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War das Konzil ein Bruch mit der Tradition? Oder gab es eine Kontinuität bis Benedikt?

Immer wieder hört man den Einwand es gäbe eine Kontinuität bis zu Benedikt XVI. in der Glaubens-und Sittenlehre. Konservativere Kräfte behaupten auch: Erst durch Franziskus sei diese nun gebrochen worden. Dies wird vor allem von sog. "halbkonservativen" Vertretern, die etwas das Erbe der nachkonziliaren Päpste im Vergleich zur Franziskus verteidigen.

Die Modernisten leugnen diesen Bruch oft schon gar nicht mehr und geben diesen mehr oder weniger offen zu. Daher gilt mein Text eher jenen Kräften, welche einen Bruch durch das Konzil leugnen. Diese würde ich bitten folgende Zeilen einfach ehrlich und objektiv anhand der Tradition der Kirche zu prüfen. Dieser Beitrag soll keine Generalabrechnung sein, sondern einzelne Punkte wirklich fair und objektiv betrachten. Gerne können wir auch in den Kommentaren darüber diskutieren.

Ich stimme sogar in der Frage zu, dass auch die nachkonziliaren Päpste (Paul VI bis Benedikt) in Fragen der Moral ziemlich treu und stark waren. Paul VI und JP II haben hier sicher sehr große Verdienste auf Ihre Fahne zu schreiben. Franziskus stellt hier sicher einen stärkeren Bruch dar. Er hat zwar tatsächlich auch vieles noch nicht gelockert oder aufgehoben, aber er redet viel unkatholischer darüber als seine Vorgänger und bereitet damit auf jeden Fall einen Weg für künftige Lockerungen. (siehe das verwerfliche "Amoris Laetitia"). Dennoch möchte ich auch betonen, dass es unmoralische Päpste in der Geschichte immer wieder gab. Das soll es keineswegs klein reden, aber Franziskus ist damit auch keine Neuheit.

Die schlimmste und gleichzeitig so noch nie dagewesene Krise und richtig starke Bruch mit der Tradition besteht in der wichtigeren Glaubenslehre. Wir hatten in der Moral sicher schon viele päpstliche Abirrungen, aber nie eine solche Verwirrung, Leugnung und Verdrehung unseres heiligen Glaubens wie heute. Und hier beginnt der Bruch mit dem II Vatikanischen Konzil und dessen Früchten. Und damit ist es namentlich ab Johannes XXIII und Paul VI.

Einige konservativere Kräfte leugnen nun diesen Bruch und sagen man müsse die doppeldeutigen Texte des Konzils im Lichte der Tradition lesen. Dazu ist zu entgegnen, dass es in der Realität gerade nicht so geschieht und es für ein Konzil auch fragwürdig ist solche Doppeldeutigkeiten zu verfassen. Ein Konzil ist ja gerade dafür da strittige Dinge zu klären. Aber Johannes XXIII rief ein Konzil ein ohne den Willen etwas verkünden oder verurteilen zu wollen. Es gibt Theologen, die deshalb die Legitimität des ganzen Konzils in Frage stellen, wegen falscher Intention. So weit ging Erzbischof Lefebvre und die Priesterbruderschaft St. Pius X. allerdings nie. Allerdings wissen wir auch ohne jegliche Verschwörung, dass progressive Kräfte bewusst ihre antikatholischen Tendenzen mit eingebracht haben und strittige Dinge durch unklare Texte verkünden (Dieses Vorgehen beschreibt hl. Pius X. in seiner Enzyklika "Pascendi").

Trotz der o.g . Einwände, dass diese Doppeldeutigkeiten verurteilt wurden und aufgedeckt wurden woher sie kommen. Und trotz der Sache, dass ein Konzil sich klar ausdrücken muss: Wenn es nur diese doppeldeutigen Texte wären und man versucht diese im Lichte der Tradition auszulegen könnte man sicher noch einen Konsens finden und es wäre das kleinste Problem. Allerdings geschieht nicht einmal das in der nachkonziliaren Kirche. Das allein spricht logisch betrachtet schon gegen diese Punkte.

Das große Übel ist allerdings, dass das Konzil und seine Folgen auch Aussagen beinhaltet, die so komplett falsch sind und auch einen Bruch mit der Tradition darstellen. Ebenso wenig sind diese eine Übersetzung der Lehren in die heutige Sprache. Sie sind klar häretisch und widersprechen Christus, der Hl. Schrift, der Tradition der Kirche und auch dem logischen Denken. Teilweise wurden Dinge in Enzykliken oder im Syllabus verurteilt, die heute Gang und Gäbe sind. Und dies will ich nicht einfach dadurch belegen indem ich es behaupte, sondern nun einige Beweise und Argumente dafür bringen. Alle Themen würden den Rahmen eines Artikels sprengen und füllt Bücher. Daher möchte ich einige Eckpunkte grob erwähnen und bin bereit mit jedem darüber zu sprechen oder bestimmte Punkte genauer anzuschauen.

