
Beide waren/sind wunderbare Päpste. Sicher: Die Koran-Sache war nicht okay. Aber evtl. von Joh. Paul ganz anders (wenn auch falsch) gewollt.
Dafür ist er schon gerichtet worden und evtl. hat er auch deswegen so gelitten. Wer weiß?? Auch Päpste sind Menschen und fehlerhaft. Auch die Heiligen haben gefehlt. Wie war das doch gleich mit Petrus (3x den HERRN verleugnet)...
Aber unter dem Strich sind beide gute Päpste. Ich liebe sie beide!!
Man muss immer in das Herz sehen. Und das kann nur Gott...
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Maria Katharina
@Ginsterbusch
Evtl. weil dem so ist??!!
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@Isidoro Matamoros JPII hat sehr gefehlt, weil er den Koran geküsst hat, das war ein Sakrileg, trotzdem war er gültig gewählter Papst, genauso wie P.Benedikt XVI. Nur PF ist ungültig gewählter Papst!
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Aquila
@ Isidoro Matamoros Es ist höchst lieblos und widerspricht jeder Würde, den hl. Johannes Paul II. und Papst Benedikt XVI. respektlos als „Kreaturen” zu bezeichnen!
Sicher, Kreaturen sind Geschöpfe, und die beiden sind Geschöpfe GOTTES, aber zumindest im Deutschen wird das Wort oft - wie hier - abwertend verwendet.
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Aquila
Wenn das so stimmt, wie es hier berichtet wird, müsste Herr Andonie sofort sein Amt verlieren!
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@Theresia Katharina : Gültig gewählt? Von wem? Von den Kreaturen Johannes Pauls II und von Benedikt XVI. Eine Nichtkirche kann nur einen Nichtpapst wählen. Johannes Paul II. hat ungeniert den Koran geküßt und sich von einer Hindu-Priesterin ein Kastenzeichen aufmalen lassen. Wo ist Bergoglio denn schlimmer?
@Isidoro Matamoros In gewisser Weise haben Sie recht, aber schütten Sie das Kind nicht mit dem Bade aus: Papst Benedikt ist gültig gewählter Papst!
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@Bärin: Das ist nicht die Kirche! Das sind Hausbesetzer und man muss mit denen verfahren, wie mit Hausbesetzern. Und gültig geweiht ist von denen keiner mehr. Johannes Paul II. war wenigstens noch Bischof, wenn auch nicht Papst. Benedikt XVI. war noch Priester, aber schon kein Bischof mehr. Dieser Bergoglio ist weder Diakon, noch Priester noch Bischof. Der ist nicht mehr als jeder Laie. Carlus …More
@Bärin: Das ist nicht die Kirche! Das sind Hausbesetzer und man muss mit denen verfahren, wie mit Hausbesetzern. Und gültig geweiht ist von denen keiner mehr. Johannes Paul II. war wenigstens noch Bischof, wenn auch nicht Papst. Benedikt XVI. war noch Priester, aber schon kein Bischof mehr. Dieser Bergoglio ist weder Diakon, noch Priester noch Bischof. Der ist nicht mehr als jeder Laie. Carlus sagt das einzig richtige über Marx, diesen faden Lappen.
Carlus
Marx hat ein so richtiges Freibiergesicht, wenn die Bauarbeiter am Feierabend noch etwas trinken wollen, dann ist immer ein solches Gesicht dabei. Dieses trägt wegen seinem blödsinnigen Gerede dazu bei, um die Runde sehr schnell aufzulösen.
Mit solchen Typen kann sich kein Stammtisch bilden, bereits eine Person von diesem Mainstream birgt in sich großen Schaden.
Was aber in der Kneippe schon scha…More
Marx hat ein so richtiges Freibiergesicht, wenn die Bauarbeiter am Feierabend noch etwas trinken wollen, dann ist immer ein solches Gesicht dabei. Dieses trägt wegen seinem blödsinnigen Gerede dazu bei, um die Runde sehr schnell aufzulösen.
Mit solchen Typen kann sich kein Stammtisch bilden, bereits eine Person von diesem Mainstream birgt in sich großen Schaden.
Was aber in der Kneippe schon schadet, das schadet in der Kirche umso mehr . Welcher Stammtischbruder bringt diesen Typen immer wieder an die Theke?
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maxi57
selbst nur unter Druck, daß ihre von der Kirchensteuer finanzierten Gehälter offengelegt werden, würden die Funktonäre von BDKJ höchstwahrscheinlich vieleicht doch ihre Meinung dem Katechismus anpassen
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Usambara
@Hildegard51 ".... „CDU rüttelt am Zölibat“: ..." -->>> na da werden wir ja in Zukunft lauter christlich-politische Fraktionsmitglieder als treue Kirchenhirten und Volkshüter begrüßen dürfen und natürlich mit jeder anderen Religionsgemeinschaft ordentlich verbandelt, damit man nur ja nirgendwo aneckt und jedem der vielen Götter sein Gemeinwohl mitteilt! - Es lebe der Untergang!
Bei dieser Gelege…More
