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Neue Enthüllungen über Bischof Pineda - die Papst Franziskus vertuscht hat

Die honduranische Nachrichtenseite ConfidencialHN.com (8. November) veröffentlichte weitere Informationen über die mutmaßlichen Verfehlungen des abgesetzten Weihbischof Juan José Pineda von Tegucigalpa in Honduras. Pineda war ein sehr enger Mitarbeiter von Kardinal Oscar Rodriguez Maradiaga. Dieser wiederum ist einer der engsten Mitarbeiter von Papst Franziskus und von diesem mit der Reform der Kirche betraut.

Pineda wurde bereits mehrfach vorgeworfen, Seminaristen homosexuell missbraucht zu haben und einen ganzen Ring homosexueller Liebhaber zu unterhalten. Er soll sich auch der Untreue schuldig gemacht haben.

Franziskus hat die Ergebnisse einer Apostolischen Visitation in Tegucigalpa im Mai 2017, die er selbst angeordnet hat, nie veröffentlicht. Gegen Pineda wurden keine Sanktionen verhängt.

Jetzt schreibt ConfidencialHN, dass Pineda eine staatliche Förderung in Höhe von 1,3 Millionen Dollar veruntreut habe. Das Geld sei verschwunden. Pineda besuchte zwar mehrere Pfarreien und bat die Priester, ihm Details über mögliche Projekte mitzuteilen, um die Mittel zu verwenden. Doch keines der Projekte wurde umgesetzt.

Einer der mutmaßlichen homosexuellen Liebhaber von Pineda ist Erick Cravioto Fajardo. Er ist ein aus Mexiko stammender Laie. Pineda hat ihn als Priester verkleidet, um für einen Toyota Yaris, den ihm Pineda gekauft hat, eine Steuerbefreiung zu erhalten. Ein für die Befreiung aufgesetztes Dokument wurde von Kardinal Rodríguez unterzeichnet, der sich nie ordnungsgemäß um die Gelder gekümmert haben soll.

ConfidencialHN schreibt weiter, dass Pineda das Geld verwendet habe, „um sexuelle Gefälligkeiten zu bezahlen“. Er habe „ein Liebhabernetz unterhalten, für das er mehrere Immobilien, Autos, Motorräder und gemeinsame Reisen ins Ausland bezahlte.“

In der Villa Iris, dem Wohnsitz des Kardinals, fanden angeblich häufig homosexuelle Orgien statt. Der Mexikaner Cravioto lebte in einem geräumigen Zimmer neben den Bereichen des Kardinals. Bischof Pineda wohnte ebenfalls auf dem Grundstück.

Auf Reisen war Pineda immer mit seinem Assistenten namens Oscarito unterwegs. Die beiden übernachteten immer gemeinsam im Doppelzimmer.

Ferner brachte Pineda Seminaristen als Ministranten an einen Ort namens Valle de Angeles. In dem Haus gab es nur ein Zimmer mit einem Bett und einem Sofa. Pineda blieb mit zwei Ministranten zurück. Es scheint, dass alle in einem Bett übernachteten, während das Sofa ungenutzt blieb.

Pineda soll laut ConfidencialHN den mexikanischen Liebhaber Cravioto gegen Oscarito ausgetauscht haben. Cravioto sei dann der Liebhaber eines gewissen Denis geworden. Dieser hatte ein Vollzeitstipendium an der katholischen Universität von Honduras.

Bild: Juan José Pineda, © House Committee on Foreign Affairs, CC BY-ND, #newsKhxmuyzerp
Ja, wie heißt es im Film "I love you Peter Morris"?
- Schwules Leben ist richtig teuer.
- Being gay is really expensive.
Stimmt. Ich die Gläubigen haben es ja. Und die unsrigen haben die Kirchensteuer. Sie können für Hondruas ein X-beliebiges Land einsetzen. Ja, ich weiß es ganz sicher.
Nicolaus
Bezeichnenderweise wird im Konjunktiv, nicht im Indikativ gesprochen, sonst hätten die Dreckschleudern ja keine Munition.