Zunächst einmal ist kompletten Gedanke zur Öffnung der Kirche gegenüber der Welt (Aggiornamento) kritisch zu sehen. Das ganze Wirken Jesu und der Apostel war ein Zeichen des Widerspruchs für die Lehre Christi. Es wird auch klar betont, dass man ein Stein des Anstoßes sein und verfolgt werden wird. Der Weg zum Himmelreich ist eng und schwer. Sicher kann man in einigen Dingen diplomatisch vorgehen, aber man darf sich der Welt niemals so sehr anpassen, wie dies hier geschehen ist und ständig nur noch schlimmer wird. So wendet sich keiner gegen die gute Nutzung moderner Geräte, aber sehr wohl gegen eine Veränderung der Glaubenslehre. So ist zwischen konziliarer Kirche und Welt oft kein Unterschied mehr. Einige Bischöfe könnten ihren Job mit Politikern tauschen und einige Pfarrer sehen sich eher als Entwicklungshelfer oder Sozialarbeiter statt als Priester Christi, der zunächst Spender der Sakramente ist und Prediger der ewigen Wahrheiten ist.

Kommen wir aber auf das Konzil zu sprechen. Auch dieses widersprecht unserem Glauben und seiner Tradition vor allem in den Themen: Religionsfreiheit, falsche Ökumene und Kollegialität der Bischöfe. Auch das bekannte "substitut in" ist sehr unglücklich gewählt und widerspricht ganz klar der bisherigen Tradition im Glauben. Nach dem Konzil waren es dann vor allem die Einführung eines illegitimen Ritus gegen die Tradition und einem immer größeren Zuspitzen der Konzilsirrtümer bis hin zu unglaublichen Auswüchsen.

Grundsätzlich ist es sehr unbekannt, was lehramtliche Texte und Enzykliken vor Johannes XXIII aussagen. Auch ich kannte diese lange nicht. So empfehle ich jedermann wärmstens die Enzykliken "Mortalium animos" (über Ökumene und Einheit der Christen), "Mediator Dei" (über die Messe) von Pius XII, "Pascendi Dominici gregis" (über die Gefahren des aufkommenden Modernismus) und "Syllabus errorum" (von der Kirche verurteilte Glaubenssätze) von Pius IX. Diese werden leider von Priester oder Laien mehr gelehrt. Oft lernen sie diese selbst nicht mehr. (Warum eigentlich, wenn sie in Kontinuität mit dem Konzil und seinen Folgen sind? Weht hier doch ein anderer Geist?)

Betrachten wir einmal eine Sache, die uns fast täglich begegnet: Die heutige Ökumene und die Einstellung der Kirche zu anderen Religionen und Konfessionen. Dieser Bruch ist meiner Meinung nach unmöglich zu leugnen. Selbst andere Religionen und Konfessionen geben offen zu, dass die Kirche sich hier sehr grundlegend geändert hat.

Die Befürworter der Kontinuität haben hierfür auch keine klare Erklärung und meiner Meinung eher schwache Argumente. Dabei haben sie zwar einen Konsens darin die Kontinuität verteidigen zu wollen, aber sie sind total uneins darin womit überhaupt.

So argumentieren einige damit, dass dies ein neuer Weg der Mission sei indem man erst einmal diplomatisch und freundlich sei. Andere geben sogar zu, dass man nicht mehr wirklich missionieren wolle und es einfach um ein friedliches Miteinander gehe. Motto:"Ich teile deine Überzeugung nicht, aber ich respektiere sie und wir können in Frieden leben".

Zum ersten Punkt gibt es eben zu sagen, dass diese genannte Mission eine nicht stattfindende Illusion ist und man sich immer mehr in einer Gleichmacherei auflöst. Wo sind denn die Früchte dieser Missionsart? Und haben dann nicht Christus, die Apostel, die Kirche und die Heiligen falsch missioniert?

Zum zweiten Punkt des Friedens haben wir als Christen erst einmal festzustellen, dass Christus für uns der wahre Friedensfürst ist. Alles andere ist (aus unserer Sicht) Lug und Trug.

Dennoch war dies so sicher auch kein Anliegen der Kirche vor dem Konzil andere Religionen schlecht zu machen oder in ständigem Streit zu leben. Dies sieht man immer wieder an päpstlichen Schreiben darüber. Hierzu werden einige nun mit dem Argument kommen dies sei hier und dort aber geschehen: Sicher gibt es hier Einzelfälle, aber ich bleibe bei den päpstlichen / lehramtlichen Aussagen dazu. Diese Grundlage halte ich aber auch fairerweise für die konziliaren Päpste bei und spreche nicht über die Abirrungen die vor Ort oft noch viel schlimmer sind.

Man hat sich also auch hier um Frieden bemüht, aber hat niemals seine eigene Lehre so sehr aufgegeben wie es heute der Fall ist. Und das ist auch wahre Ökumene und Austausch: Man kann friedlich miteinander leben, aber jeder bleibt fest in seiner Überzeugung. So hat es die Kirche auch immer abgelehnt gleichmachende Veranstaltungen (sogar mit Protestanten) abzuhalten, um jeglichen Relativismus schon im Keim zu ersticken. (Siehe "Mediator Dei"). Wenn ich selbst glaube, dass Christus die Wahrheit ist und diese nicht verkünde tue ich dem Nächsten keinen Liebesdienst, sondern ich riskiere trotz besserem Wissens sein ewiges Seelenheil. Wäre hier nicht die wahre Ökumene (wie früher praktiziert) viel ehrlicher, in der man sich respektiert, aber jeder in offener Diskussion mit Argumenten debattiert, warum er von seiner Religion überzeugt ist. So sehe ich es z. B. als wahren Austausch, wenn mir jemand Einwände zu meinem Argumenten schickt und wir darüber diskutieren können.