@Hildegard51 ".... „CDU rüttelt am Zölibat“: ..." -->>> na da werden wir ja in Zukunft lauter christlich-politische Fraktionsmitglieder als treue Kirchenhirten und Volkshüter begrüßen dürfen und natürlich mit jeder anderen Religionsgemeinschaft ordentlich verbandelt, damit man nur ja nirgendwo aneckt und jedem der vielen Götter sein Gemeinwohl mitteilt! - Es lebe der Untergang!
Bei dieser Gelegenheit könnte ich doch auch mal ins Ministerium gehen und denen sagen, was ich von ihnen halte, kann ja offensichtlich jeder machen was er glaubt.
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Die Bärin
@Magee Bei den zwölf Aposteln war auch Judas. Keiner der elf übrigen Apostel hat Christus wegen des Verräters verlassen. Deshalb halte ich einen Austritt aus der Kirche, die Christus gegründet hat, nicht für den richtigen Weg.
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Usambara
@Sieglinde "Anscheinend will von diesen Herren keiner in den Himmel kommen. --->> Hat nicht einer unserer Herren angekündigt, daß es eine große Überraschung geben wird?? Vielleicht schafft FP nachdem er die Hölle abgeschafft hat auch den Himmel ab!!?!?? Und diese beiden Schönborn und Marx sitzen doch quasi an der Quelle und müssen es ja wissen.
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An @Magee: Ein Austritt aus der Kirche Gottes, die als Institution und nicht bloß spirituell gegründet wurde, gefährdet das ewige Heil, befürchte ich. Mit Kirchensteuer wird nicht abgetrieben, wohl aber mit unserer staatlichen Steuer und unseren Krankenkassenbeiträgen.
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maxi57
traurig, traurig, traurig, dass die deutsche Delegation so wenig zu sagen hat- die Glaubwürdigkeit sowohl der deutschen Delegation als auch von Synode insgesamt ist anzuzweifeln- die Vertreter der im alten Ritus beheimateten Katholiken bzw. Jugendlichen, selbst wenn sie eine liturgische Minderheit bilden wurden überhaupt nicht eingeladen (man hat bewußt auf ihre Stimme und Kenntnis der Meinung …More
traurig, traurig, traurig, dass die deutsche Delegation so wenig zu sagen hat- die Glaubwürdigkeit sowohl der deutschen Delegation als auch von Synode insgesamt ist anzuzweifeln- die Vertreter der im alten Ritus beheimateten Katholiken bzw. Jugendlichen, selbst wenn sie eine liturgische Minderheit bilden wurden überhaupt nicht eingeladen (man hat bewußt auf ihre Stimme und Kenntnis der Meinung verzichtet. Als Kirchensteuerzahler erwarte ich auf jeden Fall eine volle Offenlegung der Gehälter der BDKJ Funktionäre
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Eine Filmaufnahme vom Konzil zeigt ein verhuschtes Duo Lehmann-Ratzinger, als planten sie geheim einen dunklen Streich; das Duo Marx-Adonie lacht spitzbübisch und schon triumphierend zur Synode. Offenbar ist das Duo "Max und Moritz" ein sehr deutsches Vorbild. ("Aber wehe, wehe, wehe / Wenn ich auf das Ende sehe ...")
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Magee
@Lichtlein. Natürlich, aber das kann man m.E. nicht mehr als zahlendes Mitglied der falschen modernistischen Kirche. Wenn der Zölibat fällt, ist der Rubikon überschritten!
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Lichtlein
Einfach der wahren Kirche treu bleiben und nicht der falschen modernistischen Kirche nach laufen. Wenn möglichst seine Nächsten darauf hinweisen.
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CollarUri
@Hildegard51 "Ihnen wird vergeben nie." Beten wir für ihre Bekehrung.
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Wir müssen Herrn Andonie sehr dankbar sein. Er ist das Sprachrohr einer Sekte, die nicht die Kirche Christi ist. Was will man den mehr, als die Sichtbarkeit des Unterschiedes?
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Tja. da haben wir doch schon die böse Überraschung, die von den Kardinälen angekündigt wurde! @Magee @Tina 13
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Magee
Ich glaube, es wird langsam Zeit, aus dieser Perversion von Kirche auszutreten! Andernfalls macht man sich ja mittels Kirchensteuer mitschuldig an diesem ecclesialen Judasverrat der päpstlichen und bischöflichen Missbrauchsvertuscher.
Tina 13
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Die Bärin
Katholisch ist von den beiden Herren auf obigem Foto sicher keiner!
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Hildegard51
Die historisch aufflammende Phantasie der deutsch-katholischen Kirche ist nichts Neues.
Von Armin Schwibach

