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Das Leiden Jesu am Kreuz von Limpias (N-Spanien)

Abbildung vom wundertätigen Kruzifix zu Limpias in Spanien; dasselbe zeigt seit März 1919 Lebensäußerungen:
bewegt Augen, Haupt und Lippen, verändert Gesichtsausdruck und Farbe und gerät in Todesschweiß.

Tausende sahen das Wunder und viele Bekehrungen waren die Folge.


Seit dem 30. März 1919 habe sich in der Kirche eines kleinen Dorfes (Iglesia de San Pedro de Limpias) an der Nordküste Spaniens Jesus am Kreuz in lebendiger Gestalt gezeigt.

Der Gekreuzigte soll seinen Gesichtsausdruck, seine Blickrichtung und seine Haltung am Kreuz immer wieder verändert haben, und zwar nicht nur vor einem oder einigen, sondern auch vor sehr vielen Menschen !

Die Berichte klangen so außergewöhnlich, daß bald viele private und öffentliche Untersuchungen eingeleitet wurden. Man ging vielfach zunächst von einer optischen Täuschung aus, die durch entsprechende Lichtverhältnisse ausgelöst worden sein könnte, oder von einer Art Massensuggestion oder -hysterie usw.
Alle diese Hypothesen hielten aber den tatsächlichen Untersuchungsergebnissen nicht stand. Menschen, welche in belustigter, überheblicher oder auch nur vorschneller Weise die Vorkommnisse zu Limpias als Humbug widerlegen wollten, sahen sich zu Füßen des Gekreuzigten plötzlich selbst widerlegt und wurden durch die überraschenden Eindrücke ihrer eigenen Beobachtungen in ihrem Herzen total umgewandelt.

Die Ereignisse lösten ein weltweites Interesse aus, sodaß im Jahr 1921 die Zahl der ausländischen Pilger und Touristen in Limpias jene von Lourdes bereits übertraf !

Am 20. Juli 1920 eröffnete der Bischof von Santander, zu dessen Diözese Limpias gehörte, einen kanonischen Prozess zur Untersuchung der Ereignisse, ein Jahr und ein Tag später folgte die praktische Anerkennung, indem zunächst für einen Zeitraum von sieben Jahren allen Gläubigen die Gewinnung eines vollkommenen Ablasses ermöglicht wurde, die den Gekreuzigten besuchten.

Wunder wurden nicht nur am Christusbild selbst beobachtet, viel größere Wunder ereigneten sich seelisch und leiblich an den Besuchern selbst. Überraschend war die große Zahl von Heilungen, nicht nur in Limpias, sondern vor allem auch überall dort, wo Pilger die am Kreuz zu Limpias berührten Gegenstände zu Hause ihren kranken Angehörigen oder Bekannten auflegten !

Schon im Juli 1920 gab es mehr als 1000 medizinisch bestätigte Heilungen!

Ein Zeitgenosse berichtet: „Limpias ist ein Städtchen von 1500 Einwohnern in der Landschaft Santander des nördlichen Spaniens. Dort hängt in der alten Pfarrkirche über dem Tabernakel ein Kruzifix, „Der heilige Christus von der Todesangst“ genannt. Es dürfte aus dem 17. Jahrhundert stammen.

Ein Kaufmann habe es um die Mitte des 18. Jahrhunderts in Cadiz (S-Spanien), nachdem es sich dort gegen das verheerende Meeres-Hochwasser als wundertätig erwiesen hat, der Kirche seiner Heimat Limpias geschenkt.

In den letzten Jahrzehnten wurde dem Kruzifix „Der heilige Christus von der Todesangst“ keine besondere Verehrung zuteil und religiöse Lauheit und Gleichgültigkeit hatten sich bei den Bewohnern Limpias so eingenistet, daßder greise und tugendhafte Pfarrer mit dem Ministranten oft allein das Messopfer feiern musste und er letztlich die Kirche ganz schließen und die Schlüssel dem Bischof zurückgeben wollte. Erst nach Einführung der Kongregation der Marienkinder war das Heiligtum weniger verlassen. Auch nahm eine Mission in der Fastenzeit 1919 einen segensreichen Verlauf.
Bei der letzten Predigt am 30. März schrie plötzlich ein kleines Mädchen:

„Pater, der heilige Christus bewegt sich, der heilige Christus schaut mich an“.