Zusätzlich sei zum Argument des Friedens noch gesagt, dass an diesen ganzen ökumenischen Treffen nur die sowieso friedlichen teilnehmen. Islamische Terroristen sind dort sicher nicht zu finden oder denken dadurch um. Stattdessen fördert man unter sowieso schon friedlichen Leuten eine totale religiöse Gleichgültigkeit und gibt auch dieses Bild nach außen.

Und auch dieser Bruch (praktiziert durch als konziliaren Päpste) hat seinen Ursprung im Konzil. So lesen wir z. B. in " NOSTRA AETATE" über den Islam (wie auch andere Weltreligionen) nicht nur eine Wertschätzung in Form von Respekt, sondern folgende Worte:

" Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslim, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde"

Und dies ist klar Häresie, ein Widerspruch zur Christus und ein klarer Bruch mit der Tradition. Gleiches gilt für den Text zum Judentum, obwohl diese an früheren Offenbarungen des wahren Gottes glauben. Später spricht das Konzil auch von einer "universalen Brüderlichkeit" und arbeitet generell sehr unsauber in der Trennung zwischen Diskriminierung aufgrund von Rasse/Hautfarbe und den Unterschieden einer Religionslehre (Absatz 5). Jedem Schulaufsatz würde man hier unsaubere Vermischung vorwerfen. Und die Auslegung in der gängigen Praxis ist oft noch viel schlimmer. An anderer Stelle spricht selbst das Konzil wiederrum davon, dass die Völker ihr Heil in Christus erreichen müssen. Dies ist dann wieder ein komplettes Gegenteil zu den anderen Aussagen. Es findet also ständig ein totaler Widerspruch und Verwirrung statt und dann fallen wieder komplett falsche Sätze. Sicher auch eine Strategie, um dies durchzubekommen. (dazu später mehr). Wie die Sätze durch alle Stände der Kirche bis zum Papst ausgelegt werden und welche Früchte dies trägt sehen wir ja.

Ich nehme einmal das Beispiel des Islams. Aus der Hl. Schrift geht klar hervor (und so hat es die Kirche auch immer gelehrt), dass Christus DER Weg, DIE Wahrheit und DAS Leben ist. NIEMAND (!) kommt zum Vater außer durch ihn (Joh. 14,6). Und hier hat die Kirche auch immer klar festgestellt, dass wir eben NICHT den selben Vater anbeten. Die Heilige Schrift ist voll von Aussagen, die davon sprechen. So lesen wir auch im 1 Johannesbrief 5,12: " Wer den Sohn Gottes hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht." und in 2,22ff des selben Briefes noch klarer: " Wer ist ein Lügner, wenn nicht, der da leugnet, dass Jesus der Christus sei? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet. Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater.…Wer den Sohn leugnet, der hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, der hat auch den Vater"

Auch Christus spricht davon sich vor dem Vater nur zu denen zu bekennen, die auch ihn bekennen, nicht aber zu denen, die dies nicht tun (Matthäus 10). Und weiter lesen wir in Bezug auf Christus und die Taufe, dass gerettet wird wer (dies) glaubt und sich taufen (!) lässt. (Mk 16,16.).

Ziemlich klare Aussagen, welche die Kirche in ständiger Tradition so bewahrt hat. Zu den Aussagen des Konzils und den Folgen daraus passen diese ganz und gar nicht. Einige argumentieren nun damit, dass alle Religionen doch nur ein anderer Ausdruck des selben Gottes seien. Andere erwähnen, dass Jesus im Islam ja anerkannt werde. Dies Ansicht kann aber nur aus gefährlichem Halbwissen entstanden sein und geglaubt werden. Der Koran beschreibt Jesus lediglich als Prophet und dies weist die Heilige Schrift klar zurück. Und dazu reichen wenigen Suren aus dem Koran, die klar und bewusst davon sprechen, dass "Allah" keinen einen Sohn habe ( z. B.: Sure 10:68-70: Sure 2, Vers 116: Sure 112, Verse 1 – 4: Sure 72, Vers 3: Sure 6, Vers 101). Und als würde dies alleine nicht schon den Widerspruch beweisen leugnet der Koran auch die Kreuzigung Christi (Sure 4,157), welche für die Christen Dreh- und Angelpunkt des Glaubens darstellt und das Heilswerk Gottes ist. Im 1 Korintherbrief aber spricht Paulus davon, dass unser Glaube, unsere Predigt usw. wertlos wären, wenn dies nicht geschehen wäre und Christus nicht auerstanden wäre. Und dies ist ganz klar: Wofür z. B. diese qualvolle Kreuzigung, wenn dies nicht der einzige Heilsweg sei? Diese Sätze alleine reichen schon aus, um den Widerspruch zu belegen. Dazu nennt der Koran die Anhänger Christi, die daran glauben, dass er der Sohn Gottes ist "Ungläubige". In anderen Suren wird wohl dazu aufgerufen die Ungläubigen zu töten (z. B. Sure 4), aber sicher soll man diese nicht zu Freunden nehmen. (Sure 5,51).