Rom (kath.net/as) „CDU rüttelt am Zölibat“: Acht prominente katholische CDU-Politiker hatten sich vergangene Woche zu Wort gemeldet, um sich für Änderungen an der Zölibatspraxis auszusprechen. Kath.net hatte berichtet. Sie haben damit ein Uraltthema aus der hintersten Ecke eines …More
Die historisch aufflammende Phantasie der deutsch-katholischen Kirche ist nichts Neues.
Von Armin Schwibach

Rom (kath.net/as) „CDU rüttelt am Zölibat“: Acht prominente katholische CDU-Politiker hatten sich vergangene Woche zu Wort gemeldet, um sich für Änderungen an der Zölibatspraxis auszusprechen. Kath.net hatte berichtet. Sie haben damit ein Uraltthema aus der hintersten Ecke eines Schubladens geholt, in dem es seit dem 19. Jahrhundert liegt und der in mehr oder minder regelmäßigen Abständen aufgezogen wird.

Unter der inhaltlich falschen und allein auf oberflächlichen Effekt ausgehenden Fragestellung, „wie dem zunehmenden Priestermangel begegnet werden kann“, meinen die Unterzeichner des als Bitte an die deutschen Bischöfe formulierten Appells, den Weg einer „Sonderlösung“ für Deutschland anzeigen zu müssen, um einer angeblichen Misere des Priestermangels ein Ende zu setzen. Der Zölibat wird dabei natürlich als Hauptursache dafür erkannt, dass sich weniger Männer ganz in den Dienst Gottes und der Kirche stellen. Ohne auf das zahlenmäßige Verhältnis zwischen Priestern und praktizierenden Gläubigen zu achten, die ein Leben aus den Sakramenten führen wollen, soll anscheinend (wieder) ein deutschnationaler Alternativweg gesucht werden, dessen letzter Ankunftspunkt unschwer in der Form einer schismatisch orientieren deutschnational-katholischen Abgrenzung von Rom erkannt werden kann.

Wie alt und abgekaut sind diese Thesen und Themen doch! Und wie eng ist eine Zölibatsdebatte an eine angeblich aufgeklärte Mentalität gebunden, der seit mehr als 200 Jahren der Zölibat des katholischen Priesters ein Dorn im Auge ist. Man kann nicht umhin, aufgrund des „bittenden Appells“ der heutigen, einer gewissen Generation zugehörigen christdemokratischen Politiker an eine der späten Auswirkungen der Aufklärung zu denken, die gleichzeitig zum Vorläufer revolutionärer Wirren wurde.