Man beruhigte das Kind, aber gleich erhob sich ein zweites, ein drittes Kind – bald darauf fingen die Leute zu weinen an, andere ruften laut und sagten, sie haben ein Wunder gesehen, und andere fielen auf die Knie und beteten in Reue und Schmerz flehend um Gottes Gnade und Barmherzigkeit. Die Blicke des sterbenden Heilandes in seiner Todesangst am Kreuze waren zur hinreißenden Predigt geworden.

Seit diesem Tage hielten wunderbare Erscheinungen an diesem Kruzifix viele Leute in Spannung, zunächst die Bewohner von Limpias und der Umgebung, bald drang die merkwürdige Kunde in immer weitere Kreise. In der folgenden Zeit (1920) kamen circa 200 000 Personen nach Limpias, teils um das wundertätige Bild zu verehren, teils um die Neugierde zu befriedigen, teils um diesen vermeintlichen neuen „Aberglauben“ zu bekämpfen. Es kamen Ungläubige und Spötter, Priester und Bischöfe, Gelehrte und Doktoren, aber auch misstrauische Männer der Wissenschaft kamen eigens zu dem Zwecke, die Erscheinungen scharf zu beobachten und genau zu prüfen.

Sehen wir uns zunächst das natürliche Abbild an:
Der Körper des Gekreuzigten ist von künstlerischer Schönheit, ohne Verrenkung und Verzerrung, das erhobene Haupt trägt eine natürliche Dornenkrone, die Haare wallen auf die Schultern herab, die brechenden Augen sind gegen den Himmel gerichtet, die vertrockneten Lippen sind etwas geöffnet; namenlose Schmerzen des Leibes und Qualen der Seele, welche den sterbenden Heiland aus seinem edlen Antlitz heraus tief ergreifend die Worte sagen lassen:

„Mein Gott, mein Gott,
warum hast Du mich verlassen?“

Die Wunder nach verschiedenen Beobachtungen

Seit dem 30. März 1919 hat es sich herumgesprochen, daß in Limpias außergewöhnliche Ereignisse geschehen.
Die erste Wunder war das des Pater Antonio Lopez, Professor an der „St. Vincent de Paul“-Schule im Dorf, der im August 1914 wegen Arbeiten an der elektrischen Beleuchtung mit einer Leiter zum Altar hinaufgestiegen war und die sonst geöffneten Augen des Gekreuzigten aus nächster Nähe vollkommen geschlossen vorgefunden hatte und darüber sehr beunruhigt war. Er hatte auf Bitten seines Vorgesetzten den Vorfall allerdings nur niedergeschrieben und bis zur Veröffentlichung seines Berichtes am 16. März 1920 Stillschweigen bewahrt:

„Eines Tages im Monat August 1914 ging ich in die Kirche zur Installation eines elektrischen Lichts am Hauptaltar. Ich war allein in der Kirche auf einer Leiter, die an der Rückseite des gekreuzigten Christus lehnte. Nach zwei Stunden Arbeit befand sich mein Kopf auf der gleichen Höhe wie Christus. Lichtstrahlen drangen - weniger als zwei Meter von mir entfernt - durch das Fenster. Sie waren wunderschön und beleuchteten den Altar gänzlich. Als die Kirche leer war, kletterte der Pfarrer auf die Leiter hinauf, um das heilige Kruzifix zu überprüfen, berührte mit einem Taschentuch das Gesicht und den Hals von Jesus und stellte fest, dass das Bild schwitzte und bestätigte das auch den Anwesenden durch seine nassen Finger.
Viele sahen Tränen in den Augen, andere sagten, durch die Dornen seiner Krone produzierte Blutstropfen zu sehen, die aus seinen Wunden kamen. Viele und auch unterschiedliche Manifestationen (Ausdrücke) dieser Erscheinungen wurden dokumentiert: Im Moment des Segens während der Messe bewegten sich seine Augen hin und her oder sein Blick war auf eine fesselnde Art und Weise auf die ganze Kirche gerichtet. Auch der mit Dornen gekrönte Kopf begann sich zu bewegen und ein leidvolles Seufzen war zu hören."