Und nun stehen wir vor folgendem Problem: Wir haben hier 2 Religionen, die nicht einfach ein anderer Ausdruck des selben Gottes sind, sondern sich fundamental in den wichtigsten Glaubenslehren widersprechen. Man lügt sich und andere damit an, indem man dies einfach ignoriert. Schon alleine die o. g. Aussagen reichen aus, um einen klaren Widerspruch aufzuzeigen. Es bleiben also auch rein logisch gesehen nur wenige Möglichkeiten: 1) Gott lügt und verkündet total widersprüchliche Lehren gegeneinander (Blasphemie: Gott wäre schizophren). Damit will ich etwas auf die Brisanz hinweisen. Natürlich gibt es für uns Katholiken dann nur noch 2 logische Folgerungen: Eine Religion ist wahr oder keine. Dem ökumenischen Irrtum, dass es alle seien ist allerdings gänzlich abzulehnen.Damit ist z. B. auch die Aussage von Nostra Aetate des selben Vaters klar widerlegt. Widerholt werden diese Lehren immer wieder auch von JP2, Benedikt, Franziskus. Denken wir nur an diese unseligen Assisi-Treffen bei denen jeder zusammen zu "seinem" Gott betete. Dabei sitzt der Papst ehrfurchtsvoll daneben, wie ein Muslim ruft: "Allah ist groß und Mohammed ist sein Prophet. Niemand hat das Recht angebetet zu werden, außer Allah".

Und dies stellt kein Bruch zu Tradition dar? Dies steht nicht im Widerspruch zu Christus, den Aposteln, der Tradition der Kirche und den Heiligen und Märtyrern die lieber gestorben sind statt den Götzen nur ein Weihrauchkorn zu opfern? Oder des Hl. Franziskus, der wunderbare Diskussionen über den Glauben mit dem muslimischen Sultan führte? Denken wir auch an Pius V. der das (heute noch bestehende) Rosenkranzfest einführte zum Dank, dass man in der Seeschlacht von Lepanto den Islam zurückdrängen konnte. Wie will man hier noch einen Bruch leugnen? Vielmehr tritt man das Erbe all dieser Gestalten heute mit Füßen.

Immer wieder erlebe ich auch in Privatgesprächen, dass einzelne Priester doch auch zugeben, dass Christus die einzige Wahrheit sei und die anderen Religionen nicht. Da frage ich mich aber, wie man weiterhin still zum Konzil selbst und den Früchten dessen (auch durch den Papst) bleiben kann? Teilweise haben hier viele Katholiken einen falschen Begriff von Gehorsam (dazu gerne an anderer Stelle mehr).

Hier legt Franziskus sicher nochmal eine Schippe drauf oder und Benedikt küsste den Muslimen nicht die Füße, aber die verdorbene Lehre von der Gleichheit ist die allergleiche und fand in die höchsten Stellen der Kirche Einzug mit dem Konzil und der Zeit seither. Dies ist ganz auf der Linie von James Anderson und der Freimaurer, welche Jahrzehnte vorher von einer Revolution in "Tiara und Chorrock" gesprochen haben. Wieder einige Zeit später veröffentlich der Hl. Papst Pius X. seine große Anti-Modernismus-Enzyklika "Pascendi". Darin beschreibt er auch ganz klar, dass die feindlichen Kräfte der Modernisten schon ins das Innerste der Kirche eingedrungen sind und er habe die größte Sorge, dies als Hirte zu verhindern. Deshalb deckte er dies klar auf und führte auch aus diesem Anlass den Antimodernisteneid ein. Es handelt sich hier also um keine bloßen Verschwörungen über Freimaurer (ich habe immer versucht sachlich zu argumentieren ohne Verschwörung), sondern die Päpste mit dem Hl. Pius X. an ihrer Spitze hatten wirklich große Sorge darüber und setzten richtigerweise Maßnahmen. All diese Punkte haben sich im Konzil bis nach oben durchgesetzt. Man hatte sie nun: die Revolution in "Tiara und Chorrock" vor der alle Päpste warnten und auch deshalb die Freimaurer exkommunizierten. Es ist daher auch nur eine logische Konsequenz und sollte aufrichtige Geister auf den Plan rufen, dass man den Antimodernisteneid um den ein Heiliger Papst so große Sorge hatte (und dessen Nachfolger ihn bestätigten) ersatzlos gestrichen hat. Und so kam generell eine komplett neue (nichtkatholische) Theologie zum Vorschein.

So war man plötzlich der Ansicht, dass der Glaube sich durch Zeitumstände ändern kann. Dies ist eben genau dieser feierlich verurteilte Modernismus. Dies beschreibt Pius X. auch ganz deutlich, dass die Modernisten sich gerne widersprechen und es einmal so und einmal so sagen. So kann man alle möglichen Ansichten mit ihren Aussagen belegen. Und dies ist dann haargenau 60 Jahre später in den Konzilstexten zu sehen. Die Früchte wurden nun immer schlimmer so, dass sogar Paul VI irgendwann zugab: "Der Rauch Satans sei in die Kirche eingedrungen".

Ein weiterer Bruch mit der Tradition war die Einführung des neuen Messritus. Dort hat man alle möglichen Ehrfurchtsbekundungen vor Gott gestrichen und ihn (mit von Paul VI. eingeladenen protestantischen Beobachtern) mehr protestantisiert und damit auch Dinge eingeführt, welche die Tradition der Kirche immer verurteilt hat. So schrieb selbst noch Pius XII. (auch noch kämpfend gegen den sich ausbreitenden Modernismus) in "Mediator Dei" gegen den Volksaltar und die Landessprache in der Messe.