Wir schreiben das Jahr 1828: In Baden und Württemberg wird mit der Gründung der Antizölibatsvereine zum Sturm gegen diese verhasste Einrichtung geblasen. 23 „freisinnige“ Laien aus Freiburg richten unter der Federführung des Geheimen Rates Johann Georg Duttlinger eine Petition an die Badische Ständekammer: sie solle die Regierung zum Einsatz für die Abschaffung des Zölibats auffordern.

Der Protest regte sich sodann in Mainz, wie der Kirchenhistoriker und heutige Kardinal Walter Brandmüller in seinem Buch „Licht und Schatten. Kirchengeschichte zwischen Glaube, Fakten und Legenden“ schreibt (St. Ulrich Verlag, Augsburg 2007): „Hauptagitator gegen den Zölibat war der protestantische Professor Wilhelm Hoffmann, der nun die für Staat und Gesellschaft angeblich offenkundige Schädlichkeit des Zölibats bewiesen haben wollte. Sein Misserfolg hinderte ihn nicht, 1832/33 seinen Antrag zu wiederholen. Nun schlossen sich in der Tat 156 Freiburger Priester und 50 Priesteramtskandidaten diesen Forderungen an, und auch im Bistum Rottenburg gingen die Wogen hoch. Ein bald gegründeter Antizölibatsverein zählte binnen kurzem an die zweihundert geistliche Mitglieder“ (S. 160)

Zu jener Zeit jedoch war die Reaktion des katholischen Volkes hart: „Man boykottierte die Antizölibatären, die sich bald in ihren Kirchen alleine fanden. Mehr als vierzig Ortschaften erklärten dem König von Württemberg, sie hätten lieber keinen Pfarrer als einen beweibten. Unter dem Eindruck der beißenden Satire, mit der dieses Thema bald publizistisch aufgegriffen wurde, verbot die Regierung den Antizölibatsverein“. Bereits damals ist festzustellen, dass die Annalen der Geschichte nichts von einer bischöflichen Reaktion verzeichnen.

Antizölibatspropaganda und Aufrufe zur „Demokratisierung der Kirche“ gehen heute wie damals Hand in Hand und führten im 19. Jahrhundert mitten hinein in die Theorie eines „Deutschkatholizismus“. Dieser wurde ab dem Jahr 1844 zum Sammelbecken von Katholiken und Protestanten, die schon längst mit dem Wesenskern ihrer Kirche gebrochen hatten: unzufriedene und selbstbewusste Kleinbürger, zölibatsmüde katholische Priester und protestantische Pastoren, die „mehr“ wollten, bildeten die Propheten des neuen Kurses des Deutschkatholizismus, der die Lehre mit Pädagogik ersetzte und seinen wahren Wirkungsbereich in der sozialen Theorie und im sozialen Engagement erkannte.

Und vor allem: das Dogma sollte durch die neuen Erkenntnisse einer nunmehr aufgeklärten „katholischen“ Vernunft bereinigt werden. Ob Jesus Christus der Sohn Gottes ist, der für das Heil der Menschen gestorben und auferstanden ist, wurde in die Beliebigkeit des persönlichen subjektiven Glaubens gestellt.

Dass der Papst, die Sakramente in ihrer katholischen Definition und das „fromme Leben“ abgelehnt wurden, versteht sich von selbst. Natürlich brauchte es bezeichnenderweise dann auch eine „deutsche Liturgie“, bei der aus dem Herrenopfer ein „Abendmahl“ wurde, das nur vollständig, mit Brot und Wein, konsumiert werden konnte.

Setzt man sich mit diesem Abschnitt der Kirchengeschichte in Deutschland auseinander, so kommt man nicht um hin, angesichts der heutigen „Zölibatsinitiativen“ fast lächelnd den Kopf zu schütteln. Nichts Neues unter der Sonne, selbes Schema, ähnlicher kultureller Background. „Rom muss fallen“, erklang es zu jener nicht allzu fernen Zeit. So mutig sind die heutigen „Kritiker“ noch nicht. Über eines besteht kein Zweifel: Damals wie heute ist die Absicht der „neuen Aufklärer“ nur eine: ein neue Kirche, eine andere Kirche.

