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Petrusik

Wir brauchen mehr verbindliche Rechte für Klimaflüchtlinge

Spiegel (Hauptgeschäftsführer von Misereor) teilt die Sorge von Entwicklungsminister Gerd Müller, dass der Klimawandel immer mehr Menschen zur Migration zwingen könnte. „Mit dieser Sorge hängt zusammen, dass Menschen, die aufgrund von Umweltveränderungen ihre Heimat verlassen müssen, auch in Deutschland kaum Schutz erwarten können. Einen verbrieften Anspruch auf einen legalen Aufenthaltstitel gibt es für sie nicht. Wir brauchen mehr verbindliche Rechte für Klimaflüchtlinge. Offenkundig hat die Politik diese Problematik bisher weitestgehend verdrängt.“

In diesem Zusammenhang warnte der MISEREOR-Hauptgeschäftsführer davor, Entwicklungszusammenarbeit zur Abwehr von Flüchtlingen zu instrumentalisieren. „Das ist eine Frage der Gerechtigkeit. Wir brauchen Zukunftsperspektiven für die arm Gemachten dieser Erde, zugleich aber auch legale Wege nach Europa“, so Spiegel. Weiter HIER

So gesehen dürfte man Misereor kein Geld mehr spenden, denn trotz dieser Spenden zielt diese Organisation darauf ab, die Auswanderung nach Europa zu erleichtern, anstatt Hilfe zur Selbsthilfe in deren Heimat zu leisten. Den "arm genachten" als Zukunftsperspektiven die Auswanderung schmackhaft zu machen anstelle ihnen zu helfen zuhause auf eigenen Füßen zu stehen, ist eine menschenverachtende Heuchelei. Und wer definiert eigentlich, was Klimaflüchtlinge sind. Am Schluss ist das nur wieder ein schöneres Wort für Wirtschaftsflüchtlinge.

Mich würde mal interessieren, wie Misereor wirklich das Geld im Detail einsetzt. Habt ihr dazu Information und Links hat, wäre interessant für mich.