Und so nimmt der heilige Jesus Christus Leben an, leidet und stirbt von neuem am Kreuze, so wie es auf dem Kalvarienberg geschah:

Bald bewegt er die schmerzerfüllten Augen, bald wendet er das dornenumkrönte Haupt nach allen Seiten, bald öffnen sich die dürstenden Lippen. Der Ausdruck des Angesichtes ändert sich tief ergreifend, indem es auch von der gewöhnlichen Farbe in die dunkelblaue, dann wieder fließend in die erdfahle und leichenblasse Farbe der Todesnähe übergeht.

Der Körper bedeckt sich aus dem Nichts mit Todesschweiß. Hellrotes Blut dringt aus seinen Wunden hervor, besonders unter der grausamen Dornenkrone hervor und tröpfelt auf Angesicht, Schultern und Brust herab.

Der halb geöffnete Mund füllt sich mit Schaum und Blut, und bisweilen quillt auch ein frischer Blutstrahl aus Seiner heiligen Seitenwunde.
Alle diese Wunder aber werden weder zu jeder Zeit, noch von allen Kirchenbesuchern, noch auf die gleiche Weise wahrgenommen !


Obwohl sie sich häufig wiederholen, so vergehen auch Tage, an denen sie sich nicht zeigen, selbst wenn große Prozessionen vor dem Wunderbild auf den Knien liegen. Viele sehen einen oder mehrere Gesichts-Züge der Todesangst, andere, darunter besonders Ärzte und Studenten der Medizin, werden gewürdigt, den ganzen Verlauf des qualvollen Hinscheidens Jesu zu schauen . . . und es kommen wunderbare Krankenheilungen vor, doch weit mehr Wunder an der Seele.

Viele Ungläubige und Sünder fallen hier reumütig auf die Knie und ziehen bekehrt von dannen.


Andere, genauere Berichte geben an, daß zunächst einige Kinder im Beichtstuhl einen Pater darauf aufmerksam gemacht hätten, daß Christus über dem Altar die Augen geschlossen habe. Erst nach der Predigt des zweiten Priesters mit dem Vers aus dem alttestamentlichen Buch der Sprüche (23, 26).

„Schenke mir, mein Sohn, dein Herz, dass meine Wege deinen Augen wohlgefallen“ habe der Pater dann den sprechenden Priester darauf aufmerksam gemacht, und nach einem lauten Ausruf aus dem Volk seien dann alle voller Ergriffenheit, Staunen und mit Flehen ehrfürchtig auf die Knie gefallen.

Diese Erscheinung wurde schnell im weiten Umkreis bekannt, und so kamen amPalmsonntag, dem 13. April 1919, auch zwei prominente Personen von Limpias zum Altar, welche die Berichte als Ausflüsse von „Massensuggestion“ oder sonstigen „Halluzinationen“ verharmlosten.

Als sich jedoch auch vor ihnen der Mund und die Augen Christi bewegten, fielen auch sie auf die Knie und baten um Vergebung.
Am 20. April 1919, dem Ostersonntag jenes Jahres, wurde von Ordensschwestern während des Rosenkranzgebetes Ähnliches zum dritten Mal beobachtet.