Er schreibt: " So würde z. B. vom rechten Weg abweichen, wer dem Altar die alte Form der Mensa, des Tisches, wiedergeben wollte; (...); wer die Heiligenbilder und Statuen aus den Kirchen entfernen wollte; (...), auch wenn er den vom Heiligen Stuhl gegebenen Weisungen entspräche."

Ebenso macht er gewisse Zugeständnisse, dass die Messfeier auch in der Landessprache Vorteile haben kann, aber hält aus guten Gründen standesgemäß am Latein fest.

In einem neulichen Gespräch mit Leuten, welche den alten Ritus noch kannten ging hervor, dass diese glaubten der Unterschied besteht in der Ausrichtung und dem Latein. Es geht aber tatsächlich um viel mehr. Es geht um eine komplette Änderung der Messtheologie. Das fängt damit an, dass man alle klaren Gebete gestrichen hat: die klaren Opferungsgebete z. B. wurden durch ein jüdisches Tischgebet ersetzt. Es wurde mehr und mehr zu einer Mahlfeier (auch dies lehnt Pius XII. in Mediator Dei ab). Ein Messkanon benutzt nicht mal mehr das Wort Opfer und kann problemlos von jedem gelesen werden, der den Opfercharakter der Messe leugnet oder gar nicht mehr kennt. Dazu hat man sämtliche Formen der Anbetung und Ehrfurcht ersatzlos gestrichen. Wie will man allein dies verantworten? Wer nimmt sich dieses Recht heraus?

Die neue Theologie auch in der Messe ist das wahre Dilemma des neuen Ritus. Nicht einfach nur die Ausrichtung, schöne Gewänder und die Sprache. Erzbischof Lefebvre sagte dazu einmal, dass die alte Messe mit den alten Texten auf deutsch am Volksaltar besser sei als die neue Messe mit ihren Texten auf Latein am Hochaltar.

Viele fragwürdige Dinge wurden auch nur in der Ausnahme erlaubt (Kommunionhelfer, das große Übel der Hand- und Stehkommunion). Dennoch haben sich diese Dinge zum Standard entwickelt.

Man hat hier also mit dem Messritus der sich durch die Tradition der Kirche entwickelt und vertieft hat und durch den Hl. Pius V. so festgelegt wurde, einfach gebrochen und ihn durch eine gemachte Liturgie ersetzt, die von Protestanten mitgestaltet wird und nirgendwo anecken soll. Daher behaupte ich der neue Ritus ist nicht nur von der Theologie und der Intention her ein Bruch mit der Tradition, sondern sogar verboten und illegal.

So schreibt der Hl. Papst Pius V. in seiner Bulle "QUO PRIMUM" zur endgültigen Festlegung des römischen Messritus folgendes:„… erklären wir hiermit, dass dies Kraft Unserer apostolischen Autorität geschieht, dass wir dekretieren und bestimmen, dass diese unsere gegenwärtige Anordnung und das Dekret für ewig zu gelten hat und niemals rechtens widerrufen oder abgeändert werden kann zu einer zukünftigen Zeit, und sollte irgend jemand dennoch es je wagen, irgendeine gegensätzliche Aktion zu unternehmen zu dieser unserer für alle Zeiten gegebenen Anordnung, lasst es ihn wissen, dass er den Zorn der heiligen Apostel Petrus und Paulus und des Allmächtigen Gottes Selbst sich zuzieht.”

Zum Abschluss würde ich gerne noch ein Wort zum Argument verlieren, dass diese "Anpassungen" nötig waren, damit sich die Kirchen nicht leeren. Das Konzil sollte ein neuer Frühling sein, ein neues Pfingsten. Das Gegenteil und schlechte Früchte sind die Bilanz. Man öffnete sich der Welt und diese blieb fern: Die Kirchen leerten sich, Priester- und Ordensleute gaben ihre Berufung auf und es folgte weniger Nachwuchs. Ebenso ist selbst bei den wenigen treuen Kirchgängern der katholische Glauben oft sehr mangelhaft oder zum Erliegen gekommen. Es ist eine einzige Katastrophe.

Ich bin fest davon überzeugt: Eine Kirche die total zu Gottes Lehren steht, zieht viel mehr Segen und Gnaden herab und kann so auch mehr Segen für die Menschen sein.

Und auch rein logisch betrachtet werden die Leute eher von einem klaren Profil angezogen, statt von Gleichmacherei. Dies zeigt sich auch am Zulauf bei Freigemeinden, Sekten oder anderen Religionen. Kaum einer identifiziert sich noch mit der katholischen Amtskirche in Deutschland und die Bischöfe werden immer mehr zur Konkursverwaltern die den Zusammenbruch der modernen Kirche möglichst zu verlangsamen versuchen. Keiner aber predigt Volksmissionen, zeigt die Schönheit und die vielen Argumente für den katholischen Glauben auf. Man will dem Missionsauftrag Christi nicht mehr nachkommen.

