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Die trinitarische Perichorese

Die trinitarische Perichorese

Das Insein jeder göttlichen Person in der anderen und ihre untrennbare Gemeinschaft in der Einheit des göttlichen Wesens ist vor allem bei Johannes von Damaskus in der östlichen Theologie mit dem Gedanken der wechselseitigen Durchdringung der Personen (Perichorese/circumincessio) entfaltet worden (fid. orth. I, 8; 14; III, 5).

Bibelstellen:

Joh 14,10: "Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke."
Joh 14,11: "Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, glaubt wenigstens aufgrund der Werke!"
Joh 10,38: "Aber wenn ich sie vollbringe, dann glaubt wenigstens den Werken, wenn ihr mir nicht glaubt. Dann werdet ihr erkennen und einsehen, dass in mir der Vater ist und ich im Vater bin."
Joh 12,45: " ... und wer mich sieht, sieht den, der mich gesandt hat."

Was die trinitarische Perichorese voraussetzt:

a) Gott ist dreifaltig:
Ein göttliches Wesen in drei göttlichen Personen.

b) Die 2. Person des Sohnes, Jesus Christus, ist wahrer
Gott und wahrer Mensch zugleich. Er ist vom Himmel
herniedergestiegen, um die Allerheiligste Dreifaltigkeit
zu offenbaren: den Vater, den Sohn und den Hl. Geist.
Darum sollen alle Menschen getauft werden im Namen
des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Hochgelobt und angebetet sei die Allerheiligste Dreifaltigkeit
von nun an bis in Ewigkeit !

Zur Vertiefung:

"Deus est trinitas" (Hl. Augustinus) - TRINITÄTSLEHRE

Nahtoderlebnisse von Kindern:
Was Kinder über Gott berichten!!!
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Trinitarische Perichorese = wechselseitige Durchdringung
der göttlichen Personen
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