Ebenso interessant ist es festzustellen, dass sich im 19. Jahrhundert das katholische Volk den Ansinnen selbsternannter pseudointellektueller Anführer aus einem zu Größerem aufstrebenden Kleinbürgertum nicht angeschlossen hatte, dies weder zu Beginn der Bewegung noch im Verbund mit dem „Deutschkatholizismus“ und schon gar nicht im Vorfeld oder in der Folge des I. Vatikanischen Konzils.

2011 ist die Lage anders. Eine Mainstreamkultur der „Diktatur des Relativismus“ macht die Kommunikation des Wahren und die wahre Kommunikation schwerer. Dazu kommt, um es gemäßigt auszudrücken, eine in der Zeit nach dem II. Vatikanischen Konzil entstandene generelle Verunsicherung sowohl des Klerus als auch der Laien, die beide gerade in einem Moment der höchsten Akzentuierung einer jedoch einseitig beschnittenen Vernünftigkeit echte Kritikfähigkeit einbebüßt zu haben scheinen.

Diktatur des Relativismus heißt vor allem: Diktatur der Meinung, wie dies gerade wieder in den letzten Tagen deutlich zutage getreten ist – eine Diktatur, die darauf abzielt, Gläubige, Bischöfe und den Papst auseinanderzudividieren. Die „deutsch-katholische Sonderlösung“ – eine seit langem bestehende Versuchung. Mit Weltkirche hat dies alles nichts zu tun. Mit dem Respekt, den rund 25 Millionen eingeschriebene Katholiken (von denen knapp 3,3 Millionen auch den Gottesdienst besuchen) 1,2 Milliarden ihrer Mitbrüder und Mitschwestern sowie 408.000 Priestern und 815.000 Ordensleuten weltweit schulden, ebenso wenig.

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Quellewww.kath.net/news/29855
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Hildegard51
Wölfe im Schafstall

Weh denen, die den Herrn verraten
und seine Worte drehen um.
Sie führen Kirche, Völker, Staaten
zurück ins finstre Heidentum.

Sie unterwandern Gottes Kinder,
die geheiligt durch die Tauf´,
und – o welch´ verruchte Sünder! –
opfern sie den Götzen auf 1.

Sie verfolgen treue Christen,
verleumden und entfernen sie,
enden bald als Satanisten 2.
Ihnen wird vergeben nie.
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Sieglinde
Anscheinend will von diesen Herren keiner in den Himmel kommen.
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Hildegard51
Treue zum Evangelium

Treue zum Evangelium

Paulus - durch den Willen Gottes ein Apostel von Jesus Christus mit dem Auftrag, das Leben zu verkünden, das in Jesus Christus versprochen ist - schreibt an Timotheus, seinen lieben Sohn. Ich wünsche dir Gnade, Barmherzigkeit und Frieden von Gott, dem Vater, und von Jesus Christus, unserem Herrn.

In meinen Gebeten denke ich immer wieder an dich. …More
Treue zum Evangelium

Treue zum Evangelium

Paulus - durch den Willen Gottes ein Apostel von Jesus Christus mit dem Auftrag, das Leben zu verkünden, das in Jesus Christus versprochen ist - schreibt an Timotheus, seinen lieben Sohn. Ich wünsche dir Gnade, Barmherzigkeit und Frieden von Gott, dem Vater, und von Jesus Christus, unserem Herrn.

In meinen Gebeten denke ich immer wieder an dich. Tag und Nacht danke ich Gott, dem ich wie meine Vorfahren mit reinem Gewissen diene. Und wenn ich an deine Abschiedstränen denke, sehne ich mich nach der Freude des Wiedersehens.
Ich habe deinen aufrichtigen Glauben vor Augen, den Glauben, der zuerst deine Großmutter Loïs und deine Mutter Eunike erfüllte und der nun auch - da bin ich ganz sicher - dein Leben bestimmt. Darum erinnere ich dich bzwan die Gabe Gottes, die du empfangen hast, als ich dir die Hände auflegte: Entfache sie neu in dir!

Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Zaghaftigkeit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Selbstbeherrschung.

2.Timotheus 1, 1-7
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