Ich hoffe mit diesem Artikel einige Brüche mit dem Konzil aufzeigen zu können. Das Konzil selbst und alle nachkonziliaren Päpsten hielten an diesen Dingen fest und tragen daher eine Mitschuld. Beten wir für eine Revidierung dieser Reformen hin zum überlieferten katholischen Glauben und setzen wir uns dafür ein! Nur so kann die Kirche gesunden und wieder zum Segen für die Welt werden.
Lutrina
Der Bruch ist derart offensichtlich, daß man ihn lediglich nicht zu sehen vermag wenn man ihn nicht sehen will.
Wenn auch nicht de jure, so hat de facto dieses unselige Konzil ziemlich jedes Dogma der Hl. Katholischen Kirche geleugnet.
Auf diese zu verweisen kommt in der Konzilskirche einem Sakrileg gleich.
Im Grunde genommen gibt es nur zwei Möglichkeiten: entweder die Kirche lag 1900 Jahre …More
Der Bruch ist derart offensichtlich, daß man ihn lediglich nicht zu sehen vermag wenn man ihn nicht sehen will.
Wenn auch nicht de jure, so hat de facto dieses unselige Konzil ziemlich jedes Dogma der Hl. Katholischen Kirche geleugnet.
Auf diese zu verweisen kommt in der Konzilskirche einem Sakrileg gleich.
Im Grunde genommen gibt es nur zwei Möglichkeiten: entweder die Kirche lag 1900 Jahre lang falsch, oder die Neukirche ist im Irrtum.
Aber der Konzilskirche ist ihr Untergang bereits sicher. Das Konzil die Kirchen geleert. Wenn die Babyboomer Generation ausgestorben ist wird es sie nicht mehr geben.
Warum sollten die Kommunionkinder auch nach dem weißen Sonntag noch zur Messe oder zur Beichte gehen wenn sowieso alle Religionen gleichwertig sind und wir eh alle in den Himmel kommen?
In 50 Jahren wird es wieder nur eine Kirche geben: die der Tradition. Mit dem wahrem Meßopfer und 7 Sakramenten. Dafür ohne Allerlösung und "Ökumene".
Es ist wie mit dem Exodus: die verdorbene, das goldene Lamm anbetende, Generation muß erst aussterben bevor Besserung eintritt.
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CollarUri
So wie bei Ihnen das Lamm die falsche Tierart ist, so verkennen Sie auch die Lage, das Konzil ist der falsch angewendete Begriff.
Zwar stimmt Einiges: Die Kräfte hinter den Angriffen auf den Glauben waren zur Zeit des Konzils besonders erfolgreich und haben in Teilen auch Formulierungen des Konzils leicht beschädigt; ferner war es theologisch ein Problem, dass man keine Verurteilungen, sondern …More
So wie bei Ihnen das Lamm die falsche Tierart ist, so verkennen Sie auch die Lage, das Konzil ist der falsch angewendete Begriff.
Zwar stimmt Einiges: Die Kräfte hinter den Angriffen auf den Glauben waren zur Zeit des Konzils besonders erfolgreich und haben in Teilen auch Formulierungen des Konzils leicht beschädigt; ferner war es theologisch ein Problem, dass man keine Verurteilungen, sondern ein sogenanntes "Pastoralkonzil" wollte; schliesslich ist es ein Jammer, wenn man mit den Argumenten des Pastoralkonzils Dogmen zerschlagen will, wo es doch die Autorität über Dogmen kaum behauptet hat. Das alles ist tragisch und in der Tat zu bedenken, vielleicht wären auch gewisse Formulierungen zu radieren oder wenigstens einzelne Dokumente mit korrigierenden Kommentaren zu versehen.

Aber das darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass "Konzilskirche" oder "Neukirche" Etiketten sind, die eine tiefgehende Veränderung der Gesellschaft und besonders der katholischen Gläubigen kennzeichnen, eine Veränderung, die wohl kaum gute Früchte gebracht hat. Und da stehen dann plötzlich die Veränderer so da, als hätten sie das ganze Konzil hinter sich!

Dies war zu keinem Zeitpunkt der Fall.

Oder man meint, man wäre sie los, wenn man bloss das Konzil verneinen würde. Viele Formulierungen sind doppeldeutig und können missdeutet werden, das wird auch oft gemacht. Aber ebenso gilt:
Viele Formulierungen sind doppeldeutig und können sehr wohl katholisch gelesen werden. Nun lautet unser Auftrag: Wenn sie katholisch gelesen werden können, dann tun wir das auch! Es entbindet uns zwar nicht davon, Gefahren von Irrtümern zu brandmarken; es zeigt uns aber sehr wohl, dass der allgemeine Glaubensabfall so übergross nicht ist. Ausser in Rom, wie es prophezeit war. Gott sei's geklagt.
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...... ihre Ausdrucksweise und Analyse ist aufschlußreich und zutreffend und inspiriert zum Nachdenken- überfordert aber einen normalen Katholiken, in der Nachfolge Christie, aufgrund der vielen Themen- Papst Johannes Paul II war mehr Philosoph, Benedikt der XVI mehr Theologe-Papst Franziskus ist ein geistiger „ Zelot“, ein Freiheitskämpfer - die katholische Kirche ist breit aufgestellt, Jesus …More
...... ihre Ausdrucksweise und Analyse ist aufschlußreich und zutreffend und inspiriert zum Nachdenken- überfordert aber einen normalen Katholiken, in der Nachfolge Christie, aufgrund der vielen Themen- Papst Johannes Paul II war mehr Philosoph, Benedikt der XVI mehr Theologe-Papst Franziskus ist ein geistiger „ Zelot“, ein Freiheitskämpfer - die katholische Kirche ist breit aufgestellt, Jesus Christus als Haupt, läßt ganz im Sinne des Vaters , alle Freiheiten zu; am Schluß muß man erkennen, daß man es ohne den Sohn ( und damit nach der Auferstehung, Gott in seiner Dreifaltigkeit - Vater - Sohn - hl.Geist - ) nicht schaffen kann.( Inhalt der Bergpredigt )