Und vom 24. April jenes Jahres an zeigten sich die Erscheinungen schließlich fast täglich.
Viele Personen berichteten, daß sie Jesus angeschaut haben, manche mit durchdringendem, andere mit traurigem Blicke. Viele sahenTränen in seinen Augen, andere beobachteten Blutstropfen aus den Wundenrinnen, wieder andere sahen den Blick Christi von einer zur anderen Seite (der Kirchenbankreihen) und über die ganze anwesende Volksmenge wandern, oder auch, wie Schweiß seinen Körper bedeckte. Der Pfarrer des Ortes stieg deshalb (wie vorher Pater Antonio Lopez) einmal, nachdem sich die Menschenmenge aus der Kirche wieder entfernt hatte, eigens mit einer Leiter zum Kreuz empor und stellte dort fest, daß der Körper Christi tatsächlich mit Schweiß bedeckt war.

In der Sakristei von Limpias werden über 8000 Zeugnisse über die verschiedenen erstaunlichen Vorkommnisse aufbewahrt, 2500 davon wurden unter Eid abgegeben.

Unter den Augenzeugen befinden sich Ordensleute, Priester, Ärzte, Professoren, Advokaten, Beamte, Viehzüchter, Kaufleute, auch Ungläubige und Atheisten.
Hier einige Beispiele von Augenzeugenberichten: Der Kapuzinerpater Celestino Maria de Pozuelo schreibt über seinen Besuch am 29. Juli 1919:

„Das Angesicht zeigt einen lebhaft schmerzerfüllten Ausdruck, der Körper ist bleich verfärbt als ob er grausame Geißelhiebe erhalten hätte und ganz in Schweiß gebadet.“

......

Einige Jahre später hörten die öffentlichen Phänomene gänzlich auf.

Wir wissen nicht warum. Waren die Erscheinungen ein Zeichen für eine besondere Zeit ? Die Gnaden des Gekreuzigten hören jedoch niemals auf.

www.kath-zdw.ch/maria/limpias.html
Tina 13
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Vergelt´s Gott für´s einstellen!
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Eremitin
sowieso ein wunderschönes Kruzifix
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Rita 3
so viele Zeichen, doch der Ungläubige hält an seinen irrigen Meinungen fest, möchte es nicht anerkennen
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Tina 13
Viele Ungläubige und Sünder fallen hier reumütig auf die Knie und ziehen bekehrt von dannen.
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Tina 13
„Tausende sahen das Wunder und viele Bekehrungen waren die Folge.

Seit dem 30. März 1919 habe sich in der Kirche eines kleinen Dorfes (Iglesia de San Pedro de Limpias) an der Nordküste Spaniens Jesus am Kreuz in lebendiger Gestalt gezeigt.“
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Rita 3
Heiliger Christus von Limpias, öffne die Augen der Ungläubigen, berühre die Herzen der verstockten Sünder, bringe die Spötter zum Schweigen, zeige der Welt Deine Macht und erlöse uns bald.
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Tina 13
"Die Ereignisse lösten ein weltweites Interesse aus, sodaß im Jahr 1921 die Zahl der ausländischen Pilger und Touristen in Limpias jene von Lourdes bereits übertraf !"
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Das war sicher ganz im Sinne der Muttergottes.
Tina 13
„Das Angesicht zeigt einen lebhaft schmerzerfüllten Ausdruck, der Körper ist bleich verfärbt als ob er grausame Geißelhiebe erhalten hätte und ganz in Schweiß gebadet.“
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Tina 13
"Der Gekreuzigte soll seinen Gesichtsausdruck, seine Blickrichtung und seine Haltung am Kreuz immer wieder verändert haben, und zwar nicht nur vor einem oder einigen, sondern auch vor sehr vielen Menschen !"
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Tina 13
"Ein Zeitgenosse berichtet: „Limpias ist ein Städtchen von 1500 Einwohnern in der Landschaft Santander des nördlichen Spaniens. Dort hängt in der alten Pfarrkirche über dem Tabernakel ein Kruzifix, „Der heilige Christus von der Todesangst“ genannt. Es dürfte aus dem 17. Jahrhundert stammen."
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