Die Krise der Kirche ist begründet in einen linearen Glaubensabfall, seit 1960 wird die zentrale Zusammenkunft, die heilige Messe gemieden ( Vortrag auf Radio Horeb ), nach Berechnungen ist etwa 2030-35 Schluß damit; der praktizierte, sichtbare Glauben wird nicht mehr in die heilige Messe gebracht und somit keine Gemeinsamkeit mit den Sohn erzeugt, in Sühne-Opfer-Ehrerbietung, dem Vater gegenüber.
Dann kann es sein, wenn der Liebesfluß von der heiligen Messe über den Menschen zum Vater versiegt; es keine weiter Rettung der Menschen gibt, dann kommt, was nur der Vater weiß.....

Übrigens ist nicht der Priestermangel ( auch mit mehr Priestern werden die Kirchenbesuche nicht mehr ) schuld am Untergang, auch nicht das II Vat. Konzil
( das im übrigen nicht ökumenisch war - heißt „ alle die Dazugehörig „ es waren aber auch viele da - lutherische -ostkirche- etc. die Falsches eingebracht haben ) auch war es kein Konzil das Glaubensfragen „ festschnürt“, sondern mehr Unklarheit und solche Dinge, wie die Lithurgiereform ( die gar nicht vom II Vatikanum beabsichtigt war ) hervorgebracht hat.

- am Untergang ist jeder einzelne Mensch schuldig, indem er nicht Jesus in Zentrum seines Lebens, den stellvertretenden Tod für jeden Einzelnen und somit den Willen und die Bedürfnis des Vater, zur Wiedervereinigung seiner in uns befindlichen Seelen sieht, der auf uns zukommt und uns begegnet und nur unsere Zustimmung will; sondern sich selbst als Handelnden sieht.......es ist noch alles beim alten, die Ursünde, die Größe Gottes nicht erkannt zu haben und unsere Abhängigkeit, das Fehlverhalten von Adam und Eva, der Erkenntnisstand, das über der Engel hinausgeht, wenn man Christus in sich trägt; den der Vater kann nur den Sohn lieben - diese Wandlung geschieht nur in der heiligen Messe, wo die Liebe vom Kreuz in uns hinein und der Leib und das Blut der Seele die Neugeburt in Christus verleiht.....
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esra
Shalom ! Natürlich stellt VKII einen Bruch mit der kath. Tradition dar. Der Bruch war gewollt,
insbesondere durch die Leitungsübergabe an modernistische "Spezialisten", die zuvor wegen
dieser Eigenschaft aufs Abstellgleis gestellt worden waren. Der Bruch war gewollt auch durch
die Weigerung von Papst Johannes XXIII ,der flammenden Bitte des Himmels zu entsprechen,
das III.Geheimnis von Fatima zu …More
Shalom ! Natürlich stellt VKII einen Bruch mit der kath. Tradition dar. Der Bruch war gewollt,
insbesondere durch die Leitungsübergabe an modernistische "Spezialisten", die zuvor wegen
dieser Eigenschaft aufs Abstellgleis gestellt worden waren. Der Bruch war gewollt auch durch
die Weigerung von Papst Johannes XXIII ,der flammenden Bitte des Himmels zu entsprechen,
das III.Geheimnis von Fatima zu veröffentlichen. Shalom !
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CollarUri
Grüss Gott lieber Herr @Sascha2801,
erlauben Sie mir, zwei Fragen herauszugreifen. -

Klar könnte man sich als Katholik distanzieren zu einer Aussage wie in Nostra Aetate, die Sie zitiert haben: "[...]Muslim, die den alleinigen Gott anbeten[...]", indem man lapidar feststellte, das sei nicht derselbe wie Gott Vater, und so die Diskussion um das Konzil beendete. Dann setzt man sich, wie Sie …More
Grüss Gott lieber Herr @Sascha2801,
erlauben Sie mir, zwei Fragen herauszugreifen. -

Klar könnte man sich als Katholik distanzieren zu einer Aussage wie in Nostra Aetate, die Sie zitiert haben: "[...]Muslim, die den alleinigen Gott anbeten[...]", indem man lapidar feststellte, das sei nicht derselbe wie Gott Vater, und so die Diskussion um das Konzil beendete. Dann setzt man sich, wie Sie selber schon sagen, dem Vorwurf der Streitlust aus. Man kann den Ausdruck aber eben auch katholisch interpretieren. Kann man etwa nicht sagen: "Sie beten etwas an, das aus ihrer Sicht der alleinige Gott ist", also akzeptieren wir eben auch die Aussage aus dem Konzilsdokument, um den Mohammedanern möglichst wohlwollend - diplomatisch - gegenüberzutreten und entgegenzukommen? Auch wenn wir wissen, dass ihr "alleiniger Gott" mitnichten Gott der Vater noch gar die Trinität ist?

Das zeigt die Offenheit der Formulierung im Konzilsdokument. Es lässt eine nichtkatholische, aber eben auch eine katholische Interpretation zu. Und so ist es bei all seinen Problemen.

Hier noch eine weitere Schwierigkeit: Der Jesuit stellt nun regelmässig auf die nichtkatholischen Interpretationen ab! Papst Benedikt dagegen versucht, sie katholisch auszulegen. Und Sie finden, das sei irrelevant?!
@CollarUri Danke für Ihren Kommentar! Ich habe ja eben auch gerade aufgezeigt, dass schon der Hl. Pius X. vor über 100 Jahren in Pascendi genau auf diese Fallstricken des Modernismus hinweist. Es zeigt also ganz deutlich auch woher diese Dinge kommen mal ungeachtet der Interpretation.
Ich sehe aber dennoch die nichtkatholischen Interpretationen auch bei JP II oder Benedikt. Franziskus trägt …More
@CollarUri Danke für Ihren Kommentar! Ich habe ja eben auch gerade aufgezeigt, dass schon der Hl. Pius X. vor über 100 Jahren in Pascendi genau auf diese Fallstricken des Modernismus hinweist. Es zeigt also ganz deutlich auch woher diese Dinge kommen mal ungeachtet der Interpretation.
Ich sehe aber dennoch die nichtkatholischen Interpretationen auch bei JP II oder Benedikt. Franziskus trägt diese stärker und mit seltsameren Mitteln nach außen, aber diese Aufgabe des Wahrheitsanspruchs ist vorher schon zu finden. Denken wir auch en den Korankuss von JP 2, die ganzen Assisi-Treffen von JP und Benedikt oder ständige fragwürdige Formulierungen, Moscheebesuche. Das Kernübel und der Gedanke sind letztlich der gleiche Irrglaube. Auch wenn ich natürlich zugebe, dass Franziskus dies in der Art und in manchen Ausführen nochmals um einiges toppt. Er ist aber einfach nur eine logische Folge der konziliaren Verirrungen
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CollarUri
@Sascha2801
Und nun, was ist daraus als Folgerung zu ziehen? Dass die gesamte Römische Kirche ab sofort nur noch die Hostien der FSSPX verwendet? Oder vielleicht etwa nicht doch eher dass sie wenigstens dem Jesuiten einen Schuss vor den Bug setzt, damit er, wenn er schon bleibt, wenigstens etwas abgebremst wird?
Beides ist übrigens unrealistisch. Dennoch könnte man, wenn man es versucht hat, …More
@Sascha2801
Und nun, was ist daraus als Folgerung zu ziehen? Dass die gesamte Römische Kirche ab sofort nur noch die Hostien der FSSPX verwendet? Oder vielleicht etwa nicht doch eher dass sie wenigstens dem Jesuiten einen Schuss vor den Bug setzt, damit er, wenn er schon bleibt, wenigstens etwas abgebremst wird?
Beides ist übrigens unrealistisch. Dennoch könnte man, wenn man es versucht hat, wenigstens sagen: Ich hab's versucht und mich nicht an der Misere mitschuldig gemacht.
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a.t.m
Alleine die Einführung der NOM = Nicht Ordentlichen Messe 1970 wider der Bulle quo primum des Heiligen Papstes PIUS V, welche dafür sorgte das Liturgischer Missbrauch zur REgel wurde, und dies hier
www.youtube.com/watch
als auch dies hier
Die Verehrung des Koran, als göttliche Offenbarung, durch Papst Johannes Paul II.!

sind der Allerbeste Beweis dafür, das eben das 2 vatikanische Konzil eine…More
Alleine die Einführung der NOM = Nicht Ordentlichen Messe 1970 wider der Bulle quo primum des Heiligen Papstes PIUS V, welche dafür sorgte das Liturgischer Missbrauch zur REgel wurde, und dies hier
www.youtube.com/watch
als auch dies hier
Die Verehrung des Koran, als göttliche Offenbarung, durch Papst Johannes Paul II.!

sind der Allerbeste Beweis dafür, das eben das 2 vatikanische Konzil einen Bruch mit der Tradition darstellt.

Gottes und Maiens Segen auf allen Wegen
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CollarUri
@a.t.m Sie reden von Missbräuchen der Kirche und des Glaubens, nicht vom Konzil an sich.
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a.t.m
Falsch die Kirche kann keine Missbräuche machen, den die Kirche ist die Eine, Heilige, Katholische und Apostolische Kirche Gottes unseres Herrn. Und wie es schon Gott der Herr sagte:

Matthäus 7. 15 – 20

Warnung vor falschen Propheten. Hütet euch vor den falschen Propheten! Sie kommen in Schafskleidern zu euch, innen aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. …More
Falsch die Kirche kann keine Missbräuche machen, den die Kirche ist die Eine, Heilige, Katholische und Apostolische Kirche Gottes unseres Herrn. Und wie es schon Gott der Herr sagte:

Matthäus 7. 15 – 20

Warnung vor falschen Propheten. Hütet euch vor den falschen Propheten! Sie kommen in Schafskleidern zu euch, innen aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Sammelt man etwa von Dornenbüschen Trauben oder von Disteln Feigen? So bringt jeder gute Baum gute Früchte; ein schlechter Baum aber bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte tragen und ein schlechter Baum keine guten Früchte tragen. Jeder Baum, der keine guten Früchte bringt, wird ausgehauen und ins Feuer geworfen. An ihren Früchten also sollt ihr sie erkennen.

Und die Früchte des Unseligen VK II die ich ihnen gebracht haben, Beweisen eben das dieses eben einen Bruch der Tradition ist.

Gottes und Mariens Segen auf allen Wegen
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